Peripherie Testberichte

Testbericht: Logitech G230

Tragekomfort

Dank der angenehmen Ohrpolsterung (Lycra Fasern) hatte ich auch nach mehr als vier Stunden Spiel- und Tragezeit keinerlei Schmerzen an den Ohren. Durch die verstellbaren Kopfbügel, die sich fast automatisch an jede Kopfform anpassen, bleibt auch der Anpressdruck ertragbar. Also ist das Headset auch für Brillenträger zu empfehlen.

Mikrofon

Zum Testen der Sprachqualität haben wir handelsübliche VoIP-Programme verwendet, unter anderem die aktuellsten Versionen von Teamspeak und Skype. Unsere Stimmen wurden klar und deutlich ohne Hintergrundgeräusche übertragen.

Kabellänge und Anschlüsse

Mit einer Kabellänge von drei Metern ist das G230 auch für Leute mit einem größeren Schreib- und Bürotisch geeignet. Das Kabel ist Stoff ummantelt und mit der Fernbedinung kann die Lautstärke eingestellt und das Mikrofon stumm geschaltet werden. Mit einem vergoldeten Stereo-Klinkenanschluss(3.5 mm) wird das G230 am Computer angeschlossen.

Logitech G230

Klang

Zu guter Letzt natürlich der Klang, der wichtigste Teil an einem Gaming-Headset.

Zwei 40 Millimeter-Treiber sind für die Schallwandlung zuständig und decken einen Bereich von 20 bis 20.000 Hertz ab. Durch eine Impedanz von 32 Ohm und einer Empfindlichkeit von 90 dB eignet sich das G230 auch hervorragend für mobile Endgeräte wie z. B. Smartphones. Durch die geschlossene Bauweise und die ohrenumschließenden Kopfhörer werden Außengeräusche um rund 5-10 Dezibel gedämpft.

Im Alltagstest wurde mit Counter-Strike: Global Offensive, Call of Duty: Ghosts und Audio-CDs sowie an einem Smartphone getestet. Leider schlägt sich das G230 nur mager. Ein überdeutlicher Bass legt Höhen in den Schatten. Mitteltöne waren für meinen persönlichen Geschmack auch etwas mager. Ganz einfach: Für Gelegenheitszocker, die die Schritte der Gegner hören wollen, eignet sich das Headset und sollte ausreichen. Audiophile Personen sollten am besten die Finger von dem G230 lassen.

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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2 Comments

  1. Optisch macht der Kopfhörer schon was her (für den Preis).
    Schickes Design, gut verarbeitet und kein zu billiges Plastik.
    Lediglich die am Mikro verwendete Hochglanzoptik erscheint mir etwas unpassend.

    Besonders gut gefällt mir das in Stoff gebundene sehr flexible Kabel.
    Es ist vergleichsweise lang, aber kommt mit einem Klettband dabei für den Transport.
    Der Lautstärkeregler ist stabil und ausreichend vom Kopf entfernt um ihn auch am Gürtel befestigen zu können.
    Leider musste ich feststellen, dass man am Lautstärkeregler nicht ganz auf Leise drehen kann.

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