PC-Komponenten

Testbericht: Lian Li Strimer 24-Pin- und 8-Pin-RGB-Kabel

Funktion

Wie bereits erwähnt wurde, besteht der Strimer aus zwei Komponenten. Das Kabel selbst leuchtet nicht – die Farbe stammt von den auf dem Kabel montierten LED-Streifen. Die Illusion des leuchtenden Kabels kann im Test nicht in jedem Falle erzeugt werden. Je nach Einbau- und Betrachtungswinkel fällt das weiße Kabel deutlich auf und verrät, dass es nicht selbst zu leuchten in der Lage ist.Dennoch können die Beleuchtungseffekte uns überzeugen. Die LEDs strahlen und erfüllen ihren Zweck. Die Steuerung erfolgt dabei – wie bereits angedeutet wurde – zumindest in der 24-Pin-Version wahlweise über die Software der Hauptplatine oder über die beiliegende Platine. Im letzteren Falle sollte bedacht werden, dass die Platine an der Rückseite des PC-Systems angebracht wird, was die Bedienung einigermaßen unangenehm gestaltet. In der 8-Pin-Version liegt wie bereits erwähnt kein Controller bei.

Die Beleuchtungseffekte sind vielfältig und überzeugen uns. Neben Regenbogenfarben stehen zahlreiche andere Effekte – von einzelnen festen über abwechselnde bis hin zu individuell festgelegten Farben ist alles möglich – zur Verfügung.

Darüber hinaus besteht die für viele Nutzer mit Sicherheit interessante Möglichkeit, mehrere RGB-Komponenten in einer sogenannten Daisy-Chain zusammenzuschließen. Dies ist nicht nur mit den beiden Strimer-Kabeln – also der 8-Pin- und der 24-Pin-Version – sondern auch mit Produkten anderer Hersteller möglich. So sind beispielsweise auch Produkte von Phanteks, die über digitale RGB-Beleuchtung verfügen, mit den beiden Strimer-Kabeln kompatibel. Neben einzelnen Komponenten wie dem Halos Digital – oder Produkten anderer Hersteller – können auch mit RGB-Beleuchtung ausgestattete Gehäuse in die Daisy-Chain eingebunden werden.

Hier ist jedoch mit einer wichtigen Einschränkung zu leben: Wird die Steuerung über die beiliegende Platine gewählt, stehen nur zehn Modi zur Verfügung, die über drei Knöpfe ausgewählt werden können. Nur bei Steuerung mit der Software der Hauptplatine steht die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung. Über den 3-Pin-Anschluss können die digital adressierbaren LEDs einzeln angesprochen werden, wodurch jeder Kabelstrang in einer anderen Farbe leuchten kann.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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Simon

Administrator

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Der „Strimer“, der von Lian Li in Zusammenarbeit mit Roman Hartung, besser bekannt als „der8auer“, entwickelt wurde, stellt heute eine Besonderheit auf dem breiten Markt der PC-Gadgets dar. Das leuchtende Kabel ist zunächst einmal einzigartig – kein anderer Hersteller vertreibt derzeit ein ähnliches Produkt. Angeboten wird es jedoch in zwei verschiedenen Varianten – als 24-Pin-ATX-Kabel sowie als 8-Pin-Kabel.
Die Einzigartigkeit des Gadgets muss jedoch nicht zwingend auf eine Innovation hinweisen. Negativ interpretiert könnte ebenfalls attestiert werden, dass die bisher fehlende Nachahmung darauf hindeutet, dass das beleuchtete Kabel schlichtweg unnötig ist. Selbstverständlich wollen wir uns nicht lange mit bloßer Spekulation aufhalten, sondern in der Praxis herausfinden, was das besondere Kabel nun tatsächlich zu bieten hat.
Zu diesem Zweck haben wir das RGB-Kabel in beiden Versionen einem ausführlichen Test unterzogen. Die Ergebnisse und Beobachtungen finden sich nachfolgend...

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