Hardware Testberichte

Test: Raijintek Orcus 360 – Komplett-Wasserkühlung mit RGB-Beleuchtung

Verarbeitung & Einbau

Auf den ersten Blick macht die Raijintek Orcus einen durchaus guten Eindruck und wirkt wie eine normale Kompakt-Wasserkühlung. Die Schläuche sind gesleevt und alle Komponenten zeigen oberflächlich eine saubere Verarbeitungsqualität. Besonderheit der Orcus ist die ausgelagerte Pumpe. Viele AiO-Wasserkühlungen verfügen im Kühlkörper über eine Pumpe, wodurch es oftmals zu hörbaren Vibrationsübertragungen und somit störenden Geräuschen kommen kann. Raijintek geht hier einen anderen Weg und installiert die Pumpe entkoppelt im Schlauch. Dadurch sollen Pumpengeräusche vermieden bzw. absorbiert werden. Im Kühlkörper befindet sich daher nun Platz für einen Durchflussmesser, der ordentlich in Szene gesetzt wird und im Betrieb auch sehr schick aussieht.

Der Radiator selbst besteht aus Aluminium und verfügt über eine Tiefe von 27 Millimetern. Somit ist er sehr kompakt und ähnelt damit vielen anderen Kompakt-Wasserkühlungen. Die drei Lüfter sollen natürlich hauptsächlich durch Ihre Beleuchtung auffallen, dessen LEDs im Rahmen sitzen und diesen eindrucksvoll leuchten lassen.

Der Einbau verlief weitestgehend unkompliziert. Eine Backplate auf der Rückseite des Mainboards hält den Montagerahmen auf der Vorderseite, welcher mit Abstandshaltern versehen ist. Auf diesem Rahmen wird der eigentliche Kühler mit lediglich zwei Schrauben befestigt. Dabei ist die Raijintek Orcus mit zahlreichen Sockeln von AMD und Intel kompatibel. Der Radiator wurde in unserem Gehäuse seitlich montiert und mit den beiliegenden Lüftern versehen. Punktabzug gab es an dieser Stelle, da entweder die Lüfter oder der Radiator leicht verzogen war. Dadurch musste mehr Kraft aufgewendet werden, als notwendig sein sollte.

Trotz der zahlreichen Lüfter- und Beleuchtungskabel kann ein relativ aufgeräumtes Gesamtbild erreicht werden. Die LED-Kabel samt Controller können auf der Rückseite verstaut werden, da die Fernbedienung keinen direkt Sichtkontakt benötigt. Das bedeutet, dass lediglich die dünnen Lüfterkabel sowie das Pumpenkabel mit dem Mainboard verbunden werden müssen. Letzteres muss aufgrund der Pumpenposition auch nicht über das halbe Board verlegt werden.

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Dem Lieferumfang liegt außerdem eine kleine Flasche mit Kühlflüssigkeit bei, womit die Raijintek Orcus über entsprechende Öffnungen entweder direkt am Kühlkörper oder am Radiator wieder aufgefüllt werden kann. Dies ist allerdings nur dann notwendig, wenn der Pegel der Kühlflüssigkeit durch Verdunsten über Zeit deutlich gefallen ist. Praktischerweise können wir das am Durchflussanzeiger stets kontrollieren.

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Roman

Gebürtiger Berliner mit großem Interesse an Technik & Gadgets, der auch gerne mal 1-2 Runden zockt. :)

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