CZUR Aura Pro Test: Taugt das Lampen-Scanner-Konzept?

Simon Lüthje
Simon Lüthje · 13 Min. Lesezeit
CZUR Aura Pro Scanner im Lampenmodus neben der Verpackung auf einem Tisch.

Im Test des CZUR Aura Pro Scanners zeigt sich schnell, dass hier kein klassischer Dokumentenscanner auf dem Tisch steht. Das Gerät klappt wie eine Schreibtischlampe auf, beleuchtet die Vorlage direkt selbst und scannt Bücher, Dokumente, Zeichnungen oder einzelne Seiten bequem von oben. Laut Hersteller sind Formate bis zu DIN A3, ein 14-Megapixel-Sensor, automatische Texterkennung und rund zwei Sekunden pro Scan möglich. Gerade für alle, die nicht nur gelegentlich eine Rechnung digitalisieren, sondern regelmäßig mit Unterlagen, Buchseiten oder Vorlagen arbeiten, klingt das erst einmal nach einem ziemlich spannenden Konzept.

Technische Daten

Modell CZUR Aura Pro
Kamera-/Sensorsystem 14-MP-HD-Sensor
Maximale Scanfläche bis A3
Maximale Vorlagendicke bis 30 mm
Scangeschwindigkeit ca. 2 Sekunden pro Seite
OCR-Engine ABBYY OCR, über 180 Sprachen
Ausgabeformate JPG, TIFF, PDF, durchsuchbares PDF, Word, Excel
Scan-Funktionen Curve Flattening, Fingerentfernung, Auto-Scan, automatische Seitenaufteilung
Beleuchtung integriertes LED-Licht plus Seitenlichter
Lichtmodi Natural Light, Reading/Writing, Computer/Phone, Smart Night Light
Bedienung Gerätetaste, Software, App, Fußpedal
Schnittstellen USB zum Rechner
Software-Kompatibilität Windows 7/8/10/11, macOS 12 oder neuer
Maße ca. 372 x 180 x 443 mm geöffnet, 180 x 130 x 443 mm gefaltet
Gewicht ca. 1,5 kg
Preis (UVP) 231 USD

Design, Aufbau und erster Eindruck

Der erste Eindruck überzeugt tatsächlich auf ganzer Linie. Der Aura Pro wirkt nicht wie ein typisches graues Bürogerät, sondern eher wie eine sauber designte Schreibtischlampe, die zufällig auch scannen kann. Das ist mehr als nur eine nette Spielerei, weil der Scanner dadurch auf dem Schreibtisch deutlich unauffälliger wirkt als ein klassisches Flachbettmodell. Zusammengeklappt bleibt er kompakt und mit rund 1,5 Kilo ist er zudem leicht genug, um auch mal schnell den Arbeitsplatz zu wechseln.

Im Karton steckt alles, was man für den direkten Start braucht:

  • Scanner
  • Netzteil
  • USB-Kabel
  • Fußpedal
  • Seitenlichter
  • Fingerlinge
  • eine schwarze Scan-Unterlage

Die mitgelieferte schwarze Matte erfüllt ihren Zweck, machte beim Auspacken aber erst einmal einen leicht widerspenstigen Eindruck. In unserem Fall war sie recht stark eingerollt und wollte nicht sofort sauber plan aufliegen. Mit etwas warmer Luft aus dem Föhn war das aber schnell behoben und danach blieb sie auch dauerhaft glatt. Das ist also kein gravierender Kritikpunkt, sondern eher ein kleiner Stolperstein beim Start.

Die schwarze Scanmatte des CZUR Aura Pro liegt an den Rändern noch leicht aufgerollt auf dem Schreibtisch.
Die mitgelieferte Scanmatte erfüllt ihren Zweck, lag beim Auspacken aber nicht sofort plan auf. Kurz geföhnt, alles paletti.

Ähnlich verhielt es sich bei der Inbetriebnahme. Der Aura Pro ist grundsätzlich nicht kompliziert, nur eben nicht in jedem Punkt sofort selbsterklärend. Gerade das Ein- und Umschalten der einzelnen Lampenfunktionen mussten wir kurz nachschlagen. Wenn man die Bedienlogik einmal verinnerlicht hat, funktioniert das Ganze aber völlig unkompliziert. Der Start ist also nicht perfekt intuitiv, nach ein paar Minuten hat man sich jedoch gut eingefunden.

Das Zusammenspiel zwischen Lampe und App ist speziell gelöst

Die Lampenfunktion passt beim Aura Pro echt cool ins Gesamtbild. Statt nur für den kurzen Scan-Moment gedacht zu sein, lässt sich das Gerät dadurch auch ganz normal als Schreibtischlampe nutzen. Gerade das macht den Scanner im Arbeitszimmer deutlich angenehmer, weil er nicht wie ein reines Spezialgerät den Platz blockiert. Verschiedene Lichtmodi wie Natural Light, Reading/Writing, Computer/Phone und Smart Night Light stehen ebenfalls bereit und dazu kommt eine stufenlos anpassbare Helligkeit.

Ein wenig Eingewöhnung braucht allerdings die App. Wir hatten anfangs kurz den Eindruck, sie würde nicht richtig reagieren. Tatsächlich liegt das eher an der besonderen Art der Steuerung. Die Lampe kommuniziert nämlich nicht klassisch per Bluetooth oder WLAN, sondern über hochfrequente Audiotöne aus der App. Wenn das Smartphone stumm geschaltet ist, die Medienlautstärke zu niedrig steht oder es in der Umgebung zu laut ist, passiert schnell gar nichts. Hat man das einmal verstanden, wirkt das Ganze nachvollziehbarer, auch wenn diese technische Entscheidung am Anfang ziemlich irritiert.

Die App des CZUR Aura Pro zeigt die Lampensteuerung mit den Modi Natural Light, Reading/Writing, Computer/Phone und Smart Night Light.
Die Lampensteuerung ist in der App schnell gefunden, reagiert aber nur, wenn das Zusammenspiel mit den Audiotönen richtig passt.

Man muss außerdem wissen, dass die App die Lampe nur im reinen Lampenmodus steuert. Im aktiven Scanner-Modus reagiert sie nicht. Wenn man sich einmal darauf eingestellt hat, funktioniert der Umgang im Alltag aber ordentlich.

Der CZUR Aura Pro im Praxis-Test mit Dokumenten, Zeichnungen und Buchseiten

Im Test haben wir den CZUR Aura Pro nicht nur mit ein paar losen Standardseiten gefüttert. Stattdessen musste er an ganz unterschiedliche Vorlagen ran. Darunter befanden sich ein dickes Buch, ein großes handgemaltes Bild im Rahmen und eine detaillierte Schneidematte mit klaren Linien sowie Kontrasten. Genau daran zeigt sich am besten, wo das Konzept wirklich stark ist und wo die physikalischen Grenzen anfangen.

Buchseiten zeigen schnell den Unterschied zwischen nett gedacht und wirklich nützlich

Beim Buch mussten wir nicht lange überlegen, womit wir anfangen. Genau für dieses Szenario bringt der Aura Pro schließlich einen großen Teil seiner Sonderfunktionen mit. Also haben wir nicht einfach nur eine Seite eingescannt, sondern uns durch mehrere Modi gearbeitet. Wir haben gebogene Buchseiten erfasst, Doppelseiten geteilt, die Bereichsauswahl getestet und auch den Export einzelner Inhalte probiert.

Am überzeugendsten war im Test die Software-Erkennung gebogener Buchseiten. Die typische Wölbung Richtung Buchfalz wurde sichtbar sauberer ausgeglichen, als man es von einem simplen Scan von oben erwarten würde. Auch die Aufteilung von Doppelseiten in zwei separate Dokumente hat ordentlich funktioniert, solange das Buch halbwegs mittig unter dem Scanner lag. Praktisch war außerdem, dass wir nicht immer die komplette Seite nehmen mussten. Einzelne Ausschnitte ließen sich gezielt erfassen, was gerade bei Bildern, Skizzen oder kleineren Textpassagen deutlich angenehmer ist als ein späteres Herumschneiden am Computer.

Interessant war dann noch die Weiterverarbeitung. Wir haben eine Buchseite testweise nicht nur als Bild erfasst, sondern auch via OCR-Texterkennung nach Word exportiert. Genau da zeigt sich, dass der Aura Pro nicht nur fürs reine Archivieren gedacht ist, sondern auch dann nützlich wird, wenn Inhalte später noch aktiv weiterverwendet werden sollen

In Microsoft Word geöffneter OCR-Export einer mit dem CZUR Aura Pro erfassten Buchseite.
Auch der Export nach Word klappt im Test grundsätzlich ordentlich und macht aus der gescannten Buchseite weiterverwendbaren Text.

Dazu kamen die Fingerlinge, die erst einmal ein bisschen seltsam wirken, in der Praxis aber schnell Sinn ergeben. Gerade am Anfang eines Buches oder bei einem festen Einband halten sie die Seiten unten, ohne dass nachher störende Finger im finalen Scan landen. Dass die Software diese gelben Hilfen anschließend sauber entfernt, macht das Ganze enorm praktisch.

Der CZUR Aura Pro scannt ein aufgeschlagenes Buch von oben, die Seiten werden mit den mitgelieferten gelben Fingerlingen fixiert.
Beim Buchscan zeigt sich direkt das Prinzip: Der Aura Pro erfasst die Vorlage von oben, während die Fingerlinge die Seiten unten halten.

Handgemaltes Pferd im Bilderrahmen bringt saubere Erfassung und sichtbare Reflexionen

Danach musste ein handgemaltes Pferdebild ran, das wir bewusst im Rahmen gelassen haben. Genau solche Vorlagen sind interessant, weil sie für einen Overhead-Scanner deutlich unangenehmer sind als ein normales Blatt Papier. Einerseits geht es um Farbe, feine Übergänge und Linien, andererseits bringt die Glasscheibe direkt die nächste große Schwierigkeit mit.

Der CZUR Aura Pro scannt ein gerahmtes Pferdebild von oben, auf dem Laptop ist die Vorschau zu sehen.
Beim gerahmten Pferdebild werden die Grenzen des Konzepts schnell sichtbar: Das Motiv wird sauber erfasst, Reflexionen auf dem Glas bleiben aber ein Thema.

Das Motiv selbst hat der Aura Pro ordentlich eingefangen. Formen, Konturen und die grundsätzliche Farbwirkung kamen im Scan gut rüber, sodass man das Bild klar erkennen und digital weiterverwenden kann. Ganz ohne Einschränkungen lief dieser Test aber natürlich nicht ab. Auf der Glasfläche blieben Spiegelungen sichtbar, die sich im Ergebnis als helle überbelichtete Flecken gezeigt haben. Genau hier sieht man die klare Grenze des Konzepts. Die zusätzlichen ansteckbaren Seitenlichter helfen zwar und verbessern das Resultat spürbar, sie können Reflexionen auf Glas aber nicht vollständig verschwinden lassen. Für normale matte Zeichnungen oder Drucke ist das unproblematisch, bei gerahmten und stark spiegelnden Vorlagen sollte man diesen Punkt aber unbedingt im Hinterkopf behalten.

Schneidematte und flache Vorlagen sind richtig stark bei Linien und klaren Flächen

Zum Schluss musste noch eine Schneidematte unter den Aura Pro. Das klingt erst einmal unspektakulär, ist als Testvorlage aber ziemlich brauchbar. Gerade solche Matten mit vielen feinen Rasterlinien, Maßangaben, Kanten und Kontrasten zeigen extrem schnell, ob ein Scanner sauber erfasst oder ob irgendwo etwas verzogen, unsauber beschnitten oder ungleichmäßig ausgeleuchtet wird.

Im Test kam der Aura Pro damit insgesamt sehr gut zurecht. Die Fläche wurde sauber erkannt, die Linien blieben ordentlich nachvollziehbar und auch die Begrenzungen wurden zuverlässig erfasst. Gerade bei solchen Vorlagen merkt man, dass die Live-Vorschau der Software beim Positionieren am Computer tatsächlich massiv hilft. Man sieht sofort, ob alles sauber liegt, und muss nicht erst mehrere Fehlversuche produzieren, bis die Ausrichtung endlich passt.

Die CZUR-Software zeigt eine pinke Schneidematte in der Live-Vorschau mit sauber erkannter Begrenzung.
Gerade bei flachen Vorlagen hilft die Vorschau enorm, weil man Ausrichtung und Begrenzung direkt am Bildschirm kontrollieren kann.

Ganz perfekt war aber auch dieser Test nicht. Auf der Oberfläche zeigten sich je nach Winkel und Beleuchtung minimale Reflexionen beziehungsweise hellere Bereiche. Das lag in unserem Fall weniger an der Erkennung selbst als an der matten Oberfläche und der direkten Ausleuchtung von oben. Der Scan blieb trotzdem voll brauchbar, nur sieht man eben auch hier, dass empfindliche Flächen nicht völlig immun gegen Lichtquellen sind. Für normale flache Papiervorlagen ist das im Alltag meist kein großes Thema, bei solchen Testmotiven fällt es aber schneller auf.

Scanergebnis einer pinken Schneidematte mit feinen Rasterlinien und Maßangaben, auf der leichte helle Reflexionen zu sehen sind.
Die Schneidematte wurde insgesamt sauber erfasst, auch wenn auf der Oberfläche leichte Aufhellungen durch die Beleuchtung sichtbar bleiben.

Positiv blieb vor allem der zügige Arbeitsablauf. Auch bei mehreren Scans hintereinander wirkt das Ganze angenehm direkt, weil man nichts unter einen Deckel schieben oder in einen Einzug fädeln muss. Dazu passt auch das hohe Tempo. Die von CZUR genannten rund zwei Sekunden pro Scan wirken in der Praxis absolut plausibel, weil der Ablauf insgesamt flott bleibt und man nicht ständig auf das Gerät warten muss.

Ein kurzer Blick auf die Software und den Workflow

Die Stärke des Aura Pro liegt nicht nur im eigentlichen Scan, sondern im gesamten Ablauf danach. Die Software fungiert als Zentrale, zeigt eine Live-Vorschau, hilft beim Ausrichten, korrigiert Schieflagen und bietet direkt Werkzeuge für Zuschnitt, Drehung, Farbmodi und weitere Anpassungen. Praktisch ist dabei vor allem, dass man nicht erst in ein anderes Bildbearbeitungsprogramm wechseln muss, wenn ein Scan noch leicht nachbearbeitet oder sauber exportiert werden soll. Standardmäßig landen die Dateien zunächst als JPG auf der Platte, anschließend lassen sie sich aber auch als PDF, durchsuchbares PDF, Word-Dokument, Excel-Tabelle oder TIFF ausgeben. Gerade wenn Dokumente nicht nur im Archiv verschwinden, sondern später auch bearbeitet werden sollen, ist das ein echter Vorteil.

Richtig angenehm wird das Ganze, sobald mehrere Seiten hintereinander anfallen. Das Fußpedal ist dann kein beiläufiges Zubehör, sondern im Alltag tatsächlich extrem hilfreich, weil beide Hände an der Vorlage bleiben können. Statt ständig zwischen Buch, Maus und Bildschirm hin und her zu wechseln, lässt sich der Ablauf deutlich flüssiger halten.

Eine Hand betätigt das Fußpedal des CZUR Aura Pro, während auf dem Laptop die Scan-Software geöffnet ist.
Mit dem Fußpedal bleibt der Ablauf deutlich entspannter, weil die Hände an der Vorlage bleiben können.

Ähnlich nützlich ist die Auto-Scan-Funktion beim Umblättern. Vor allem bei dicken Büchern, Unterlagen oder kleineren Archiven spart das spürbar Zeit und Nerven. Genau diese Kombination aus Vorschau, intelligenter Korrektur, Pedalsteuerung und flexiblem Export macht den Aura Pro am Ende deutlich praktischer als eine schnelle Handy-Scan-Lösung.

Für wen sich der CZUR Aura Pro lohnt

Der CZUR Aura Pro richtet sich klar nicht an Menschen, die nur ab und zu mal eine einzelne Rechnung für die Versicherung digitalisieren wollen. Dafür reicht in vielen Fällen tatsächlich schon die Kamera im Smartphone. Interessant wird er überall dort, wo regelmäßig mehr anfällt. Wenn Bücher, Notizen, Vorlagen, Zeichnungen, gebundene Unterlagen oder kleinere Archive sauber und ohne großen Aufwand digital erfasst werden sollen, lohnt sich die Anschaffung. Gerade im Homeoffice, im Lehrbereich, bei kreativen Projekten oder beim Digitalisieren privater Papiersammlungen spielt das Konzept seine vollen Stärken aus.

Ein massiver Pluspunkt ist dabei, dass sich der Aura Pro deutlich angenehmer in den Schreibtisch einfügt als klassisches Scanner-Equipment. Er steht wie eine schicke Lampe auf dem Tisch, nimmt vergleichsweise wenig Platz weg und lässt sich bei Bedarf blitzschnell aufklappen. Man muss sich allerdings auf ein paar Eigenheiten einlassen. Die ungewöhnliche App-Anbindung ist dafür das beste Beispiel. Wer ein komplett selbsterklärendes Erlebnis erwartet, wird am Anfang kurz nachschlagen oder etwas herumprobieren müssen. Hat man diese Hürde genommen, passt der Aura Pro vor allem zu allen, die nicht nur einzelne Blätter scannen, sondern Bücher oder ganze Archiv-Stapel zügig und ordentlich digitalisieren möchten.

Fazit zum CZUR Aura Pro im Test

Der CZUR Aura Pro ist eines dieser Geräte, die man erst ein wenig verstehen muss, bevor sie ihre echten Stärken zeigen. Die ersten Minuten waren bei uns nicht komplett reibungslos. Lampe einschalten, den Modus wechseln, die App verstehen und die Töne akzeptieren verlangte etwas Geduld. Dazu kam die stark eingerollte Matte, die eher nach Zusatzarbeit als nach einem sauberen Start wirkte.

Wenn das Grundsetup aber steht, liefert der Aura Pro ein ziemlich überzeugendes Gesamtbild. Der Scanner arbeitet angenehm flott, die Software ist sinnvoll aufgebaut, das Fußpedal ist im Alltag wirklich praktisch und die speziellen Buchfunktionen sind weit mehr als nur reines Marketing. Vor allem die Kurvenglättung und die automatische Fingerentfernung sind bei echten Buchseiten extrem nützlich. Dazu kommt das Lampenkonzept, das im Alltag tatsächlich Charme hat, auch wenn die App-Steuerung mit ihren Audiotönen unnötig erklärungsbedürftig ist.

Unterm Strich ist der CZUR Aura Pro kein Wunderding für absolut jede Situation. Glänzende Vorlagen, spiegelndes Glas und eine komplett spontane Inbetriebnahme gehören nicht zu seinen Paradefächern. Aber wenn du regelmäßig Bücher, Zeichnungen oder Dokumente digitalisieren willst und dafür einen schnellen und platzsparenden Workflow suchst, bekommst du hier ein ziemlich starkes Werkzeug an die Hand.

CZUR Aura Pro Gold Award

VORTEILE

  • Durchdachtes Konzept aus Scanner und Tischlampe
  • Sehr gute Ergebnisse bei Büchern, Dokumenten und matten Zeichnungen
  • Smarte Software mit Kurvenglättung und Fingerentfernung
  • Fußpedal und Auto-Scan sorgen für einen flüssigen Workflow
  • Flexible Export-Möglichkeiten inklusive OCR

NACHTEILE

  • App-Steuerung via Audiosignal gewöhnungsbedürftig
  • Scan-Matte musste anfangs geglättet werden
  • Reflexionen auf spiegelnden Oberflächen nicht komplett vermeidbar
  • Für seltene Einzel-Scans zu teuer und überdimensioniert

Detailbewertung

Scanqualität92
Bedienung & Workflow87
Ausstattung & Funktionen94
Verarbeitung & Design88
Preis-Leistungs-Verhältnis91

Fazit

Der CZUR Aura Pro überzeugt im Test mit starkem Workflow, guter Scanqualität und sinnvollen Funktionen für Bücher, Dokumente und Zeichnungen. Kleine Schwächen bei App und Spiegelungen ändern wenig am gelungenen Gesamtpaket.

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