JONR X9 Pro im Test: Ein Saugroboter, der keine Zeit verliert

Simon Lüthje
Simon Lüthje · 13 Min. Lesezeit
JONR X9 Pro Test - Verpackung des Saugroboters mit Multifunctional Dock 2.0

Es gibt Saugroboter, die eher vorsichtig wirken – und es gibt Modelle, die loslegen, als hätten sie einen Termin: Der JONR X9 Pro macht im Test klar, zur welchen Sorte er gehört. Der Roboter fährt zügig, zieht seine Bahnen mit Nachdruck und lässt dabei nicht den Eindruck entstehen, dass er ständig „überlegt“, ob er jetzt lieber noch einmal ansetzt. Genau das macht ihn spannend, weil JONR beim X9 Pro nicht nur auf hohe Saugkraft setzt, sondern vor allem auf eine Wischrolle, die dauerhaft mit sauberem Wasser arbeitet. Und die Station versteckt ihre großen Tanks nicht hinter einer Blende, sondern macht sie zum sichtbaren Teil des Designs. Ein Ansatz, der so klar wie konsequent ist- und der sowohl die Stärken als auch die Grenzen des Geräts früh auf den Tisch legt.

JONR X9 PRO
Dieses Produkt ist nicht verfügbar.

Technische Daten des JONR X9 Pro

Modell JONR X9 Pro
Saugleistung bis 20.000 Pa
Wischsystem Wischrolle mit Frischwasser-Zufuhr (16 Düsen), 5-Klingen-Agitator
Navigation LDS Laser + Dual-Line-Laser + KI/Objekterkennung
Teppichverhalten Automatische Erkennung, Wischrolle wird angehoben, Wischen wird vermieden
Station Absaugung, Wischrollen-Reinigung (45-75°C Warmluft), Trocknung (ca. 2 h)
Frischwassertank (Station) 4 Liter
Schmutzwassertank (Station) 3,2 Liter
Staubbeutel 2,5 Liter, bis zu 60 Tage wartungsfrei
Hindernisüberquerung bis 25 mm (mit Wischrolle) / bis 30 mm (ohne)
Akku 5.200 mAh, Ladezeit bis 6 h, Reichweite ca. 200 m²
App & Sprachsteuerung Xiaomi Home (2,4 GHz WLAN), Alexa, Google Assistant
Reinigungsmittel kein Reinigungsmittel-Tank; in den Wassertank gehört nur Wasser
Preis UVP 899,99 € / Launch 764,99 € (Coupon)

Lieferumfang des JONR X9 Pro ist wirklich überschaubar

Wer von einem Flaggschiff ein üppiges Zubehörpaket erwartet, wird beim X9 Pro schnell feststellen, dass JONR das anders sieht. Mitgeliefert wird das Nötigste – nicht mehr. Kein Reinigungsmittel, keine Ersatz-Wischrollen, keine Bürstensammlung. Dafür ist alles, was vormontiert ist, direkt einsatzbereit – und die Station ist klar als vollautomatische Zentrale gedacht, nicht als bloße Ladestation.

Der Lieferumfang im Überblick:

  • JONR X9 Pro Saugroboter
  • Station
  • 1 Seitenbürste (am Roboter vorinstalliert)
  • Rampen-/Auffahr-Verlängerungsplatte für die Station
  • Staubbeutel (in der Station vorinstalliert)
  • Wischrolle (am Roboter vorinstalliert)
  • Anleitung
JONR X9 Pro Test - Lieferumfang mit Wassertanks, Station und Roboter
Der komplette Lieferumfang des JONR X9 Pro: Roboter, Station, Frischwasser- und Schmutzwassertank sowie Anleitung

Dass kein Ersatzzubehör beiliegt, ist einerseits wohl eine Kostenfrage, andererseits aber auch ein Statement: JONR setzt darauf, dass das mitgelieferte System lange funktioniert, bevor man überhaupt an Ersatz denken muss. Ob das in der Praxis aufgeht, hängt natürlich davon ab, wie intensiv man den Roboter nutzt.

Station & Verarbeitung: sichtbar große Tanks, saubere Spaltmaße, weniger „Staubmagnet“

Das auffälligste Station-Detail sind die beiden großen Tanks, die nicht hinter einer Tür verschwinden. Frischwasser vorne, Schmutzwasser dahinter – simpel, gut greifbar, und man sieht auf einen Blick, ob man bald nachfüllen muss. Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist im Alltag aber tatsächlich angenehm.

Bei der Verarbeitung hat JONR aus unserer Sicht wenig Angriffsfläche gelassen. Die Oberflächen wirken robust, die Passungen sitzen, und auch beim Umstellen haben wir nebenbei gemerkt, wie präsent die Tanks wirklich sind: Wir haben reflexartig nicht die Station gegriffen, sondern die beiden Wasserbehälter. Passiert genau dann, wenn die Dinger so griffig sitzen, dass sie sich als erstes anbieten. Kein Schaden, aber ein gutes Zeichen für das Handling. Dazu kommt ein Punkt, der im Betrieb mehr wert ist als er klingt: Das Gehäuse nimmt Staub und Fussel nicht sofort dankbar an. Heißt nicht, dass es nie schmutzig wird, aber es sieht nicht nach zwei Tagen aus, als hätte man es einmal durch einen Trockner gezogen.

Was die Standfläche angeht: Im Zuge unseres Test, haben wir die Station des JONR X9 Pro auf 35 cm Breite, 44 cm Tiefe inklusive ausgefahrener Rampe und 43 cm Höhe nachgemessen. Kompakt ist das nicht, das muss man klar sagen. Wer wenig Platz in der Ecke hat, sollte das vorher prüfen. Im Gegenzug wirkt sie dadurch aber auch nicht wie ein zusammengestauchter Kompromiss, sondern wie ein Gerät, das den Platz bekommt, den es für seine Aufgaben braucht.

Einrichtung & App: aktuell Xiaomi Home – und das merkt man

Der X9 Pro läuft bei uns über die Xiaomi-Home-App. Das Setup ist im Rahmen dessen, was man von der Plattform kennt, unkompliziert: 2,4-GHz-WLAN, koppeln, Gerät hinzufügen, fertig. Wer die App schon kennt, ist in wenigen Minuten durch. Wer sie zum ersten Mal nutzt, braucht etwas mehr Zeit, aber kein Studium.

Was wir daran gut finden: Karten, Räume, Sperrzonen, Reinigungspläne, das ist alles schnell da, ohne dass man sich durch zehn Untermenüs fräst. Die Kartenerstellung läuft zügig, und die Raumeinteilung funktioniert bei uns auf Anhieb sauber. Was man wissen sollte: Die eigentlichen Einstellungen, also Saugstufen, Wischintensität und Zeitpläne, hängen an der App. Wer Xiaomi Home grundsätzlich ablehnt, hat dort wenig Spielraum. Für die Basissteuerung per Sprachbefehl gibt es aber Alternativen: Alexa und Google Assistant werden unterstützt, sodass sich der Roboter zumindest starten, stoppen und heimschicken lässt, ohne die App anzufassen. Für alles darüber hinaus führt an Xiaomi Home aber kein Weg vorbei.

Reinigungskonzept im JONR X9 Pro Test: Frischwasser-Wischen ohne Reinigungsmittel-Tank

JONR bewirbt beim X9 Pro klar Hygiene als Thema, nur eben ohne den typischen Reinigungsmittel-Tank in der Station. Es gibt keinen separaten Behälter für Lösung und auch keine Flüssigkeit im Karton. Entsprechend läuft das Wischen im Kern über Wasser und das System, das die Wischrolle kontinuierlich frisch benetzt und in der Station wieder reinigt und trocknet. Die 16 Düsen sorgen dafür, dass die Rolle gleichmäßig befeuchtet wird, kein punktuelles Nass, kein trockenes Wischen auf halber Strecke. Mit 4 Litern Frischwasser und 3,2 Litern Schmutzwasserkapazität hält sich der Nachfüll- und Leeraufwand in Grenzen. Wichtig ist der klare Herstellerhinweis: In den Wassertank gehören keine beliebigen Reiniger oder Seifen.

Das ist eine bewusste Entscheidung und kein Versehen. Wer unbedingt mit Reinigungszusatz arbeiten will, muss sich an die Vorgaben halten, oder lässt es lieber ganz, bevor man sich Dichtungen und Schläuche unnötig ruiniert. Für die meisten Böden reicht das Frischwasserprinzip im Alltag aber aus. Den stärksten Hygiene-Punkt bringt ohnehin die Station selbst mit: Die Wischrolle wird nach jedem Einsatz mit Warmluft zwischen 45 und 75 Grad getrocknet. Eine feucht liegende Rolle zwischen zwei Einsätzen ist genau das, was Geruchsbildung begünstigt, und genau das wird hier verhindert. Das System bleibt dabei wartungsarm, weil keine Dosiertechnik für Reinigungszusätze verbaut ist, die irgendwann verstopft oder kalibriert werden will.

Tempo in der Fläche: „kaum Rücksicht auf Verluste“, aber mit gutem Ergebnis

So, wie der JONR X9 Pro im Test fährt, ist das nicht der Roboter für Leute, die beim Zuschauen innere Ruhe suchen. Der Eindruck ist eher: Er will fertig werden. Das merkt man besonders in offenen Bereichen, wo er wenig abbremsen muss. Trotzdem wirkt das nicht chaotisch. Er fährt Kanten sauber an, bleibt dabei nah genug dran, ohne permanent zu schaben, und zieht die Fläche zügig durch. Dass er dabei laut Hersteller bis zu 200 m² pro Akkuladung schafft, passt zum Gesamteindruck.

Genau dieses Tempo hat bei uns aber zwei Seiten. Positiv: Er ist schnell durch, und das Ergebnis passt. Negativ: In engeren Bereichen wirkt das Fahrverhalten manchmal etwas überdreht, weil er weniger sanft korrigiert als manche Konkurrenzmodelle, die sichtbar vorsichtiger navigieren. Wer also viele Stuhlbeine, enge Durchgänge oder kleinteilige Möbelanordnungen hat, wird das öfter bemerken als jemand mit großen, offenen Grundrissen. Bei Hindernissen überquert er bis zu 25 mm mit montierter Wischrolle, ohne Rolle sind es 30 mm. Für typische Türschwellen reicht das, an unebenen Übergängen oder dicken Teppichkanten sollte man vorher nachmessen.

Kanten & Ecken: sauberer Ansatz, aber natürlich keine Wunder

Kanten fährt er bei uns überzeugend an. Er bleibt entlang von Sockelleisten stabil, zieht die Linie sauber und wirkt dabei nicht so, als würde er aus Angst vor Berührung einen Zentimeter Sicherheitsabstand halten. Das merkt man im Ergebnis: Die Ränder sehen nach einem Durchlauf tatsächlich sauber aus, nicht nur „sauberer als vorher“. JONR bewirbt hier einen Zero-Edge-Ansatz, bei dem Wischrolle und Seitenbürste konstruktiv nah an Hindernisse herangeführt werden, und das deckt sich in der Praxis mit dem, was wir sehen. Für Ecken gilt wie immer: Ohne ausfahrbare Mechanik bleibt ein runder Roboter physikalisch begrenzt, aber die Randarbeit ist hier definitiv ein Pluspunkt gegenüber vielen Mitbewerbern.

JONR X9 Pro Test - Roboter fährt nah an Möbelkante heran
So nah wie nötig, ohne dauerhaft zu schaben – der X9 Pro hält die Linie entlang von Möbeln und Sockelleisten überzeugend

JONR X9 Pro Test: stark gesaugt, Wischrolle bleibt oben

Auf Teppich zeigt der JONR X9 Pro im Test eine seiner stärkeren Disziplinen. Er erkennt den Untergrundwechsel zuverlässig und hebt die Wischrolle per Auto-Lift automatisch an, bevor er auf den Teppich fährt. Laut Hersteller wird dabei auch die Seitenbürste angehoben, um Schmutzeinträge durch Bürstenkontakt zu vermeiden. Die Wischrolle kommt dabei auf bis zu 25 mm Abstand zum Boden, genug, um auch bei etwas höher florigen Teppichen sicher über die Oberfläche zu kommen. Im reinen Saugmodus kommen die bis zu 20.000 Pa dann spürbar zur Geltung, der Roboter arbeitet sich auch in kurzflorige Oberflächen ordentlich rein. Das ist genau die Sorte Logik, die man im Alltag kaum aktiv wahrnimmt, aber sofort vermisst, wenn ein anderer Roboter sie nicht mitbringt.

LiDAR-Turm: nicht einfahrbar – und das ist in der Praxis ein echter Limitierer

Ein Punkt, der im JONR X9 Pro Test besonders auffällt: Der LiDAR-Turm ist fest. Das bedeutet: Die Bauhöhe ist, wie sie ist. Und damit ist auch klar, wo der X9 Pro nicht hinkommt. Der Roboter kommt auf 11 cm Höhe, und wer Möbel mit weniger Luft nach unten hat, kann den Bereich schlicht abschreiben. Unter sehr niedrige Kommoden, Betten oder Sofas, unter die manche aktuelle Konkurrenz mit einfahrbarem Turm noch rutscht, passt er nicht. Und der Vergleich wird schärfer: Inzwischen gibt es Modelle ganz ohne Turm, die entsprechend nochmal flacher bauen und Bereiche erreichen, die für den X9 Pro schlicht gesperrt bleiben. Das ist kein kleines Detail, sondern ein harter Einsatzzweck-Filter, der sich mit einem kurzen Nachmessen vor dem Kauf klären lässt. Gerade 2026 fällt dieser Punkt stärker ins Gewicht als noch vor zwei Jahren.

JONR X9 Pro LiDAR-Turm fest verbaut
Der LiDAR-Turm sitzt fest und fährt nicht ein – wer Möbel mit weniger als etwa 11 cm Luft nach unten hat, muss das vorher nachmessen

Wartung im JONR X9 Pro Test: Wasserhandling simpel, Verbrauchsmaterial klassisch

Im JONR X9 Pro Test zeigt sich auch beim Thema Wartung, dass JONR auf Einfachheit setzt. Die Station arbeitet mit Staubbeutel und separaten Wasserbehältern.

Der Ablauf ist schnell erklärt und in der Praxis auch schnell erledigt: Staubbeutel wechseln, Tank raus, Frischwasser rein, Schmutzwasser weg. Wer das einmal gemacht hat, ist beim nächsten Mal in unter zwei Minuten fertig. Der Staubbeutel fasst 2,5 Liter und soll laut Hersteller bis zu 60 Tage ohne Wechsel auskommen, was sich im Alltag als angenehm unauffällig erweist.

JONR X9 Pro Station mit sichtbarem Staubbeutel
Der 2,5-Liter-Staubbeutel soll laut Hersteller bis zu 60 Tage ohne Wechsel auskommen – und sitzt gut zugänglich in der Station

Beim Wischsystem ist der entscheidende Punkt folgender: Die Rolle wird in der Station gereinigt und anschließend mit Warmluft getrocknet, das ist laut Anleitung der Standard, per App aber anpassbar. Der Trocknungsvorgang dauert rund zwei Stunden, was man wissen sollte, wenn man den Roboter kurz nach einem Durchlauf erneut starten will. Das nimmt Arbeit ab, ersetzt sie aber nicht komplett. Wer Haustiere hat oder viel Fusselaufkommen, wird trotzdem ab und zu an Bürste und Rolle ranmüssen. Daran führt kein Weg vorbei, und das zeigt auch der Wartungsteil der Anleitung sehr deutlich.

JONR X9 Pro Roboter mit abgenommenem Deckel
Deckel ab und schon liegt alles offen – Filter und Staubbehälter sind schnell erreichbar, ohne dass man lang suchen muss

Für wen passt der JONR X9 Pro?

Der X9 Pro ist kein Gerät, das versucht, für jeden zu passen. JONR hat hier klare Entscheidungen getroffen, und wer damit klarkommt, bekommt ein rundes Paket. Wer viel Hartbodenfläche hat, Kanten ernst nimmt und ein Wischsystem schätzt, das sich zu Ende gedacht anfühlt, ist hier richtig. Wer dagegen viele niedrige Möbel hat, zwingend mit Reinigungszusatz arbeiten will oder Xiaomi Home grundsätzlich ablehnt, sollte sich die Alternativen genauer ansehen.

Wer in derselben Preisklasse bleibt, aber den festen LiDAR-Turm als Ausschlusskriterium sieht, kann sich den Roborock Saros 10R ansehen. Der baut ohne Turm auf unter 8 cm Höhe und kommt damit in Bereiche, die für den X9 Pro schlicht gesperrt bleiben. Wer etwas mehr Budget hat und zusätzlich einen einfahrbaren Turm, Heißwasserreinigung und eine größere Kletterfähigkeit möchte, landet beim Dreame X50 Ultra Complete, der unter Möbeln ab 8,9 cm reinigt und Schwellen bis 6 cm überwindet, dafür aber deutlich über 1.000 Euro kostet. Im ähnlichen Preisbereich hat sich außerdem der Mova Z60 Ultra Roller Complete als starke Alternative mit Wischwalzenkonzept etabliert, der in mehreren Tests sehr gut abgeschnitten hat.

Der X9 Pro muss sich gegen diese Konkurrenz behaupten, und das gelingt ihm vor allem dort, wo das Reinigungskonzept, die Verarbeitung und das Stationsdesign überzeugen. Wer genau das sucht, findet im X9 Pro einen der überzeugendsten Kandidaten in dieser Preisklasse.

JONR X9 Pro Test-Fazit: starkes Gesamtpaket mit klarer Persönlichkeit und einem Bauhöhen-Haken

Im Test macht der JONR X9 Pro vor allem über zwei Dinge Punkte: Er arbeitet schnell und liefert dabei ein gutes Ergebnis, und er kombiniert das mit einem Frischwasser-Wischansatz, der sich sauber zu Ende gedacht anfühlt. Verarbeitung und Station-Design wirken hochwertig, die Tanks sind ein echtes Statement, und die Station wird nicht sofort zum Staub- und Fussel-Magneten. Das ist mehr, als man von manchem Gerät in dieser Preisklasse behaupten kann.

Die Einschränkungen sind aber genauso klar. Der Lieferumfang ist knapp, es gibt keinen Reinigungsmittel-Tank, und der feste LiDAR-Turm limitiert die Einsatzorte stärker, als man das 2026 bei einem Flaggschiff eigentlich gern hätte. Wenn genau diese Punkte für euch passen – und Xiaomi Home kein Ausschlusskriterium ist – dann ist der X9 Pro ein ziemlich überzeugender Kandidat.

JONR X9 Pro Silber-Award

VORTEILE

  • hohes Tempo mit sauberem Ergebnis
  • Frischwasser-Wischsystem mit 16 Düsen und 5-Klingen-Agitator
  • automatische Rollenreinigung mit Warmluft bis 75 Grad
  • große Tanks direkt griffbereit (4L Frischwasser)
  • Staubbeutel mit 2,5L, bis zu 60 Tage wartungsfrei
  • starke Saugleistung auf Teppich, Auto-Lift hebt Wischrolle zuverlässig an
  • überzeugende Kantenarbeit
  • Alexa und Google Assistant werden unterstützt
  • hochwertige Verarbeitung, kein Staubmagnet-Gehäuse

NACHTEILE

  • LiDAR-Turm fest verbaut, 11 cm Bauhöhe
  • kein Reinigungsmittel-Tank
  • volle Funktionalität nur mit Xiaomi Home
  • Fahrverhalten in engen Bereichen etwas ungestüm
  • kein Ersatzzubehör im Lieferumfang
  • Station mit 35 x 44 cm nicht kompakt

Detailbewertung

Design & Verarbeitung92
Bedienkomfort78
Reinigungsleistung88
Ausstattung75
Preis-Leistungs-Verhältnis78

Fazit

Der JONR X9 Pro ist ein Saugroboter mit klarer Persönlichkeit: schnell, gründlich und mit einem Frischwasser-Wischkonzept, das sich in der Praxis durchdacht anfühlt. Verarbeitung und Stationsdesign überzeugen, die großen Tanks sind ein echtes Alltagsargument. Wer mit dem festen LiDAR-Turm und der Bindung an Xiaomi Home leben kann, bekommt ein starkes Gesamtpaket in dieser Preisklasse.

82

JONR X9 PRO
Dieses Produkt ist nicht verfügbar.