Dreame AirStyle Pro 2 Test: Der bessere Multistyler für Wellen?

Silvia Hühn
Silvia Hühn · 13 Min. Lesezeit
Dreame AirStyle Pro 2 im Test mit cognacfarbener Aufbewahrungstasche und Verpackung

Den Dreame AirStyle Pro habe ich bereits getestet, also war meine Erwartung beim Nachfolger ziemlich konkret: Ist das hier wirklich ein neues Gerät, oder hat Dreame hauptsächlich das Zubehör neu zusammengestellt? Nach einigen Wochen mit dem AirStyle Pro 2 ist meine Antwort: Ein bisschen von beidem – aber der entscheidende Unterschied liegt an einer Stelle, die ich beim Vorgänger tatsächlich vermisst habe.

Technische Daten des Dreame AirStyle Pro 2

Modell Dreame AirStyle Pro 2
Gerätetyp 7-in-1-Haarstyler mit Warmluft- und Stylingaufsätzen
Leistung 1.300 Watt
Motor bis zu 110.000 Umdrehungen pro Minute
Luftstrom 3 Stufen, bis zu 60 m/s
Temperaturstufen 3 Stufen: kühle Luft, warme Luft und heiße Luft
Aufsätze Schnelltrockner, zwei Auto-Wrap-Aufsätze, weiche Glättbürste, Rundbürste, Flyaway-/Anti-Frizz-Aufsatz und Diffusor
Temperaturkontrolle Sensorbasierte Wärmeregulierung gegen zu starke Hitze
Kabellänge ca. 2,8 Meter
Aufbewahrung Flexible Aufbewahrungstasche für Handstück und Zubehör
Geeignet für Föhnen, Glätten, Volumen, weiche Wellen, Blowout-Looks, Frizz-Kontrolle und Trocknen mit Diffusor
UVP 299 Euro

Auspacken, erster Eindruck und Lieferumfang

Beim Auspacken fällt zuerst die neue Aufbewahrungstasche auf – und hier habe ich direkt eine abweichende Meinung zur offiziellen Linie: Ich finde die feste Box des ersten AirStyle Pro im Alltag praktischer. Die Tasche sieht zwar ordentlich aus, ist aber nicht wirklich platzsparender. Das Innenleben mit den einzelnen Fächern hält das Zubehör zwar sauber getrennt, aber sobald man das rausnimmt, liegt alles einfach lose drin. Funktioniert, klar – aber die Box hat jedes Teil griffbereiter gehalten.

Gerade bei einem Gerät mit so vielen Aufsätzen ist das gar nicht unwichtig. Wenn Rundbürste, Diffusor und Auto-Wrap-Aufsätze irgendwo lose herumliegen, greift man am Ende immer nur zum selben Kopf. Die Box des Vorgängers hat das besser gelöst: Ein Blick rein, alles auf einem Blick, direkt greifen. Wer viel reist und die Tasche in einem Koffer verstaut, mag das anders sehen. Für das Bad zu Hause gebe ich der Box den Vorzug.

Das Handstück selbst ist praktisch identisch zum Vorgänger. Gleiches Gewicht, gleiche Form, gleicher Sitz in der Hand. Die magnetischen Aufsätze rasten sauber ein und lassen sich schnell wechseln – das funktioniert nach wie vor gut.

Zum Lieferumfang gehören:

  • das Handstück des Dreame AirStyle Pro 2
  • ein Schnelltrocknungs-Aufsatz
  • zwei Auto-Wrap-Aufsätze für unterschiedliche Drehrichtungen
  • eine weiche Glättungsbürste
  • eine runde Volumenbürste
  • ein Flyaway-Aufsatz
  • ein Diffusor
  • eine Reinigungsbürste
  • eine Aufbewahrungstasche
Dreame AirStyle Pro 2 Lieferumfang mit Handstück, Aufsätzen, Diffusor, Aufbewahrungstasche und Verpackung
Der Dreame AirStyle Pro 2 kommt mit mehreren Stylingaufsätzen, Diffusor und flexibler Aufbewahrungstasche.

Die Aufsätze des Dreame AirStyle Pro 2 im Überblick

Das Grundprinzip bleibt dasselbe wie beim Vorgänger: Die Technik steckt im Handstück, die Aufsätze geben vor, was das Gerät gerade macht. Was sich geändert hat: Der Diffusor ist neu dabei, die harte Glättbürste ist weg. Das klingt nach einem kleinen Tausch, verändert aber, für wen das Set eigentlich gedacht ist.

Schnelltrocknungs-Aufsatz

Den Schnelltrockner benutze ich nie, um die Haare komplett fertigzuföhnen. Er soll nur die gröbste Nässe raus, damit die Styling-Aufsätze danach vernünftig arbeiten können. Zu nass, und die Strähnen werden zu schwer für die Auto-Wrap-Aufsätze. Zu trocken, und der Schwung kommt kaum noch rein. Dieses Fenster zu treffen braucht etwas Übung – ist man einmal drin, läuft der Rest deutlich besser.

Der Luftdruck ist ordentlich und bringt handtuchtrockenes Haar zügig weiter. Am besten funktioniert er bei mir, wenn ich dabei in Bewegung bleibe – einmal kurz an einer Stelle pausieren, und die Hitze staut sich schneller als man denkt. Gleichmäßig durcharbeiten, Ansatz zuletzt, dann ist der Übergang zum nächsten Aufsatz meistens gut getroffen.

Schnelltrocknungs-Aufsatz des Dreame AirStyle Pro 2 in Schwarz und Kupfer
Der Schnelltrocknungs-Aufsatz bringt das Haar nach dem Waschen erst in den richtigen Zustand fürs Styling.

Weiche Glättungsbürste

Die weiche Glättungsbürste ist für mich der „schnell ordentlich“-Aufsatz. Sie zieht die Haare nicht streng glatt, sondern nimmt ihnen dieses Unruhige nach dem Waschen: Längen fallen besser, die Oberfläche wirkt ruhiger, es sieht nach bewusst geföhnt aus statt nach zufällig trocken. Für komplett glattes Haar ohne jede Bewegung ist sie nicht gedacht – und soll sie auch nicht sein.

Besonders gut funktioniert sie bei mir an den Längen und im Mittelbereich. Sehr widerspenstige Partien direkt am Ansatz oder abstehende Babyhaare bekommt man damit nicht vollständig in den Griff – dafür ist der Flyaway-Aufsatz am Ende die bessere Wahl. Als Allein-Aufsatz für einen schnellen Morgenlook funktioniert sie aber gut.

Weiche Glättungsbürste des Dreame AirStyle Pro 2 mit schwarzen Borsten und kupferfarbenem Gehäuse
Die weiche Glättungsbürste bringt die Längen in Form, ohne das Haar streng glattzuziehen.

Runde Volumenbürste

Die Rundbürste ist für mich der stärkste Aufsatz im ganzen Set. Sie bringt Volumen an den Ansatz, legt die Spitzen schön ein und sorgt dafür, dass die Haare insgesamt fertiger wirken – nicht gelockt, nicht steif glatt, sondern einfach nach Blowout. Das Ergebnis kommt schnell und sieht nach mehr Aufwand aus, als tatsächlich dahinter steckt.

Mein einziger Wermutstropfen: Die Bürste dreht sich nicht von selbst. Mein separates Warmluftbürsten-Gerät macht das, und gerade am Hinterkopf oder bei den Spitzen merkt man den Unterschied. Beim Dreame muss man die Strähne selbst eindrehen und über die Bürste führen – das funktioniert, ist aber weniger komfortabel.

Runde Volumenbürste des Dreame AirStyle Pro 2 mit schwarzen Borsten und kupferfarbenem Anschluss
Die Rundbürste bringt Schwung in die Spitzen und sorgt für ein geföhnteres Finish.

Auto-Wrap-Aufsätze

Die Auto-Wrap-Aufsätze sind der Teil, der am meisten Spaß macht – und am meisten Geduld braucht. Strähne anhalten, Luftstrom zieht sie rum, Welle entsteht. Das klappt, aber nur mit kleinen Strähnen. Wer größere Partien nimmt, weil es schneller gehen soll, bekommt schwächere und ungleichmäßigere Ergebnisse. Mit kleineren Portionen sehen die Wellen deutlich definierter aus.

Die beiden Aufsätze drehen in unterschiedliche Richtungen, was am Ende natürlicher aussieht als wenn alles in dieselbe Richtung gewellt ist. Ich wechsle die Seite bei jeder Strähne – einmal links, einmal rechts – und das Ergebnis wirkt dadurch weniger nach Styling und mehr nach so gewachsen.

Wer feste Locken erwartet, die tagelang halten: Das ist nicht das Gerät dafür. Die Auto-Wrap-Aufsätze machen weiche Bewegung, lockeren Blowout-Schwung, kein Styling mit harter Haltefähigkeit. Wenn man das weiß, sind sie ein echter Spaß.

Zwei Auto-Wrap-Aufsätze des Dreame AirStyle Pro 2 für Wellen in unterschiedliche Drehrichtungen
Die beiden Auto-Wrap-Aufsätze formen weiche Wellen und arbeiten jeweils in eine andere Richtung.

Flyaway-Aufsatz

Der Flyaway-Aufsatz kommt bei mir immer als letzter dran – und ich würde ihn nicht missen wollen. Er legt kleine abstehende Härchen am Scheitel und rund ums Gesicht an, nimmt dem Deckhaar dieses leicht Zerzauste nach dem Föhnen. Keine Wunder: Trockene Spitzen bleiben trocken, strapazierte Haare sehen damit nicht plötzlich gepflegt aus. Aber als abschließender Schritt nach Rundbürste oder Auto-Wrap macht er einen echten Unterschied.

Flyaway-Aufsatz des Dreame AirStyle Pro 2 zum Glätten abstehender Härchen
Der Flyaway-Aufsatz wird zum Schluss über die Längen geführt und beruhigt kleine abstehende Härchen.

Diffusor

Der Diffusor ist der Aufsatz, der den AirStyle Pro 2 für mich am deutlichsten vom Vorgänger unterscheidet. Für glattes oder leicht welliges Haar ist er wahrscheinlich der am seltensten benutzte Kopf im Set. Für Haare mit natürlicher Wellenstruktur oder Locken, die beim normalen Föhnen schnell aufgehen, ist er aber ein echter Zugewinn: Die Luft kommt breiter rein, die Strähnen werden weniger auseinandergezogen, die eigene Haarstruktur bleibt besser erhalten.

Der erste AirStyle Pro war für mich klar auf Glätten, Blowout und Frizz-Kontrolle ausgelegt. Der Pro 2 kann das weiterhin – öffnet sich durch den Diffusor aber für einen Haartyp, den der Vorgänger kaum bedient hat.

Diffusor-Aufsatz des Dreame AirStyle Pro 2 mit breiter Luftverteilung für Wellen und Locken
Der Diffusor verteilt die Luft breiter und ist vor allem für Wellen oder lockige Haarstruktur interessant.

Aufsatz drauf, losstylen: So angenehm ist die Bedienung

Wer den ersten AirStyle Pro kennt, muss sich nicht neu einarbeiten. Das Handstück fühlt sich identisch an, die Aufsätze wechseln per Magnet, die Stufen für Luftstrom und Temperatur sitzen am Griff und lassen sich gut erreichen. Im Test gab es keine Momente, in denen ich kurz überlegen musste, wo oben und unten beim nächsten Aufsatz ist.

Dreame AirStyle Pro und Dreame AirStyle Pro 2 Handstücke im Vergleich
Oben der erste Dreame AirStyle Pro, unten der AirStyle Pro 2: Beim Handstück selbst hat sich sichtbar nichts verändert.

Ich habe mir beim Schnelltrocknen angewöhnt, mit der höchsten Luftstufe anzufangen und die Temperatur dabei auf mittlere Wärme zu lassen. Beim Styling mit Rundbürste oder Auto-Wrap reduziere ich den Luftstrom, damit die Strähne nicht sofort wegfliegt und der Aufsatz mehr Kontrolle hat. Die sensorbasierte Temperaturregelung greift dabei im Hintergrund – ob das einen messbaren Unterschied macht, lässt sich im Alltag schwer sagen, aber zumindest hatte ich zu keinem Moment das Gefühl, dass das Gerät zu heiß läuft.

Was ich am AirStyle Pro 2 mag: Es fühlt sich nicht so harsch an wie klassische Hitzetools. Keine heißen Platten, kein glühender Stab – die Haare werden mit warmer Luft, Spannung und Bewegung geformt. Ohne Hitzeschutz würde ich ihn trotzdem nicht benutzen, aber im Vergleich zu Glätteisen oder Lockenstab ist die Belastung merklich geringer. Das Gerät nimmt einem einiges ab, aber ein Gefühl für die eigenen Haare und etwas Übung braucht es trotzdem.

Styling-Ergebnis im Test: Der Diffusor verändert den Fokus

Für mich gibt’s beim AirStyle Pro 2 eine klare Routine: Schnelltrockner bis zur richtigen Restfeuchtigkeit, dann Rundbürste für Form und Volumen, zum Schluss der Flyaway-Aufsatz. Schnell, sieht nach mehr aus als es ist, und die Haare sehen danach tatsächlich fertig aus – nicht nur getrocknet.

Den Diffusor habe ich diesmal ausführlicher getestet, weil er neu ist. Fürs tägliche Glätten würde ich ihn nicht einbauen – dafür ist er nicht gedacht. Bei Haaren, die von Natur aus Wellen haben und beim normalen Föhnen eher aufgehen als sich zu setzen, macht er aber einen echten Unterschied. Die Haare trocknen ohne dieses aufgeplusterte Ergebnis, die natürliche Wellenstruktur bleibt erhalten. Ich habe ihn auf mittlerer Luftstufe und mittlerer Hitze getestet und die Strähnen dabei leicht nach oben gedrückt, anstatt zu ziehen – das ist beim Diffusor generell die bessere Technik. Das Ergebnis war deutlich ruhiger als mit dem Schnelltrocknungsaufsatz, ohne dass die Haare dabei platt lagen.

Die Rundbürste bleibt für mich trotzdem der Aufsatz mit dem schnellsten sichtbaren Effekt. Ich fange dabei meistens an den Seiten an, weil die Partien rund ums Gesicht am auffälligsten sind. Ansatz und Hinterkopf kommen zum Schluss. Wer schweres oder feines Haar hat, merkt: Bei feinem Haar reicht eine Durchführung meistens, bei schwerem oder voluminösem Haar braucht man manchmal zwei Durchgänge an denselben Strähnen, damit der Schwung wirklich hält.

Die Auto-Wrap-Aufsätze machen weiche Bewegung in die Längen, brauchen aber etwas Geduld. Zu große Strähnen, zu nasses oder zu trockenes Haar – und das Ergebnis ist enttäuschend. Wenn Zeitpunkt und Strähnengröße stimmen, machen sie aber wirklich Spaß. Etwas Styling-Creme oder leichtes Öl vorher hilft dabei, die Wellen länger zu halten.

Stärken und Grenzen des AirStyle Pro 2

Blowout, Volumen, weiche Wellen, ruhiges Finish – das sind die Stärken. Für diesen Bereich brauche ich mit dem AirStyle Pro 2 weniger Koordination als mit einem separaten Föhn plus Rundbürste, und das Ergebnis ist vergleichbar. Besonders für schulterlanges bis langes Haar, das nicht zu schwer ist, läuft das Gerät zu seiner Form auf.

Was er nicht kann: Sehr definierte Locken mit guter Haltbarkeit, das macht ein Lockenstab besser. Komplett glattes Sleek-Haar bleibt Sache des Glätteisens. Wer sehr schweres oder dickes Haar hat, braucht außerdem deutlich mehr Zeit und kleinere Abschnitte als jemand mit feinerem Haar. Und wer beim Vorgänger die harte Glättbürste regelmäßig genutzt hat, wird sie vermissen – die ist beim Pro 2 raus.

Harte Glättbürste des ersten Dreame AirStyle Pro mit festen schwarzen Borsten
Die harte Glättbürste gab es noch beim ersten AirStyle Pro – beim AirStyle Pro 2 fehlt dieser Aufsatz.

Dreame AirStyle Pro 2 im Vergleich zum Dreame AirStyle Pro

Im direkten Vergleich zum Dreame AirStyle Pro fühlt sich der AirStyle Pro 2 nicht wie ein neues Gerät an, sondern wie eine überarbeitete Zusammenstellung. Handstück, Bedienung, Auto-Wrap-Prinzip, Rundbürste, Flyaway-Aufsatz – alles sehr nah am Vorgänger. Der Unterschied liegt beim Zubehör: harte Glättbürste weg, Diffusor und neue Tasche rein.

Auto-Wrap-Aufsätze des Dreame AirStyle Pro 2 im Vergleich zur ersten Version
Links die Auto-Wrap-Aufsätze des AirStyle Pro 2, rechts die Aufsätze der ersten Version: Das Prinzip bleibt gleich, die Form wurde aber sichtbar angepasst.

Die Auto-Wrap-Aufsätze haben eine leicht überarbeitete Form bekommen – am Ergebnis ändert das für mich weniger als der neue Diffusor, aber das Zubehör wirkt insgesamt frischer.

Modell Stärke Schwäche Für wen passt es besser?
Dreame AirStyle Pro Stark für Blowout, glattere Längen, Rundbürsten-Finish und Frizz-Kontrolle. Kein Diffusor im Set. Für alle, die vor allem glätten, Volumen aufbauen und fliegende Härchen beruhigen möchten.
Dreame AirStyle Pro 2 Breiter aufgestellt durch den Diffusor – gut für Haare mit natürlicher Wellenstruktur. Harte Glättbürste fehlt; Tasche weniger strukturiert als die Box des Vorgängers. Für alle, die neben Blowout und Wellen auch ihre natürliche Haarstruktur erhalten möchten.

Wer den normalen AirStyle Pro bereits besitzt und die harte Glättbürste regelmäßig nutzt: kein Grund zum Wechseln. Der Pro 2 lohnt sich vor allem, wenn der Diffusor zum eigenen Haartyp passt. Bei einem Neukauf würde ich nach Haarstruktur entscheiden: Wer vor allem glätten und Volumen aufbauen möchte, ist mit dem Vorgänger nicht schlechter dran. Wer wellige oder lockige Haare hat, bekommt mit dem Pro 2 das bessere Set.

Fazit: Für wen lohnt sich der Dreame AirStyle Pro 2?

Der AirStyle Pro 2 ist ein gutes Gerät für Menschen, die föhnen und direkt stylen wollen, ohne Föhn und Rundbürste separat jonglieren zu müssen. Rundbürste und Flyaway-Aufsatz sind meine klaren Favoriten – die Rundbürste bringt in kurzer Zeit ein geföhnteres Finish als reines Föhnen, der Flyaway-Aufsatz rundet das Ergebnis sauber ab.

Der Diffusor ist der Grund, warum ich den Pro 2 für Haare mit natürlicher Wellenstruktur dem Vorgänger vorziehen würde. Für glattes Haar ist er kein Kaufargument, für Locken und Wellen schon.

Einen Lockenstab oder ein Glätteisen ersetzt das Gerät nicht vollständig – das sollte man vorher wissen. Was es sehr gut kann: weiche Bewegung, Volumen, Blowout-Look und ein ruhiges Finish ohne die Hitzebelastung klassischer Hitzestylinger. Für genau das lohnen sich die 299 Euro.

Gold Award für Dreame AirStyle Pro 2 - 06/2026DreameAirStyle Pro 206/2026

VORTEILE

  • 110.000 U/min starker Motor mit ordentlichem Luftdruck
  • Magnetische Aufsätze rasten sauber ein und wechseln schnell
  • Rundbürste erzeugtVolumen und natürlichen Blowout-Look
  • Sensorbasierte Wärmeregulierung schützt vor zu starker Hitze
  • Diffusor jetzt im Lieferumfang enthalten
  • Langes 2,8 Meter Kabel bietet Bewegungsfreiheit

NACHTEILE

  • Rundbürste dreht sich nicht automatisch
  • Schnelltrocknungs-Aufsatz erfordert Übung beim Timing
  • Harte Glättbürste wurde aus Set entfernt
  • Aufsätze liegen lose in Tasche herum

Detailbewertung

Verarbeitung & Lieferumfang93
Bedienung & Aufsatzwechsel92
Styling-Ergebnis & Vielseitigkeit90
Schonung & Temperaturkontrolle92
Preis-Leistungs-Verhältnis88

Fazit

Der Dreame AirStyle Pro 2 überzeugt mit starker Rundbürste und neuem Diffusor, bleibt aber nah am Vorgänger. Für 299 Euro ein solider Multistyler – wer das Original hat, kann warten.

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