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NiPoGi H2 Test: Mini-PC mit Core i9-11900H

Intel Core i9-11900H, 32 GByte Arbeitsspeicher, 1 Terabyte SSD: Mit dem NiPoGi H2  bringt der Hersteller einen Mini-PC mit guter Ausstattung und starker Erweiterbarkeit an den Start. Aber ist der kompakte Rechner sein Geld auch wirklich wert? Das klären wir im Test.

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Technische Daten

Modell NiPoGi Hyper H2
Prozessor Intel Core i9-11900H
Grafikeinheit Intel Iris Xe
Arbeitsspeicher 2x 16 GB-DDR4
Massenspeicher 1x M.2-2280 (1.024 MB)
Konnektivität Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2
Videoausgänge 1x HDMI 2.0 (4K/60 Hz), 1x DP 1.4 (4K/60 Hz), USB-C (4K/60 Hz)
Betriebssystem Windows 11 Pro
Größe 128 x 128 x 47 mm  (H x B x T)
Gewicht 579 g
Farben Silber
Preis € 699,99 * (-47% Rabattcode
UDTG9WWQ bis 19.10.25 23:59 CEST)

NiPoGi Hyper H2 Test: Design und Verarbeitung

Der NiPoGi Hyper H2 präsentiert sich optisch bewusst unaufdringlich: Sein Gehäuse misst kompakte 12,8 × 4,7 × 12,8 cm und bringt etwa 579 g auf die Waage. Das Äußere besteht überwiegend aus Kunststoff, teils in einer silberfarbenen Ausführung. Auffällig ist das kupferfarbene Kunststoffgitter über dem Lüfterbereich, das optisch ein wenig an Kühlrippen erinnern soll.

Die Unterseite verfügt über einen großen Luftauslass, während Front und Seiten bewusst clean gehalten sind: Die Platzierung von Aufklebern ist dezent – störende Blickfänge gibt es kaum.
Insgesamt wirkt das Design funktional und klar, ohne übertriebene Akzente, aber auch nicht besonders hochwertig in Materialwahl.

NiPoGi H2

Was die Verarbeitung angeht, gibt es Licht und Schatten: Die Gehäuseanmutung ist durch den Kunststoff relativ simpel, und insbesondere das kupferfarbene Gitter scheint mehr dekorativ als stabil konstruiert. Dafür überzeugt der Mini-PC mit einer soliden Bauweise, ohne klappernde Teile oder unsaubere Punkte.

Beim Thema Wartung hat NiPoGi versucht, Zugänglichkeit zu gewährleisten. Die Unterseite enthält keine Schrauben, die unter Gummifüßen verborgen sind, wie dies bei anderen Herstellern oft der Fall ist. Stattdessen gibt es einen Schiebeschalter plus eine Schraube, um das Oberteil abnehmen zu können.

NiPoGi H2

Nach Lösen dieses Mechanismus lässt sich der obere Deckel entfernen und weitere Schrauben freilegen, um an zentrale Komponenten zu gelangen (RAM, SSD, WLAN-Modul). Das Innenleben wird in modularer Weise strukturiert: man findet Speichersteckplätze, das WLAN-Modul samt Antennen und die NVMe-Steckplätze relativ frei zugänglich.

NiPoGi H2: Ausstattung und Anschlüsse

Bei der Ausstattung liefert NiPoGi ein rundes Gesamtpaket ab. Im Inneren arbeitet ein Intel Core i9-11900H, ein Achtkernprozessor mit Hyper-Threading, der aus dem Notebook-Segment stammt, aber für einen Mini-PC eine gute Leistung bietet. In Kombination mit 32 Gigabyte DDR4-RAM, die bereits ab Werk im Dual-Channel-Betrieb verbaut sind, entsteht ein System, das auch für anspruchsvollere Anwendungen gerüstet ist.

Der Arbeitsspeicher lässt sich auf bis zu 64 Gigabyte erweitern, womit der NiPoGi H2 auch für speicherhungrige Szenarien geeignet ist. Als Massenspeicher dient standardmäßig eine NVMe-SSD mit einem Terabyte Kapazität. Diese sorgt für schnelle Ladezeiten und kurze Bootphasen, wenngleich die Schreibrate unter längerer Last nicht mit Spitzenmodellen mithalten kann. Ein zweiter M.2-Slot steht für Erweiterungen zur Verfügung, sodass insgesamt zwei schnelle NVMe-Laufwerke betrieben werden können.

Beim Thema Anschlüsse zeigt sich der Mini-PC erfreulich großzügig. Auf der Rückseite finden sich HDMI 2.0, DisplayPort 1.4, vier klassische USB-3.2-Anschlüsse sowie ein 2,5-Gigabit-Ethernet-Port. Auf der Vorderseite ergänzt NiPoGi das Angebot durch zwei moderne USB-3.2-Gen2-Anschlüsse, einen USB-C-Anschluss mit Display-Ausgabe sowie eine kombinierte Klinkenbuchse für Kopfhörer und Mikrofon. Damit lassen sich bis zu drei Monitore gleichzeitig ansteuern – und zwar in 4K-Auflösung. Ein Kartenleser fehlt allerdings, und auch moderne Schnittstellen wie Thunderbolt oder USB4 sucht man vergeblich.

Auch bei der Netzwerkanbindung überzeugt der Hyper H2: Neben dem schnellen kabelgebundenen 2,5-Gigabit-LAN bietet er WLAN 6 und Bluetooth 5.2. Damit ist er sowohl im Homeoffice als auch im Multimediaeinsatz zukunftssicher ausgestattet.

Praxis- und Benchmark-Test

Im praktischen Einsatz überzeugt der Hyper H2 vor allem in klassischen Büro- und Multimediaszenarien. Office-Anwendungen laufen erwartungsgemäß flüssig, Webseiten bauen sich schnell auf und selbst das Abspielen von hochauflösenden Videos bereitet dem System keinerlei Schwierigkeiten. Dank Hardware-Unterstützung für moderne Codecs wie AV1 kann sogar 8K-Material auf einem 4K-Monitor ruckelfrei wiedergegeben werden.

NiPoGi H2

Dabei arbeitet der Mini-PC in den meisten Szenarien recht leise und erwärmt sich nicht übermäßig. Doch unter Last dreht der Lüfter rasch auf und wird deutlich hörbar. Da es im BIOS keine Möglichkeit gibt, die Lüfterkurven anzupassen, muss man mit diesem Verhalten leben. Positiv ist immerhin, dass die Temperaturen trotz hoher Last stabil bleiben und die CPU ihren Turbo-Takt lange halten kann. Auch die SSD wird durch den speziellen Käfig mit Wärmeleitpad zuverlässig gekühlt.

Der Intel Core i9 der 11. Generation ist zudem hinsichtlich der Energieeffizienz nicht mehr gan zeitgemäß und verbraucht, gerade im Vergleich zu den neueren Generationen der Chips, merklich mehr Energie.

Benchmarks

In Benchmarks liefert der NiPoGi H2 durchaus gute Ergebnisse ab. Geekbench 6 attestiert dem i9-11900H im Test 2.236 Punkte im Single-Core und 8.721 Punkte im Multi-Core. Cinebench R23 kommt auf 9.308 Punkte im Multicore- und 1.551 Punkte im Singlecore-Test. Diese Werte liegen in einem Bereich, der selbst anspruchsvolle Produktivanwendungen ermöglicht. Auch Rendering-Aufgaben in Programmen wie Blender oder komplexere Projekte in Photoshop oder DaVinci Resolve lassen sich damit bearbeiten – wenn auch nicht auf Workstation-Niveau.

NiPoGi H2

Die Schwächen des Hyper H2 zeigen sich aber vor allem bei der Grafikleistung. Die integrierte Intel-UHD-Grafik genügt für alltägliche Aufgaben und auch für einfache Spiele, erreicht jedoch bei modernen Titeln schnell ihre Grenzen.

NiPoGi H2

Anspruchsvollere Spiele lassen sich in 1080p-Auflösung bei niedrigen Details oftmals kaum noch flüssig realisieren, für Indie-Titel, ältere Spiele oder einfache 3D-Visualisierungen reicht die Grafikleistung aber allemal.

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NiPoGi H2 Test: Fazit

Der NiPoGi H2 ist ein durchaus spannender und hochwertiger Mini-PC, der vor allem mit einer überzeugenden Alltagsleistung punktet. Zwar ist der Chip nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik und könnte durchaus auch effizienter arbeiten, für die meisten Szenarien reicht die gebotene Leistung aber allermal aus.

Die Kombination mit 32 GByte Arbeitsspeicher ist üppig, die Anschluss-Auswahl geht in Ordnung und die Erweiterbarkeit kann sich sehen lassen. Kritik gibt es aber beispielsweise bei der mäßigen Grafikleistung und einer hohen Lautstärke unter Last, während auch der Energieverbrauch nicht mit aktuellen Chips mithalten kann.

Gerade jetzt, wo es den NiPoGi H2 noch bis zum 19. Oktober stark reduziert im Angebot gibt, lohnt sich ein Kauf im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis aber durchaus.

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PRO

  • Gute Alltagsleistung
  • 32 GByte RAM
  • Stimmige Anschlussauswahl
  • Gute Wartungsmöglichkeiten
NiPoGi Hyper H2 Award
CONTRA

  • Schwache Gaming-Leistung
  • Unter Last sehr laut
  • Energieeffizienz könnte besser sein

NiPoGi H2

Design und Verarbeitung
Ausstattung
Leistung: Anwendungen
Leistung: Gaming
Preis-Leistungs-Verhältnis

84/100

Der NiPoGi H2 ist ein durchaus spannender Mini-PC, der für alltägliche Aufgaben eine sehr gute Leistung mitbringt. Lautstärke und Effizienz könnten aber besser sein.

Philipp Briel

Ich bin leidenschaftlicher Gamer seit meiner frühen Kindheit und habe neben dem PC nahezu jede Spielekonsole bereits besessen. Auch Technik begeistert mich, vor allem brenne ich für Peripherie, PCs, Notebooks und Gadgets.

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