Die Huawei Watch FIT 5 Pro kostet 299 Euro und positioniert sich damit klar als Premiummodell innerhalb der FIT-Linie. Die 2020 ins Leben gerufene Smartwatch-Modellreihe präsentiert sich als eckige Alternative zu den anderen Modellen wie Huawei Watch GT 6 Pro im Test oder Watch Ultimate 2 (unser Test). Nach mehreren Wochen am Handgelenk kann ich sagen: Huawei hat mit der Huawei Watch FIT 5 Pro eine Menge richtig gemacht – aber nicht alles.
Technische Daten der Huawei Watch FIT 5 Pro
| Produktname | Watch FIT 5 Pro; |
| Betriebssystem | Android; iOS; HarmonyOS |
| Bluetooth | Bluetooth 6.0 |
| Features | Beschleunigungsmesser, Gyroskop-Sensor, Magnetometer, TruSense, EKG, Arteriensteifigkeit, Pulswellen-Analyse, Schlaftracking, Freediving, Sturzerkennung, NFC |
| Display | AMOLED (1,82 Zoll); 3.000 Nits |
| Wasserdichtigkeit | 5ATM, IP69 |
| Akkulaufzeit | Bis zu 10 Tage |
| Gewicht | 30,4 Gramm |
| Maße | 44,5 × 40,8 × 9,5 mm |
| Preis | ab 299 Euro |
Huawei Watch FIT 5 Pro Test: Design und Verarbeitung
Die Huawei Watch FIT 5 Pro ist schlank. Unglaublich schlank. Das Design erinnert an die Apple Watch-Modelle, nur eben deutlich dünner. Gerade einmal 9,5 mm hoch ist das Wearable und wiegt dabei lediglich 30,4 Gramm, was für eine ernstzunehmende Fitness-Smartwatch schon sehr leicht ist. Der Außenrahmen besteht aus Titan, der Gehäusekörper selbst aus Aluminiumlegierung, das Rückteil aus Kunststoff-Faserkomposit. Das klingt nach Kompromiss, fühlt sich am Handgelenk aber überraschend stimmig an.
Das 1,92 Zoll große LTPO-OLED-Display mit einer Auflösung von 480 × 408 Pixeln ist das Herzstück des Designs. Der Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis liegt beim Pro-Modell bei 83 Prozent – zum Vergleich: Der Vorgänger FIT 4 Pro kam auf 79 Prozent, das Apple Watch Series 11 liegt bei 78 Prozent. Das ist im Alltag deutlich spürbar: Das Display wirkt fast randlos, etwa wie ein kleines Fenster am Handgelenk. Die gleichmäßig schmalen Ränder von 1,8 mm auf allen vier Seiten unterstreichen diesen Eindruck.
Das Schutzglas besteht aus echtem 2,5D-Saphirglas – ein klarer Vorteil gegenüber dem Standardmodell, das mit einem Li-Al-Siliziunglas auskommen muss. Im täglichen Einsatz habe ich die Uhr absichtlich diversen Belastungen ausgesetzt: Schreibtischkanten, Sporttaschenzips, hartes Plastik. Das Saphirglas zeigt nach Wochen nicht den kleinsten Kratzer. Wer schon einmal frustriert auf zerkratzte Smartwatch-Displays geschaut hat, weiß, wie viel das wert ist.
Die weiße Pro-Variante erhält zusätzlich eine sogenannte Aerospace-Grade Nanoceramic Metal Oberfläche – laut Huawei die erste Anwendung dieser Technologie in der Wearable-Branche. Konkret wird dabei per Micro-Arc-Oxidation ein keramikähnliches Finish in das Metall eingearbeitet, das die Oberflächenhärte um 130 Prozent steigern und zudem schmutz- sowie schweißresistenter sein soll. Den Rahmen ziert zudem eine Bezel-Oiling-Technik – eine Art Ölfüllung im Randbereich, die dafür sorgt, dass das Gehäuse aus jedem Winkel leicht glänzt. Das klingt verspielt, wirkt in der Realität aber tatsächlich hochwertig und nicht billig.
Ausstattung und Features
Die Huawei Watch FIT 5 Pro ist technisch vollgepackt mit den neuesten Features. Im Kern arbeitet das überarbeitete TruSense-System, das Huaweis Plattform für Gesundheits- und Sportmessung bildet. Sensorseitig sind Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Barometer, Magnetometer, Helligkeitssensor, Herzfrequenzmodul mit 6 LEDs und 6 Fotodetektoren sowie ein Hauttemperatursensor verbaut. Die erhöhte LED/PD-Dichte gegenüber dem Vorgänger soll die Genauigkeit bei Herzfrequenz und SpO₂-Messung merklich verbessern. Und tatsächlich: In der Praxis wirkten die Werte bei Ruhe und moderater Belastung plausibel und konsistent.
Besonders hervorzuheben ist die EKG-Funktion (exklusiv beim Pro-Modell; die normale Watch FIT 5 muss darauf verzichten): 30 Sekunden lang die Funktionstaste halten, schon generiert die Uhr einen Sofortbericht. Das System erkennt Sinusrhythmus, Vorhofflimmern sowie Vorhof- und Kammerpräkontraktionen. Ergänzt wird das durch die neue, per CE in Europa zertifizierte Pulswellen-Arrhythmieanalyse, die kontinuierlich oder auf Abruf messbar ist. Dazu kommt die Arteriensteifigkeitsmessung, die in 30 Sekunden per PPG- und EKG-Sensor eine Einschätzung der Gefäßelastizität liefert.
Für alle, die in Bewegung denken: Die Huawei Watch FIT 5 Pro unterstützt über 100 Sportmodi. Für Trail Running liefert sie Routennavigation mit zoombarer Karte, Streckenhöhenprofil, Echtzeit-Steigungsanzeige, steigungsbereinigtes Tempo und (exklusiv für das Pro-Modell) die Möglichkeit, Checkpoints und ein Zielmarker zu setzen. Beim Radfahren kommen Echtzeit-Steigung, virtuelles Leistungsmesswert (Virtual Power), virtuelle Kadenz und sogar Sturzerkennung via hochreichweitem IMU-Sensor dazu.
Der Golf-Modus mit über 17.000 Platzkarten, Vektorkarten-Ansicht, grüner Ansicht, Live-Scorecard und angepasster Fahnenstockdistanz ist ebenfalls Pro-exklusiv. Und für Freitaucher: Die Uhr ist bis 40 Meter Tauchtiefe wasserdicht. Ein weiterer Vorteil, den nur das Pro-Modell bietet. Das Mini-Workout-Feature (30 geführte Kurzübungen mit einem animierten Panda als Begleitung) klingt auf dem Papier verspielt, erfüllt im Alltag aber seinen Zweck. Kurze Dehn- und Mobilisationsübungen für Schultern, Nacken, Handgelenke oder Knöchel lassen sich buchstäblich überall ausführen, das Zifferblatt zeigt den Panda-Fortschrittsstand und reagiert auf Inaktivität. Etwas für Nerd und Casual-Nutzer zugleich, wenngleich mir das Design nicht gefällt. Aber nun gut.
Die Schlafüberwachung wurde ebenfalls ausgebaut: Sie erkennt jetzt auch Nickerchen separat aus und liefert eine eigene Zusammenfassung. Die Sleep-Breathing-Awareness-Funktion screent auf mögliche Schlafapnoe und ist in Deutschland nutzbar.
Huawei Watch FIT 5 Pro und Watch FIT 5 im Vergleich
| Feature | Watch FIT 5 | Watch FIT 5 Pro |
|---|---|---|
| Preis | 199 € | 299 € |
| Display | 1,82 Zoll AMOLED | 1,92 Zoll LTPO-OLED |
| Auflösung | 480 × 408 px | 480 × 408 px |
| Screen-to-Body-Ratio | 79 % | 83 % |
| Spitzenhelligkeit | 2.500 nits | 3.000 nits |
| Schutzglas | Li-Al-Siliziunglas | 2,5D Saphirglas |
| Gehäuse | Aluminiumlegierung | Alu-Körper + Titan-Rahmen |
| Gewicht | 27 g | ~30 g |
| Maße | 42,9 × 38,2 × 9,5 mm | 44,5 × 40,8 × 9,5 mm |
| Akku | 471 mAh | 471 mAh |
| Laufzeit (typisch) | 7 Tage | 7 Tage |
| Laufzeit (max.) | 10 Tage | 10 Tage |
| Laufzeit (AOD) | 4 Tage | 4 Tage |
| Trail Running GPS | 24 Stunden | 25 Stunden |
| Nanoceramic Metal | Nein | Ja (nur Weiß) |
| Hauttemperatur-Sensor | Nein | Ja |
| EKG | Nein | Ja |
| Arteriensteifigkeit | Nein | Ja |
| Pulswellen-Analyse (CE) | Ja | Ja |
| Golf-Modus | Nein | Ja (17.000+ Platzkarten) |
| Freediving | Nein | Ja (bis 40 m) |
| Checkpoint Trail Running | Nein | Ja |
| Mini-Workout | Ja | Ja |
| Radfahren (Virtual Power) | Ja | Ja |
| Sturzerkennung | Ja | Ja |
| NFC | Ja | Ja |
| Bluetooth | 6.0 | 6.0 |
| Kompatibilität | HarmonyOS, iOS, Android | HarmonyOS, iOS, Android |
| Farben | Schwarz, Weiß, Violett, Silber/Grün | Schwarz, Weiß, Orange |
Akkulaufzeit der Huawei Watch FIT 5 Pro
Huawei setzt in der gesamten FIT-5-Serie erstmals auf einen Hochsilizium-Akkustapel. Der 471-mAh-Akku soll die Energiedichte um 14 Prozent und die Kapazität um 18 Prozent gegenüber dem Vorgänger steigern. Im Praxisbetrieb mit aktivierter Herzfrequenzmessung, gelegentlichem GPS und moderater Displaynutzung kam ich auf etwa sieben Tage – was Huaweis Angabe für „typische Nutzung“ recht gut entspricht. Wer das Always-on-Display dauerhaft aktiviert, sollte aber mit etwa vier Tagen kalkulieren.
Für Trail-Running-Sessions mit dauerhaft aktivem GPS und häufig eingeschaltetem Bildschirm hält der Akku nach Herstellerangabe bis zu 25 Stunden durch. Das ist ein solider Wert für dieses Segment und dürfte für die meisten Ausdauersportler reichen, um mehrtägige Touren ohne Ladegerät zu bewältigen.
Das Laden selbst ist beim Pro-Modell per 60-Minuten-Schnellladung via Wireless möglich. Magnetic-Charger, kein großes Gefummel: Das funktioniert Huwei-typisch unkompliziert. Ein voller Ladevorgang dauert etwa eine Stunde. Kritikpunkt: Wer das Always-on-Display intensiv nutzt, braucht je nach Nutzungsprofil alle drei bis vier Tage Strom. Für eine Uhr, die als täglicher Begleiter konzipiert ist, ist das okay, aber kein Grund zu jubeln.
Huawei Watch FIT 5 Pro – Bedienung
Die Bedienung der FIT 5 Pro ist flott und intuitiv. Wer schon mal ein Wearable von Huawei am Handgelenk hatte, findet sich sofort zurecht. Aber auch andere Smartwatches agieren ganz ähnlich, was die Bedienung sehr einsteigerfreundlich macht. Der Touchscreen reagiert präzise, Wischbewegungen sind auch beim Sport mit nassem Finger noch erkennbar. Die physische Krone auf der rechten Seite lässt sich drehen und drücken. Sie dient zur Navigation durch Menüs und funktioniert als Bestätigungstaste. Daneben sitzt eine zweite Taste, die als Zurück-Funktion oder Schnellzugriff genutzt werden kann.
Die Zifferblattauswahl ist umfangreich und reicht von sportlich-technisch bis verspielt. Das Fluffy-Zifferblatt mit dem animierten Wuscheltier reagiert auf Tippen und Szenarien wie Musik hören oder Laden mit eigenen Animationen – ein Gimmick, aber ein charmantes. Die Panda-Zifferblätter für das Mini-Workout-Feature zeigen per Animation, wie aktiv oder träge man den Tag verbracht hat.
Etwas Einarbeitungszeit braucht man, um das Menüsystem vollständig zu verstehen. Insbesondere, wenn man viele Sportmodi aktiv nutzt und zwischen Metriken wechselt. Aber nach wenigen Tagen sitzen die wichtigsten Handgriffe.
App-Anbindung via Huawei Health
Die HUAWEI Health App ist das Bindeglied zwischen Uhr und Smartphone. Sie ist für Android und iOS verfügbar, funktioniert am besten aber in Kombination mit einem Huawei-Smartphone. Kopplung über QR-Code oder Gerätsuche klappt zuverlässig, Bluetooth 6.0 sorgt für eine stabile Verbindung. Erfreulich ist Huaweis offenes Ökosystem-Angebot: Über die neue Workout-Service-Plattform können Drittanbieter-Apps direkt auf die Sensoren der Uhr zugreifen.
In der ersten Welle sind u.a. Goodshot (Badminton), Tennix (Tennis), PickleX (Pickleball) und KeepStrong (Krafttraining) dabei. Darüber hinaus ist die Uhr mit Strava, Komoot, Naviki, URUNN, FiiT, Intervals.icu, RacePace und Clue kompatibel. Für Neukäufer gibt es einen Health MultiPass mit Gratis-Mitgliedschaften: unter anderem drei Monate URUNN (45 Euro Wert), drei Monate FiiT (60 Euro Wert), zwei Monate Komoot und drei Monate Naviki. Zusammen kein schlechtes Starterpaket.
NFC-Zahlung via Curve Pay ist ebenfalls an Bord und soll für Deutschland und weitere europäische Länder per OTA-Update ausgerollt werden, sofern noch nicht aktiv. Damit lässt sich kontaktlos bezahlen. Praktisch für den Lauf zum Bäcker ohne Geldbörse.
Huawei Watch FIT 5 Pro im Praxistest
Wer von der Watch FIT 4 Pro auf die FIT 5 Pro wechselt, merkt den Generationssprung sofort und zwar an mehreren Stellen gleichzeitig. Die FIT 4 Pro war bereits ein sehr gutes Gerät: Titan, Saphirglas, EKG, Dual-Band-GNSS und ein helles Display. Aber Huawei hat mit der FIT 5 Pro in fast jedem Bereich nachgelegt, und das spürt man im Alltag. Fangen wir beim Display an. Die FIT 4 Pro erreichte im Test gemessene rund 3.000 cd/m² – ein starker Wert. Die FIT 5 Pro legt mit bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit nominell ähnlich auf, gewinnt aber durch das größere 1,92-Zoll-Panel und den auf 83 Prozent gestiegenen Screen-to-Body-Ratio spürbar an Präsenz.
Beim täglichen Tragen fällt auf, dass die FIT 5 Pro trotz des größeren Displays nicht schwerer wirkt. Mit rund 30 Gramm liegt sie auf dem Niveau der FIT 4 Pro. Das Gehäuse ist mit 9,5 mm Bauhöhe nur minimal dicker als der Vorgänger mit 9,3 mm. Unter dem Ärmel verschwindet sie ebenso problemlos und auch nach mehrstündigen Laufeinheiten ohne Pause hat nichts gedrückt oder gerieben. Im Laufbetrieb zeigt die FIT 5 Pro, was das überarbeitete Sunflower-Positionierungssystem in der Praxis bedeutet. Die Huawei Watch FIT 5 Pro setzt auf die nächste Generation dieser Antenne und gerade in dicht bebautem Gelände oder unter Baumkronen lieferte sie im Test konsistentere Trackinglinien.
Die Huawei Watch FIT 5 Pro setzt auf ein überarbeitetes Sensorik-Modul mit 6 LEDs und 6 Fotodetektoren statt der bisherigen Konfiguration. Im Praxisvergleich lieferte die FIT 5 Pro bei moderatem Tempo konsistente Werte. Bei Sprintintervallen zeigte sich wie bei jedem optischen Sensor eine gewisse Reaktionsverzögerung. Das ist keine spezifische Schwäche der FIT 5 Pro, sondern ein physikalisches Prinzip. Für den typischen Ausdauersport ist die Genauigkeit mehr als ausreichend.
Das Schlaf-Tracking hat Huawei ebenfalls ausgebaut. Die FIT 4 Pro unterschied bereits zwischen leichtem, tiefem und REM-Schlaf und erkannte kurze Wachphasen zuverlässig, ergänzt durch Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz. Die FIT 5 Pro führt das fort und fügt eine eigenständige Nickerchen-Erkennung hinzu. Naps werden separat erfasst und ausgewertet, was für alle, die tagsüber regelmäßig kurz schlafen (ich gehöre dazu), eine sinnvolle Ergänzung ist. Die Sleep-Breathing-Awareness-Funktion zur Vorscreening möglicher Schlafapnoe lief in mehreren Nächten unauffällig durch, was beruhigend ist, auch wenn der Wert ohne medizinische Referenz nicht als Diagnose taugt.
Die neuen Mini-Workout-Einheiten sind das Feature, das im Test am meisten überrascht hat und zwar positiv. 30 geführte Kurzübungen, die sich jederzeit und ohne Equipment starten lassen, klingen banal. In der Praxis aber sind es genau diese Mini-Workouts, die einen dazu bringen, während einer langen Zugfahrt oder zwischen zwei Terminen tatsächlich aufzustehen und die Schultern zu lockern. Die Panda-Animation ist nett, mir persönlich aber etwas zu verspielt.
Was mir besonders gefällt: Die EKG-Funktion der FIT 5 Pro funktioniert zuverlässig und unkompliziert: Seitentaste halten, 30 Sekunden still sitzen, Ergebnis ablesen. Auch die FIT 4 Pro bot bereits EKG, die Huawei Watch FIT 5 Pro ergänzt das um die Arteriensteifigkeitsmessung, die über die Huawei Research App zugänglich ist. Ein Feature, das beim Vorgänger noch fehlte. Für Nutzer, die ihre kardiovaskulären Kennwerte systematisch beobachten, ist das ein echter Mehrwert.
Abschließend zur Alltagstauglichkeit als Ganzes: Die FIT 5 Pro ist eine Uhr, die man anzieht und vergisst – im besten Sinne. Sie ist leicht genug, um beim Schlafen an zu bleiben, hell genug für volle Sonneneinstrahlung, robust genug für Regen, Schweiß und gelegentliche Stöße. Wer von der FIT 4 Pro kommt, bekommt mit der FIT 5 Pro kein Alibi-Update, sondern spürbare Verbesserungen in den Bereichen Display, GPS-Genauigkeit, Sportmetriken und Gesundheitsmonitoring. Wer neu in Huaweis Smartwatch-Ökosystem einsteigt, bekommt eine der vollständigsten Fitness-Smartwatches unter 300 Euro – sofern man bereit ist, sich auf HUAWEI Health und eine Huawei-ID einzulassen.
Huawei Watch FIT 5 Pro Test: Fazit
Die Huawei Watch FIT 5 Pro ist für 299 Euro eine ambitionierte Fitness-Smartwatch, die in ihrem Preissegment kaum einen Bereich auslässt. Das Display ist hervorragend, die Materialien hochwertig, das Sportfeature-Set breit und durchdacht. EKG, Arteriensteifigkeitsmessung, Freitauchen bis 40 Meter, Golf, Trail Running mit Checkpoint-Navigation, Virtual Power beim Radfahren – das ist eine Menge für ein so schlankes Gerät. Und Huawei setzt die Messungen hervorragend und sehr akkurat um. Was die Genauigkeit der Sensoren angeht, spielt Huawei weiterhin ganz weit vorne mit und legt mit der neuen Watch FIT 5-Generation nochmal eine Schippe drauf.
Die enge Bindung ans Huawei-Ökosystem ist für Android- und iPhone-Nutzer ohne Huawei-Affinität eine spürbare Bremse, wenngleich das Wearable auf beiden Plattformen ebenfalls tadellos funktioniert. Das Always-on-Display frisst Akku merklich. Und wer keine Lust auf Pandas und animierte Charaktere hat, muss aktiv Zifferblätter wechseln. Wer aber bereit ist, sich auf Huaweis Ökosystem einzulassen oder ohnehin ein Huawei-Smartphone nutzt, bekommt hier eine der vollständigsten und edelsten Fitness-Smartwatches unter 300 Euro.
VORTEILE
- Unglaublich edel und schlank
- Tadellose Verarbeitung
- Vollständige Sensorik
- Präzise Metriken
- EKG
- Starke Akkulaufzeit
- Helles Display
NACHTEILE
- Geringes App-Angebot
- Features unter iOS abgespeckt
- AoD verringert Akkulaufzeit deutlich
- NFC-Zahlungen Huawei-abhängig
Fazit
Die Huawei Watch FIT 5 Pro ist für 299 Euro eine der überzeugendsten Fitness-Smartwatches in 2026: hervorragendes Display, starke Sportfeatures und solide Gesundheitssensoren in einem leichten, hochwertigen Gehäuse. Wer sich auf das Huawei-Ökosystem einlässt, bekommt kaum ein besseres Gesamtpaket in dieser Preisklasse.
