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Telekom und Vodafone starten LTE-Netz in der Berliner U-Bahn am 19. November

Die Berliner U-Bahn-Linien werden bereits seit Mai 2016 von o2, die heute durch eine Rabattaktion Aufmerksamkeit erregen konnte, mit LTE versorgt. Ab dem 19. November erhalten auch Kunden der Deutschen Telekom und von Vodafone Zugriff auf den schnellen Mobilfunkstandard. Die dafür notwendige Infrastruktur mieten die beiden Mobilfunknetzbetreiber dazu von o2 an. Aktuell ist in großen Teilen des U-Bahnnetzes der Hauptstadt für Kunden dieser Unternehmen nur 2G verfügbar, was zwar zum problemlosen telefonieren ausreicht aber selbst bei WhatsApp-Nachrichten für Ladezeiten sorgt.

Die Entscheidung, das o2 LTE-Netz mit der Konkurrenz zu teilen, wurde bereits im Juli 2019 bekanntgegeben. Im bereits im Juli zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und Telefónica Deutschland geschlossenen Vertrag wurde unter anderem festgehalten, dass der o2-Netzbetreiber die Kapazitäten des Mobilfunknetzes erweitern und für die Konkurrenz freigeben wird. Dabei wurden auch einzelne Komponenten von Vodafone und der Telekom in das bestehende Netzwerk integriert.

Die sogenannten BTS-Hotels (Base Transceiver Station) bündeln die dafür notwendigen Mobilfunkanlagen in zentral gelegenen Betriebsräumen, von denen Glasfaserleitungen zu den einzelnen Antennen führen. Laut den Betreibern ist so eine nahezu verlustfreie Verteilung der Bandbreite über die Bahnsteige und die Tunnel möglich. Die erste BTS, die Anfang November an das Netz angeschlossen wird, soll die Linien U2 und Teile der U8, die unterirdischen Bereiche der U5 sowie den zentralen U-Bahnhof Alexanderplatz mit LTE versorgen.

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