Hardware Testberichte

Test: Die Neuauflage des Phanteks Enthoo Evolv mATX – Jetzt mit Tempered Glass

Phanteks Enthoo Evolv mATX Tempered Glass – Mit diesem Zungenbrecher vereint Phanteks gleich mehrere Trends in Sachen PC-Gehäuse: Seitenteile aus Hartglas, Micro-ATX-Formfaktor sowie RGB-LED-Beleuchtung. Doch Phanteks wäre nicht Phanteks, wenn bei der Umsetzung der Neuauflage des Micro-ATX-Gehäuses nicht ein ganz eigener Weg eingeschlagen werden würde. So können die Seitenteile aus Tempered Glass wie eine Tür geöffnet werden und sogar an den Scharnieren vom Gehäuse gehoben werden – ganz ohne Thumbscrews zu lösen. Mit den Maßen von 230 x 453 x 400 mm (B x H x T) fällt das Case eher in die Kategorie der Midi-Tower, während die RGB-LEDs sowohl per Knopfdruck als auch per Software gesteuert werden können.

Design

Das in drei Farben (Schwarz, Anthrazit, Silber) erhältliche Case verfügt über den speziellen Look der Evolv-Serie und entweder man liebt es, oder eben nicht! Abgewinkelte Flächen prägen das einzigartige Design und die Tempered Glass-Edition der Micro-ATX-Version guckt sich viel bei dem Evolv ATX TG ab. Neu ist jetzt, dass der Power-Knopf wie beim großen Bruder auf dem Deckel ist und sich das Front-I/O-Panel hinter einer Klappe in der Front versteckt.

Eine Besonderheit des Towers ist die sehr stark getönte Scheibe auf der rechten Seite, denn bis auf den Platz, den zwei SSD-Brackets einnehmen, kann man nichts von der Rückseite des Mainboard-Trays sehen.

Sowohl der Power-Knopf als auch die Status-LED in Form eines langgezogenen Balkens in der Front sind beleuchtet und es kann zwischen zehn Farben und drei Modi (Durchgehend, „Atmen“, Farbwechsel) gewählt werden.

Viel mehr kann ich nicht zum Design schreiben, denn die Bilder sprechen eine viele deutlichere Sprache.

Lieferumfang

Schon beim Auspacken des Towers zeigt sich die Hochwertigkeit des Gehäuses. Das gut verpackte Case wirkt bei der ersten optischen Kontrolle sehr gut verarbeitet und es gibt nichts zu beanstanden, so wie man es bei einem Gehäuse in dieser Preisklasse erwartet! Beide Seitenteile lassen sich schnell und mühelos entfernen, ganz ohne Werkzeug, und im Inneren des Towers erwartet uns das Zubehör. Auch hier ist alles fein säuberlich verpackt und die Schrauben werden in einer wiederverschließbaren Plastikbox gelagert. Top! Zwei SSD-Brackets und eine Pumpenhalterung befinden sich ebenfalls im Lieferumfang.

Das Einzige was man hier als verwöhnter Phanteks-Fan vermisst, sind der fehlende Lüfter-Hub sowie die mitgelieferten Lüfter. Diese sind im Vergleich immer noch sehr gut, jedoch „nur“ 3-Pin-Lüfter, keine 4-Pin-Lüfter. Ich weiß: First World Problems.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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