DJI Osmo 360 II im Test: Der neue Maßstab für 360-Grad-Kameras?

Philipp Briel
Philipp Briel · 11 Min. Lesezeit
DJI Osmo 360 II

Mit der Osmo 360 II legt DJI beim Platzhirsch der 360-Grad-Kameras nach, noch bevor sich die Konkurrenz richtig sortieren konnte: natives 8K bei 60 Bildern pro Sekunde, bis zu 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang, ein generalüberholter Nachtmodus namens AI SuperNight 2.0 und als vermutlich größte Neuerung erstmals austauschbare Linsen, die dem ewigen Kratzer-Problem von 360-Grad-Kameras den Schrecken nehmen sollen. Wir haben die Osmo 360 II rund um den internationalen Marktstart ausführlich getestet, alle neuen Kernfunktionen ausprobiert. Im Test verraten wir dir, was sich gegenüber der Osmo 360 (Test) wirklich verändert hat, wie sich die neue Linsen-Wechsel-Mechanik in der Praxis schlägt und ob sich der Umstieg oder Neukauf lohnt.

DJI Osmo 360 II: Technische Daten im Überblick

Abmessungen 61 × 36,3 × 81 mm (L × B × H)
Gewicht 183 g
Bildsensor 2 × 1/1,1 Zoll quadratischer CMOS (entspricht in Summe einem 1-Zoll-360°-Bildfeld)
Blende f/1.9
ISO-Bereich 100–51.200
Verschlusszeit Foto: 1/8000 s bis 30 s · Video: 1/8000 s bis zum Limit der Bildrate
Maximale Fotoauflösung Panorama: 15.520 × 7.760 Px (120 MP, 2:1) · Einzellinse: 6.400 × 4.800 Px (30,72 MP, 4:3)
Panorama-Video 8K: 7680 × 3840 px @ 24/25/30/48/50/60 fps · 6K: 6000 × 3000 px @ 24/25/30/48/50/60 fps
Panorama-Video SuperNight 8K und 6K jeweils @ 24/25/30/48/50/60 fps
Zeitlupe (Panorama) 4K: 3840 × 1920 px @ 100/200/240 fps (bis 8-fach, per KI-Interpolation bis 64-fach)
Zeitraffer Hyperlapse bis 8K@30fps · Timelapse bis 16K@30fps
Vortex-Modus 8K: 7680 × 3840 px @ 100/120 fps · 6K: 6000 × 1500 px @ 100/120 fps
Einzellinsen-Video 4K (4:3/16:9) und 2,7K (4:3/16:9) jeweils bis 60 fps
Einzellinsen-Boost-Video 4K und 2,7K in mehreren Seitenverhältnissen (1:1, 4:3, 16:9, 9:16) bis 120 fps
Bildstabilisierung RockSteady 3.0, HorizonSteady
Farbprofile Normal und D-Log M, jeweils mit 10-Bit-Farbtiefe
Videoformat OSV (360°-Panorama), MP4 (HEVC) für Flachvideo
Fotoformat JPEG, RAW
Maximale Videobitrate 220 Mbps (bis 600 Mbps im 16K-Zeitraffer-Modus)
Interner Speicher 128 GB verbaut, ca. 105 GB nutzbar, erweiterbar per microSD (bis 1 TB)
Mikrofone 4, mit OsmoAudio-Direktanbindung für 2 DJI-Mic-Sender
Minimaler Stitching-Abstand ≥ 0,75 m
Akku Li-Ion 1S, 2.150 mAh, 8,32 Wh, 3,87 V
Akkulaufzeit Bis zu 100 Minuten bei 8K/30fps (bis zu 120 Minuten im Endurance-Modus)
Laden PD-3.0-Schnellladung mit mind. 30 W, auch während des Betriebs
Betriebstemperatur −20 °C bis 45 °C
Konnektivität Wi-Fi 6 (802.11 a/b/g/n/ac/ax), Bluetooth BLE 5.1, USB-C 3.1 (bis 600 MB/s), Wi-Fi-Transfer bis 90 MB/s, NFC
Touchscreen 2,0 Zoll, 314 × 556 Px, bis 800 cd/m²
Wasserdichtigkeit 10 m ohne Gehäuse (IP68), bis 50 m mit optionalem Invisible Waterproof Case
Lieferumfang (Standard Combo) Osmo 360 II, Osmo Extreme Battery Plus (2150 mAh), Kamera-Schutztasche, Objektivtuch, USB-C-zu-USB-C-PD-Kabel, Silikon-Objektivkappe, Kurzanleitung
Preis ab 589 Euro

Design, Verarbeitung und die neue austauschbare Linse

Auf den ersten Blick ist die Osmo 360 II praktisch eine Kopie ihrer Vorgängerin: Mit 61 × 36,3 × 81 Millimetern und 183 Gramm sind Abmessungen und Gewicht identisch geblieben, und auch das kompakte, hochkant gebaute Gehäuse mit dem 2,0 Zoll großen Touchscreen an der Front kennen wir bereits von der Osmo 360. Wer die Vorgängerin kennt, findet sich also sofort zurecht – die beiden markanten Fischaugenlinsen, der Quick-Switch-Button und das Bedienkonzept über den Touchscreen wurden praktisch unverändert übernommen.

Der eigentliche Umbau steckt im Detail, genauer gesagt direkt an den Linsen. Die größte, am häufigsten gewünschte Neuerung gegenüber der ersten Osmo 360 ist die austauschbare Linsen-Konstruktion: Beide Fischaugenlinsen sind mit einer optischen Ultrahart-Beschichtung der zweiten Generation überzogen, die laut DJI in Labortests 2.000 Reibungen mit Stahlwolle übersteht, bevor der Wasserkontaktwinkel unter 100 Grad fällt – beim Vorgänger waren es nur 800 Zyklen. In der Praxis bedeutet das spürbar mehr Kratzfestigkeit im rauen Actionsport-Alltag, wo die exponierten Linsen einer 360-Grad-Kamera traditionell die größte Schwachstelle sind. Kommt es trotzdem zum Schaden, muss die Kamera nicht mehr eingeschickt werden: Mit dem optional erhältlichen Osmo 360 II Lens Replacement Kit lässt sich die Außenlinse eigenständig tauschen, inklusive mitgeliefertem Lens-Grip-Tool, Reinigungsset und Saugnapf zum Abnehmen der alten Linse. Für unterwegs bringt das Kit außerdem eine kleine Aufbewahrungsbox mit, sodass die Ersatzlinse geschützt im Rucksack mitreisen kann.

DJI Osmo 360 II
Der Lieferumfang der DJI Osmo 360 II

Praktisch für den mobilen Einsatz bleibt außerdem das von der Osmo Action bekannte magnetische Zwei-Wege-Schnellwechselsystem sowie ein zusätzliches 1/4-Zoll-Gewinde an der Unterseite, über das sich auch klassisches Fotozubehör wie Stative anschrauben lässt. Wer die Kamera lieber mit klassischem Actioncam-Zubehör montieren möchte, greift zum optionalen Quick-Release-Adapter.

Sensor und Bildqualität: Natives 8K/60fps mit 14,5 Blendenstufen

Das technische Herzstück der Osmo 360 II ist ein komplett neu entwickelter Bildsensor: Statt eines klassischen rechteckigen 1-Zoll-CMOS-Sensors, von dem 360-Grad-Kameras bislang nur den mittleren quadratischen Bereich nutzen konnten, setzt DJI auf zwei eigens entwickelte quadratische 1/1,1-Zoll-CMOS-Sensoren. Der Vorteil dieser Konstruktion: Die für den runden Bildkreis ungenutzten Sensorflächen an den Seiten eines rechteckigen Sensors entfallen komplett, wodurch DJI die frei werdende Fläche in mehr Auflösung investieren konnte. Das Ergebnis ist ein Sprung von den bislang üblichen 2,88K-Pixelzeilen pro Linse auf volle 4K pro Linse. Zusammengerechnet ergibt das die branchenweit erste native 8K/60fps-360°-Videoauflösung, bei weiterhin großen 2,4-µm-Pixeln für gute Lichtausbeute.

DJI Osmo 360 II

Viele 360-Grad-Kameras am Markt bewerben zwar höhere Auflösungen, erreichen diese aber nur durch nachträgliches Hochskalieren kleinerer Sensordaten, was Dynamikumfang und Low-Light-Qualität spürbar kostet. Die Osmo 360 II liefert die 8K-Auflösung dagegen tatsächlich nativ und das erstmals auch bei 60 Bildern pro Sekunde statt der bislang üblichen 50fps beim Vorgänger. Im Test macht sich das vor allem in bewegungsintensiven Szenen bemerkbar: Schnelle Schwenks und actionreiche Passagen wirken merklich ruckelfreier und weisen deutlich weniger Bewegungsunschärfe auf als wir es von 8K-Material mit niedrigeren Bildraten gewohnt sind.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Zweite große Neuerung ist der gestiegene Dynamikumfang: Mit aktivierter Zweifach-Belichtung, bei der beide Linsen unabhängig voneinander belichten, erreicht die Osmo 360 II bis zu 14,5 Blendenstufen – ein spürbarer Sprung gegenüber den 13,5 Stufen der ersten Osmo 360, wenngleich auch nicht ganz so viel wie im Falle der Osmo Pocket 4P (unser Test). Im D-Log-M-Farbprofil, das für maximale Flexibilität in der Nachbearbeitung gedacht ist, liegt der maximale Dynamikumfang laut Datenblatt weiterhin bei 13,5 Blendenstufen. Für die volle 14,5-Blendenstufen-Leistung empfiehlt DJI kontrastreiche Szenen, bei denen beide Linsen unterschiedlich ausgeleuchtete Umgebungen erfassen, etwa Aufnahmen im Schatten von Bäumen oder Gebäuden mit hellem Himmel im Hintergrund – in solchen Situationen blieben in unserem Test sowohl Lichter als auch Schatten deutlich klarer, als wir es von Aufnahmen mit einheitlicher Belichtung gewohnt sind.

Abgerundet wird das Bildqualitäts-Paket durch 120-Megapixel-HDR-360°-Fotos (15.520 × 7.760 Pixel), die genügend Reserven für nachträgliches Zuschneiden einzelner Bildausschnitte aus der vollen Panorama-Aufnahme bieten, sowie eine verbesserte KI-gestützte Stitching-Engine, die Nahtstellen zwischen den beiden Linsenbildern in kniffligen Szenen sauberer verschmilzt – etwa bei feinen Strukturen wie Fliesenfugen, Geländern oder Treppenstufen in unmittelbarer Kameranähe. Wichtig für die Praxis bleibt dabei der empfohlene Mindestabstand von 0,75 Metern zum Motiv, damit die Bilder beider Linsen ausreichend überlappen und ohne sichtbare Stitching-Fehler zusammengefügt werden können.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Neben den grundlegenden Bildqualitäts-Upgrades hat DJI der Osmo 360 II auch bei den kreativen Sonderfunktionen mehr Reserven spendiert. Der Zeitraffer-Modus unterstützt jetzt Auflösungen bis zu 16K (15.360 × 7.680 Pixel) statt bislang 8K – bei gleichem Bildwinkel liefert das laut DJI rund 85 Prozent mehr Pixeldichte als klassische Actioncams im Zeitraffer-Modus, was sich vor allem bei Sonnenuntergängen, ziehenden Wolken oder belebten Straßenszenen in deutlich mehr Detailschärfe niederschlägt. Wichtig zu wissen: 16K-Zeitraffer-Videos lassen sich aktuell ausschließlich über DJI Studio exportieren, die DJI-Mimo-App unterstützt bislang nur die Vorschau.

Für actionreiche Rotationsaufnahmen steht weiterhin der Vortex-Modus bereit, der jetzt mit bis zu 8K/120fps statt zuvor 6K/120fps arbeitet. In Kombination mit dem optionalen Vortex-Handgriff entstehen dadurch merklich hochauflösendere und geschmeidigere Rotationsaufnahmen, etwa für dynamische Reise- oder Sport-Clips. Auch bei der Zeitlupe legt die Osmo 360 II zu: Im Panorama-Modus sind bis zu 4K/240fps möglich, was einer 8-fachen Zeitlupe entspricht.

DJI Mimo und DJI Studio: 360° Editing 2.0

Auch software-seitig hat DJI mit 360° Editing 2.0 nachgelegt. Die intelligente Objektverfolgung erkennt jetzt zuverlässiger Personen, Fahrzeuge, Haustiere und frei wählbare Motive und schlägt passende Tracking-Ziele automatisch vor, statt sie manuell auswählen zu müssen. Für ungeduldige Nutzer gibt es zusätzlich einen beschleunigten Tracking-Modus, der die Wartezeit beim Berechnen der Verfolgung spürbar verkürzt. Die Highlights-Funktion analysiert automatisch die besten Momente eines Clips und bietet fertige Vorlagen für den Export per Fingertipp an, lässt sich bei Bedarf aber auch als Ausgangspunkt für eine individuelle Nachbearbeitung nutzen.

Für Profis interessant: DJI liefert erstmals ein dediziertes Plugin für DaVinci Resolve, über das sich aus DJI Studio exportiertes 360°-Equirectangular-Material direkt in die professionelle Schnittsoftware importieren lässt – ein Workflow-Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzprodukten, die hier auf Umwege über Zwischenformate angewiesen sind. Ergänzt wird das Angebot durch adaptive Ton- und HDR-Optimierung, mehrere Profi-Filter mit vollem 10-Bit-Farbumfang, den Import eigener LUTs für einen einheitlichen Look über mehrere Projekte hinweg sowie den Export in 10-Bit-Farbtiefe für mehr Spielraum bei der nachträglichen Farbkorrektur. Wer es besonders schnell mag, kann außerdem auf das KI-Ein-Klick-Editing zurückgreifen, das die Höhepunkte eines Clips automatisch erkennt und passend zu verschiedenen Vorlagen-Templates zusammenschneidet.

DJI Osmo 360 II

Für Mac-Nutzer mit Apple-Silicon-Chip bietet DJI Studio zusätzlich die bereits erwähnte Desktop-Superzeitlupe, sowie einen ND-Filter-Effekt im Motion-Blur-Modus, der aktuell allerdings nur auf entsprechenden Mac-Systemen beziehungsweise ab iPhone 14 in der DJI-Mimo-App zur Verfügung steht. Windows-Nutzer müssen bei diesen speziellen Funktionen also vorerst noch etwas Geduld mitbringen.

Akku und Laden

Bei Abmessungen und Gewicht identisch zum Vorgänger geblieben, hat DJI unter der Haube dennoch nachgelegt: Der Akku wächst von 1.950 auf 2.150 mAh, was in Kombination mit einem effizienteren Wärmemanagement und einem verbesserten internen Stapel-Design dafür sorgen soll, dass die Kamera bei 8K/50fps durchgehend bis zum thermischen Gleichgewicht aufnehmen kann, ohne vorzeitig zu drosseln. Bei der praxisrelevanten 8K/30fps-Aufnahme gibt DJI weiterhin bis zu 100 Minuten Laufzeit an, im stromsparenden Endurance-Modus sollen laut FAQ sogar bis zu 120 Minuten möglich sein. Die Werte wurden laut Herstellerangaben unter Laborbedingungen bei 25 Grad Celsius mit ausgeschaltetem Bildschirm sowie deaktiviertem Wi-Fi, Gesten- und Sprachsteuerung ermittelt – im rauen Alltag mit aktivem Display, App-Verbindung und wechselnden Temperaturen dürfte die reale Laufzeit entsprechend etwas niedriger ausfallen, worauf DJI insbesondere für Nutzer in der EU und Großbritannien wegen dortiger Regularien zur Betriebstemperatur explizit hinweist.

Geladen wird über USB-C mit einem PD-3.0-Ladegerät ab 30 Watt Ausgangsleistung, wobei die Kamera laut Datenblatt in rund 15 Minuten auf 50 Prozent Ladestand kommt – ein ordentliches Tempo für eine so kompakte Kamera. Praktisch: Die Osmo 360 II lässt sich auch während des Ladevorgangs weiter benutzen, was etwa bei längeren Zeitraffer-Sessions oder als fest montierte Dashcam-Lösung nützlich ist.

Wer noch mehr Ausdauer braucht, kann zusätzlich auf den optionalen Battery Extension Rod zurückgreifen: Der magnetische Verlängerungsgriff mit eigenem Akku verlängert die Laufzeit laut DJI um das 1,8-Fache, dient gleichzeitig als Selfie-Stick beziehungsweise unsichtbarer Stick und bietet über eingebaute Kontakte sogar Fernsteuerungsfunktionen für Sleep/Wake sowie Start und Stopp der Aufnahme. Alternativ lässt sich die Kamera auch dauerhaft über die magnetische Ladehalterung mit Strom versorgen – praktisch für stationäre Langzeit-Einsätze. Als Rückfalloption unterstützt die Osmo 360 II zudem die bereits aus der Osmo-Action-Reihe bekannten Extreme-Batterien mit 1.950 beziehungsweise 1.770 mAh.

DJI Osmo 360 II Test: Fazit

Mit der Osmo 360 II liefert DJI keine Revolution, aber eine handfeste, in vielen Punkten überfällige Weiterentwicklung der ersten Osmo 360. Der neue quadratische 1-Zoll-Sensor sorgt für die branchenweit erste native 8K/60fps-360°-Aufnahme, der gestiegene Dynamikumfang und AI SuperNight 2.0 verbessern die Bildqualität in kontrastreichen und dunklen Szenen spürbar und mit Funktionen wie Spotlight Follow, Dual Recording und der direkten DJI-Mic-Anbindung wird sowohl das Aufnehmen als auch das Nachbearbeiten im Alltag merklich komfortabler. Den größten praktischen Unterschied dürfte für viele Nutzer aber die austauschbare, deutlich kratzfestere Linsenkonstruktion machen, die eines der größten Ärgernisse klassischer 360-Grad-Kameras direkt adressiert.

Einige Zusatzfunktionen wie die Desktop-Superzeitlupe oder ND-Filter-Effekte bleiben vorerst auf bestimmte Apple-Geräte beschränkt, der reguläre Nachtmodus ohne SuperNight überzeugt nicht ganz so stark wie mit aktiviertem KI-Modus und die Begleitsoftware wirkt im direkten Vergleich stellenweise noch etwas weniger poliert als bei Insta360. Wer bereit ist, die mindestens 589 Euro in die Hand zu nehmen, bekommt mit der Osmo 360 II eine der aktuell stärksten 360-Grad-Kameras am Markt.

Gold Award für DJI Osmo 360 II - 09/2026DJIOsmo 360 II09/2026

VORTEILE

  • Starke Bildqualität
  • 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang
  • Austauschbare, robuste Linsen
  • AI SuperNight 2.0
  • Spotlight Follow und Dual Recording
  • Gute Mikrofone
  • 105 GB interner Speicher

NACHTEILE

  • Hoher Preis
  • Regulärer Nachtmodus enttäuscht
  • Begleit-Software könnte intuitiver sein
  • Nachbearbeitung ist Pflicht
  • Bei falsch montiertem Objektivschutz drohen sichtbare Stitching-Fehler

Detailbewertung

Verarbeitung93
Software & Funktionen82
Bildqualität95
Soundqualität94
Preis-Leistungs-Verhältnis93

Fazit

Die DJI Osmo 360 II setzt neue Maßstäbe: 8K/60fps, austauschbare Linsen und hervorragende Bildqualität machen sie zur besten 360-Grad-Kamera am Markt. Klare Kaufempfehlung für Kreative und Abenteurer.

91