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Logitech G Pro X2 Superstrike Test: Diese Gaming-Maus ist eine waschechte Revolution

Halt dich fest, denn die Logitech G Pro X2 Superstrike ist eine echte Revolution im Bereich der Gaming-Mäuse. Hier geht es nicht um einen schnelleren Sensor oder eine höhere Abtastrate: Der neue Esports-Nager von Logitech setzt auf eine zukunftsweisende Technologie – haptisch-induktive Auslösungen (genannt „HITS“) inklusive Rapid-Trigger. Und das sorgt im Logitech G Pro X2 Superstrike Test für ein Gefühl, das seinesgleichen sucht.

Technische Daten der Logitech G Pro X2 Superstrike

Produkt X2 Superstrike
Ergonomie Ergonomisch (für Rechtshänder)
Sensor HEROS 2
Sensortyp Optisch
DPI 100 – 44.000
IPS 888
Beschleunigung 88G
Abfragerate 8.000 Hz
Hardware-Beschleunigung Keine
Tastenzahl 5 (5 programmierbar)
Schalter
Induktion
Gewicht 61 Gramm
Abmessung  125 mm x 63,5 mm x 40 mm
Länge / Material des Kabels 2 Meter / Stoffummantelung
Anschluss USB-Typ-A auf USB-Typ-C
Konnektivität Kabellos (2,4-GHz-Empfänger); kabelgebunden
Akkulaufzeit Bis zu 90 Stunden
Preis € 179,99 *

Logitech G Pro X2 Superstrike Test: Design und Verarbeitung

Okay. Zunächst die Optik. Hier wirkt die Logitech G Pro X2 Superstrike auf den ersten Blick recht vertraut, wenngleich das neue Modell auf ein stimmiges Design setzt, das schwarze und weiße Elemente zu einem ansprechenden, modernen und durchaus Office-tauglichen Look kombiniert.

Logitech G Pro X2 Superstrike

Optisch orientiert sich die G Pro X2 Superstrike am klassischen, minimalistischen Design der symmetrischen Pro-Serie. Schlicht, edel und ohne verspielte Details wie RGB-Beleuchtung, offenes Gehäuse oder ähnliches. Mit einer Größe von 125 mm x 63,5 mm x 40 mm entspricht die neue Gaming-Maus exakt den Abmessungen der beliebten G Pro X2 Superlight und wiegt gerade einmal ein Gramm mehr (61g gegenüber 60g). Auch die symmetrische Formgebung und Anordnung der beiden Tasten auf der linken Seite des Nagers ist identisch.

Logitech G Pro X2 Superstrike

Allerdings setzt die neue Superstrike auf zwei farblich abgesetzte Primärtasten in Schwarz, was einen harmonischen Kontrast zum weißen Gehäuse darstellt. Das Branding des Nagers zeigt sich jedoch sehr prominent: X2 links, Superstrike rechts und Pro X2 auf den Primärtasten unterhalb des Scrollrades. Wirklich dezent ist das nicht und das könnte möglicherweise nicht jedem gefallen.

Apropos Gehäuse: Das kommt mit einer leicht angerauten Oberfläche daher, die eine äußerst angenehme Haptik erzeugt: Die G Pro X2 Superstrike liegt wirklich sehr angenehm in der Hand. Samtig weich.

Logitech G Pro X2 Superstrike
Der Lieferumfang der Logitech G Pro X2 Superstrike

Die Verarbeitungsqualität ist einmal mehr erstklassig und entspricht dem, was man von einem Logitech-Flaggschiff erwarten darf. Kein Knarzen, kein Wackeln, kein Spiel. Die Maus fühlt sich äußerst solide und wertig an. Die mitgelieferten Grip-Tape-Sticker sind zudem eine willkommene Ergänzung für alle, die mit einem Claw-Grip spielen oder einfach zusätzliche Reibung bevorzugen. Ich selbst nutze primär einen Palm-Grip und kam auch ohne die Sticker bestens zurecht.

Die reinen PTFE-Gleitfüße, die rund zwei Drittel der Unterseite einnehmen, sorgen für ein butterweiche Gleiten über alle getesteten Mauspads. Clever gelöst: Unter dem Kreis lässt sich der USB-A-Dongle verstauen. Optional findet sich im Lieferumfang zudem ein Ladepuck fürs Logitechs induktive PowerPlay-Ladelösung.

Etwas schade: Ein physischer DPI-Umschalter fehlt der Logitech G Pro X2 Superstrike komplett, was Logitech bereits mit der ersten Superlight so gehandhabt hat. Wen das stört, der kann aber in der G Hub-Software eine G-Shift-Taste mit dieser Funktion belegen.

HITS: Eine waschechte Revolution – Ausstattung & Besonderheiten

Seien wir mal ehrlich. Wie lange ist es her, dass eine neue Technologie in das Segment der Gaming-Mäuse Einzug hielt? Eine ganze Weile. Mit der Logitech G Pro X2 Superstrike ist dies aber nun endlich wieder der Fall. Und diese hat es mächtig in sich.

Das absolute Herzstück und Alleinstellungsmerkmal der Pro X2 Superstrike ist das Haptic Inductive Trigger System, kurz HITS. Statt klassischer mechanischer oder optomechanischer Mikroschalter kommen induktive Sensoren zum Einsatz, die ähnlich wie magnetische Hall-Effekt-Switches in High-End-Tastaturen funktionieren.

Die HITS-Technologie geht aber noch einen Schritt weiter. Denn nicht nur der Auslösepunkt lässt sich variabel feinjustieren, auch das komplette Klick-Feedback wird künstlich erzeugt. Konkret bedeutet das: Ein elektromagnetischer Spulensensor misst mit höchster Präzision, wie weit die Maustaste heruntergedrückt wird. Es gibt keinen mechanischen Schaltmechanismus mehr. Das Klick-Gefühl wird stattdessen von einem Haptikmotor erzeugt.

Okay, klingt jetzt sehr technisch, funktioniert in der Praxis aber ausgezeichnet. Über die G Hub Software lässt sich der Betätigungsdruck auf einer zehnstufigen Skala einstellen. Stufe 1 sorgt dabei für ein Auslösegefühl, das kaum wahrnehmbar ist. Stufe 10 hingegen liefert ein tiefes, kraftvolles Durchdrücken.

Latenz und Rapid Trigger-Funktion

Auf Stufe 1 verschwindet der Pre-Travel zudem praktisch komplett, was die versprochene Latenzreduzierung von bis zu 30 Millisekunden gegenüber herkömmlichen Mäusen ermöglicht. Das haptische Feedback selbst lässt sich in sechs Stufen von komplett deaktiviert (Stufe 0) bis kraftvoll intensiv (Stufe 5) regeln.

Logitech G Pro X2 Superstrike

Besonders spannend ist zudem die Rapid-Trigger-Funktion, die man bereits von Hall-Effekt-Tastaturen wie beispielsweise der ASUS ROG Falchion Ace 75 HE (unser Test) kennt. Hier lässt sich auf fünf Stufen definieren, wie weit die Taste zurückgeführt werden muss, bevor ein erneuter Klick registriert wird. In der Praxis bedeutet das: Man kann die linke oder rechte Maustaste in atemberaubendem Tempo betätigen, ohne jedes Mal die Taste vollständig loszulassen. Für schnelle Shooter wie Counter-Strike 2, Valorant oder The Finals ist das ein echter Vorteil.

Top-Sensor in der Logitech G Pro X2 Superstrike

Bei der restlichen Ausstattung bewegt sich die Superstrike auf modernem Pro-Gaming-Niveau und ordnet sich noch einmal oberhalb der Superlight 2 ein. Der verbaute Hero 2 Sensor hat ein Upgrade spendiert bekommen und bietet eine DPI-Spanne von 100 bis 44.000, eine maximale Tracking-Geschwindigkeit von 888 IPS und eine Beschleunigung von bis zu 88G.

Die Polling-Rate liegt bei 8.000 Hz kabellos über Lightspeed (0,125 ms Response Time) und bei 1.000 Hz im Kabelbetrieb. Das sind absolute Spitzenwerte, wobei viele Profispieler ohnehin bei 1.000 bis 4.000 Hz bleiben, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden und die Akkuleistung zu schonen.

Logitech G Pro X2 Superstrike

Für die Eingaben setzt die G ProX2 Superstrike auf insgesamt fünf Tasten: zwei Haupttasten, zwei Seitentasten und eine Scrollrad-Taste. Eine Hypershift-Funktion zur Tastenverdopplung ist vorhanden, falls du mehr Optionen benötigst. Makros lassen sich natürlich auch aufzeichnen, werden aber nur abgespielt, wenn die G Hub Software installiert ist und läuft.

90 Stunden Akkulaufzeit in der G Pro X2 Superstrike

Logitech gibt die Akkulaufzeit mit bis zu 90 Stunden an. Das gilt allerdings unter Best-Case-Bedingungen mit deaktiviertem haptischen Feedback. In der Realität sieht das natürlich etwas anders aus, denn wer würde die revolutionäre HITS-Technologie komplett ausschalten wollen? Die tatsächliche Laufzeit hängt dabei stark von den gewählten Einstellungen ab.

Je höher die Stufe des haptischen Feedbacks, desto mehr Energie verbrauchen die Haptikmotoren. Die Werkseinstellung liegt bei Stufe 3, was einen guten Kompromiss zwischen spürbarem Feedback und Energieeffizienz darstellt. Wer auf Stufe 5 hochdreht, muss mit spürbar kürzerer Laufzeit rechnen. Hier warnt die Software bereits beim Einstellen. Auch die Klickrate spielt eine Rolle: Wer in kompetitiven Shootern mit aktiviertem Rapid Trigger auf niedrigster Betätigungsdruckstufe aggressiv spammt, verbraucht mehr Strom als jemand, der gemütlich durch Dokumente scrollt.

Logitech G Pro X2 Superstrike

Die meiste Zeit habe ich die Logitech G Pro X2 Superstrike mit moderaten Einstellungen verwendet. Bedeutet: 1.000 Hz Polling-Rate, Betätigungsdruck Stufe 5, Klick-Haptik auf Stufe 3. Damit hielt die Maus bei intensiver Gaming-Nutzung problemlos etwa 80 Stunden lang durch. Wir kommen der Herstellerangabe also sehr nahe.

Praktisch bedeutet das: Einmal pro Woche laden reicht für normale Spieler völlig aus. Und wer mag, kann sich ohnehin theoretisch für jedes Spiel ein eigenes Profil anlegen und so quasi per Knopfdruck zwischen kompletten Settings wechseln.

Logitech G Pro X2 Superstrike

Ein praktisches Detail: In der G Hub Software kann man über das Batteriesymbol schweben und erhält eine dynamische Schätzung der verbleibenden Laufzeit, die sich in Echtzeit an geänderte Einstellungen anpasst. So weiß man immer, ob noch Zeit für eine weitere Ranked-Partie ist oder ob man besser das Ladekabel anschließt. Die Maus ist natürlich kompatibel mit Logitechs Powerplay-Induktionsladematte, sodass theoretisch auch kabelloses Laden während des Spielens möglich ist.

App-Anbindung: Logitech G Hub

Die Logitech G Hub Software ist (wie bei allen Logitech-Gaming-Produkten) das zentrale Steuerungselement für die Pro X2 Superstrike. Meine Erfahrungen mit G Hub waren über die Jahre gemischt, aber bei dieser Maus hat die Software endlich einen klaren Daseinszweck: Ohne sie kann man die revolutionären HITS-Funktionen nicht konfigurieren. Und das wäre eine gewaltige Verschwendung des Potenzials dieser Maus.

Nach der ersten Installation führt G Hub durch eine interaktive Einführung zu den HITS-Features, die sehr gut erklärt, was die einzelnen Einstellungen bewirken. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich in mehrere Bereiche gegliedert: Unter „Empfindlichkeit“ finden sich die klassischen DPI-Einstellungen (fünf Stufen, werksseitig von 800 bis 3.200 DPI vorkonfiguriert), Response-Rate und Kalibrierungswerkzeuge. Der Bereich „Zuweisungen“ erlaubt die Anpassung aller Tasten sowie die Erstellung von Makros.

Das Herzstück ist natürlich der HITS-Bereich. Hier kann ich für jede der beiden Haupttasten separat den Betätigungsdruck (zehn Stufen), das Rapid Trigger (fünf Stufen) und die Klick-Haptik (sechs Stufen) einstellen. Besonders hilfreich: Es gibt eine Live-Visualisierung, die in Echtzeit anzeigt, wie weit ich die Taste herunterdrücke. Das mag nach einem kleinen Detail klingen, ist aber extrem nützlich, um ein Gefühl für die eigene Klickstärke zu entwickeln und die Einstellungen optimal anzupassen.

Ein interessantes Feature ist der BHOP-Modus. Besonders für Counter-Strike-Spieler, mit dem sich die Empfindlichkeit des Scrollrads anpassen lässt. Zudem gibt es eine Verzögerungsfunktion von 100 bis 1.000 Millisekunden für Tasten, um versehentliche Betätigungen zu vermeiden.

Wichtig für die Praxis: Alle Einstellungen lassen sich in bis zu fünf Profilen auf dem internen Speicher der Maus ablegen. Das bedeutet, dass man die Maus nach einmaliger Konfiguration auch an Rechnern ohne installierte G Hub Software mit seinen individuellen Einstellungen nutzen kann. Allerdings funktionieren aufgezeichnete Makros nur mit aktiver G Hub-Installation. Damit sind Linux-User leider raus, denn die Software gibt es eben nur für Windows und macOS.

Logitech G Pro X2 Superstrike

G Hub ist und bleibt weiterhin nicht die eleganteste oder schönste Begleit-App, aber sie erfüllt ihren Zweck zuverlässig. Bei der Superstrike ist sie unverzichtbar, und die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten rechtfertigen die gelegentlichen Macken der Oberfläche. Wer seine Einstellungen einmal gefunden hat, muss ohnehin nicht mehr ständig in der Software herumkonfigurieren.

Logitech G Pro X2 Superstrike Praxistest: Wirklich revolutionär?

Okay. Klingt ja alles echt innovativ und spannend. Aber spielt es sich mit der Logitech G Pro X2 Superstrike wirklich so revolutionär, wie es uns der Hersteller weiß machen will? Nach intensiver Nutzung in verschiedenen Spielen und Anwendungsszenarien kann ich sagen: Die Logitech Pro X2 Superstrike hält, was sie verspricht – und zwar in einem Maße, das mich ehrlich überrascht hat.

Der erste Klick fühlte sich zugegebenermaßen merkwürdig an. Absolut ungewohnt und einfach… anders. Nicht schlecht, nur eben neuartig. Das haptische Feedback erinnert dabei etwas an das Trackpad der MacBook-Modelle von Apple oder den DualSense-Controller der PlayStation 5, was für eine Gaming-Maus ein Novum markiert. Es ist dumpfer, weniger harsch… aber bereits nach kurzer Zeit unglaublich befriedigend. UND: Extrem leise. Man hört die Auslösungen kaum noch, was ich sehr angenehm finde.

Logitech G Pro X2 Superstrike

In Apex Legens und Valorant, aktuell meine Lieblings-Shooter, machte sich die reduzierte Latenz sofort bemerkbar. Mit Betätigungsdruck auf Stufe 1 oder 2 und aktiviertem Rapid Trigger fühlten sich Taps unfassbar direkt und präzise an. Der Pre-Travel ist praktisch eliminiert, was bedeutet, dass zwischen meiner Intention zu schießen und dem tatsächlichen Schuss gefühlt keine Zeit vergeht.

Interessant ist, wie unterschiedlich sich die Maus mit verschiedenen Einstellungen anfühlt. Für kompetitive Shooter nutze ich Betätigungsdruck Stufe 1-2 mit Haptik Stufe 3 und aktiviertem Rapid Trigger auf Stufe 4-5. Das ergibt ein ultrasensibles Setup. Für die tägliche Arbeit wie E-Mails, Textverarbeitung oder Browsing stelle ich auf Betätigungsdruck Stufe 5-6 um und deaktiviere Rapid Trigger komplett. So vermeide ich versehentliche Doppelklicks und die Maus fühlt sich konventioneller an. Aber doch irgendwie neu und anders.

Die Geräuschentwicklung ist zudem bemerkenswert niedrig. Auf Haptik Stufe 3 ist die Maus deutlich leiser als jede mechanische Maus, die ich bisher genutzt habe. Ein echtes Plus für alle, die in gemeinsamen Räumen spielen oder streamen. Auf höheren Haptik-Stufen wird es natürlich etwas lauter, aber selbst Stufe 5 ist noch deutlich dezenter als ein herkömmlicher Mikroschalter.

Haltbarkeit und Sensor-Leistung

Ein Punkt, der sich erst im Langzeittest zeigen wird, ist die Haltbarkeit. Logitech macht keine konkreten Angaben zur Lebensdauer der HITS-Taster. Theoretisch sollten induktive Sensoren weniger verschleißanfällig sein als mechanische Schalter, aber die Haptikmotoren sind zusätzliche bewegliche Teile, die ausfallen könnten. Nach meinem intensiven, aber recht kurzen Test der Logitech G Pro X2 Superstrike zeigt meine Maus jedenfalls keinerlei Ermüdungserscheinungen. Wie das nach sechs Monaten oder einem Jahr aussieht, bleibt natürlich abzuwarten.

Das Tracking des verbesserten und schnelleren Hero-2-Sensors ist, wie erwartet, makellos. Egal ob auf Stoff- oder Hartplastik-Mauspads: die Superstrike gleitet präzise und ohne jegliche Aussetzer. Die PTFE-Gleitfüße sind hervorragend und begeistern mit tadellosen Gleiteigenschaften. Mit einer Polling-Rate von 8.000 Hz fühlt sich die Cursorbewegung seidenweich und absolut latenzfrei an.

Nach meiner Nutzung kann ich sagen: Die HITS-Technologie funktioniert brillant und bietet echte, spürbare Vorteile. Nicht nur für Profispieler, sondern für jeden, der kompetitiv spielt oder einfach Wert auf präzises, reaktionsschnelles Spielerlebnis legt.

Ist das Ganze nun so revolutionär wie versprochen? In meinen Augen ja. Es ist ein Quantensprung im Bereich der Gaming-Mäuse. Ungefähr so wie der Wechsel von einer mechanischen Tastatur auf ein Hall-Effect-Keyboard. Im Kern noch immer dasselbe, aber mit spürbar anderem (und besserem) Gefühl.

Logitech G Pro X2 Superstrike Test: Fazit

Die Logitech G Pro X2 Superstrike markiert eine echte Revolution im Markt der Gaming-Mäuse. Mit der HITS-Technologie eliminiert Logitech nicht nur mechanische Schwachstellen wie Double-Click-Probleme, sondern bietet erstmals die Möglichkeit, den Auslösepunkt und das haptische Feedback der Haupttasten individuell anzupassen.

Der Preis von 179,99 Euro ist zweifellos ambitioniert. Aber im Gegensatz zu vielen anderen High-End-Mäusen der letzten Jahre bekommt man hier tatsächlich etwas Neues geboten. Keine bloße Neuauflage mit anderem Logo oder minimal angepasstem Sensor. Die HITS-Technologie funktioniert hervorragend, die Anpassungsmöglichkeiten sind umfangreich und die Verarbeitungsqualität entspricht dem Premium-Anspruch. Natürlich adressiert die Maus vor allem kompetitive Spieler in Shootern und MOBAs, die jeden Vorteil suchen und bereit sind, dafür zu zahlen.

Die offene Frage bleibt die Langzeithaltbarkeit. Logitech schweigt sich zu konkreten Klickratenzahlen aus und wie sich die Haptikmotoren nach einem oder zwei Jahren intensiver Nutzung schlagen, muss die Zeit zeigen. Abgesehen davon sind rein objektive Kritikpunkte aber äußerst rar: Die G Hub-Software schmeckt sicherlich nicht jedem und das aggressive Branding auf dem Nager selbst ist sicherlich Geschmackssache. Beides trübt den Praxiseindruck in meinen Augen aber nicht.

Die Logitech G Pro X2 Superstrike ist für mich die aufregendste Gaming-Maus seit Jahren. Sie beweist eindrucksvoll dass echte Innovationen möglich sind, wenn Hersteller bereit sind, Risiken einzugehen. Der Preis ist hoch, aber gerechtfertigt. Wer kompetitiv spielt und sich die Investition leisten kann, bekommt ein Werkzeug, das tatsächlich einen Unterschied macht.

PRO

  • Echte Innovation
  • Überzeugende HITS-Technologie
  • Starke Sensorleistung
  • Ergonomisches Design
  • Top-Verarbeitung
  • Extrem leise
  • Starke Akkulaufzeit
CONTRA

  • Teuer
  • G Hub ist Geschmackssache
  • Aggressives Branding

Logitech G Pro X2 Superstrike

Verarbeitung
Ausstattung
Ergonomie
Software
Preis-Leistungs-Verhältnis

96/100

Die Logitech G Pro X2 Superstrike schiebt sich dank innovativer Technik, exzellenter Hardware und klugen Features an die Spitze der besten Gaming-Mäuse.

Philipp Briel

Ich bin leidenschaftlicher Gamer seit meiner frühen Kindheit und habe neben dem PC nahezu jede Spielekonsole bereits besessen. Auch Technik begeistert mich, vor allem brenne ich für Peripherie, PCs, Notebooks und Gadgets.

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