SAMA S50 Test – Midi-Tower mit ungewöhnlichem Layout

Jonas
Jonas · 13 Min. Lesezeit

SAMA ist eine Marke der Guangzhou AOJIE Science & Technology Co., Ltd. und wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, hochwertige und kosteneffiziente Computerhardware zu entwickeln, herzustellen und zu verkaufen. Zum Portfolio gehören unter anderem PC-Gehäuse, Netzteile, Kühlungslösungen und Peripheriegeräte. In Deutschland ist der Hersteller bisher noch relativ unbekannt, konnte uns mit der Kompaktwasserkühlung SAMA L70 360 und dem SAMA V60 aber bereits überzeugen. Heute werfen in diesem Test einen Blick auf das neue Gehäuse SAMA S50.

Bei diesem Gehäuse handelt es sich um einen verhältnismäßig kompakten Midi-Tower, bei dem das Netzteil nicht dort montiert wird, wo man es eigentlich erwarten würde. Ob das Layout spezielle Vorteile bringt oder ob das SAMA S50 einfach nur ein weiterer Midi-Tower ist, lest ihr in den folgenden Kapiteln

Technische Details

Modell: SAMA S50
Gehäuse Typ: Midi-Tower
Abmessungen: 235 mm (B) x 426 mm (H) x 475 mm (T)
Gewicht: 7,3 kg
Material: Stahl, Kunststoff, Tempered Glass
Farbe: Schwarz
Front-Anschlüsse: 1x USB 3.2 Gen2x2 Typ-C, 2x USB 3.0 Typ-A, 1x Kopfhörer/ Mikrofon
Laufwerkschächte: 3x 3,5″ oder 4x 2,5″
Erweiterungsslots: 7x horizontal
Formfaktoren: ATX, µATX, ITX/ Back-connect ATX, M-ATX
Belüftung: Front: 3x 120 mm
Heck: 1x 120 mm
Deckel: 3x 120 mm
Seite: 1x 120 mm
Boden: 3x 120 mm ( Dicke < 28 mm)
Radiatoren: Heck: 1x 120 mm
Deckel: 1x 240/ 360 mm
Max. CPU-Kühlerhöhe: 165 mm
Max. Grafikkartenlänge: 410 mm
Max. Netzteillänge: 180 mm
Platz für Kabelmanagement: < 47 mm
Preis: € 99,90 *
Besonderheiten: Staubfilter, Kabelmanagement, Tempered Glass, 4x vorinstallierte ARGB-Lüfter, ARGB- und PWM-Steuerplatine

SAMA S50 Test: Der Lieferumfang

Geliefert wird das SAMA S50 in einem braunen und unauffällig gestalteten Karton. Dieser trägt nur den Herstellerschriftzug, den Namen des Gehäuses sowie seitlich eine Tabelle mit allen technischen Daten. Damit man als Käufer aber nicht die Katze im Sack kauft, klebt SAMA auf die Vorderseite der Verpackung noch einen farbigen Aufkleber, der mit einer Abbildung des eigentlichen Gehäuses bedruckt wurde.

Im Inneren des Kartons umhüllt der Hersteller das Gehäuse von zwei verhältnismäßig dünnen Blöcken aus einfachem Styropor. Zusätzlich soll eine Folie aus Kunststoff den Midi-Tower vor oberflächlichen Beschädigungen wie zum Beispiel Kratzern schützen. Das Montagezubehör sowie eine Montageanleitung und ein Papier mit Garantieinformationen platziert SAMA auf der Rückseite des Mainboard-Trays. Der Beutel beinhaltet neben allen notwendigen Schrauben auch einige Kabelbinder bzw. Klettstreifen, eine GPU-Halterung und ein Ersatzteil für die Push-Pin-Aufnahme. Zusätzlich gehören zum Lieferumfang drei magnetische Staubfiltermatten sowie vier vorinstallierte 120-mm-ARGB-Lüfter und eine passende ARGB-/ PWM-Steuerplatine.

Außeneindruck

Bereits nach dem Auspacken kann man nicht von der Hand weisen, dass es sich beim SAMA S50 um ein Gaming-Gehäuse handelt. So lassen sich zahlreiche auffällige Designelemente bzw. Formgebungen erkennen. Besonders die Front ist interessant gestaltet. Hier wurde das aus Kunststoff gefertigte Frontpanel in zwei Bereiche unterteilt. Die linke Seite ist dabei von einem großen und feinmaschigen Meshgitter überspannt, welches auch gleichzeitig als Staubfilter dienen soll. Rechts lässt sich hingegen eine geriffelte Kunststofffläche erkennen, in dem zudem das I/O-Panel eingearbeitet wurde. Dieses besteht auf zwei Tastern für Power und die LED-Steuerung sowie einem USB 3.2 Gen2x2 Anschluss, zwei USB 3.0 Ports und einer HD-Audio-Buchse. Entfernt man das Frontpanel, dann wird der Blick auf die drei vorinstallierten 120-mm-Lüfter mit ARGB-Beleuchtung frei.

Die Deckelpartie des SAMA S50 folgt gestalterisch dem Design der Front und ist in zwei Bereiche unterteilt. Anders als an der Front sind hier aber beide Bereiche mit einem feinmaschigem Meshgitter überspannt. Zur Montage der drei optionalen Deckellüfter lässt sich das Deckelelement einfach entfernen und zum Vorschein kommen dann zwei Schienen für die Lüfter sowie eine Öffnung zur Befestigung des Netzteils. Im SAMA S50 wird dieses nämlich nicht unten im Gehäuse sondern seitlich hinter der Front verbaut. Dazu aber später mehr. Auf einen zusätzlichen Staubfilter hat SAMA aufgrund der feinen Meshstruktur des Gitters verzichtet.

Wie es sich für ein Gaming-Gehäuse mit ARGB-Beleuchtung gehört, besteht das linke Seitenteil natürlich aus Tempered Glass, welches bei der schwarzen Farbvariante leicht getönt wurde. Das rechte Seitenteil wurde hingegen aus Stahl gefertigt und wurde an der linken Seite mit einer großzügigen Belüftungsöffnung ausgestattet. Hinter der Öffnung positioniert der Hersteller eine magnetische Staubfiltermatte, damit die Komponenten im Inneren sauber bleiben und der Filter einfach gereinigt werden kann. Die Befestigung beider Seitenteile am Korpus erfolgt werkzeuglos über einen Push-Pin-Mechanismus.

An der Rückseite des Midi-Towers zeigt sich, mit einer Ausnahmen, ein typisches Layout. Im oberen Bereich platziert SAMA neben dem Ausschnitt für die I/O-Blende den vierten vorinstallierten 120-mm-Lüfter mit ARGB-Beleuchtung. Darunter lassen sich sieben wiederverwendbare Slotblenden erkennen. Was hingegen fehlt ist die Öffnung für das Netzteil, welches beim SAMA S50 hinter der Front verbaut wird. Stattdessen finden wir in der oberen linken Ecke eine Buchse für das Kaltgerätekabel des Netzteils vor, welches im Innenraum bis zu ebenjenen weitergeführt wird.

An der Unterseite des S50 geht luftig weiter. So verfügt auch der gesamte Gehäuseboden über ein großes Belüftungsgitter sowie eine magnetische Staubfiltermatte. Montiert werden können hier bis zu drei zusätzliche 120-mm-Lüfter. Vier Kunststofffüße sorgen zudem für einen sicheren Stand und wurden zur Reduzierung von Vibrationen mit dünnen Gummistreifen beklebt. Die Höhe der Kunststofffüße ist jedoch relativ gering. Ob durch die somit geschaffenen Öffnungen von den optionalen Lüftern ausreichend Luft angesaugt werden kann, bleibt deshalb fraglich. Zudem sind die dünnen Gummistreifen an den Gehäusefüßen sehr klebrig und haben zahlreiche schwarze Flecken auf unserer Tischplatte hinterlassen.

Inneneindruck

Der Innenraum des SAMA S50 besteht aus zwei vertikal orientierten Kammern. Die größere Hauptkammer bietet Platz für ein ATX-Mainboard, große CPU-Kühler, lange Grafikkarten oder auch einen Radiator im Deckel. Das Mainboard-Tray ist dabei plan gestaltet und verfügt über zahlreiche Kabelmanagementöffnungen und Ausschnitte für Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen. Auch eine Öffnung zur nachträglichen Montage eines CPU-Kühlers mit Backplate darf natürlich nicht fehlen. Oberhalb und unterhalb des Mainboard-Trays gibt es zudem ausreichend Möglichkeiten zur Montage zusätzlicher Lüfter oder Radiatoren.

Wie bereits erwähnt, sind in der Front ab Werk drei beleuchtete 120-mm-Lüfter vorinstalliert, die ungehindert frische Luft in den Innenraum befördern können. Weiterhin ist hinter den Lüftern eine Abdeckung für das seitlich montierte Netzteil sowie ein zusätzlicher Montageplatz für einen 120-mm-Lüfter zu erkennen. Um die Netzteilkabel besser verstecken zu können und den Lüfter vor zusätzlicher Staubbelastung zu schützen, platziert SAMA auch hier eine magnetische Staubfiltermatte.
Für den Abtransport der erwärmtem Luft ist der vierte vorinstallierte 120-mm-Lüfter am Heck zuständig. Zudem kann die warme Luft passiv über die perforierten Slotblenden und den offenen Deckel entweichen.

Die Rückseite des Mainboard-Trays präsentiert sich ebenfalls sehr aufgeräumt. Dank der großzügigen Tiefe von bis zu 47 Millimetern steht ausreichend Platz für das Kabelmanagement zur Verfügung. Zahlreiche Befestigungspunkte erleichtern das Verlegen und Fixieren der Kabel, während mehrere bereits vormontierte Klettverschlüsse zusätzlich für Ordnung sorgen. Hinter dem Mainboard-Tray befindet sich der herausnehmbare Datenträgerrahmen und dahinter ist die vorinstallierte ARGB-/PWM-Steuerplatine montiert. Insgesamt wirkt die Rückseite gut durchdacht und sollte selbst bei nicht modularen Netzteilen genügend Raum für eine saubere Verkabelung bieten.

Für die Montage von Datenträgern verfügt das S50 über einen Halterahmen an der Rückseite des Mainboard-Trays. Dieser ist mit nur einer Schraube befestigt und kann anschließend mit maximal vier 2,5″-SSDs oder drei 3,5″-HDDs bestückt werden, bevor er wieder montiert wird.. Die Montage erfordert in beiden Fällen den Einsatz von Schrauben und eine Entkopplung gibt es nicht.

Verarbeitung

Die generelle Verarbeitung wirkt für ein Gehäuse in der 100€-Preisklasse stimmig. Die meisten Bauteile und Gehäuseelemente wurden sauber verarbeitet und ordentlich lackiert. Wir konnten keine scharfen Kanten und Lackierungsfehler erkennen und auch die Materialstärke ist größtenteils mehr als ausreichend gewählt. Eine Schwachstelle sehen wir jedoch bei den Kunststoffnasen des Frontpanels sowie der Deckelplatte. Während unserer Tests haben sich diese vereinzelt immer wieder leicht gelöst und mussten erneut festgedrückt werden. Dadurch wird natürlich das Material stärker beansprucht und könnte eher brechen. Wenn man das Gehäuse aber nur zusammenbaut und dann nur einmal im Jahr zur Reinigung transportieren muss, sollte es hier keine größeren Probleme geben.

SAMA S50 Test: Einbau der Komponenten

Nun kommen wir zum Systemeinbau beim XXX Test. Als Hardware verwenden wir einen AMD Ryzen 5 1400 auf einem MSI B350 PC-Mate* mit 16GB Crucial Ballistix Sport LT grau DDR4-2666. Der Ryzen wird von einem Noctua NL-LC1-36* gekühlt und ist auf 3,8 GHz (1,175 V) übertaktet. Für die Bildausgabe ist eine Gigabyte AORUS GTX 1060 6GB zuständig. Die Stromversorgung erledigt das vollmodulare LC-Power LC550 V2.31 Platinum*.

Der Einbau aller Komponenten war schnell abgeschlossen und ging leicht von der Hand. Durch die ordentlichen Platzverhältnisse gab es jederzeit ausreichend Raum zum Arbeiten. Etwas kniffelig war hingegen der Einbau des Radiators im Deckel. Optimalerweise baut man dafür zunächst den Hecklüfter aus, aber mit etwas Geschick bekommt man den Radiator auch eingedreht. An der Rückseite des Mainboard-Trays liegen ebenfalls großzügige Platzverhältnisse vor und alle Kabel ließen sich einfach verstauen und verzurren. Positiv hervorzuheben ist hier außerdem, dass SAMA dem Midi-Tower einige wiederverwendbare Kabelbinder mit Klettverschluss beilegt, mit denen sich alle Kabel noch besser bändigen lassen. Das Gesamtergebnis wirkt in unseren Augen mehr als vorzeigbar.

Laut Datenblatt bietet dieser Midi-Tower ausreichend Platz für ausladende Komponenten. So darf ein Luftkühler bis zu 165 Millimeter hoch und die Grafikkarte bis zu 410 Millimeter lang sein. Optional gibt es im Deckel auch Raum für einen 240-mm- oder 360-mm-Radiator. Etwas beengter aber aus unserer Sicht ausreichend ist das Platzangebot für das intern platzierte Netzteil. Aufgrund des Layouts sollte dieses eine Gesamtlänge von 180 Millimetern nicht überschreiten.

Ausgeliefert wird das SAMA S50 insgesamt mit vier 120-mm-Lüftern, die über eine ARGB-Beleuchtung verfügen und sich aus einem schwarzen Rahmen und einem milchig-weißen Rotor zusammensetzen. Für die PWM-gesteuerten Lüfter gibt SAMA einen Drehzahlbereich von 700 bis 1500 Umdrehungen pro Minute an. Der Luftdurchsatz soll bei 112.4 m³/h liegen und die Lautheit wird mit 28,5 dB angegeben. Um den Anschluss zu erleichtern, spendiert SAMA dem S50 zudem eine ARG- und PWM-Steuerplatine für bis zu sechs Lüfter. Die Platine kann zentral mittels einem PWM- und einem 3-Pin-5V-ARGB-Kabel direkt mit dem Mainboard verbunden werden. Außerdem benötigt sie Strom über einen SATA-Anschluss des Netzteils.

Belastungstest

Zuletzt kommen wir noch zu den Temperaturen, die im SAMA S50 Test erreicht wurden. Während des Belastungstests wurde bei einer Raumtemperatur von 20 °C 30 Minuten lang Prime95 und FurMark ausgeführt. Außerdem wurde der Belastungstest in der Lüfter-Standardkonfiguration mit drei Drehzahlen (Minimaldrehzahl, 50% PWM und 100% PWM) durchgeführt. Die Ergebnisse sind unten in der Tabelle aufgelistet.

Szenario
Temperatur
CPU: 50% PWM Lüfter (860 rpm) + 100% PWM Pumpe (2100 rpm)
GPU: 50% PWM (1650 rpm)
Front: 3x 120 mm Minimaldrehzahl (730 rpm)
Heck: 1x 120 mm Minimaldrehzahl (730 rpm)
CPU: 50,6 °C
GPU: 63,1 °C
CPU: 50% PWM Lüfter (860 rpm) + 100% PWM Pumpe (2100 rpm)
GPU: 50% PWM (1650 rpm)
Front: 3x 120 mm 50% PWM (1030 rpm)
Heck: 1x 120 mm 50% PWM (1030 rpm)
CPU: 47,7 °C
GPU: 62,5 °C
CPU: 50% PWM Lüfter (860 rpm) + 100% PWM Pumpe (2100 rpm)
GPU: 50% PWM (1650 rpm)
Front: 3x 120 mm 100% PWM (1650 rpm)
Heck: 1x 120 mm 100% PWM (1650 rpm)
CPU: 46,2 °C
GPU: 62,3 °C

Die Temperaturmessungen zeigen, dass das SAMA S50 bereits mit minimaler Lüfterdrehzahl und in Verbindung mit einer AiO-Wasserkühlung eine sehr ordentliche Kühlleistung erzielt. Eine Erhöhung der Drehzahl verbessert in erster Linie die CPU-Temperatur, während die GPU aufgrund der bereits sehr guten Frischluftversorgung nur geringfügig profitiert. Insgesamt bestätigt der Belastungstest den positiven Eindruck des Airflow-Konzepts. Gleichzeitig arbeiten die vorinstallierten Lüfter bei niedrigen Drehzahlen relativ zurückhaltend. Eine etwas niedrigere Minimaldrehzahl hätten wir uns dennoch gewünscht. Ab einer Umdrehungszahl von circa 1000 Umdrehungen sind die Lüfter hörbar und bei voller Drehzahl ist ein deutliches Rauschen zu hören, welches die meisten Personen wohl schon als störend empfinden würden.

SAMA S50 Test: Die Beleuchtungsoptionen

SAMA verbaut im S50 insgesamt vier ARGB-Lüfter, die per mitgelieferter Steuerplatine direkt über das Mainboard oder den Schalter an der Front angesteuert werden können. Zusätzliche ARGB-Elemente gibt es beim SAMA S50 nicht. Der Power-Taster im I/O-Panel leuchtet dauerhaft blau. Abschließend noch ein paar Impressionen der aktivierten Beleuchtung.

SAMA S50 Test: Fazit

Mit dem SAMA S50 liefert der Hersteller ein interessantes Midi-Tower-Gehäuse ab, das sich durch sein ungewöhnliches Innenlayout von der Konkurrenz abhebt. Die seitliche Netzteilmontage schafft im Boden zusätzlichen Platz für Lüfter und sorgt gleichzeitig für einen sehr aufgeräumten Innenraum. Hinzu kommen eine großzügige Ausstattung mit vier PWM-gesteuerten ARGB-Lüftern, eine integrierte ARGB-/PWM-Steuerplatine, zahlreiche Staubfilter sowie eine insgesamt hohe Kompatibilität zu aktueller Hardware. Auch bei der Verarbeitung hinterlässt das Gehäuse einen guten Eindruck. Kleinere Kritikpunkte gibt es lediglich bei den Kunststoffclips des Front- und Deckelelements sowie den sehr klebrigen Gummistreifen an den Standfüßen. Zudem wäre etwas mehr Bodenfreiheit für die optionale Lüfterbestückung an der Unterseite wünschenswert gewesen.

Besonders überzeugen konnte im Test die Kühlleistung. Bereits mit niedrigen Lüfterdrehzahlen werden sehr gute Temperaturen erreicht, wodurch sich das SAMA S50 gleichermaßen für leistungsstarke Gaming-Systeme wie auch für Workstations eignet. Hinzu kommt das einfache Montagesystem mit viel Platz für das Kabelmanagement.

Insgesamt erhält man für rund 100 Euro* ein sehr gut ausgestattetes Gehäuse mit eigenständigem Konzept, hoher Funktionalität und überzeugender Kühlleistung. Wer ein modernes Airflow-Gehäuse sucht und sich an der ungewöhnlichen Netzteilposition nicht stört, findet man im SAMA S50 eine sehr gute Option. Allerdings ist die Konkurrenz in diesem Preisbereich groß. So bieten zum Beispiel das be quiet! Light Base 500 LX, das Lian Li Vector V100 oder das Thermaltake View 380 XL TG ARGB zwar nicht den gleichen Aufbau aber ähnliche Features und sind teilweise sogar günstiger. Wie so häufig entscheidet dann klar der eigene Geschmack.

Gold Award für SAMA S50 - 07/2026SAMAS5007/2026

VORTEILE

  • Sehr gute Kühlleistung
  • Vier PWM-ARGB-Lüfter bereits vorinstalliert
  • ARGB-/PWM-Hub im Lieferumfang
  • Sehr gutes Kabelmanagement
  • Viele Staubfilter
  • Unterstützung für Back-Connect-Mainboards
  • Werkzeuglose Seitenteile
  • Gute Hardware-Kompatibilität

NACHTEILE

  • Kunststoffclips von Front und Deckel wirken etwas empfindlich
  • Klebrige Gummifüße hinterlassen Rückstände
  • Geringe Bodenfreiheit für optionale Bodenlüfter
  • Keine Entkopplung der Festplatten

Detailbewertung

Verarbeitung90
Aufbau90
Ausstattung90
Kühlung90
Preis-Leistungs-Verhältnis90

Fazit

Das SAMA S50 überzeugt mit ungewöhnlichem Layout, guter Verarbeitung und vier ARGB-Lüftern ab Werk. Das clevere Design bietet viel Platz und durchdachtes Kabelmanagement zu fairem Preis.

90