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Testbericht: „Albion Online“ von Sandbox Interactive – Sei wer du willst!

Balance: Hier ist Teamgeist gefragt

Die einzelnen Dungeons sind in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen unterteilt, die euch Aufschluss darüber geben, mit welcher Spielerzahl diese zu bezwingen sind. Hier vermissen wir definitiv etwas Abwechslung sowie die Kreativität seitens der Entwickler. Zwar dürft ihr euch in Albion Online auch an wütenden Räubern und Kreaturen austoben, wirklich komplexe Kämpfe erwarten euch jedoch nur in festen Gilden. Und genau hier liegt ein enormer Schwachpunkt des Spiels. Wer wirklich das Wesen des Spiels vollends auskosten möchte, muss im Team agieren. Einzelkämpfer werden nur wenig erreichen und sehen sich früher oder später gezwungen, sich einer Gruppe anzuschließen. Wirklich weit voran kommt ihr nur, wenn ihr euch mit den Besten verbündet. Überhaupt werden Einsteiger hier ziemlich allein gelassen, da Tode sehr hart bestraft werden und schnell mal alles an Items und Mühe zunichte machen.

Steuerung: Übersichtlich und flüssig

Hinsichtlich der Steuerung punktet „Albion Online“ mit einer übersichtlichen Zahl einsetzbarer Fähigkeiten, sowie einer flüssigen Steuerung, die sich vor allem in rasanten Kämpfen bewährt.

Wer mit der ursprünglichen Tastenbelegung nicht zufrieden ist, kann diese auch hinsichtlich bestimmter Aktionen beliebig anpassen. Besonders cool: Das Spiel lässt sich auch auf Android- oder iOS-Tablets spielen

Grafik: Auch in technischer Hinsicht ganz im Stile des Mittelalters

Leider schwächelt Albion Online vor allem hinsichtlich der Technik. So gibt es immer wieder Probleme mit dem Server und nicht selten ging der ein oder andere Spielstand verloren.

Optisch punktet „Albion Online“ mit einem comichaften Grafikstil, der das Mittelalterflair gekonnt überträgt und so den ganz eigenen Charme des Spiels erzeugt.

Dennoch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Grafik etwas veraltet ist und auch die flüssigen Animationen lassen sich nicht gerade als optisches Schmankerl bezeichnen. Zwar ist die Grafik auf dem PC ein wenig detailreicher als auf den leistungsschwachen Tablets, aber zeitgemäß ist sie nicht.

Auch die Soundkulisse unterstreicht die mittelmäßige Präsentation und kommt eher unspektakulär daher. Einzig die einzelnen Menütöne verleihen der Stadt eine gewisse Lebendigkeit, erweisen sich aber nach einigen Spielstunden als durchaus nervig.

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