PC-Komponenten

ASUS Prime AP202 Test – mATX-Gehäuse mit ARGB und gebogenem Glas

Im ASUS Prime AP202 Test werfen wir einen Blick auf die ARGB-Version des mATX-Gehäuses eines der größten PC-Komponenten-Herstellers. Auch wenn ASUS eher für interne Komponenten, wie Mainboards und Grafikkarten, bekannt ist, findet man fast alles rund um den PC unter dieser Marke. Und darunter eben auch Gehäuse – und das ASUS Prime AP202 ARGB sticht hierbei doch heraus. Insbesondere das große, gebogene Glas-Panel sticht optisch heraus und dabei bleibt der Preis dennoch auf dem Boden. Was auch mit der Zielgruppe passt, denn auch mATX-Mainboards sind in der Regel günstiger zu bekommen als große ATX-Modelle. Aber wie sich das Gehäuse schlägt und was man für den humanen Preis geboten bekommt, das beachten wir im ASUS Prime AP202 ARGB Test.

Spezifikationen

Mainboard-Kompatibilität mATX, Mini-ITX
Größe 441 x 236 x 460 mm
Gewicht 9 kg
Laufwerks-Kompatibilität 2x 2,5 / 3,5″
maximale Kühlerhöhe 175 mm
maximale Radiatorgröße 360 mm
Werkslüfter 3x 120 mm ARGB
Frontpanel kombinierter 3,5-mm-Audioslot, 2x USB 3.2 Typ A, 1x USB-C 3.2
Preis Preis nicht verfügbar * (weiß)
€ 102,90 * (schwarz)
Dieses Produkt ist nicht verfügbar.

Verpackung und Lieferumfang

  • Standard-Verpackung für Gehäuse
  • Styroporschalen halten das Case im Karton und sind härter als Schaumstoff
  • Schutzfolien auf beiden Seiten des Glases
  • Zubehör ist auf das Nötigste beschränkt

Die Verpackung des ASUS AP202 entspricht dem, was man von den meisten aktuellen Gehäusen kennt. Es steckt in einem braunen Karton und wird von zwei Styropor-Schalen gehalten. Außerdem wird es von einer zusätzlichen Plastikschutzhülle geschützt. Ich würde flexiblere Schaumstoff-Schalen bevorzugen, da diese beim Herausziehen nicht so einfach brechen können, aber in den meisten Fällen ist das sowieso nicht relevant, da viele die Verpackung aufgrund der Größe entsorgen oder allenfalls für einen Umzug irgendwo einlagern und hier geht es nicht um einen optimalen Zustand der Verpackung.

Die Glasscheibe besitzt außerdem sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite jeweils eine Schutzfolie. Diese sollte man für den klarsten Blick beide abziehen, aber aus Schutz vor Fingerabdrücken bei der Arbeit bestenfalls erst ganz zum Schluss.

Die Tüte mit der Kurzanleitung und den Garantie liegt bei und die Tüte mit dem Zubehör, das aus Schrauben und Kabelbindern sowie einem Werkzeug zur Veränderung der Abstandshalter auf dem Mainboard besteht, ist im Case zu finden.

Design

  • Besonderes Design mit gebogener Scheibe
  • Spezielle Öffnung für den Lufteinlass zwischen Netzteilabdeckung und Gehäuseinnenraum
  • RGB-Streifen und -Lüfter
  • Edel wirkende Akzente
  • Weißtöne von Lüfter und Gehäuse nicht identisch

Das ASUS Prime AP202 besitzt zwei besonders herausstechende Design-Features. Das ist einmal die gebogene, kräftige Glasscheibe, die einen lücken- und strebenlosen Blick auf die Innereien des Gehäuses freigibt. Außerdem ist es die schlitzförmige Öffnung darunter, die außerdem im Betrieb RGB-beleuchtet ist.

Die Lüfter haben einen etwas anderen Weißton als der Rest vom Gehäuse. Das ist ein typisches Problem mit weißen Gehäusen: Es gibt sehr viele feine Abstufungen von Weiß und so ist es schwer, das exakt aufeinander abzustimmen. Dieser wärmere Weißton der Lüfter fällt allerdings nur im abgeschalteten Zustand auf. Sobald die RGB-Beleuchtung aktiv ist, übernehmen die leuchtenden Farben.

Die Lüfter im ASUS AP202 sind nicht ganz so hellweiß, sondern eher creme-weiß. Die Kabelführung ist jedoch im Gehäuse gut gelöst.

Um die Stabilität muss man sich keine Sorgen machen – der Schlitz wird durch lange Abstandshalter aus Metall gestützt.

Verarbeitungsqualität

  • Solide Verarbeitung
  • Kräftige Glasscheibe

Die Verarbeitung zeigt sich im ASUS Prime AP202 Test als erstaunlich hochwertig für den Preis. Feine Details auf dem Gehäuse, wie die Aufdrucke machen einen guten Eindruck; die Panels sind qualitativ gut und nicht zu dünn. Ich hatte auch keine Probleme mit scharfen Kanten und dennoch ist es erstaunlich, dass man zu dem Preis gleich drei RGB-Lüfter im Lieferumfang hat. Dann gibt es noch weitere Details, die einen guten Eindruck machen. Die Abdeckungen der Erweiterungskartenslots sind geschraubt, wie bei guten Cases üblich, und besitzen keine Streben, die mit Anschlüssen auf Grafikkarten kollidieren könnten. Alles gut.

Insbesondere die gebogene Glasscheibe macht einen herausragend guten Eindruck, denn diese ist – wohl aus Stabilitätsgründen – aus ganz schön kräftigem, gehärteten Glas gefertigt. An diesem sind gut funktionierende Schienen befestigt und die Kanten sind mit Metall verstärkt. Dazu wird die Scheibe mit Rändelschrauben gesichert.

Nur an wenigen Stellen ist zu merken, dass doch etwas gespart wurde. Der Staubfilter für das Netzteil ist so angebracht, dass er nur durch ein Biegen entnommen werden kann, wenn das ASUS AP202 gekippt ist, es gibt keine Silikonabdeckungen für die Kabelöffnungen und die Schrauben für die Erweiterungskarten sind nicht werkzeuglos.

Einbau

  • Gute Erreichbarkeit und einfache, teils werkzeugfreie Handhabung
  • Kombinierter Frontpanel-Anschluss
  • Für Einsteiger geeignet

Der Einbau zeigt sich im Test des ASUS Prime AP202 ARGB als relativ komfortabel. Die Abdeckung auf der Oberseite lässt sich werkzeugfrei nach oben klappen und abnehmen, ist aber ansonsten gut gesichert. Dadurch, dass die Öffnung dann wirklich offen ist, kann man hier hineingreifen, was beispielsweise die Platzierung des EPS-Stromkabels für den Prozessor vereinfacht. Für die Kabelführung gibt es auf der Rückseite ein paar sehr große Klett-Kabelbinder und einige Stellen, an denen die regulären Kabelbinder befestigt werden können.

Das Netzteil muss aber von innen eingeschoben werden, eine Halterung für den Einschub für hinten ist hier nicht vorhanden.

Ein nettes Detail ist die Erhöhung des mittleren Abstandshalters auf dem Mainboard-Tray. Hiermit kann man das Mainboard in Position bringen, bevor man es festschraubt. Das verhindert ein Rutschen und erleichtert den Einbau deutlich. Beim ASUS AP202 wird auf eine Version gesetzt, in die dennoch eine Schraube zur Sicherung hineingedreht werden kann.

Sehr angenehm war beim ASUS Prime AP202 Test, dass der Frontpanel-Anschluss ein einzelner Stecker ist und nicht der Miniatur-Kabelsalat, den man von den meisten Gehäusen kennt. Das erleichtert insbesondere Einsteigern die Arbeit.

Handhabung

  • Frontpanel wie erwartet
  • Enges Mesh ohne Staubfilter

Eine Problematik, die eher allgemein mit mATX-Gehäusen zu tun hat als speziell mit dem ASUS AP202, das ist, dass die ganzen Mainboard-Header am unteren Mainboard-Rand kaum noch zu erreichen sind, wenn mal eine Grafikkarte eingebaut ist. Der Platz ist dann einfach zu knapp. Ergo sollte man zum Stecken der Kabel die Grafikkarte herausnehmen. Kein Ding – die meisten Leute ändern dort nicht täglich etwas.

Frontpanel des ASUS AP202 White
Das Frontpanel setzt auf einen Power-Schalter, zwei USB-A-Anschlüsse, einen USB-C-Anschluss, eine kombinierte Audiobuchse und einen Reset-Schalter.

Das Frontpanel ist recht üblich ausgestattet für ein modernes Gehäuse. Der große Power-Schalter ist gut zu ertasten und gibt ein solides Feedback. USB-A gibt es zweimal und USB-C einmal. Auf USB-2.0 wird komplett verzichtet. Der Audio-Anschluss ist ein kombinierter Anschluss – wer getrennte Geräte nutzt oder ein Headset mit getrennten Anschlüssen, muss sich ein Splitter-Kabel als Adapter besorgen. Die meisten Headsets der letzten Jahre kommen aber sowieso mit kombinierten Steckern.

Topgitter des ASUS AP202
Das Gitter auf der Oberseite des ASUS AP202 ist fein genug, um keinen zusätzlichen Staubfilter zu benötigen.

Da die Löcher auf dem oberen Gitter fein genug sind, bleibt der meiste Staub darauf hängen. Dadurch spart man sich eine zweite Lage mit einem dedizierten Staubfilter. Ein gelegentliches Wischen über das Gehäuse reicht meistens.

Komponentenkompatibilität

  • Große Luftkühler sind kein Problem
  • Radiatoren sind bis 360 mm möglich
  • Zwei Festplatten-Caddys tragen entweder 3,5″- oder 2,5″-Laufwerke

Trotz der nicht allzu großen Maße passen auch die größten erhältlichen Luftkühler ins ASUS AP202, wie hier der be quiet! Dark Rock Pro 5. Aber als Showcase und durch die Anordnung der Werkslüfter wird man in diesem Gehäuse dennoch eher auf Wasserkühler zurückgreifen. Daher habe ich für den ASUS Prime AP202 Test auf den DeepCool LS720 zurückgegriffen, eine 360-mm-AIO, wobei ich aus optischen Gründen auf weiße Lüfter, die Lian Li Uni Fan P28 gewechselt habe.

Radiatoren lassen sich also in einer Größe von 120, 240, 280 und 360 mm verbauen – damit sind hier die üblichsten Formate abgedeckt. SATA-Laufwerke, also Festplatten oder 2,5″-SSDs, lassen sich zwei Stück auf der Rückseite in der Netzteilabdeckung verbauen. Hier gibt es zwei Festplattenträger, die werkzeuglos entnommen werden können. 3,5″-Festplatten lassen sich auch werkzeugfrei montieren. Einfach biegen und hineinclippen. Bei Bedarf kann man sie dann noch von unten mit Schrauben sichern, was aber eigentlich nicht nötig ist. Alternativ kann man 2,5″-Laufwerke im Festplattenträger verschrauben, aber das nicht werkzeugfrei.

Lüfter

  • Beleuchtete Rahmen
  • Maximale Drehzahl ist beschränkt, um die Lautstärke gering zu halten
  • Sinnvoll verlegte Kabel

Die Lüfter im ASUS AP202 sind 120-mm-RGB-Lüfter mit Standard-ARGB-Steckern – und diese sowohl in Male als auch Female, um das Signal weiterzuleiten. Dadurch braucht man für alle ARGB-Komponenten im Case nur einen 3-Pin-ARGB-Anschluss. Hierbei sind die Rahmen zwar beleuchtet, aber nicht für die Lüfterblätter. Diese werden jedoch indirekt beleuchtet.

Eine Sache, die mir an den Lüftern gefällt, ist, dass sie eine Maximaldrehzahl von „nur“ 1600 RPM haben. Das ist für 120-mm-Lüfter nicht so viel, hat aber auch den Vorteil, dass die Lüfter durchschnittlich leiser laufen. Auch, wenn die Nutzer sie nicht aktiv herunterregeln, sondern Werkskurven für die Lufter verwenden. Hierdurch waren die Lüfter im Betrieb durchaus sehr angenehm anzuhören. Auch unangenehme Frequenzen waren nicht festzustellen. Auf der anderen Seite sind aber auch keine Leistungsrekorde zu erwarten. Es sind einfach Lüfter.

Sehr schön ist auch, wie bei allen Lüftern das Kabelmanagement im ASUS AP202 gelöst ist – hier wurde beim Gehäusedesign mitgedacht.

Lüfter im ASUS AP202
Die Kabel sind bei allen Lüftern so unauffällig wie möglich verlegt und vorne auch gegen das Verrutschen gesichert.

Airflow

  • Ab Werk ein reines Unterdruck-Konzept, um von unten passiv Luft in Richtung Grafikkarte zu saugen
  • Beste CPU-Temperatur in Pull-Ausrichtung
  • Unten können bei Nutzung einer nicht zu dicken Grafikkarte drei weitere Lüfter angebracht werden

Ab Werk sind die Lüfter so eingebaut, dass sie einen Unterdruck im Gehäuse erzeugen; somit wird Luft durch den Deckel und den Luftschacht unten ins Gehäuse gezogen. Mit einem Luftkühler ist das ein mäßig präzises Airflow-Konzept, da die vorderen Lüfter dem Luftkühler die Luft abgraben.

Mit einem Wasserkühler kommt man in einen ähnlichen Problembereich. Wenn man die Lüfter auf dem Radiator normal verbaut, zieht man rein passiv von unten die Luft ein; diese wird durch die Grafikkarte erwärmt und verlässt dann teilweise das Gehäuse durch die Werkslüfter. Die beste Option ist also, den Gehäuse-Airflow dadurch zu unterstützen, dass man die Lüfter auf dem Radiator umgedreht in Pull-Position anbringt. So wird immer frische Luft durch den Radiator gezogen und dann durch die Gehäuselüfter nach draußen befördert, was zu den besten Ergebnissen im ASUS Prime AP202 Test geführt hat.

ASUS Prime AP202 ARGB mATX Case im Test
Die beste CPU-Temperatur wurde durch die Montage der Radiator-Lüfter in Pull-Position erreicht.

Das sorgt allerdings für ein ausgeglicheneres Airflow-Verhältnis, was den Sog von unten behindert und somit der Grafikkarte etwas Frischluft klaut.

Auf der Unterseite gibt es auch eine Halterung für zusätzliche Lüfter, die mit drei Rändelschrauben gesichert ist.

Diese kann man entnehmen, um Lüfter anzuschrauben und wieder einzusetzen. Das funktioniert allerdings nur bis zu einer gewissen Größe bzw. Dicke der Grafikkarte. Wer die Staubschutzwirkung nicht forcieren möchte, bekommt aber ohne diese Abdeckung einen geringeren Luftwiderstand und somit eine bessere Luftversorgung für die Grafikkarte im Einsatz mit negativem Luftdruck. Mit den Lüftern hier unten verdeckt man außerdem die Mainboard-Anschlüsse, was zwar besser aussehen kann, aber weitere Arbeiten erschweren.

Eine für diese Gehäuseform eher erwartete Lüfterkonfiguration wären Reversed-Lüfter vorne, die gut aussehen, aber aktiv Luft ins Gehäuse bringen. Das ist hier nicht der Fall und aus optischen Gründen würde ich die Lüfter nicht drehen wollen, da sie präsenter sind als die Radiatorlüfter.

Blick auf den Preis

  • Guter Preis für die gebotenen Features
  • Trotz der mittleren Preisklasse gibt es besondere Alleinstellungsmerkmale

Ich muss sagen, dass ich hier durchaus positiv überrascht bin. Klar gibt es auch sehr gute günstigere Gehäuse, aber bei den gebotenen Features würde man in diesem Fall eigentlich mit einem etwas höheren Preis rechnen, zumal auch ASUS auf dem Gehäuse steht und die Marke eher mit gehobeneren Preisregionen verbunden wird. Das gebogene, gehärtete Glas in der kräftigen Ausführung alleine ist bereits ein Punkt, den man kaum erwarten würde.

Erweiterungskartenslots in einem weißen Gehäuse
Die Abdeckungen für die Erweiterungskartenslots wirken hochwertig.

Noch vor wenigen Jahren hätte ich in der Preisklasse damit gerechnet, dass die Erweiterungsslots zum Herausbrechen konzipiert sind. Hier sind jedoch volle, verschraubte Abdeckungen vorhanden. Dazu die RGB-Beleuchtung und RGB-Lüfter.

RGB-beleuchtetes ASUS Prime AP202 im Test
Das Design sticht aus der Masse heraus und kommt mit einer sehr ansehnlichen Beleuchtung, bei der keine einzelnen LEDs störend herausstechen.

Nur an wenigen Stellen sieht man, dass gespart wurde, wie beispielsweise die nicht vorhandenen Silikon-Abdeckungen für die Kabelführungslöcher im Mainboard-Tray, die aber auch in der Produktion deutlich teurer sind als man es erwarten würde, daher ist das ein verkraftbares Detail.

Noch ein paar Eindrücke zum ASUS Prime AP202 Test

  • Aufbau der oberen Abdeckung
  • Handhabung der hinteren Abdeckung
  • Kurzer Blick auf die Laufwerke

Das ASUS Prime AP202 ist ein schönes Gehäuse und ich bin im Test auf einige Punkte eingegangen, aber ein paar Details wollte ich nochmal genauer beleuchten. So gefällt mir die obere Abdeckung sehr gut, denn diese wirkt sehr robust und deutlich hochwertiger als beispielsweise die magnetischen Staubfilter, die man von vielen anderen Gehäusen kennt. Die Oberseite sitzt auch gut und fällt nicht einfach heraus. Man muss sie von einer Seite her hochklappen und die andere Seite lässt sich dann lösen, um einen guten Zugriff zum Innenraum zu bekommen, beispielsweise, um Radiatoren oder Lüfter zu montieren. Diese Abdeckung besitzt aus Stabilitätsgründen aber auch recht große Kunststoff-Streben, die ein bisschen den Airflow blockieren.

Die Abdeckung der hinteren Seite des Gehäuses ist nicht verschraubt, sondern einfach gesteckt. Das ist angenehm in der Handhabung, könnte aber theoretisch dafür sorgen, dass sich die Rückseite bei zu vielen Kabeln aufdrücken könnte, was beispielsweise ein großes Problem des FSP CUT593P war. In unserem Test gab es hier jedoch keine Probleme, da die Kabelführung sinnvoll gestaltet ist und man genutz Platz für die Kabel besitzt – und die Clips scheinen auch recht robust zu sein. Wo es also keine Probleme geben sollte, kann es sein, dass man sich notfalls etwas mehr Mühe beim Kabelmanagement geben muss.

Festplatten sind auf zwei limitiert. Vor 10 Jahren wäre das für mich persönlich ein Problem gewesen, aber inzwischen verschiebt sich doch alles in Richtung M.2-Laufwerke und so werden, wenn überhaupt nötig, zwei Schächte für die meisten Nutzer ausreichen. Dafür ist die Handhabung einfach und die Festplatten nehmen nicht zu viel Platz ein.

Fazit

Mich konnte das mATX-Gehäuse ASUS Prime AP202 ARGB im Test durchaus überzeugen. Klar gibt es die eine oder andere Eigenheit, die ein wenig seltsam wirkt, was den Airflow angeht und es gibt auch Gehäuse, die insgesamt eine bessere Luftzufuhr besitzen. Aber insgesamt gab es im Test keine wirklichen Probleme mit der Temperatur, zumal sowohl mATX-Mainboards als auch der Preis dieses Gehäuses eher im Mittelklasse-Bereich angesiedelt sind, die üblicherweise nicht die absoluten Hitzköpfe sind.

Die Handhabung ist angenehm, die Verarbeitung ist gut, die Ausstattung ordentlich und das Design sticht aus der Masse heraus. Kurzum: Das ASUS Prime AP202 ARGB ist aus meiner Sicht ein durchaus empfehlenswertes Gehäuse, wenn man keine besonders heißlaufende Hardware einsetzen möchte.


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PRO

  • Besonderes Design mit gebogener Scheibe
  • Recht leise Lüfter
  • Lufteinlass zwischen Netzteilabdeckung und Innenraum
  • Guter Preis
  • Einfache Handhabung, die auch für Einsteiger geeignet ist
ASUS Prime AP202 Test Gold Award
CONTRA

  • Farbe von Lüftern und Gehäuse-Innenraum passt nicht genau
  • Etwas seltsames Airflow-Konzept

ASUS Prime AP202 ARGB mATX

Verarbeitung
Aufbau
Ausstattung
Dämmung
Kühlung
Preis-Leistungs-Verhältnis

90/100

Das ASUS Prime AP202 ist ein aus der Masse herausstechendes mATX-Gehäuse mit ARGB-Komponenten, das dennoch bezahlbar bleibt und gut aussieht.

Dieses Produkt ist nicht verfügbar.

Simon Deobald

Schon zu Kindertagen, noch bevor ich wirklich lesen konnte, wusste ich unter DOS, was einzutippen ist, um "Die Siedler" zu starten. Wenige Jahrzehnte später beschäftige ich mich auch weit intensiver mit PCs und entsprechender Hardware, bin ansonsten als Feuerwehrmann, (Produkt-)Fotograf und Redakteur tätig, wie auch ein Gitarren-Nerd.

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