PC- & Konsolen-Peripherie

Tesoro Olivant Pro im Test: 7.1-Surround-Headset für nur 50 Euro

Verarbeitung und Aussehen

Die Ohrpolster des Tesoro Olivant Pro Headsets sind sehr großzügig gefertigt worden. Sie bieten einen hervorragenden Halt und eine ausreichende Schalldämmung nach außen. Die Ohrpolster können durch Abnehmen bei Bedarf ausgetauscht werden. An die linke Ohrmuschel lässt sich mit Hilfe eines Klinkensteckers das Mikrofon anstecken. Das Verbindungselement könnt ihr dabei in jede beliebige Stellung bringen.

Das Tesoro Olivant Pro Headset lässt sich direkt über ein fest verbundenes Audiokabel anschließen. Weiterhin könnt ihr dieses Headset auch mit der USB-Soundkarte inklusive Kabelfernbedienung verbinden. Durch die Kabelfernbedienung kann das Mikrofon stummgeschaltet werden. Außerdem dient die Kabelfernbedienung als Lautstärkeregelung.

Ich schätze die Verarbeitungsqualität des Headsets als gut ein, auch wenn diese größtenteils aus Kunststoff bestehen. Die Bestandteile sind passgenau zusammengesetzt und allesamt sauber verarbeitet. Allerdings gibt es Probleme mit der Konstruktion, wie ihr im Sound-Part lesen werdet.

Inbetriebnahme des Tesoro Olivant Pro

Das Headset kann direkt am PC, auf dem Tablet, einer Konsole oder dem Smartphone verwendet werden. Dazu muss kein zusätzlicher Treiber installiert werden. Dabei wird das Headset unter Windows sofort als herkömmlicher Lautsprecher erkannt.

Um die integrierte C-Media Soundkarte nutzen zu können, muss dennoch ein zusätzlicher Treiber installiert werden. Über die Produktseite des Herstellers kann jeder Nutzer des Tesoro Olivant Pro diesen Treiber herunterladen.

Der C-Media Treiber bietet ein übersichtlich aufgebautes Konfigurations-Interface. Dadurch lassen sich viele Einstellungen direkt vornehmen, wie beispielsweise:

  • Einstellen des virtuellen 7.1 Klang
  • Aktivieren des „Xear“ Surround Sounds
  • Einstellen verschiedener Soundeffekte
  • Aktivierung des Equalizers
  • Einstellungsmöglichkeiten für das Mikrofon.

Je Ohrmuschel verwendet der Kopfhörer einen 50 mm großen Treiber. Diese decken einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz ab. Durch die integrierte C-Media Soundkarte kann das Headset einen virtuellen 7.1 Klang simulieren. Der Nutzer muss dafür nicht auf andere Soundkarten zurückgreifen.

In Games ist durch den 7.1 Sound zwar die Richtung der Geräusche gut auszumachen, aber ein Mittendrin-Gefühl gibt es leider nicht. Die Klang-Details leider nicht komplett sauber dargestellt, der Sound ist nicht sonderlich dynamisch und es fehlt irgendwie an allem um den perfekten Sound zu erhalten. Zum Gamen reicht es allemal, für den Musikgenuss jedoch weniger.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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