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Testbericht: Plants vs. Zombies: Garden Warfare (PC)

Abwechslung vom Shooter Alltag: Popcaps neuester Teil der Pflanzen gegen Zombies Reihe, stürzt sich in den Kampf, bewaffnet mit frischen Ideen und einer kunterbunten Frostbit Engine. Dabei wagt es der Teil, den Spagat zwischen Tower Defense (TD) und Third-Person-Shooter einzugehen. Ob es gelungen ist, erfahrt ihr hier.

[R]evolution

Pflanzen gegen Zombies, dass war doch dieser viel gelobte Titel, der 2009 seinen Siegeszug startete und Einzug in die Popkultur hielt. So gab es z.B. in World of Warcraft Cataclysm, eine eigene Questreihe als Hommage. Vier Jahre später kam der Nachfolger in Form eines Free-to-Plays. Besonders die liebevolle Gestaltung der Reihe, mit ihren comichaften Charakteren und der unverwechselbaren (nervigen) Soundkulisse lassen sie hervorstechen. Garden Warfare führt einerseits diese Elemente weiter, bricht aber mit dem mobilen Gaming Gedanken.

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Auf in die Schlacht

Schnell den Trojaner Origin installiert, das Spiel downloaden und los geht’s. Am Anfang fühlt man sich leicht überfordert von der  Vielfalt des Spiels, die kontinuierlich seit Release durch kostenlose DLC’s hinzugefügt wurde. Auf über zehn Karten treten maximal bis zu 24 Spieler in den Fraktionen Zombies und Pflanzen mit jeweils vier Klassen an. Jede Klasse ist einzigartig, bestimmt durch maximale Gesundheit, Bewegungsgeschwindigkeit und Bewaffnung bzw. drei Fähigkeiten und erfordert dadurch eine ganz eigene Spielweise. Die Fähigkeiten schaltet man am Anfang durch Herausforderungen frei.  Zugrunde liegt ein sehr befriedigendes Schere-Stein-Papier Prinzip. Der Sturmsoldat der Pflanzen nennt sich Erbsenkanone und verschießt Hülsenfrüchte im Standardkaliber Golfball. Außerdem hat sie die Fähigkeiten Chili-Bohnen-Granaten zu spucken, sich in ein Stand-MG zu verwandeln und in Hochgeschwindigkeit über das Schlachtfeld zu rasen. Die Äquivalenzklasse der Gehirn-Vertilger nennt sich Fußsoldat. Er ist bewaffnet mit einem Sturmgewehr, einem Raketenwerfer, der Fähigkeit sich auf höhere Position per Raketensprung zu begeben und dem Vegetarier-Futter per Stinkewolkgranate die Sicht zu nehmen.

Der Wissenschaftler ist der Medic der Zombies, bewaffnet mit Schrottflinte, Haftbombe und dem Warp, um blitzschnell über kurze Distanz hinter Feinden aufzutauchen. Das Gegenstück der Pflanzen ist die Sonnenblume, die ihre Teamkameraden durch Solarenergie kampffähig hält. Ergänzt werden die Pflanzen noch durch die Nahkampf-Fleischfressende Pflanze genannt Schnapper und die Scharfschützenklasse Kaktee. Die Zombies halten dagegen mit dem Presslufthammer schwingenden Ingenieur und dem Football dauerfeuerndem All-Star.

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Wenn z. B. der Schnapper, der sich eingraben kann um dann untotes Fleisch im Nahkampf zu verspeisen, auf einen Ingenieur trifft, kommt das Schere-Stein-Papier System zum Tragen. Der Hirnfresser macht dank seines Presslufthammers kurzen Prozess. Dadurch entwickelt keine Klasse eine klar dominierende Rolle.

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Steffen Wolter

Zurzeit studiere ich Medieninformatik in Lübeck. Ich interessiere mich für so ziemlich alles was mit Technik zu tun hat.

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One Comment

  1. Hi,
    guter Bericht!
    Was ich als Contra sehe:
    Ich würde mir einen rasanten Modus wünschen, das der Gameplay Speed angehoben wird, vielleicht arbeiten die Entwickler daran ja.

    Mit freundlichen Grüßen

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