Sony INZONE H9 II im Test: Hat der Hersteller hier eines der besten Gaming-Headsets in 2026 geschaffen? Das kabellose Gaming-Flaggschiff kombiniert die gefeierten Treiber der WH-1000XM6 (Test), aktives Noise Cancelling und eine Dual-Connection aus 2,4-GHz-Funk und Bluetooth. Nachdem das erste INZONE H9 (Test) solide, aber nicht restlos überzeugend war, nimmt Sony beim Nachfolger einen zweiten Anlauf. Herausgekommen ist ein Headset, das mit gerade einmal 260 Gramm zu den leichtesten seiner Klasse gehört und gleichzeitig als Alleskönner für Gaming, Musik und unterwegs auftreten will. Ob der Spagat gelingt und ob der stolze Preis gerechtfertigt ist, klärt unser Test.
Technische Daten des Sony INZONE H9 II
| Produkt | Sony INZONE H9 II |
| Bauart | Over-Ear, geschlossen, kabellos |
| Treiber | 30-mm-Treibereinheit aus Kohlefaserverbundstoff (baugleich mit WH-1000XM6) |
| Frequenzbereich | 5 Hz – 20 kHz |
| Impedanz | 440 Ω |
| Empfindlichkeit | 111 dB |
| Noise Cancelling | Aktives Hybrid-ANC, Ambient-/Umgebungsmodus (kein vollwertiger Transparenzmodus) |
| Raumklang | Virtueller 360-Grad-Raumklang / Virtual Surround (via INZONE Hub) |
| Mikrofon | Abnehmbares, flexibles Bügelmikrofon (Niere) mit Windschutz und KI-Rauschunterdrückung |
| Verbindung | 2,4-GHz-USB-C-Dongle (Ultra-Low-Latency), Bluetooth 5.3, 3,5-mm-Analogkabel |
| Bluetooth-Codecs | SBC, AAC, LC3 (LE Audio), inkl. Auracast-Broadcast; kein Multipoint, aber Dongle + BT parallel |
| Akku | bis zu 30 h (ohne ANC); Schnellladung: 5 min für ca. 3 h Spielzeit, Vollladung ca. 3,5 h |
| Gewicht | ca. 260 g (ohne Mikrofon) |
| Farben | Schwarz, Weiß |
| Plattformen | PC, PS5, Switch/Switch 2, Mobilgeräte; Xbox nur analog per Klinke |
| Preis (UVP) | € 422,13 * |
Sony INZONE H9 II Test: Design und Verarbeitung
Optisch bleibt sich Sony treu und hält die INZONE-Linie bewusst zurückhaltend. Die großen, runden Ohrmuscheln erinnern klar an den Vorgänger, wirken aber aufgeräumter und moderner. Wahlweise gibt es das Headset in Schwarz oder Weiß, wobei gerade die weiße Variante mit ihren weichen Rundungen mehr nach Lifestyle-Kopfhörer als nach klassischem Gaming-Zubehör aussieht. Wer den Mikrofonarm abnimmt, kann das INZONE H9 II ohne Weiteres auch in der Bahn oder im Café tragen, ohne aufzufallen.
Das eigentliche Highlight beim Anfassen ist das Gewicht. Mit rund 260 Gramm (ohne Mikrofon) zählt das H9 II zu den absoluten Leichtgewichten unter den vollausgestatteten Wireless-Headsets. Möglich macht das ein neu konstruierter Kopfbügel: Ein dünner Stahlrahmen ist in Stoff gehüllt, darunter sitzt ein separat gelagertes, gepolstertes Kunstlederband, das direkt auf dem Kopf aufliegt und den Druck verteilt. Das Ergebnis ist ein Sitz, der stabil bleibt, ohne unangenehme Druckstellen auf der Schädeldecke zu erzeugen. Der Tragekomfort ist in meinen Augen exzellent.
Die Ohrpolster sind großzügig dimensioniert und mit einem dichten Mesh-Gewebe bezogen, das den Spagat zwischen Abdichtung und Belüftung erstaunlich gut hinbekommt. Man erhält die passive Isolation eines geschlossenen Kopfhörers, ohne dass die Ohren nach kurzer Zeit ins Schwitzen geraten – auch für Brillenträger ist der ausgewogene Anpressdruck angenehm. Die Ohrmuscheln lassen sich in beide Richtungen flach drehen, was das Ablegen um den Hals bequem macht. Zusammenklappen lässt sich das Headset dagegen nicht.
An der Verarbeitung gibt es ein wenig auszusetzen. Das Gehäuse besteht zwar größtenteils aus ABS-Kunststoff, was im ersten Moment fast etwas günstig wirkt, doch der Eindruck täuscht: Es knarzt nichts, die Spaltmaße stimmen und die Bauteile machen einen langlebigen Eindruck, der an Sonys audiophile Flaggschiffe heranreicht. Der einzige wiederkehrende Kritikpunkt in der Praxis ist die etwas dünne Polsterung des Kopfbügels, die bei manchen Nutzern nach ein bis zwei Stunden zu leichtem Druck auf dem Scheitel führen kann. Ein kurzes Zurechtrücken löst das Problem meist.
Was mir jedoch gar nicht gefällt ist, wie leichtgängig die Ohrmuscheln sind. Diese lassen sich zwar eindrehen (und das sogar in beide Richtungen), allerdings wirken diese dabei sehr wackelig und verbleiben nicht in einer Position. Das stört auf dem Kopf zwar nicht, wirkt aber in der Hand etwas billig.
Lieferumfang und Ausstattung
Beim Zubehör macht Sony vieles richtig und legt sogar das bei, was beim teureren Konkurrenten oft fehlt. Im Karton liegen neben dem Headset:
- abnehmbares Bügelmikrofon mit Windschutz (per 3,5-mm-Klinke an der linken Hörschale)
- USB-C-2,4-GHz-Wireless-Dongle
- USB-C-auf-USB-A-Ladekabel (ca. 1,8 m)
- 3,5-mm-Analog-Audiokabel (ca. 1,8 m)
- weiche Transporttasche mit Zusatzfach
- Dokumentation, Garantieinfos und INZONE-Sticker
Besonders erfreulich ist die mitgelieferte Tragetasche mit separatem Reißverschlussfach für Kabel und Dongle. Bei einem Headset, das ausdrücklich auch als Reisebegleiter gedacht ist, ist das genau die richtige Beigabe.
Wichtig vor dem Kauf ist die Plattformfrage. Über den USB-C-Dongle spielt das INZONE H9 II an PC, PS5, kompatiblen Handhelds und weiteren Geräten mit USB-C-Port. An älteren PCs kann je nach Anschluss ein USB-A-Adapter nötig sein. Die Xbox bleibt außen vor: Sie lässt sich nur über das analoge 3,5-mm-Klinkenkabel am Controller anbinden, sodass ANC und Wireless-Funktionen dort nicht zur Verfügung stehen. Wer primär an der Xbox spielt, sollte sich das genau überlegen.
Bedienung und Konnektivität
Sony verteilt die Bedienelemente sinnvoll auf beide Hörschalen und hält sie weit genug auseinander, dass man auch blind nicht danebengreift. Rechts sitzen die beiden Tasten für die Game-/Chat-Balance, der Power-Button und die Taste fürs Bluetooth-Pairing. Links finden sich ein Schalter, der zwischen ANC, Ambient-Modus und normalem Betrieb umschaltet, ein Lautstärkerad, die USB-C-Ladebuchse und der Mikrofonanschluss. Der große Stummschaltknopf sitzt oben auf der linken Ohrmuschel und ist damit blitzschnell erreichbar. Das Lautstärkerad hat genug Widerstand, um versehentliches Verstellen zu vermeiden.
Ihre größte Stärke spielt das Sony INZONE H9 II bei der Konnektivität aus, Stichwort Dual-Connection. Für Gaming nutzt man den beiliegenden 2,4-GHz-USB-C-Dongle, der eine praktisch latenzfreie Funkverbindung liefert. Parallel dazu lässt sich das Headset per Bluetooth 5.3 mit dem Smartphone koppeln, sodass man während des Spielens Anrufe annehmen oder Musik hören kann, ohne die Verbindung zur Konsole zu kappen. Dieser gleichzeitige Betrieb von Funk und Bluetooth ist im Alltag Gold wert.
Auf Bluetooth-Seite unterstützt das Headset SBC, AAC sowie LC3 im Rahmen von LE Audio, was für längere Laufzeiten und besseren Klang sorgt, dazu Auracast-Broadcast-Streaming. Klassisches Multipoint (also zwei gleichzeitige Bluetooth-Geräte) fehlt zwar, wird durch die parallele Nutzung von Dongle und Bluetooth aber in der Praxis weitgehend kompensiert. Ergänzend gibt es die analoge 3,5-mm-Verbindung – praktisch für Handhelds, Xbox-Controller oder als Notlösung bei leerem Akku.
Akkulaufzeit des Sony INZONE H9 II
Bei der Ausdauer muss man genauer hinschauen. Sony gibt offiziell bis zu 30 Stunden an – allerdings ohne aktiviertes ANC. Wer mit Noise Cancelling über den 2,4-GHz-Funk und bei mittlerer Lautstärke spielt, landet in der Praxis eher bei rund 19 Stunden. Das ist okay, aber im Vergleich zu anderen High-End-Headsets, die teils 40 Stunden und mehr schaffen, keine Spitzenleistung.
Ein Glorious GHS Wireless InfinitePlay (Test) hält mit 85 Stunden wesentlich länger durch, das vergleichbar ausgestattete SteelSeries Arctis Nova Pro Omni (Test) kommt hingegen auf eine ähnliche Akkulaufzeit. Gerade weil das H9 II als Alleskönner auch unterwegs punkten will, muss man es damit etwas häufiger an die Steckdose als bei manchem Konkurrenten.
Immerhin entschärft die Schnellladung das Thema spürbar: Fünf Minuten am USB-C-Kabel bringen laut Praxis rund drei Stunden Spielzeit zurück, eine komplette Ladung dauert etwa 3,5 Stunden. Praktisch ist außerdem, dass sich das Headset während des Ladens ganz normal weiternutzen lässt. Wer diszipliniert jeden Abend kurz nachlädt, wird die durchschnittliche Ausdauer im Alltag daher kaum als Problem empfinden.
App-Anbindung per INZONE Hub und Sound Connect
Die Software-Anbindung ist gleich zweigleisig gelöst. Am PC gibt es den INZONE Hub, auf Mobilgeräten die Sony-Sound-Connect-App für iOS und Android. Beide bieten weitgehend denselben Funktionsumfang, sodass die Wahl vor allem Geschmackssache ist. Der Hub präsentiert sich dabei übersichtlich und bündelt alle relevanten Anpassungen an einer Stelle.
Herzstück ist der Equalizer mit mehreren FPS-spezifischen Presets sowie einem individuellen 10-Band-Custom-EQ. Dazu kommen die Steuerung von ANC und Ambient-Modus, Mikrofoneinstellungen, Sidetone (also die Rückkopplung der eigenen Stimme) sowie der virtuelle Raumklang, der Geräusche in einer 3D-Bühne positioniert. Ein echter parametrischer EQ mit frei wählbaren Frequenzen fehlt zwar, für ein Gaming-Headset ist der Umfang aber solide.
Besonders clever: EQ-Profile lassen sich direkt im Headset speichern. Dadurch kann man seine bevorzugte Klangeinstellung auch an der Konsole nutzen, ohne dass PC-Software im Hintergrund laufen muss. Das macht das INZONE H9 II plattformübergreifend deutlich flexibler als viele Mitbewerber, deren EQ nur bei aktiver Desktop-Software greift.
Active Noise Cancelling im Fokus
ANC ist in Gaming-Headsets nach wie vor eine Seltenheit, wenngleich immer mehr Hersteller auf den Zug aufspringen. Audeze zeigte im Maxwell 2 ANC (Test) bereits eindrucksvoll, welche Vorteile das beim Gaming hat: Wer in einer lauten Umgebung spielt, profitiert davon, störenden Grundlärm ausblenden zu können. Da Sony bei den ANC-Kopfhörern der WH-1000er-Reihe zu den führenden Herstellern gehört, sind die Erwartungen entsprechend hoch und das INZONE H9 II erfüllt sie zu einem großen Teil.
Das System filtert monotone Dauergeräusche wie PC-Lüfter, Klimaanlagen oder Straßenlärm zuverlässig heraus und schafft so spürbar mehr Ruhe und Konzentration im Spiel. In Kombination mit der ohnehin kräftigen passiven Dämmung der geschlossenen Bauweise verschwindet der typische Grundlärm eines Arbeits- oder Gaming-Zimmers deutlich in den Hintergrund. An die absolute Spitzenklasse reiner Lifestyle-ANC-Kopfhörer wie einem Sony WH-1000XM6 reicht das System bei Stimmen und hohen Frequenzen erwartungsgemäß nicht ganz heran. Tastaturklackern und Sprache werden gedämpft, aber nicht komplett eliminiert. Für ein Wireless-Gaming-Headset ist das Niveau aber absolut überzeugend.
Zwei Punkte fallen zusätzlich positiv auf: Erstens bleibt die Klangsignatur mit aktiviertem ANC praktisch unverändert. Genau hier schwächeln viele Konkurrenten, die mit eingeschaltetem Noise Cancelling dünn oder künstlich klingen. Zweitens erzeugt das ANC kein unangenehmes Druckgefühl auf den Ohren, und im Stillen ist lediglich ein sehr leichtes Grundrauschen wahrnehmbar. Ein echter Wermutstropfen bleibt: Einen vollwertigen Transparenzmodus, der die Außenwelt möglichst natürlich durchreicht, bietet das H9 II nicht. Es gibt zwar einen Ambient-Modus, der mehr Umgebungsgeräusche hereinlässt, an die Natürlichkeit spezialisierter Kopfhörer kommt er aber nicht heran.
Audioqualität, Raumklang und Mikrofon
Der spannendste Aspekt ist der Klang, denn Sony verbaut hier dieselbe 30-mm-Treibereinheit aus Kohlefaserverbundstoff wie in den hochgelobten WH-1000XM6. Wer daraus automatisch auf einen audiophilen Musikgenuss schließt, muss die Erwartungen allerdings justieren: Das Sony INZONE H9 II ist in erster Linie ein Gaming-Headset, gemeinsam mit dem E-Sport-Team Fnatic entwickelt und das hört man an der Abstimmung.
Ab Werk ist der Klang bewusst nüchtern getuned. Doch ganz ehrlich: Das gefällt mir ziemlich gut! Nicht dieser typische basslastige Sound vieler Gaming-Headsets. Der Tiefbass ist zurückgenommen, die Höhen sind leicht abgesenkt, sodass nichts das Klangbild überlagert. Für Musik und Filme wirkt das zunächst etwas kühl und im Mittenbereich fehlt es an letzter Wärme und Präzision. Für kompetitives Gaming ist genau diese Abstimmung aber ideal: Schritte, Nachladegeräusche und Richtungsinformationen treten klar hervor, ohne von wummerndem Bass zugedeckt zu werden. In Titeln wie Counter-Strike 2, Valorant oder Overwatch 2 lassen sich Gegner sehr präzise orten, die Stereobühne ist sauber gestaffelt und breit. Explosionen klingen eher knackig und kontrolliert als brachial.
Die gute Nachricht: Über den EQ in INZONE Hub oder App lässt sich das Klangbild deutlich aufwerten. Wer für Musik ein paar Regler anpasst, bekommt einen durchaus angenehmen, ausgewogenen Klang, der zwar keinen dedizierten HiFi-Kopfhörer ersetzt, für ein Gaming-Headset aber ein hohes Niveau erreicht. Der virtuelle Raumklang rundet das immersive Bild bei Singleplayer- und Story-Games glaubwürdig ab. Unterm Strich gilt: Als Gaming-Headset spielt das H9 II ganz oben mit, als reiner Musik- und Multimedia-Kopfhörer gibt es für dasselbe Geld die besseren Alternativen.
Gutes Mikrofon mit KI-Filter
Das abnehmbare, sehr flexible Bügelmikrofon mit Windschutz arbeitet mit Nierencharakteristik und einer KI-gestützten Rauschunterdrückung. Im Test überzeugt es mit klarer, verständlicher und störungsfreier Sprachübertragung – Hintergrundgeräusche wie Tastaturklackern werden zuverlässig herausgefiltert, und die Lautstärke bleibt angenehm konstant, ohne die für Wireless-Mikros typischen Aussetzer oder Pegelschwankungen. Für In-Game-Chat, Discord und sogar Videocalls im Homeoffice reicht das locker.
Kleinere Abstriche gibt es im Detail: Die Stimme klingt tendenziell etwas gedämpft, Plosivlaute kommen gelegentlich einen Tick zu hart durch, und der Mikrofonklang selbst lässt sich nicht per EQ feinjustieren. Was man aus der Box bekommt, ist das Ergebnis. Auffällig ist zudem, dass die Sprachqualität an der PS5 hörbar dünner wirkt als am PC.
Mikrofon-Testaufnahme Sony INZONE H9 II:
Mikrofon-Testaufnahme Audeze Maxwell 2 ANC:
Mikrofon-Testaufnahme Glorious GHS InfinitePlay:
Für ernsthafte Streaming- oder Aufnahmezwecke bleibt ein dediziertes USB- oder XLR-Mikrofon die bessere Wahl – für den Alltag am Schreibtisch macht das Bügelmikro aber einen richtig guten Job.
Sony INZONE H9 II Test: Fazit
Das Sony INZONE H9 II ist ein rundum gelungenes Premium-Wireless-Headset, das seine Prioritäten klar setzt. Größte Stärke ist die Kombination aus geringem Gewicht, hohem Tragekomfort und der flexiblen Dual-Connection: Mit rund 260 Gramm verschwindet es förmlich auf dem Kopf, und dank gleichzeitigem Betrieb von 2,4-GHz-Funk und Bluetooth wird es zum echten Alleskönner für Konsole, PC und unterwegs. Dazu kommen die feinen WH-1000XM6-Treiber, ein für ein Gaming-Headset sehr überzeugendes ANC ohne Klangeinbußen sowie ein sauber verständliches Mikrofon.
Perfekt ist das Headset trotzdem nicht. Die Werksabstimmung ist stark auf kompetitives Gaming ausgelegt und für Musik erst nach EQ-Anpassung wirklich stimmig, das Mikrofon schwächelt an der PS5, ein vollwertiger Transparenzmodus fehlt und die Akkulaufzeit mit ANC ist mit rund 19 Stunden nur durchschnittlich. Auch der Preis will erst einmal verdaut werden – zur UVP von 349 Euro ist das H9 II ein teures Vergnügen, auch wenn der Straßenpreis inzwischen deutlich darunter liegt.
Unterm Strich richtet sich das INZONE H9 II an eine klar umrissene Zielgruppe: an ambitionierte Gamer, die ein leichtes, hochkomfortables Wireless-Headset mit erstklassiger Ortung, gutem ANC und maximaler Plattform-Flexibilität suchen. Wer primär Musik hört oder ein Xbox-taugliches Funk-Headset braucht, findet passendere Alternativen. Für alle anderen ist das H9 II eines der besten kabellosen Gaming-Headsets seiner Klasse.
VORTEILE
- Sehr leicht
- Exzellenter Tragekomfort
- Hochwertige WH-1000XM6-Treiber
- Sehr gutes ANC
- Flexible Dual-Connection
- Gutes Mikrofon
- Fairer Preis
NACHTEILE
- Klangabstimmung ab Werk stark auf Gaming optimiert
- Akkulaufzeit mit ANC nur durchschnittlich
- Mikrofon an der PS5 hörbar schwächer
- Xbox nur analog per Klinke nutzbar
Fazit
Das Sony INZONE H9 II ist ein herausragend leichtes und komfortables Wireless-Gaming-Headset, das die gefeierten WH-1000XM6-Treiber mit starkem ANC und flexibler Dual-Connection kombiniert. Es glänzt vor allem bei kompetitiver In-Game-Ortung, während die Werksabstimmung, die durchschnittliche Akkulaufzeit mit ANC und der hohe Preis die einzigen echten Schwächen bleiben.