Anker Solix Solarbank 4 Pro Test – Mehr Solar, mehr Speicher

Simon Lüthje
Simon Lüthje · 12 Min. Lesezeit
Anker Solix Solarbank 4 Pro im Test von Basic Tutorials

Die Anker Solix Solarbank 4 Pro tritt an, ein zentrales Problem klassischer Balkonkraftwerke zu lösen: 800 Watt Einspeiseleistung und ein kleiner Speicher reichen für viele Haushalte längst nicht mehr aus. Mit 5.024 Wattstunden Kapazität, vier unabhängigen MPPT-Trackern für bis zu 5.000 Watt Solareingang und einem bidirektionalen Wechselrichter mit bis zu 2.500 Watt Ausgangsleistung bewegt sich das Gerät technisch näher an einer vollwertigen Photovoltaikanlage als an einem klassischen Stecker-Solargerät. Wir haben die Solarbank 4 Pro vier Wochen bei uns im Dauereinsatz betrieben und zeigen, was der Speicher im Alltag wirklich leistet – jenseits der Marketing-Zahlen.

Was ist die Anker Solix Solarbank 4 Pro? Die Solarbank 4 Pro (Modell E5000) ist ein Plug-and-Play-Speichersystem für Balkonkraftwerke und kleinere Photovoltaikanlagen mit 5.024 Wh LiFePO4-Akku, vier unabhängigen MPPT-Eingängen für bis zu 5.000 Watt Solarleistung und einem bidirektionalen Wechselrichter mit bis zu 2.500 Watt Ausgang. Sie ist mit Zusatzakkus auf bis zu 30 kWh erweiterbar und kostet zum UVP 1.999 Euro.

Technische Daten & Lieferumfang

Spezifikation Wert
Kapazität (Hauptmodul) 5.024 Wh, LiFePO4
PV-Eingang 4 × MPPT, je bis 1.250 W, gesamt bis 5.000 W
AC-Ausgang 800 W ab Werk, bis 2.500 W mit PluginPower 2.0
Notstrom (Off-Grid) bis 2.500 W (Vorgänger: 1.200 W), Umschaltzeit ca. 10 ms
Erweiterbarkeit bis zu 5 × BP5000 (à 5.024 Wh), max. ca. 30 kWh
Schutzklasse IP66, Betrieb -20 °C bis +55 °C
Zyklenfestigkeit bis zu 10.000 Ladezyklen, 15 Jahre Lebensdauer
Garantie 10 Jahre
Abmessungen / Gewicht 460 × 305 × 355 mm, ca. 50 kg (mit Zusatzakku über 100 kg)
UVP 1.999 € (Einführungsangebote teilweise niedriger)

Im Lieferumfang befinden sich das Hauptmodul, ein neues, dickeres Anschlusskabel für den Netzstecker sowie eine Kurzanleitung. Wer die Solarbank nur im werkseitigen 800-Watt-Modus über eine normale Schuko-Steckdose betreiben möchte, kommt ohne weiteres Zubehör aus – Aufbau und Inbetriebnahme in diesem Modus dauert unter 10 Minuten, echtes Plug-and-Play. Für die volle Leistung von 2.500 Watt ist dagegen zwingend eine fest verlegte Wieland-Steckdose nötig, die in aller Regel eine Elektrofachkraft installieren muss; das passende Anschlusskabel ist nicht im Lieferumfang enthalten und kostet separat ca. 40 Euro. Zusätzlich wird ein Smart Meter Gen 2 vorausgesetzt, das gegenüber der ersten Generation deutlich kompakter (19 statt 38 mm), schneller (Reaktionszeit unter 3 statt 5–10 Sekunden) und sicherer ausfällt – mit aktivem Stromkreisschutz, automatischer Erkennung von Installationsfehlern und Dual-Circuit-Monitoring für zwei Stromkreise gleichzeitig. Anker bietet für 499 Euro einen Elektriker-Installationsservice für Wieland-Steckdose und Netzanmeldung an. Das Smart Meter ist hier jedoch nicht enthalten. Eine Anfrage bei einem örtlichen Elektriker kann aber nicht schaden.

Design & Verarbeitung der Solarbank 4 Pro

Mit 460 × 305 × 355 Millimetern und rund 50 Kilogramm ist die Solarbank 4 Pro deutlich kompakter als die parallel erhältliche Max AC, angesichts der Kapazität und Eingangsleistung aber weiterhin kein Leichtgewicht – mit einem Zusatzakku liegt das Gesamtgewicht bereits über 100 Kilogramm und macht ein spontanes Umstellen praktisch unmöglich. Für den Transport und die Montage empfiehlt sich in jedem Fall eine zweite Person oder Hilfsmittel wie eine Sackkarre. Wenn sie einmal steht, bewegt sie sich aufgrund ihres Gewichts kaum noch. Sofern man weitere Akku-Module darunter stellt, sollte man sie aber auf jeden Fall mit den mitgelieferten Halterungen an der Wand befestigen, damit sie nicht umfallen kann. Das Gehäuse besteht aus massivem Aluminium und ist mit IP66 gegen Staub und Strahlwasser geschützt, damit auch für den dauerhaften Außenbereich geeignet. Neu ist ein LCD-Display an der Frontseite, das die Optik gegenüber dem Vorgänger deutlich aufwertet und auch für eine Aufstellung im Wohnraum vorzeigbar wirkt. Angesichts der zugesicherten 10.000 Ladezyklen und 15 Jahre Lebensdauer bei 10 Jahren Garantie ist die Verarbeitung auch für einen jahrelangen Dauereinsatz im Freien ausgelegt.

Auf der Rückseite sorgt ein großflächiger Kühlkörper für die Wärmeabfuhr bei hoher Dauerlast – ein Punkt, der bei so viel Leistung auf kleinem Raum durchaus relevant ist. In der Sonne sollte sie aber trotzdem nicht stehen: Als wir 35 °C hatten, wurde die Leistung gedrosselt, was aber auch wenig verwunderlich ist.

Solarbank 4 Pro im Praxis-Test: Solarertrag über mehrere Wochen

Im Zentrum unseres Tests stand die Nutzung über mehrere Wochen unter alltäglichen Bedingungen. Verallgemeinern kann man das Ergebnis nicht, da Anzahl der Panels, Ausrichtung und auch Standort und Wetter einen Einfluss auf den Ertrag haben. Wir haben die Solarbank 4 Pro sowohl einzeln per Wieland-Anschluss als auch in Kombination mit zwei Solarbank 3 Pro im Powerdock getestet.

Besonders spannend ist dabei die Frage, wie gut sich der reale Autarkiegrad steigern lässt. Ein größerer Speicher und mehr Solareingang bringen nur dann etwas, wenn der zusätzliche Ertrag auch tatsächlich im Haushalt verbraucht oder sinnvoll zwischengespeichert wird. An unserem Powerdock haben wir auch eine Wallbox installiert, die den PV-Überschuss ans Auto abgeben soll. Aufgrund der geringeren Ausgabeleistung der Solarbank 3 Pro wurde das nicht immer ausreichend schnell geladen. Hier geht die Solarbank 4 Pro einen wichtigen Schritt und kann deutlich mehr Strom einspeisen. Auch Backofen oder andere Großverbraucher können so besser bedient werden.

Anker Solix Solarbank 4 Pro am Balkonkraftwerk im Praxistest

Die vier unabhängigen MPPT-Tracker sollen laut Anker gerade bei unterschiedlich ausgerichteten Modulflächen Vorteile bringen, weil jeder Tracker einzeln optimiert und nicht wie bei einem einzelnen MPPT-Eingang der schwächste String die Gesamtleistung ausbremst. In der Praxis zeigt sich das besonders bei wechselnder Bewölkung oder bei Ost-West-Ausrichtungen, wo einzelne Modulstrings zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedlich viel Ertrag liefern. Auch die Nulleinspeisung – also das präzise Abregeln der Einspeisung auf den tatsächlichen Hausverbrauch – arbeitet spürbar schnell und reagiert auf Lastspitzen nahezu in Echtzeit.

Zur Einordnung, wie effizient die Solarbank tatsächlich arbeitet: Die real nutzbare Speicherkapazität liegt bei rund 90 Prozent der Nennkapazität, die kombinierten Lade- und Entladeverluste liegen im Bereich von etwa 15 bis 20 Prozent – ein Wert, der im Marktvergleich als durchschnittlich gilt, während einige Konkurrenzsysteme spürbar höhere Wirkungsgrade erreichen.

Anker Solix Solarbank 4 Pro Display und Anschlüsse im Test

Weitere Leistungsbereiche: App, Notstrom und Smart Home

App-Steuerung und KI-Energiemanagement

Die Steuerung läuft vollständig über die Anker-Solix-App per WLAN und Bluetooth. Die App läuft stabil und ohne merkliche Verzögerungen. Ein KI-Energiemanagement („Smart Modus“) soll Lade- und Entladezyklen automatisch an Wetterprognosen und dynamische Stromtarife anpassen, dazu liefert die App eine Echtzeit-Visualisierung der Energieflüsse sowie Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresstatistiken. Der Smart-Modus könnte allerdings noch etwas smarter werden: Er dürfte die Einspeisung schon erhöhen, bevor die Akkus komplett leer sind, um eine höhere Einspeisevergütung zu ermöglichen. Praktisch für Nutzer mit dynamischem Stromtarif: Anker hat Schnittstellen zu über 830 Stromanbietern in 32 Ländern hinterlegt, darunter große Namen wie E.ON, Vattenfall oder Eprimo, die sich direkt in der App auswählen lassen, ohne Tarifdaten manuell eintragen zu müssen. Daneben stehen ein reiner Eigenverbrauchsmodus, ein benutzerdefinierter Zeitplan-Modus sowie ein Zeit-Nutzungs-Modus für feste Haupt-/Nebentarife zur Verfügung – für Nutzer ohne Smart Meter bleibt nur der benutzerdefinierte Modus nutzbar. Schön ist zudem, dass es für die netzunabhängige Steckdose nun einen einstellbaren Zeitplan gibt – hoffentlich wird dieses Feature auch bei den anderen Solarbanks nachgepflegt.

Neu an Bord ist zudem „Anka“, ein in die App integrierter Sprachassistent, der das eigene System kennt und bei Fragen zur Optimierung helfen soll – etwa welcher Betriebsmodus für die eigene Anlage am sinnvollsten ist.

Notstromfunktion im Alltag

Bei Stromausfall schaltet die Solarbank laut Hersteller innerhalb von rund 10 Millisekunden auf Notstrom mit bis zu 2.500 Watt um (Vorgänger: 1.200 Watt) – schnell genug, dass angeschlossene Geräte in der Regel nicht einmal neu starten müssen. In der Praxis lassen sich damit auch leistungshungrige Geräte wie Wasserkocher oder mehrere Kühlschränke gleichzeitig versorgen, solange keine Verbraucher mit sehr hohem Anlaufstrom (z. B. manche Gartenpumpen mit Anlaufströmen über 3.000 Watt) angeschlossen werden. Sofern es keinen Stromausfall gibt, können außerdem bis zu 3.600 Watt per AC-Bypass über die Steckdose laufen.

Notstromsteckdose der Anker Solix Solarbank 4 Pro im Test

Ein Kritikpunkt, der in der Praxis immer wieder auftaucht: Die Freischaltung von 800 auf 2.500 Watt Einspeiseleistung lässt sich in der App mit wenigen Klicks vornehmen, obwohl dafür eigentlich zwingend eine Elektrofachkraft und eine reguläre Anmeldung als Photovoltaikanlage nötig sind. Zwar erscheint beim Aktivieren ein Warnhinweis, eine echte technische Hürde – etwa eine Freischaltung nur durch den Elektriker selbst – gibt es aber nicht. Das birgt aus Verbraucherschutz-Sicht ein gewisses Risiko für unbedarfte Nutzer, die die App-Einstellung ändern, ohne die rechtlichen Konsequenzen zu kennen.

Smart-Home-Integration und Akku-Kompatibilität

Für Smart-Home-Nutzer interessant: Über eine offene Schnittstelle (Modbus TCP) lässt sich die Solarbank 4 Pro lokal und ohne Cloud-Zwang in Home Assistant einbinden, mit aktuell rund 19 verfügbaren Datenpunkten für Automatisierungen – etwa um Ladeleistung, Akkustand oder Netzbezug in eigene Dashboards einzubinden. Zusätzlich ist eine Einbindung von Shelly- und EverHome-Geräten möglich. Das ist besonders für Nutzer relevant, die bei einem Internet- oder WLAN-Ausfall nicht auf die Steuerung verzichten wollen; sobald Home Assistant übernimmt, lässt sich der Modus in der Anker-App selbst jedoch nicht mehr ändern, ohne vorher wieder auf App-Steuerung umzuschalten. Ein Wermutstropfen: Die offizielle Home-Assistant-Integration wird bislang nur für aktuelle Modelle ausgebaut – wer bereits ältere Anker-Solix-Geräte besitzt, kann diese nicht in dieselbe Integration einbinden.

Wer bereits eine Anker Solix Solarbank Max AC oder ältere Solarbank-Modelle besitzt, kann die Solarbank 4 Pro mit vorhandenen Erweiterungsakkus kombinieren: Die alten BP1600- und BP2700-Zusatzakkus lassen sich voll weiternutzen, allerdings nur in einer bestimmten Stapelreihenfolge vom kleinsten zum größten Akku. Im Vergleich zu Systemen wie Zendure, bei denen ältere Erweiterungsakkus beim Umstieg auf ein neues Hauptmodul oft wegfallen, ist das ein spürbarer Wettbewerbsvorteil für Bestandsnutzer.

Im Vergleich zur Vorgängerin liegt der größte Sprung beim Speicher und beim Solareingang: Die Solarbank 3 Pro bot 2,7 kWh Basiskapazität und bis 3.600 Watt PV-Eingang, die Solarbank 4 Pro kommt auf 5 kWh (fast doppelt so viel) und bis zu 5.000 Watt Solareingang.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Was kostet die Anker Solix Solarbank 4 Pro?

Die Anker Solix Solarbank 4 Pro kostet zum Testzeitpunkt 1.999 Euro UVP, zeitweise gab es Einführungsrabatte auf teils deutlich darunter liegende Preise. Der hohe Anschaffungspreis für Grundgerät, Erweiterungsakkus und nötiges Zubehör wie Wieland-Kabel und Smart Meter ist der größte Kritikpunkt am Gesamtsystem. Anker selbst wirbt mit einer möglichen Einsparung von über 2.000 Euro pro Jahr und einer Amortisationszeit von rund 3 Jahren. Diese Herstellerangabe ist stark von individuellen Faktoren abhängig – Stromtarif, Modulausrichtung und -leistung, Verbrauchsverhalten im Haushalt und nicht zuletzt die gewählte Einspeisevariante (800 oder 2.500 Watt) beeinflussen die tatsächliche Ersparnis erheblich.

Für kleine Setups – etwa mit nur vier Solarmodulen, bei denen es hauptsächlich darum geht, etwas Geld zu sparen – ist die Solarbank 4 Pro nach unserer Einschätzung schlicht überdimensioniert: zu viel Speicher und zu viel Solareingang für den tatsächlichen Bedarf. Rechnet man dagegen mit einer größeren Anlage und höherem Eigenverbrauch, liegt der Preis pro Kilowattstunde inklusive Notstromfunktion im Vergleich zu kleineren Balkonkraftwerk-Speichern durchaus günstig. Die reale Wirtschaftlichkeit hängt aber stark vom tatsächlichen PV-Ertrag, dem Eigenverbrauch und dem individuellen Strompreis ab – wer nur wenig Sonne einfängt oder abends kaum zu Hause ist, wird die Kapazität des Speichers seltener voll ausnutzen können.

Wer weniger Speicherkapazität und einen kleineren Solareingang braucht, findet in der Jackery SolarVault 3 Pro eine günstigere Alternative aus unserem Testlabor. Wer schon länger die Ankündigung der Solarbank 4 Pro verfolgt, findet den Hintergrund in unserer News zur Vorbestellung.

Häufige Fragen zur Anker Solix Solarbank 4 Pro

Wie viel Solarleistung kann die Anker Solix Solarbank 4 Pro aufnehmen? Über vier unabhängige MPPT-Tracker nimmt die Solarbank 4 Pro bis zu 5.000 Watt PV-Leistung auf, verteilt auf bis zu 12 Solarmodule mit jeweils bis zu 500 Watt.

Ist die Installation ohne Elektriker möglich? Im werkseitigen 800-Watt-Modus ja, per Schuko-Steckdose in unter 10 Minuten und ohne bauliche Veränderungen. Für die volle Leistung von bis zu 2.500 Watt ist eine Elektrofachkraft sowie eine reguläre Anmeldung als Photovoltaikanlage erforderlich.

Wie lässt sich die Kapazität erweitern? Mit bis zu fünf BP5000-Erweiterungsakkus lässt sich die Gesamtkapazität auf rund 30 kWh ausbauen; auch ältere Anker-Solix-Zusatzakkus (BP1600, BP2700) sind in bestimmter Stapelreihenfolge kompatibel.

Lässt sich die Solarbank 4 Pro ins Smart Home einbinden? Ja, über eine offene Modbus-TCP-Schnittstelle ist eine lokale Anbindung an Home Assistant, Shelly und EverHome möglich, unabhängig von der Anker-Cloud. Ältere Anker-Solix-Geräte lassen sich aktuell allerdings nicht in dieselbe Integration einbinden.

Was passiert bei einem Stromausfall? Die integrierte Notstromsteckdose schaltet innerhalb von rund 10 Millisekunden auf Batteriebetrieb um und liefert bis zu 2.500 Watt, solange keine Verbraucher mit sehr hohem Anlaufstrom angeschlossen sind.

Fazit

Die Anker Solix Solarbank 4 Pro hebt sich technisch klar von der Konkurrenz ab: mehr Solareingang, fast doppelt so viel Speicher wie der Vorgänger und ein Notstrom-Feature, das sonst großen Hausspeichern vorbehalten ist. Dazu kommen ein hochwertiges Aluminiumgehäuse, ein aufgewertetes Display und erstmals eine native Home-Assistant-Anbindung. Gleichzeitig bleibt das System durch den Plug-and-Play-Ansatz im Basis-Modus und die Kompatibilität zu älteren Anker-Solix-Komponenten zugänglich für Einsteiger, die klein anfangen und später aufrüsten möchten. Kritisch bleiben vor allem der hohe Anschaffungspreis, die zusätzlichen Kosten für Wieland-Kabel und Smart Meter bei voller Leistung, sowie die einfache App-seitige Freischaltung der höheren Einspeiseleistung, die Nutzer ohne ausreichendes Problembewusstsein in eine rechtliche Grauzone führen kann.

Die Solarbank 4 Pro lohnt sich vor allem, wenn man die hohe Ausgangsleistung benötigt und in Zukunft mit dem Powerdock noch aufrüsten möchte. Um die Grundlast abzudecken reichen auch kleinere Modelle wie die Solarbank 3 Pro.

Gold Award für Anker Solix Solarbank 4 Pro - 07/2026AnkerSolix Solarbank 4 Pro07/2026

VORTEILE

  • Sehr hoher Solareingang von bis zu 5.000 Watt über vier unabhängige MPPT-Tracker
  • Große Speicherkapazität ab Werk mit Erweiterungspfad bis 30 kWh
  • Notstromfunktion mit sehr kurzer Umschaltzeit, im Test für mehrere Haushaltsgeräte gleichzeitig ausreichend
  • Lange Garantie von 10 Jahren und hohe Zyklenfestigkeit
  • Lokale Home-Assistant-Anbindung ohne Cloud-Zwang
  • Abwärtskompatibel zu älteren Anker-Solix-Zusatzakkus

NACHTEILE

  • Für die volle 2.500-Watt-Leistung sind Elektrofachkraft und Anmeldung zwingend erforderlich
  • App erlaubt die Freischaltung der höheren Leistung ohne echte technische Hürde
  • Mit 50 kg kein Gerät für spontanes Umstellen
  • Effizienz beim AC-Laden/Entladen im Marktvergleich nur durchschnittlich

Detailbewertung

Leistung / Hauptfunktion100
Verarbeitung & Design95
Software / Bedienung90
Ausstattung95
Preis-Leistung85

Fazit

Die Anker Solix Solarbank 4 Pro bietet mit 5.000 Watt Solareingang, 5 kWh Speicher und einer schnellen Notstromfunktion technisch mehr als ein klassisches Balkonkraftwerk. Für die volle 2.500-Watt-Leistung ist allerdings ein Elektriker nötig, und die App-seitige Freischaltung ist erstaunlich niedrigschwellig.

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