Hoymiles HiOne-20T-G3 im Test – All-in-One BESS für anspruchsvolle Eigenheime

Simon Lüthje
Simon Lüthje · 10 Min. Lesezeit

Der Hoymiles HiOne-20T-G3 Test zeigt, was Hoymiles mit seiner G3-Generation vorhaben: Wechselrichter, Batterie und Energiemanagementsystem in einem einzigen, modular erweiterbaren Gesamtsystem zusammenfassen – das V2X-Modul ist dabei eine eigenständige Komponente – und das mit einer Nennleistung von 20 kW für den Dreiphasenbetrieb. Wir haben das System mit einer HiOne-8B-G3-Batterie, dem Electric Energy Meter und dem Data Transfer Stick unter die Lupe genommen und zeigen, was der Speicher im Alltag wirklich leistet.

Technische Daten & Lieferumfang

Komponente Modell Wert
Wechselrichter HiOne-20T-G3 20 kW Nennleistung (Dreiphase)
Batterietyp HiOne-8B-G3 LiFePO₄, 314-Ah-Zellen
Nutzbare Kapazität HiOne-8B-G3 7,8 kWh (DoD 100 %)
Max. Lade-/Entladeleistung WR HiOne-20T-G3 20.000 / 21.000 W
Max. PV-Eingangsleistung HiOne-20T-G3 40.000 W (DC/AC-Ratio bis 200 %)
Spitzenwirkungsgrad HiOne-20T-G3 98,5 %
EU-Wirkungsgrad HiOne-20T-G3 98,0 %
Zyklenlebensdauer HiOne-8B-G3 8.000 Zyklen bei 25 °C / 0,5C
Schutzklasse beide IP66
Betriebstemperatur WR −30 bis +65 °C (>45 °C: Derating)
Abmessungen WR HiOne-20T-G3 620 × 360 × 255 mm
Gewicht WR HiOne-20T-G3 31 kg
Gewicht Batterie HiOne-8B-G3 67 kg
Kommunikation WR HiOne-20T-G3 RS485, Bluetooth, Wi-Fi/Ethernet (optional)
Garantie Batterie HiOne-8B-G3 10 Jahre
Zertifizierung System TÜV-zertifiziert

Das System kommt in drei Versandkartons: Wechselrichtermodul mit Data Transfer Stick DTS-WL-G3 und Energy Meter in einem Paket, Fuß- und Kopfplatte im zweiten. Das Batteriemodul folgt separat – sicher in einer Holzkiste transportiert, die auch den Transport per Hubwagen erlaubt. Alle Komponenten sind sorgfältig mit Schaumstoff gepolstert.

Design & Verarbeitung

Das HiOne-System fällt sofort durch sein durchdachtes Modulkonzept auf. Wechselrichtermodul und Batterie teilen dasselbe Gehäuseformat (620 × 360 × 255 mm) – alle Module lassen sich stapeln und ergeben optisch eine geschlossene Einheit, die auch in repräsentativen Räumen funktioniert. und optionales V2X-Modul

Der Korpus besteht überwiegend aus Metall, Deckel und Seitenteile aus Kunststoff. Die Verarbeitung ist insgesamt hochwertig, allerdings sitzen einzelne Kunststoffteile beim genauen Befühlen nicht ganz exakt bündig – beim reinen Hinsehen fällt das nicht auf. Der Kopfbereich mit integriertem LED-Display macht einen edlen Eindruck, spiegelt aber deutlich und zeigt Fingerabdrücke schnell. Ein Mikrofasertuch sollte griffbereit sein.

Am Gerät selbst sitzen sechs Statusanzeigen: drei Fehler-LEDs für Smart-Meter-Verbindung, Netz/Sicherungen und Netzwerk/Cloud, sowie drei Wertanzeigen für Solarertrag, Batterie-SOC und aktuellen Hausverbrauch. Das reicht für einen schnellen Überblick ohne App-Öffnen.

Das Batteriemodul wiegt 67 kg – die Wandhalterung oder der freistehende Standfuß sind beim Transport zwingend zu zweit zu montieren. Die Steckverbinder sind als Quick-Connect ausgeführt, was die Installationszeit deutlich verkürzt. Laut Hersteller ist das HiOne-Modul selbst in ca. 15 Minuten montiert; der Gesamtaufwand inklusive Verkabelung und PV-Anbindung liegt in der Praxis bei rund vier Stunden.

Praxis-Test: Leistung und Energiemanagement

Wechselrichter: 20 kW mit 98,5 % Wirkungsgrad

Der HiOne-20T-G3 ist der leistungsstärkste Dreiphasen-Wechselrichter der HiOne-G3-Serie und richtet sich an größere Eigenheime sowie kleine Gewerbeeinheiten mit hohem Eigenverbrauch. Mit einer empfohlenen PV-Eingangsleistung von bis zu 40.000 Wp und einem DC/AC-Verhältnis von bis zu 200 % lassen sich auch deutlich überdimensionierte PV-Anlagen mit einem einzigen Gerät verwalten.

Vier unabhängige MPPT-Eingänge (je bis zu 20 A Eingangsstrom, Spannungsbereich 150–950 V) ermöglichen die Ausrichtung der Module in verschiedene Himmelsrichtungen, ohne Verluste durch Verschattung auf anderen Strings zu riskieren.

Der Spitzenwirkungsgrad liegt bei 98,5 %, der EU-Wirkungsgrad bei 98 %. Das entspricht dem Niveau anderer Premium-Hybridwechselrichter. Im Alltag arbeitet das Gerät sehr leise – der Lüfter springt bei moderater PV-Anlage (5–6 kWp) kaum an. Bei Volllast mit 20 kW dürfte das anders aussehen.

Batterie: LiFePO₄ mit 8.000 Zyklen – reale Leistung bestätigt

Die HiOne-8B-G3 setzt auf LiFePO₄-Zellen mit 314 Ah Kapazität. Gesamt-Energieinhalt: 8,04 kWh, nutzbar sind nach interner DC-DC-Wandlung 7,8 kWh (DoD 100 %).

Im Praxistest über den Zeitraum März bis Juni 2026 wurde mit einer 7,05-kWp-Anlage rund 2,62 MWh Strom erzeugt. Davon flossen etwa 172,9 kWh in den Speicher – 166,4 kWh wurden wieder entnommen. Das entspricht einem Ladezyklus-Wirkungsgrad von rund 96 %, was den Datenblatt-Angaben entspricht.

Die maximale Ladeleistung von 4 kW (bei einem Batteriepaket) wurde im Test konstant erreicht. Eine vollständige Ladung dauert bei guter Sonneneinstrahlung rund 2,5 Stunden.

8.000 Zyklen bei 25 °C entsprechen bei täglichem Betrieb einer Lebensdauer von gut 22 Jahren. LiFePO₄ gilt zudem als sicherste Lithium-Chemie und neigt nicht zum thermischen Durchgehen – ein entscheidender Vorteil bei Außenmontage. Hoymiles gewährt 10 Jahre Garantie auf die Batterie und hat das System TÜV-zertifizieren lassen. Das 6-stufige Batteriesicherheitskonzept umfasst u. a. Thermosensoren, automatische Abschaltung bei Überhitzung und eine integrierte Feuerlöschanlage (Aerosol).

Soll die Kapazität wachsen, können bis zu vier HiOne-8B-G3-Module gestapelt werden – das ergibt 32,16 kWh Gesamtkapazität. Zwei Einheiten parallel bringen bis zu 64 kWh. Besonders praktisch: Das System erlaubt das Mischen neuer und bereits genutzter Batteriemodule. Eine integrierte Selbstbeheizung verbessert außerdem die Leistung bei Temperaturen unter 0 °C.

Weitere Leistungsbereiche

Die 6 Betriebsmodi und Offgrid-Betrieb

Das HiOne-System bietet sechs Betriebsmodi im Netzbetrieb sowie einen Offgrid-Modus:

  • Self-Consumption Mode (Eigenverbrauch): PV versorgt zuerst die Lasten, überschüssiger Strom lädt die Batterie, der Rest geht ins Netz. Netz lädt die Batterie nicht (außer bei sehr niedrigem SOC).
  • Economy Mode: Der Speicher nutzt dynamische Tarife – er lädt in Niedrigtarifzeiten und entlädt in Hochpreiszeiten. Ideal für variable Stromverträge.
  • Backup Mode: Hält den Akku dauerhaft auf einem hohen Stand für häufige Netzausfälle. Verbraucht dafür mehr Netzstrom als der Eigenverbrauchsmodus.
  • Peak Shaving Mode: Kappt Leistungsspitzen im Verbrauch – relevant für kleine Gewerbetreibende mit leistungsabhängigem Netzentgelt.
  • Time of Use Mode: Frei konfigurierbare Lade- und Entladezeiten passend zum individuellen Stromtarif.
  • AI Mode: Basierend auf einem selbst entwickelten KI-Algorithmus analysiert das System Strompreise, Wettervorhersagen und die individuellen Verbrauchsgewohnheiten des Haushalts – und optimiert daraus automatisch die Lade- und Entladestrategie für die nächsten 24 Stunden.
  • Off-grid Mode: Betrieb vollständig ohne Netz, kombiniert mit Generator oder großer PV-Anlage.

Notstrombetrieb und Gateway

Der HiOne-20T-G3 liefert im Offgrid-Betrieb bis zu 30.000 VA Scheinleistung als Stoßlast (10 Sekunden) – erreichbar allerdings nur in Kombination mit dem optionalen HiBox-63T-G3-Gateway. Das Gateway schaltet bei Netzausfall in 0 ms um, sodass keine kritischen Verbraucher kurz ausfallen. Ohne Gateway ist nur eingeschränkter Backup möglich.

Electric Energy Meter (Meter-G3)

Der im Lieferumfang enthaltene Meter-G3 ist ein DIN-Schienen-Messgerät mit externer Stromzange (120 A/40 mA CT). Er misst Spannung, Strom und Wirkleistung mit ±0,5 % Genauigkeit und sendet die Daten per RS485/Modbus RTU alle 100 ms an den Wechselrichter. Das ist die Basis für Nulleinspeisung und präzises Exportmanagement. Aufgefallen ist uns, dass das Smart Meter jedoch langsamer schaltet als ein kabellos verbundenes Anker Solix Smart Meter.

Data Transfer Stick (DTS-G3)

Der Data Transfer Stick steckt per USB direkt am Wechselrichter. Er kommt in drei Ausführungen:

  • DTS-WL-G3 (im Lieferumfang enthalten): Wi-Fi (IEEE 802.11ax) und LAN (10/100 Mbps, max. 100 m), 105 g
  • DTS-4G-G3 (alternativ): Wi-Fi + 4G (LTE-FDD/LTE-TDD, inkl. 3G/2G-Fallback), kompakte Bauform (103 g)
  • DTS-WiFi-G3 (alternativ): nur Wi-Fi, kompakteste Bauform (82 g)

Alle drei nutzen Bluetooth 5.0 für die lokale App-Konfiguration und laden Daten alle 30 bis 600 Sekunden in die S-Miles Cloud. Im Test wurde der DTS per LAN angebunden – das verbessert die Verbindungsstabilität spürbar.

Software & App (S-Miles Cloud)

Die S-Miles Cloud-App für iOS und Android zeigt Erzeugung, Verbrauch, Batterieladezustand und Netzbezug klar strukturiert in Echtzeit. Einzelmodulüberwachung (für bestehende Mikroinverter) und MPPT-Auswertung sind integriert. Firmware-Updates werden beim App-Start prominent angezeigt und lassen sich direkt anstoßen.

Wichtig für Käufer: Die Inbetriebnahme des HiOne-Systems ist ausschließlich registrierten Hoymiles-Installateuren vorbehalten. Endkunden können das System nicht selbst in Betrieb nehmen. Das schützt vor Fehlkonfigurationen und stellt sicher, dass der Installateur die Einstellungen korrekt vornimmt.

Im Test trat kurz nach der Inbetriebnahme ein Firmware-Fehler auf: Bei vollem Akku stellte der Wechselrichter die Stromabgabe ein und musste manuell neu gestartet werden. Hoymiles hat ein wenig gebraucht, um den Fehler zu finden, konnte ihn aber letztlich per Firmware-Update beheben.

Positiv: Die App zeigt die Einzelleistung jedes PV-Strings (PV1–PV4) direkt beim Antippen der Solaranzeige – ungewöhnlich transparent für ein Endanwender-Interface. Ebenfalls direkt im Endanwender-Modus zugänglich: die Wärmepumpensteuerung über den potenzialfreien Kontakt. Schwellenwert, Zeitfenster und Leistungsgrenze lassen sich in der App einstellen, ohne ins Installateur-Menü wechseln zu müssen.

Eine weitere praktische KI-Funktion: Das System erkennt falsch angeschlossene CT-Klemmen automatisch beim Selbsttest und schlägt die korrekte Belegung vor. Das spart Nacharbeit beim Elektriker.

Kleine Schwächen der App: Keine Autarkie-Anzeige in der Statistikansicht (nur im Dashboard), kein horizontales Scrollen in Balkendiagrammen, die Adresse lässt sich nur per Kartenpin eingeben.

Das Webportal ergänzt die App sinnvoll: Es bietet eine Heatmap des täglichen Ertrags, CSV-Datenexport und annähernd denselben Funktionsumfang – allerdings fehlt auch hier die Autarkie-Auswertung komplett.

S-Miles Cloud

Insgesamt könnte die App ein wenig moderner und schneller reagieren.

Smart-Home-Integration via Modbus TCP

Hoymiles unterstützt für den HiOne Modbus TCP, was eine direkte lokale Einbindung in Energiemanagementsysteme ermöglicht – inklusive Echtzeitauslesung und schneller Reaktion für dynamische Stromtarife oder eigene Überschusssteuerung. Eine offizielle Home-Assistant-Integration gab es zum Testzeitpunkt noch nicht, lässt sich aber über Modbus TCP selbst aufsetzen.

Praktischer Nebeneffekt bei Bestandsanlagen: Registriert der Energy Meter Einspeisung ins Netz (z. B. von bestehenden Fremd-Wechselrichtern), lädt der HiOne auch von der AC-Seite. Überschüssige Energie anderer Inverter landet so automatisch im HiOne-Speicher – die Nachrüstung bei bestehenden PV-Anlagen wird damit erheblich vereinfacht.

Das gesamte HiOne-G3-Ökosystem: Alle Varianten im Überblick

Das HiOne-G3-System ist bewusst modular aufgebaut. Wer das richtige Setup konfigurieren möchte, hat eine breite Auswahl:

Dreiphasen-Wechselrichter (HiOne-T-G3): Die Baureihe reicht vom 8-kW-Modell (HiOne-8T-G3) über 10 kW, 12 kW, 16 kW bis zum hier getesteten 20-kW-Modell HiOne-20T-G3. Alle teilen dieselbe Bauform – Kühlung (Naturkonvektion bis 12 kW, aktive Kühlung ab 16 kW) und MPPT-Anzahl (3 oder 4) variieren je nach Leistungsklasse.

Einphasen-Wechselrichter (HiOne-S-G3): Für Einfamilienhäuser mit Einphasennetz bietet Hoymiles sieben Modelle von 3,6 kW bis 12 kW (HiOne-3.6S-G3 bis HiOne-12S-G3). Gleiche Bauform, gleiche Batterie-Kompatibilität.

Batterie HiOne-8B-G3: Das universelle Batteriemodell für alle Wechselrichter der Serie. Durch Stapelung (max. 4 Module) und Parallelschaltung (max. 2 Einheiten) sind Konfigurationen von 8 kWh bis 64 kWh möglich.

V2X-Modul HiOne-22VD-G3: 22 kW bidirektionaler DC-Lader für Vehicle-to-Home und Vehicle-to-Grid. Schnittstelle: CCS1/CCS2, Fahrzeugspannung: 200–1000 Vdc. Derzeit als Preliminary-Produkt gelistet. Wichtig: Das Modul ist kein Aufsatz auf dem Turm, sondern ein flexibel platzierbares externes Gerät – der Abstand zum Turm ist frei wählbar, was besonders bei Garagen mit größerer Entfernung zum Technikraum relevant ist. Als DC-zu-DC-Lader entfällt die doppelte Spannungswandlung (PV → AC → DC ins Auto), was die Ladeeffizienz gegenüber AC-Wallboxen verbessert.

Gateway HiBox-63T-G3 / HiBox-100S-G3: Dreiphasen- (63 A) bzw. Einphasen-Gateway (100 A) für echtes Whole-Home-Backup mit 0 ms Umschaltzeit. An das HiBox-63T-G3 lassen sich bis zu 2 Wechselrichter parallel anschließen – das ergibt bis zu 40 kW Backup-Leistung. Zusätzlich ist ein Generator-Anschluss vorgesehen (z. B. für lang anhaltende Netzausfälle). Für §-14a-konforme steuerbare Verbraucher (z. B. Wärmepumpe, Wallbox) gibt es einen dedizierten Anschluss. Wer mehrere HiOne-Systeme kombinieren möchte: Bis zu 10 Einheiten im Master-Slave-Verbund sind möglich.

Fazit

Der Hoymiles HiOne-20T-G3 mit HiOne-8B-G3 ist ein durchdachtes All-in-One-Speichersystem, das im Test keine nennenswerten Schwächen offenbart. Installation, Lastwechselreaktion und Batterieperformance bewegen sich auf dem Niveau, das die Spezifikationen versprechen – im Alltag ist das keine Selbstverständlichkeit.

Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal ist die konsequente Offenheit: Modbus TCP für lokale Smart-Home-Integration, AC-Kopplung für Bestandsanlagen, modularer Aufbau bis 64 kWh. Das V2X-Modul fehlt zum Testzeitpunkt noch, doch wer heute plant, wählt mit dem HiOne-System eine Plattform mit klarem Entwicklungspfad.

Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage zwischen 15 und 40 kWp, Dreiphasennetz und dem Anspruch an Zukunftssicherheit finden hier eine der überzeugendsten Optionen am Markt. Die 8.000 Ladezyklen der LiFePO₄-Zellen sorgen für eine niedrigere LCOE als bei Systemen mit kürzerer Lebensdauer – ein Argument, das bei der Gesamtkostenbetrachtung oft unterschätzt wird.

Zwei Hinweise für die Kaufplanung: Wer Vollhaus-Backup benötigt, muss das HiBox-Gateway zusätzlich einkalkulieren. Und offizielle Listenpreise gibt es nicht – der Endpreis ergibt sich aus Konfiguration und Installationsbetrieb. Die Inbetriebnahme durch einen zertifizierten Fachbetrieb (z. B. PVSelected GmbH oder Tepto GmbH) ist ohnehin Pflicht.

Silver Award für Hoymiles HiOne - 06/2026HoymilesHiOne06/2026

VORTEILE

  • LiFePO₄ mit 8.000 Zyklen – ~22 Jahre Lebensdauer
  • 4 kW Ladeleistung in der Praxis bestätigt, volle Ladung in ~2,5 h
  • DC/AC-Ratio bis 200 % für überdimensionierte PV-Anlagen
  • IP66 bei WR und Batterie – Außenmontage möglich
  • Selbstbeheizung für Kaltklima-Einsatz
  • Modbus TCP für lokale Smart-Home-Integration
  • AC-Kopplung lädt auch Energie aus Fremd-Wechselrichtern
  • OTA-Firmware-Updates direkt per App
  • Einheitliches Gehäuseformat aller Module (sauber stapelbar)
  • 10 Jahre Garantie auf die Batterie
  • TÜV-zertifiziert, 6-stufiges Sicherheitskonzept
  • Wärmepumpensteuerung direkt per App (potenzialfreier Kontakt)
  • KI-Fehlererkennung bei falsch angeschlossenen CT-Klemmen
  • Einzelne PV-String-Anzeige (PV1–4) in der App

NACHTEILE

  • 0 ms Backup nur mit zusätzlichem HiBox-Gateway (Aufpreis)
  • Batteriemodul mit 67 kg erfordert Montage zu zweit
  • V2X-Modul noch als Preliminary eingestuft
  • Home-Assistant-Integration noch nicht offiziell vorhanden
  • Inbetriebnahme zwingend durch registrierten Hoymiles-Installateur (kein Self-Commissioning)

Detailbewertung

Leistung / Hauptfunktion90
Verarbeitung & Design85
Software / Bedienung80
Ausstattung90

Fazit

Der Hoymiles HiOne-20T-G3 überzeugt als modulares All-in-One-System mit starker Leistung, LiFePO₄-Sicherheit und durchdachtem Design. Ideal für große Eigenheime mit hohem Verbrauch.

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