
Ist die DJI Osmo Action 6 die beste Actioncam, die es derzeit zu kaufen gibt? DJI gibt in letzter Zeit richtig Vollgas. Nach dem Debüt der 360-Grad-Kamera Osmo 360 und der winzigen Osmo Nano legt der Hersteller nun sein Top-Modell im Bereich der Actioncams neu auf. Die brandneue DJI Osmo Action 6 bringt dabei ein paar spannende Neuerungen mit. Darunter eine variable Blende oder ein quadratischer 1/1,1-Zoll-Sensor. Reicht das, um den Spitzenplatz unter den besten Actioncams 2025 zu ergattern? Das klären wir im Test.
Technische Daten
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Produkt: |
Osmo Action 6 |
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Abmessungen: |
72,8 × 47,2 × 33,1 mm |
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Gewicht: |
Kamera & Akku: 149g |
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Sensor: |
1/1,1-Zoll CMOS (f/2.0 – f/4.0) |
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Videomodi: |
4K Benutzerdefiniert: 3840×3840 bei 24/25/30/48/50/60fps |
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Videoformat: |
MP4 |
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Fotomodi: |
Einzel: Ca. 38 MP |
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Fotoformat: |
JPG, JPG+RAW |
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Besonderheiten: |
RockSteady 3.0, RockSteady 3.0+, HorizonBalancing, HorizonSteady Sprachsteuerung, Gestensteuerung, zweites Display, Zeitraffer, Zeitlupe, Smartphone-App, 50 GB interner Speicher |
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Display: |
Touchscreen (vorne): 1,46 Zoll, 331 ppi, 342×342 800 cd/㎡ maximale Helligkeit (normal)Touchscreen (hinten): 2,5 Zoll, 326 ppi, 400×712 800 cd/㎡ maximale Helligkeit (normal), 1000 cd/㎡ Spitzenhelligkeit |
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Akku: |
Lithium-Ionen, 1.950 mAh |
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Konnektivität: |
USB-C , Wi-Fi 6.0, Bluetooth 5.1 LE, microSD-Slot |
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Wasserdicht: |
Bis 20m (ohne Schutzgehäuse); |
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Preis: |
€ 439,00 * |
DJI Osmo Action 6 Test: Design und Verarbeitung
Die Osmo Action 6 wirkt auf den ersten Blick wie eine robuste Neuauflage: kompakt, griffig und auf Outdoor-Einsatz ausgelegt. Optisch unterscheidet sie sich nur dezent vom Vorgänger, die Änderungen liegen vor allem in Materialwahl, Dichtungen und kleinen Detailverbesserungen, die im Alltag spürbar werden.
Mit 72,8 × 47,2 × 33,1 mm und einem Gewicht von 149 g (inkl. Akku) ist die Kamera etwas massiver als frühere Modelle, das vermittelt aber Stabilität und Wertigkeit. Das Gehäuse aus hochfestem Kunststoff mit verstärkter optischer Halterung und optimierten Dichtungen ist nach Herstellerangaben ohne zusätzliches Housing bis 20 m wasserdicht – ein praktisches Plus für Outdoor- und Wassersport-Einsätze.
Im Praxistest funktionierte die Kamera auch bei niedrigen Temperaturen problemlos: Bei einem Testlauf an einem Dezembermorgen bei −5 °C traten weder Kondensationsprobleme noch Fehlfunktionen auf. (Hinweis: offizielle Betriebsgrenzen laut Hersteller prüfen.)
Das magnetische Montagesystem, das bereits von früheren Osmo-Action-Modellen bekannt ist, bleibt ein echter Alltagsvorteil. Dank stärkerer Magnete lässt sich die Kamera schnell vorwärts oder rückwärts montieren – ideal beim Wechsel zwischen Selfie- und Third-Person-Perspektive während Radtouren oder beim Mountainbiken; ich wechselte die Position in Sekundenschnelle, ohne dass die Kamera verrutschte.
Die Klappen für den USB-C-Port links am Gehäuse, sowie den Akku und die microSD-Karte rechts sind mit präzisen Schiebeverschlüsse und Gummilippen versehen, die sich auch nass oder verschmutzt leicht bedienen lassen. Praktisch sind die integrierten 50 GB interner Speicher, die eine microSD-Karte überflüssig machen, falls man spontan loszieht.
Sehr angenehm fällt auch die Display-Auswahl aus. Das hintere 2,5-Zoll-Touchscreen mit 400 × 712 Pixeln ist mit bis zu 750 Nits angenehm hell, kratzfest mit Gorilla Glass und reagiert präzise, selbst mit Handschuhen oder Wassertropfen drauf, während das frontseitige 1,46-Zoll-Display (320 × 320 Pixel, 500 Nits) für Selfies und Live-View ideal ist und nie aussetzt. Ein klappbares Display, wie dies beispielsweise bei der Insta360 Ace Pro 2 zu finden ist, wäre noch schön gewesen. Darauf verzichtet DJI aber leider.
| Display-Feature | Front-Display | Rear-Display |
| Größe | 1,46 Zoll (342×342 px) | 2,5 Zoll (400×712 px) |
| Pixeldichte | 331 ppi | 326 ppi |
| Hauptfunktion | Vlogging-Vorschau, Status | Vollständige Menüsteuerung |
| Nass-Bedienung | Gut funktionsfähig | Eingeschränkt nutzbar |
Das zurückhaltende All‑Black‑Design mit dem markanten roten Shutter‑Button wirkt hochwertig und funktional. Die abnehmbare Linsenschutzscheibe schützt zuverlässig gegen Sand und Stöße – in meinen Feldtests hielt sie kleinen Schlägen und Sandkontakt stand. Insgesamt überzeugt die Verarbeitungsqualität: solide Materialien, klare Verschlüsse und durchdachte Detaillösungen.
DJI Osmo Action 6 vs Osmo Action 5 Pro: Was ist neu?
Die DJI Osmo Action 6 markiert einen echten Quantensprung zur Osmo Action 5 Pro und die Verbesserungen machen sie in meinen Augen zur besten DJI-Action-Cam bisher. Vor allem die neu eingeführte variable Blende von f/2.0 bis f/4.0, bietet einen echten Mehrwert, da sich hier nicht nur die Lichtaufnahme verbessern lässt (ideal also für Low-Light-Szenen), sondern sich auch mit mehr Tiefenschärfe arbeiten lässt als es bisher bei Actioncams der Fall war.
- Variable Blende (f/2.0 – f/4.0): Die einstellbare Blende erlaubt mehr Kontrolle über Lichtaufnahme und Tiefenschärfe – hilfreich bei Dämmerlicht und kontrastreichen Szenen. In der Praxis reduziert das Überbelichtung bei hellem Sonnenschein und verbessert die Low‑Light‑Performance.
- Neuer Sensor: Der quadratische 1/1,1‑Zoll‑CMOS‑Sensor (Square‑Format) bietet größere Pixel und laut Hersteller einen höheren Dynamikumfang; das erleichtert das Zuschneiden auf 16:9, 9:16 oder quadratisch ohne großen Qualitätsverlust.
- 4K×4K-Workflow: Der Custom‑Modus erlaubt 3840×3840‑Aufnahmen (z. B. 30 fps) – daraus lassen sich flexible Formate für Social Media extrahieren, was den Editing‑Workflow beschleunigt.
Wechselobjektive: Optionales Makro‑Lens (manueller Fokusring, Mindestabstand ~11 cm) und - FOV‑Boost‑Lens (bis zu 182°) montieren sich werkzeuglos per Twist‑Mechanismus und erweitern den kreativen Einsatzbereich.
- Stabilisierung & Wärmeverwaltung: HorizonSteady und RockSteady croppen laut Hersteller nun deutlich weniger (angabe: ca. 7–10 %), und die verbesserte Wärmeableitung reduziert Throttling bei langen 4K‑Aufnahmen – relevant für lange Action‑Sessions.
- Performance‑Upgrades: Schnellere AF‑Reaktion (~0,2 s), verbesserte Rauschunterdrückung bei Low‑Light und 10‑Bit D‑Log M für mehr Farbraum in der Nachbearbeitung.
- Akku‑Kompatibilität: Die Kamera bleibt kompatibel zu den 1950‑mAh‑Akkus der Vorgänger, was Zubehör wie Ersatzakkus oder Akkutaschen (z. B. im Adventure Combo) weiterhin nutzbar macht.
Der quadratische 1/1,1-Zoll-CMOS-Sensor mit 13,5 Stufen Dynamikumfang und 2,4 µm Pixelgröße ermöglicht revolutionäre 4K × 4K-Videoauflösungen bei 30 fps, aus denen ich nahtlos 16:9-, 9:16- oder quadratische Clips für Instagram, TikTok oder YouTube extrahieren konnte, ohne Qualitätsverlust durch Zuschneiden oder Probleme bei der Stabilisation. Das hat meinen Editing-Workflow um Stunden verkürzt, gerade, wenn man für YouTube und soziale Medien aufnimmt.
Eine weiter gelungene Neuerung sind die austauschbaren Objektive: Das optionale Makro-Lens mit manuellem Fokusring (Mindestabstand 11 cm) und das FOV-Boost-Lens für bis zu 182 Grad Ultra-Weitwinkel montieren sich werkzeuglos per Twist-Mechanismus. Ein ähnliches System kennt man bereits von GoPro, die Integration von DJI fühlt sich aber wesentlich natürlicher und intuitiver an.

Weitere smarte Upgrades umfassen die interne Druck- und Tiefensensorik für präzise Unterwasser-Daten (Tiefe, Temperatur), die mit der App synchronisiert werden, sowie die Rückwärtskompatibilität der 1950-mAh-Akkus. Die HorizonSteady- und RockSteady-Stabilisierung croppt nun merklich weniger (nur 7–10 Prozent), und die verbesserte Wärmeableitung verhindert Throttling bei langen 4K-Sessions, was bei der Action 5 nach 20 Minuten auftrat. Schnellerer Autofokus (0,2 Sekunden), bessere Low-Light-NR und 10-Bit-D-Log M machen die Action 6 zu einem überzeugenden Upgrade.
Bedienung der DJI Osmo Action 6
Die Bedienung der DJI Osmo Action 6 ist so intuitiv und fehlerfrei, dass sie sich nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut übergeht und das trotz der Fülle neuer Features. Es gibt nur zwei physische Tasten (der große, haptisch perfekte rote Shutter-Button oben für Aufnahme/Stop und der Power-Button seitlich für Menü/Moduswechsel).
In Kombination mit dem präzisen Touchscreen hangelt man sich sehr schnell und einfach durch die Menüs, was sogar mit nassen Fingern oder dicken Winterhandschuhen tadellos funktioniert. Die Menüstruktur ist logisch gegliedert in Kategorien wie Video, Foto, Slow-Mo und Timelapse, mit visuellen Tooltips und Swipe-Gesten für ultraschnelle Modi-Wechsel.
Die Sprachsteuerung via drei integrierter Mikrofone funktioniert zuverlässig mit Befehlen wie „Aufnahme starten“, „Zoom rein“ oder „Modus wechseln“ auf Deutsch und Englisch, was bei freihändigen Aufnahmen natürlich Gold wert ist. In lauten Windsituationen hat die Kamera aber durchaus Probleme mich zu verstehen. Hier sollte man auf ein externes Mikrofon zurückgreifen, was dank Osmo Audio samt nahtloser Kopplung der Wireless-Mikrofone des Herstellers exzellent funktioniert.
App-Anbindung per DJI Mimo
Die DJI Mimo App verbindet die Osmo Action 6 per Bluetooth (für Steuerung) oder Wi-Fi (für schnellen Transfer) in Sekunden mit meinem Smartphone, und die Dateiübertragung – selbst 4K/120fps-Clips oder 38-MP-Fotos – erfolgt stabil mit bis zu 50 MB/s, sodass ich direkt vor Ort bearbeiten konnte, ohne dass die App abstürzt oder puffert.
Innerhalb der App lassen sich die quadratischen 4Kx4K-Aufnahmen schnell und einfach in beliebige Formate wie 16:9, 9:16 oder 1:1 schneiden. Die Anwendung von Zusatzfunktionen wie KI-Color-Recovery oder Rauschminderung funktionieren ebenfalls schnell und zuverlässig.
Ganz allgemein lässt sich sagen, dass die App Laien genauso anspricht, wie Profis. Jedes Detail wird hier genau erklärt, seltene Fehler lassen sich ganz einfach wieder ausbessern. Für Profis bietet die App LUT-Import, Batch-Export und Cloud-Sync mit DJI-Creative-Studio, was natürlich vor allem ambitionierte Content Creator erfreuen dürfte, da das massiv Arbeit (und Aufwand) einspart.
Akkulaufzeit der DJI Osmo Action 6
Die Akkulaufzeit der DJI Osmo Action 6 überrascht positiv: Obwohl DJI auf die bekannten 1.950‑mAh‑Akkus setzt, sind die Laufzeiten in der Praxis sehr brauchbar – gerade für lange Touren oder mehrstündige Aufnahmen.
Offiziell nennt DJI für einfachen Videobetrieb bis zu 4 Stunden bei 1080p/24fps mit Stabilisierung. In meinem Praxistest (4K/60fps, RockSteady aktiviert, variable Blende automatisch, Umgebungstemperatur ~5 °C) kam die Kamera auf knapp 3,5 Stunden Laufzeit pro Akku. Bei anspruchsvolleren Settings wie 4K/120fps sank die Laufzeit auf etwa 2 Stunden. Diese Werte hängen natürlich von Helligkeit, Stabilisierung und Nutzung (z. B. WLAN/APP‑Verbindung) ab.
Schnellladefunktion: Über USB‑C PD lädt der Akku schnell wieder auf: ~80 % in rund 22 Minuten, eine volle Ladung in etwa 40 Minuten (Angaben können je nach Ladegerät variieren). Praktisch bei längeren Trips ist die Adventure Combo: Die mitgelieferte Multifunktions‑Akkutasche lädt mehrere Akkus und erweitert die Mobilität für längere Sessions.
Im Vergleich zur Action 5 Pro ist die Akkulaufzeit nahezu identisch geblieben, bei 4K/120fps sinkt sie jedoch auf 2 Stunden, aber mit Power-Saving-Modus (reduzierte Helligkeit) kann man noch etwas mehr rausholen. Auch bei sehr niedrigen Temperaturen bei etwa 0°C sinkt die Laufzeit deutlich – um rund 20 Prozent – das geht aber ebenfalls in Ordnung.
Kurze Vergleichstabelle (orientierend):
| 1080p / 24 fps (RockSteady) | Bis zu 4 Stunden (Herstellerangabe) |
| 4K / 60 fps | Ca. 3,5 Stunden (Praxiswert) |
| 4K / 120 fps | Ca. 2 Stunden (Praxiswert) |
Fazit: Die Laufzeit ist für eine action‑orientierte kamera sehr ordentlich — mit zusätzlichen Akkus oder der Adventure Combo lässt sich die Betriebszeit leicht auf Tages‑ oder Mehrtages‑Einsätze erweitern. Für lange Live‑Aufnahmen empfiehlt sich außerdem eine Powerbank mit ausreichend Leistung und ein PD‑fähiges Ladegerät.
DJI Osmo Action 6 Test: Bild- und Audioqualität
Die Bildqualität der DJI Osmo Action 6 legt im Vergleich zum Vorgänger tatsächlich noch einmal deutlich zu. Der verbaute 1/1,1-Zoll „Square“-CMOS-Sensor verfügt über fusionierte 2,4 Mikrometer große Pixel und einen Dynamikumfang von bis zu 13,5 Blendenstufen, was für eine Actionkamera außergewöhnlich ist.
Das Resultat sind Aufnahmen mit erstaunlicher Detailtreue, natürlicher Farbwiedergabe und deutlich verbessertem Rauschverhalten, gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen wie in der Dämmerung, bei Nacht oder in stark kontrastreichen Szenen wie Sonnenlicht, das durch Blätter fällt.
Die Osmo Action 6 unterstützt diverse Aufnahmemodi bis zu 4K mit 60 fps sowie 4K (4:3) mit bis zu 120 fps und sogar 4K×4K im Custom-Modus, was flexible nachträgliche Formatwahlen in 16:9, 9:16 oder quadratisch ohne Qualitätsverlust ermöglicht. Für Zeitlupen sind bis zu 240 fps in 1080p möglich, mit einer hauseigenen Verlangsamung auf bis zu 960 fps. Besonders bemerkenswert ist die 10-Bit Farbtiefe im D-Log M Farbprofil, das eine professionelle Nachbearbeitung ermöglicht und dabei sowohl in Highlights als auch in Schattenbereich satte Details bewahrt. Auch der eingebaute Farbtemperatursensor an der Front trägt zur stabilen Weißabgleichung bei und minimiert Flackern bei künstlichem Licht, etwa bei Leuchtstoffröhren oder beim Übergang zwischen Oberflächenreflexion und Unterwasseraufnahmen.
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Die variable Blende zwischen f/2,0 und f/4,0 ist die weltweit erste ihrer Art in einer Actioncam und ein enormes Plus für die Bildqualität. Automatisch gesteuert passt sie sich feinfühlig an die jeweiligen Lichtverhältnisse an. Bei Dunkelheit öffnet sich die Blende weit für höhere Lichtaufnahme, während sie bei Sonnenschein je nach Situation schließt, um Überbelichtung zu vermeiden und für eine bessere Tiefenwirkung zu sorgen. Das führt zu schärferen Bildern mit weniger Bewegungsunschärfen auch bei schnellen Action-Szenen, beispielsweise beim Mountainbiken in der Dämmerung. Hier zeigt die Kamera ihre Stärken gegenüber der Vorgängergeneration, indem sie mit einem höheren Verschluss arbeitet und so Stabilisationsartefakte minimiert.
Im Bereich Bildstabilisierung setzt die Osmo Action 6 auf RockSteady 3+ mit verbesserten Algorithmen und HorizonSteady 4.0, die den Horizont auch bei extremen Neigungen gerade hält. Die elektronische Stabilisierung arbeitet mit wenig Cropping (um ca. 7%) und erhält so das Sichtfeld. Die Kombination aus Sensor und Stabilisierung sorgt für butterweiche, verwacklungsfreie Aufnahmen selbst in harten Actionbedingungen. Die Stabilisierung fällt dabei absolut unglaublich aus und ist zweifellos die Beste, die ich je bei einer Actioncam gesehen habe.
| Stabilisierungsmodus | Crop-Faktor | Horizontkorrektur | Beste Anwendung |
| RockSteady 3.0 | 10-15% | Grundstabilisierung | Alltag, Reisen, moderate Action |
| RockSteady 3.0+ | 20-25% | Erweiterte Stabilität | Mountainbike, Motorrad, intensives Laufen |
| HorizonBalancing | 25-30% | Bis 45° Neigung | Skifahren, dynamische Schwenks |
| HorizonSteady | 30-35% | Volle 360° Rotation | Extremsport, Parkour, Fallschirmspringen |
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Die Audioqualität verdient eine eigene Erwähnung: Die DJI Osmo Action 6 ist mit einem integrierten Drei-Mikrofon-Array ausgestattet, das für eine hochwertige räumliche Aufnahme sorgt und typische Windgeräusche intelligent unterdrückt, was für klare Sprachaufnahmen und Umgebungsgeräusche sorgt.
Für professionelle Klangaufnahmen lässt sich die Kamera problemlos mit den DJI-eigenen Funkmikrofonen wie dem DJI Mic Mini oder Mic 2 koppeln, die per One-Touch-Verbindung eingebunden werden. Dabei werden Tonpegel, Übersteuerungen und Stummschaltungen direkt in der Kamera sichtbar und kontrollierbar, was Live-Monitoring ermöglicht. Der Sound arbeitet mit bis zu 48 kHz/24 Bit Auflösung, Noise-Cancelling und direkter Audioverbindung ohne zusätzlichen Empfänger, was sehr angenehm ist.
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Stabilisierung: RockSteady 3+ und HorizonSteady arbeiten zusammen, um verwackelte Aufnahmen zu glätten und den Horizont auch bei starken Neigungen stabil zu halten. Dank des großen Sensors und optimierter Algorithmen bleibt das Cropping gering (Herstellerangabe: ca. 7 %), sodass das Sichtfeld weit erhalten bleibt und die Videos sehr natürlich wirken.
Praxis‑Settings (Empfehlungen): Dämmerung: f/2.0 / 60 fps / RockSteady ON. Helles Tageslicht: f/4.0 / 30 fps / Standard‑Stabilisierung. Zeitlupe: 1080p / 240 fps für flüssige Slow‑Motion.
Audioqualität: Das integrierte Drei‑Mikrofon‑Array liefert räumliche Aufnahmen mit solider Windunterdrückung für klare Sprachaufnahmen. Für anspruchsvolle Tonaufnahmen lässt sich die Kamera problemlos mit DJI‑Funkmikrofonen (z. B. DJI Mic Mini, Mic 2) koppeln; Pegel, Übersteuerung und Stummschaltung sind in der Kamera sichtbar und regelbar. Die Audio‑Auflösung und -Verarbeitung bieten professionelle Optionen für Content Creator.
Low‑Light‑Modus & SuperNight: Kombination aus großem sensor, variabler blende und speziellen Algorithmen erlaubt in der Praxis bessere Nachtaufnahmen – weniger Rauschen, stabilere Belichtung und gute Details bei 4K/60 fps im SuperNight‑Setting.
DJI Osmo Action 6 Test: Fazit
Der DJI Osmo Action 6 mag zwar das Pro im Namen fehlen, dass beim Vorgänger noch gegeben war. Hinsichtlich der Features, Bildqualität, Akkulaufzeit und vor allem Vielfältigkeit legt die neue Actioncam aber nochmals zu und das mitunter sogar deutlich.
Gerade der neue quadratische Sensor und die variable Blende steigern die Bildqualität deutlich, was nicht nur in Low-Light-Szenarien zum Tragen kommt. In Kombination mit der intuitiven Bedienung, sehr guten App-Anbindung und starken Akkulaufzeit ergibt sich hier ein stimmiges Gesamtpaket für die derzeit vielseitigste Actioncam auf dem Markt.
Zwar liegt die Auflösung mit maximal 4K unter der der Konkurrenz, dafür hat die Osmo Action 6 hinsichtlich des Detailgrades und Dynamikumfangs teils deutlich die Nase vorn. Kritikpunkte gibt es wenige. Du bekommst hier eine hochwertige und leistungsstarke Actioncam, die Einsteiger und Profis begeistern dürfte.
Stärken: Die Kamera punktet mit exzellenter Bildqualität, flexiblen aufnahmen (4K×4K‑Workflow) und einem sehr effektiven Bildstabilisator. Die Bedienung ist intuitiv, die DJI Mimo app erleichtert Upload und Schnitt, und das optionale Adventure Combo‑zubehör (Akkutasche, Halterungen) macht die Kamera besonders reisetauglich.
Schwächen: DJI setzt weiterhin auf maximal 4K statt auf noch höhere Auflösungen mancher Konkurrenzmodelle; zudem greift das Bildprocessing stellenweise etwas aggressiv ein und ein Fokus‑Peaking fehlt für professionelle Nutzer. Außerdem sollten die Angaben zur Wasserdichtigkeit (in diesem Test sind 20 m ohne Gehäuse angegeben) final mit den Herstellerdaten abgeglichen werden, um Widersprüche zu vermeiden.
Für wen eignet sich die Osmo Action 6?
- Einsteiger und Vlogger: Intuitive Bedienung, gute App‑Anbindung und starke Stabilisierung.
- Reisende & Outdoor‑Nutzer: Robustes gehäuse, lange laufzeit und Adventure Combo‑Optionen.
- Content Creator & Social‑Media‑Producer: 4K×4K‑Aufnahmen, 10‑Bit D‑Log M und vielseitige fps‑Optionen erleichtern die Nachbearbeitung.
- Exzellente Bildqualität
- Intuitive Bedienung
- Variable Blende
- Starker Bildstabilisator
- Wasserdicht bis 12m
- Fairer Preis
- Starke Akkulaufzeit
- Etwas aggressives Processing
- Kein Fokus Peaking
DJI Osmo Action 6
Verarbeitung
Software & Funktionen
Bildqualität
Audioqualität
Preis-Leistungs-Verhältnis
94/100
Exzellente Bildqualität, gute Akkulaufzeit, geniale Features: Die DJI Osmo Action 6 setzt einmal mehr neue Maßstäbe.














