Narwal Flow 2 Test: Schon jetzt der beste Saugroboter 2026?

Jens Scharfenberg
Jens Scharfenberg · 14 Min. Lesezeit
narwal flow 2 test

Saugroboter mit Wischwalzen anstelle von Wischpads erobern langsam, aber sicher, das Segment der Flaggschiff-Saugroboter. Ein regelrechtes Paradebeispiel dafür, wie gut dieses Konzept funktioniert, ist der 2025 gestartete Narwal Flow. Umso größer waren unsere Erwartungen an den Narwal Flow 2. Dieser hat nicht nur das Design komplett überarbeitet und in die Moderne geholt. Obendrein gibt es unter anderem mit 31.000 Pascal deutlich mehr Saugleistung und mit Narmind 2.0 eine nochmals erweiterte Hinderniserkennung. Im Narwal Flow 2 Test erfahrt ihr, ob die zweite Generation den Vorgänger nochmal übertrumpft oder man getrost zum Narwal Flow 1 greifen kann.

Technische Daten

Modell Narwal Flow 2
Maße und Gewicht Roboter: 363,5 × 351,2 × 95 mm und 5 kg
Basis: 360 × 450 × 530 mm und 9,86 kg
Saugleistung 31.000 Pascal
Navigation LiDAR-Sensor am Heck
Hinderniserkennung TwinAI Dodge Hindernisvermeidung
Hauptbürste Schwebende, verhedderungsfreie Rollerbürste, Anti-Verhedderungs-Seitenbürste
Wischfunktion – Rotierende Wischwalze
– Wischwalze ist ausfahrbar
– Anpressdruck von 12 N
– Mopp um 12 mm anhebbar
– Warmwasserreinigung mit 60°C
Selbstreinigung – Absaugfunktion in Basisstation (Staubbeutel hält ca. 120 Tage)
– Walzenreinigung (max. 100°C)
– Heißlufttrocknung (max. 60°C)
Akku 7.000 mAh
Preis € 1.099,00 *

 

Lieferumfang

narwal flow 2 test

  • Saugroboter
  • Basisstation
  • Netzkabel
  • Seitenbürste
  • Reinigungslösung
  • Staubbeutel
  • Bedienungsanleitung

Narwal Flow 2 Test: Design und Verarbeitung

Bei der Optik des Flow 2 beweist Narwal beachtlichen Mut. Schließlich würde man keineswegs denken, dass zweite und erste Generation miteinander verwandt sind, wenn nicht das Logo am Gerät prangen würde. Ich kann mich nicht erinnern, bei einem anderen Saugroboter schon einmal soviel Mut zur Design-Überarbeitung gesehen zu haben. Dabei hat Narwal vor allem die All-in-One-Station umgekrempelt. Der Roboter selbst dürfte Kennern der ersten Generation des Narwal Flow (Test | € 849,00 *) hingegen zumindest in Sachen Form bekannt vorkommen.

narwal flow 2 test

Dieser kommt in klassischer Kreisform, setzt diesmal jedoch auf ein mattschwarzes Gehäuse. Auf der Oberseite befindet sich eine kleine Bedieneinheit, über die sich der Robo starten und stoppen oder aber in seine Basis zurückschicken lässt. Außerdem verbaut Narwal hier die Mikrofone für die Nutzung von Nawa – dem hauseigenen Sprachassistenten. Die Bedieneinheit ist auch in dunkler Umgebung gut zu erkennen, da sie über einen stylischen Leuchtring verfügt, was vor allem im Zusammenspiel mit dem schwarzen Gehäuse toll aussieht. Des weiteren bekommt man über eine kleine Wartungsklappe Zugang zum integrierten Staubbehälter.

narwal flow 2 test

An der Front befindet sich die Kameraeinheit samt LED für dunkle Bereiche. Am Heck wiederum sitzt die LDS-Einheit, die bei der Navigation zum Einsatz kommt. Seitlich platziert Narwal weitere Sensoren, die dem Robo bei der Orientierung helfen. Einmal auf den Kopf gedreht, bleibt der Anblick bekannt. Hier gibts die dicke ausfahrbare Wischwalze, die konisch geformte Hauptbürste sowie eine Seitenbürste.

narwal flow 2 test

Narwal verzichtet hier leider auf ein ausfahrbares Design der Seitenbürste und setzt wieder auf die Fliehkräfte der orangen Bürste, die für ein Auffalten dieser sorgen sollen. Die Verarbeitungsqualität des smarten Haushaltshelfers ist wieder einmal hervorragend. Hier knackt und knarzt es nirgends. Allerdings bevorzuge ich das weiße Design des Vorgängers, da schwarze Saugroboter meiner Erfahrung nach anfälliger sind für optisch sichtbaren Schmutz und Mikrokratzer.

Bei der Basisstation hat Narwal sich regelrecht neu erfunden. Diese kommt nun deutlich kantiger daher, was für meinen Geschmack viel moderner aussieht. Auch wirkt die Station hochwertiger, was nicht zuletzt an der schicken Front liegt, die wie eine Mischung aus gebürstetem Aluminium und Milchglas aussieht. Ein besonderes Highlight ist die Ambientbeleuchtung, die zum Beispiel bei der Selbstreinigung zum Einsatz kommt.

narwal flow 2 test

Hierfür platziert Narwal im unteren Bereich eine schicke Ambientebeleuchtung, die an den Innenraum moderner Autos erinnert. Auf der Oberseite erhaltet ihr Zugang zu Schmutz- und Frischwassertank. Unter beiden erreicht man den Staubbeutel sowie den Behälter für die Reinigungslösung. Das erinnert mich ans Konzept des eufy s1 (Test | € 599,94 *) und eufy S2 (Test).

narwal flow 2 test

Ich persönlich finde das etwas umständlich, da für einen Beuteltausch zwangsläufig die Wasserbehälter herausgenommen werden müssen. Beim Vorgänger erreichte man den Beutel noch über die Klappe an der Front. Allerdings ist es wohl Geschmacksache, was man bevorzugt. Fest steht, dass der Flow 2 so deutlich kinderfreundlicher ist. Ich kann nämlich aus Erfahrung sagen, dass die Frontklappe des Vorgängers gerne von meinem Nachwuchs abgenommen wurde.

Im unteren Bereich befindet sich dann noch die Garage des Narwal Flow 2. Hier wird nicht nur der Akku des Robos geladen. Obendrein findet hier die ausgiebige Selbstreinigung der Wischwalze statt. Insgesamt fügt sich der Narwal Flow 2 sehr gut ins Wohnzimmer ein. Das liegt vor allem am ansehnlichen Zusammenspiel zwischen der Ambientbeleuchtung und dem Robo und macht das System zum echten Hingucker ohne jedoch zu klobig oder auffällig zu wirken.

Narwal Flow 2 Test: Einrichtung über Narwal App

Die Inbetriebnahme des smarten Haushaltshelfers geht kinderleicht von der Hand – auch für Neulinge. Das liegt vor allem daran, dass der Roboter sowie die Basisstation ab Werk vollständig montiert daherkommen. Ihr müsst nur die Sticker und die eine oder andere Schutzmatte abnehmen und schon kann es losgehen. Hierfür schnappt man sich das Netzkabel und sucht eine passende Steckdose in der Nähe des geplanten Einsatzortes des Flow 2.

Sobald die Basis mit Strom versorgt wird, stellt ihr einfach den Roboter in seine Garage und zückt euer Smartphone. Hier ladet ihr die Narwal App herunter und fügt den Roboter einfach als neues Gerät hinzu. Im Test hat mein Smartphone dank Bluetooth-Freigabe automatisch darauf hingewiesen, dass der Flow 2 in der Nähe zum Koppeln bereitsteht. Nun einfach der Schritt für Schritt Anleitung folgen und der smarte Haushaltshelfer befindet sich im Netzwerk.

Ist alles eingerichtet, bittet die App um den Start der Jungfernfahrt. Hier fährt der Flow 2 eure Räumlichkeiten ab, ohne zu saugen oder zu wischen. Entsprechend schnell geht diese Kartierung dann auch vonstatten. Ist die erste Fahrt beendet, könnt ihr über die App einen Blick auf den erstellten Grundriss werfen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen. In meinem Test gab es hierfür aber keinen Anlass. Das Ergebnis war super detailliert.

Die App bietet dann für Fans von Feintuning allerhand Einstellungsmöglichkeiten. Diese alle aufzuzählen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Deshalb seien nur beispielhaft einige der wichtigsten genannt:

  • Wahl des Reinigungsmodus (Saugen, Wischen, Saugen + Wischen, Wischen nach Saugen,)
  • Anpassung von Saugleistung und Wasserdurchflussrate
  • Einstellungen der Selbstreinigung (Wassertemperatur + Heißlufttemperatur)
  • Anpassungen der Karte (No-Go-Zonen, unsichtbare Wände, Raumaufteilung, etc.)
  • Zeitplan/Reinigungsplan
  • Firmwareupdate
  • FREO-Modus aktivieren oder deaktivieren
  • Häufigkeit der Moppreinigung
  • Anpassungen der Hinderniserkennung
  • Anpassungen des Sprachassistenten Nawa
  • Haustiermodus aktivieren und individuell anpassen

Narwal Flow 2 Test: Navigation und Hinderniserkennung

Wie sein Vorgänger, verzichtet auch der Narwal Flow 2 auf einen LiDAR-Turm. Ähnlich wie der Roborock Saros 10R (Test | € 999,00 *) oder DJI ROMO P (Test | € 1.069,00 *) setzen auch die beiden Narwals auf eine Laserdistanzmessung (LDS), die nicht auf, sondern außen am Gehäuse sitzt. Das hat einen entscheidenden Vorteil – für ein Modell mit Wischwalze ist der Narwal Flow 2 mit 95 mm erfreulich flach, wodurch er auch unter flache Möbel passt. Die gute Nachricht: Kompromissbereitschaft muss man trotz Fehlen des LiDAR-Turms nicht zeigen.

narwal flow 2 test

Im Test hat die Navigation wirklich hervorragend funktioniert. In meinem Wohnzimmer bleiben auch Flaggschiff-Roboter gerne mal irgendwo stecken. Der Flow 2 hingegen fand seinen Weg stets zuverlässig nach Hause in seine Basisstation. Und das geht nicht auf Kosten der Geschwindigkeit. Ganz im Gegenteil. Der smarte Haushaltshelfer zeigt sich in der Praxis erfreulich wendig und arbeitet Räume nach System ab. In der Regel wird zuerst der Randbereich gereinigt und im Anschluss der Innenbereich gesäubert.

narwal flow 2 test

Im FREO-Modus kann der Narwal von diesem Konzept aber auch mal abweichen. Und das ist kein Nachteil. Vielmehr kehrt der Robo zu stark verschmutzten Bereichen nochmal zurück, um diese auch wirklich zufriedenstellend zu säubern. Er geht sogar so weit, Saug- und Wischintensität selbstständig anzupassen. Dabei kommt selbstverständlich KI zum Einsatz. Diese sorgt dafür, dass der Flow 2 mit der Zeit dazulernt, welche Areale in eurer Wohnung gerne mal schmutziger sind als andere. Wenn es um künstliche Intelligenz des Flow 2 geht, müssen wir aber auch über Narmind 2.0 sprechen.

narwal flow 2 test

Mit dem Update hat der Hersteller die Hinderniserkennung der ersten Generation des Flow noch einmal verbessert. Bis zu 300 Gegenstände soll der Flow erkennen können. Dabei nutzt er das Kamerasystem, welches sich an der Front befindet. Dieses behält dank LED auch bei Dunkelheit guten Durchblick. Die Aufnahmen werden anschließend von der KI ausgewertet. Und das funktioniert auch beim Flow 2 in der Praxis hervorragend. Einen gigantischen Unterschied habe ich zur ersten Generation zwar nicht bemerken können, aber das soll keineswegs Kritik sein.

narwal flow 2 test

Schließlich hat der Flow bereits Kabel und andere flache Gegenstände zuverlässig erkennen können. So reiht sich auch der Flow 2 in die Riege der Modelle mit zuverlässiger Hinderniserkennung ein. Wer möchte, kann den Haushaltshelfer dann auch als wandelnde Überwachungskamera nutzen, um zum Beispiel nach den Haustieren zu sehen, wenn man außer Haus ist. Hierfür zückt man einfach die App, um das Feature zu öffnen.

Narwal Flow 2 Test: Reinigungsleistung

Beim Test der Reinigungsleistung unterscheiden wir zwischen verschiedenen Disziplinen. Zunächst gehen wir auf die Saugleistung, im Anschluss auf die Wischleistung und zum Schluss auf die Leistung der Basisstation ein.

Saugleistung

Der Narwal Flow erweist sich mit seinen 31.000 Pascal als hervorragender Kämpfer gegen Staub und anderweitigen Schmutz. Im FREO-Modus passt der Flow 2 seine Saugleistung individuell an den Schmutztyp an. So kann er optimal mit seiner Power haushalten und verteilt den Schmutz im Gegensatz zu manch anderem leistungsstarken Roboter nicht in der ganzen Wohnung. Auch auf Teppichen arbeitet er größtenteils positiv. Hier zahlt sich aus, dass der Flow 2 eine schwimmend gelagerte Hauptbürste hat, die er problemlos absenken kann. So liegt sie unmittelbar auf Hartböden, aber auch auf Teppichen auf, was für ein starkes Vakuum sorgt.

narwal flow 2 test

Problematisch ist hier allerdings die Tatsache, dass sich die Walze lediglich um 12 mm anheben lässt. Zumindest dann, wenn man über einen langflorigen Teppich verfügt. Schließlich werden die Teppichfasern dann zwangsläufig nass. Da die Hauptbürste über ein konisches Design verfügt, muss man sich dabei auch keine Gedanken um verhedderte Haare machen. Diese werden durch die Rotation einfach zum Bürstenende weitergereicht und im Anschluss vom Saugschacht eingesaugt.

Meckern lässt sich hier eigentlich nur über die Seitenbürste – allerdings auf hohem Niveau. Diese ist nämlich nicht ausfahrbar im klassischen Sinne. Stattdessen verlässt sich Narwal hier auf die Fliehkräfte eines Teilelements, das sich vom Roboter mit Schwung wie eine Art Klappmesser ausfahren lässt. Meiner Erfahrung nach liefern klassisch ausfahrbare Seitenbürsten bessere Ergebnisse ab. Deutlich wird das beim Flow 2 vor allem auf Teppichen. Hier ist die Seitenbürste zu schwach, um Schmutz aus der Teppichecke zu holen.

Wischleistung

In Sachen Wischperformance ist der Narwal Flow 2 über jeden Zweifel erhaben. Die recht breite Wischwalze sorgt für hervorragende Ergebnisse. Und das selbst bei hartnäckigen Flecken. Im Test ließ ich den Flow 2 einen eingetrockneten Marmeladenfleck säubern und diese Herausforderung bestand er mit Bravour. Das liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, Reinigungslösung nutzen zu können.

narwal flow 2 test

Obendrein arbeitet der Flow 2 beim Wischvorgang auf Wunsch mit 60° Heißwasser. Das Wasser wird über insgesamt 16 Düsen ausgegeben, damit die Walze gleichmäßig befeuchtet wird. Der Einsatz des Warmwassers verstärkt die Reinigungsleistung immens. Durch das ausfahrbare Design reinigt der Flow 2 auch entlang von Möbelkanten und Fußbodenleisten ziemlich gut. Erkennt der seitliche Sensor eine Kante, wird diese Walze automatisch ausgefahren. Wie beim Vorgänger bleiben aber auch bei der zweiten Generation einige Millimeter ungereinigt.

narwal flow 2 test

Hier haben Modelle mit rotierenden Wischmopps einfach die Nase vorn. Wo sie sich jedoch chancenlos geschlagen geben müssen, ist das Säubern von Flüssigkeiten auf dem Boden. Hier wischt ein Flow 2 sprichwörtlich den Boden mit ihnen auf. Das liegt an der Kombination aus Auswringen der Wischwalze sowie Weiterleiten des Schmutzwassers in den internen Schmutzwassertank. So werden die Flüssigkeiten regelrecht aufgesaugt.

narwal flow 2 test

Dieses Auswringen sorgt beim Wischen generell dafür, dass man hervorragende Ergebnisse erzielt. Da sich die Walze nämlich permanent selbst reinigt, wird hier kein Schmutz verteilt, sondern wie bei der Arbeit mit einem Wischsauger ganz einfach eingesaugt. Genial! Dementsprechend kann ich bei der Wischleistung nur Schwärmen. Lediglich die Rand- und Eckenreinigung leidet unter dem bekannten Problem.

Basisstation

Die Basisstation hat so einiges zu bieten. Sie lädt nämlich keineswegs nur den 7.000 mAh großen Akku des smarten Haushaltshelfers. Obendrein saugt sie den internen Staubbehälter ab und leitet das Ganze an den Staubbeutel im Inneren weiter. Außerdem kümmert sie sich darum, dass die Wischwalze sauber bleibt. Möglich wird dies durch die Selbstreinigungsfunktion im Inneren der Station. Hier wird die Walze während der Reinigung (alle 15 m², 20 m² oder 30 m²) gereinigt, um wieder frisch gesäubert an die Arbeit zu gehen. Eine ausführliche Reinigung erfolgt spätestens nach Ende der Reinigungstour nachdem der Staubbehälter abgesaugt wurde.

narwal flow 2 test

Hier wird die Walze mit bis zu 100°C Heißwasser gereinigt, was alle Bakterien und anderweitige Schmutzfreunde zuverlässig abtötet. Im Anschluss folgt eine Heißlufttrocknung mit bis zu 60°C Heißluft. Danach sieht die Walze aus wie neu und ist auch flauschig wie am ersten Tag. Dennoch spricht nichts dagegen, den Bezug ab und zu mal in der Waschmaschine durchzuspülen. Abseits dieser Hauptfunktionen füllt die Station den internen Wassertank des Flow 2 und fügt dabei auch automatisch etwas Reinigungslösung bei. Außerdem leert sie den internen Schmutzwassertank.

narwal flow 2 test

Das Schmutzwasser landet dann im integrierten Schmutzwassertank, den ihr bequem regelmäßig auskippt. Frischwasser füllt ihr umgekehrt im Frischwassertank nach. Wer darauf keine Lust hat, kann sich auch den Narwal Flow 2 wieder als Modell für Festwasseranschluss (€ 1.299,00 *) kaufen. Hier verbindet ihr ihn mit Frisch- und Abwasseranschluss und müsst euch eigentlich nur noch um den Staubbeutel kümmern. Dieser bietet 2,5 l Volumen und muss laut Narwal nur etwa alle 120 Tage erneuert werden.

Narwal Flow 2 Test: Testergebnisse

Disziplin  Ergebnis
Saugen Hartboden 97/100 Punkte
Saugen Kurzflorteppich 96/100 Punkte
Saugen Teppich (mittellange Flor) 92/100 Punkte
Eckenreinigung Gut
Wischen Klebriges Sehr Gut
Wischen Flüssigkeiten Sehr Gut
Hinderniserkennung Sehr Gut
Wischleistung Rand Gut

 

Beste Saugroboter in 2026: Die besten Modelle im Überblick

Fazit

Der Narwal Flow 2 zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig das Konzept der Wischwalze bei modernen Saugrobotern sein kann. Mit 31.000 Pascal Saugleistung, zuverlässiger Navigation und der gewohnt starken Hinderniserkennung durch Narmind 2.0 liefert er eine starke Gesamtperformance im Alltag. Seine größte Stärke bleibt jedoch die Wischleistung. Dank rotierender Wischwalze, Warmwasser und kontinuierlicher Selbstreinigung entfernt der Flow 2 selbst hartnäckige Flecken zuverlässig und ist klassischen Wischmopp-Systemen besonders bei Flüssigkeiten klar überlegen.

narwal flow 2 test

Unterstützt wird das Ganze von einer umfangreichen Basisstation, die Reinigung und Wartung weitgehend automatisiert. Kleinere Schwächen zeigen sich bei der nicht ausfahrbaren Seitenbürste, der eingeschränkten Teppichfreiheit der Walze und dem etwas umständlicheren Zugang zum Staubbeutel in der Station. Insgesamt liefert der Narwal Flow 2 jedoch ein beeindruckendes Gesamtpaket, das sich vor allem durch ein wirklich tolles Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnet. Damit gehört er aktuell zweifelsohne zu den interessantesten Premium-Saugrobotern am Markt und könnte sogar der beste Saugroboter 2026 sein.

Badge

VORTEILE

  • 31.000 Pascal Saugleistung, deutlich gesteigert
  • Wischwalzen-System statt herkömmlicher Wischpads
  • Narmind 2.0 für erweiterte Hinderniserkennung
  • Modernes, kantiges Design der Basisstation
  • Hochwertige Verarbeitung ohne Knackgeräusche
  • Ambientbeleuchtung zeigt Status farblich an

NACHTEILE

  • Seitenbürste nicht ausfahrbar konstruiert

Detailbewertung

Saugleistung95
Wischleistung97
Navigation95
Hinderniserkennung96
App & Bedienung95
Preis-Leistungs-Verhältnis96

Fazit

Der Narwal Flow 2 überzeugt mit modernem Design, starker Saugleistung und exzellenter Wischwalzen-Technologie. Damit gilt er schon jetzt als einer der besten Saugroboter 2026.

96