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OLIGHT Marauder Mini 2 Test: Kompakte Profi-Taschenlampe

Die OLIGHT Marauder Mini 2 ist der Nachfolger der beliebten Marauder Mini. Wie der Vorgänger will auch die Mini 2 trotz ihrer kompakten Größe mit einer starken Leuchtkraft punkten. Bis zu 10.000 Lumen klingen da schon einmal vielversprechend. Ob der Plan aufgeht und ob es sich um einen würdigen Nachfolger handelt, erfahrt ihr im Olight Marauder Mini 2 Test.

Technische Daten

Modell OLIGHT Marauder Mini 2
Maximale Lichtleistung Bis zu 10.000 Lumen
Reichweite Bis zu 750 Meter
Leuchtmodi Flood (Breitlicht), Spot (gerichteter Strahl), kombiniert (Flood + Spot), rotes Licht, Seitenlicht (Moonlight-Mode)
Bedienung – Drehregler für Helligkeit
– Kombischalter für Lichtquelle (Hauptlicht | Rotlicht | Seitenlicht)
– Schiebeschalter zum Umschalten zwischen Floodlight, Spotlight und Kombi-Licht
Akku 7.500 mAh großer Lithium-Ionen-Akku
Lademöglichkeiten – USB-C-Port
– Magnetisches MCC-Ladeinterface
Material – Aluminium-Gehäuse
– Rutschfeste Gummierung am Mittelteil für besseren Grip
Feuchtigkeitsschutz IPX8
Maße und Gewicht 133 mm x 66 mm, ca. 465 g
Preis € 191,96 *

Lieferumfang

Olight Marauder mini 2 test

  • Olight Marauder Mini 2 Taschenlampe
  • Trageschlaufe (USB-C-Kabel)
  • Hartschalenkoffer
  • Bedienungsanleitung

OLIGHT Marauder Mini 2 Test: Design und Verarbeitung

Die Verarbeitungsqualität der Maraudeur Mini 2 ist sehr hoch. Das Gehäuse wirkt robust und es gibt keinerlei scharfe Kanten oder Mängel. Der Gummigriff rund um den Mittelteil sorgt für sicheren Halt, sogar bei feuchten oder schweißigen Händen. Einzig der minimal wackelige Bügel für die Handschlaufe fällt ein wenig negativ auf. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau.

Olight Marauder mini 2 test

Schließlich punktet das 133 x 66 mm messende Gehäuse abseits davon mit hervorragender Verarbeitung. Das Gewicht der kompakten Taschenlampe ist mit 465 g keinesfalls zu hoch. So liegt sie sehr gut in der Hand. Die Schalter fühlten sich hochwertig an. Alles lässt sich bequem mit dem Daumen erreichen. Über den Drehregler könnt ihr die Helligkeitsstufe festlegen.

Olight Marauder mini 2 test

Der Regler hat genug Widerstand, um nicht versehentlich verstellt zu werden. Innerhalb des Drehreglers befindet sich der Ein- bzw. Ausschalter. Mithilfe eines dreistufig verstellbaren Stifts könnt ihr zwischen den drei verschiedenen Lichttypen wechseln. Neben dem klassischen Taschenlampenlicht steht euch im sogenannten „Moonlight-Modus“ ein praktisches Seitenlicht zur Wahl. Dieser Modus verwandelt die Taschenlampe nicht nur in ein Outdoor-Nachtlicht.

Olight Marauder mini 2 test

Da der Handgriff beleuchtet wird, lässt sich so auch bei absoluter Dunkelheit die Bedieneinheit erkennen. Obendrein gibt es einen praktischen Rotlichtmodus, bei dem die Umgebung beleuchtet wird, ohne zu grelles Licht zu schaffen. Das durchdachte Schalterkonzept findet sich auch bei der Anpassung des klassischen Taschenlampenlichts wieder. Hier könnt ihr durch hoch- oder runterschieben zwischen Floodlight, Spotlight und einer Mischung aus beiden wechseln.

Olight Marauder mini 2 test

Auch die Anzeige für Helligkeit und Akkustand funktioniert intuitiv: vier Segmente zeigen auf der linken Seite die eingestellte Helligkeit, die rechten Segmente den Ladezustand des Akkus. Sehr stylisch ist die Lösung mit laserperforierten Mikroöffnungen, durch die LEDs sichtbar sind – ein Detail, das nicht nur funktional ist, sondern auch einfach cool aussieht.

OLIGHT Marauder Mini 2 Test: Lichtleistung & Leuchtergebnis

Einer der größten Fortschritte gegenüber der Vorgänger-Mini ist die Kombination aus Flood- und Spotlight. Während bei der ersten Generation nämlich nur wahlweise das Flutlicht oder der Lichtpunkt möglich waren, könnt ihr bei der Mini 2 einen praktischen Kombi-Modus nutzen. Das ist natürlich äußerst praktisch, da man auf diese Weise von den Vorzügen beider Modi profitieren kann. Das bedeutet, dass man zeitgleich in die Ferne leuchten, aber eben auch die direkte Umgebung erhellen kann.

So stehen euch insgesamt fünf verschiedene Lichtmodi zur Wahl:

Olight Marauder mini 2 test

Floodlight: Sehr breite und gleichmäßige Beleuchtung der direkten Umgebung mit bis zu 10.000 Lumen Helligkeit. Die Lichtfarbe ist ein kühles Weiß.

Olight Marauder mini 2 test

Spotlight: Sehr weitreichend, geeignet für Entfernungen bis zu 750 Meter.

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Kombiniertes Licht (Flood + Spot): Vereint die Vorzüge der beiden anderen Modi (Spotlight etwas schwächer als beim reinen Spotlight-Modus).

Olight Marauder mini 2 test

Seitenlicht: Praktisch, um die Lampe als Laterne zu verwenden. Obendrein wird die Bedieneinheit beleuchtet.

Olight Marauder mini 2 test

Rotlicht: Sehr hilfreich, wenn man nachts Beleuchtung erhalten möchte, ohne andere Menschen zu sehr zu stören.

OLIGHT Marauder Mini 2 Test: Akkulaufzeit & Laden

Der 7.500 mAh-Akku liefert solide Leistung. Dank der dualen Ladeoptionen (Magnet + USB-C) ist das Aufladen sehr flexibel. Laut Olight dauert das volle Laden über USB-C rund 3,5 Stunden. Besonders beeindruckend ist die Laufzeit auf den niedrigen Stufen: Der Hersteller gibt z. B. sehr lange Laufzeiten im Moonlight-Modus an. Laut Herstellerseite beträgt die maximale Laufzeit hier satte 5 Monate.

Ein Wermutstropfen könnte für manch einen sein, dass Olight beim Akku nicht auf Typenoffenheit setzt. Stattdessen setzt der Hersteller hier seinen eigenen speziellen 32650-Akku ein. Sollte dieser einmal defekt sein, könnt ihr keine Alternative einer anderen Marke kaufen. Das schränkt die Flexibilität ein und Ersatzakkus sind relativ teuer – Ein Problem, das bereits bei der ersten Generation bemängelt wurde.

Fazit

Die Olight Marauder Mini 2 ist eine beeindruckende Taschenlampe, die viele Wünsche von Enthusiasten und Profis adressiert. Sie kombiniert eine sehr hohe Lichtleistung (bis zu 10.000 Lumen beim Flutlicht), große Reichweite im Spotlight-Modus (bis ca. 750 m), flexible Modi (Kombination von Flood + Spot, Rotlicht, Seitenlicht) und eine durchdachte Bedienung.

Olight Marauder mini 2 test

Wer bereit ist, für eine Taschenlampe soviel Geld auszugeben, bekommt mit der Marauder Mini 2 eine extrem leistungsfähige Lampe. Für Outdoor-Abenteuer, Camping-Fans, Such- und Rettungsaufgaben oder ambitionierte Nutzer, die sowohl Flutlicht als auch weitreichendes Spotlight brauchen, ist sie eine echte Empfehlung. Für rein gelegentliche Nutzung oder als einfache Taschenlampe mag das Gerät hingegen überdimensioniert sein.

PRO

  • Sehr hohe Leistung: bis 10.000 Lumen, 750 m Reichweite
  • Praktischer Kombi-Modus (Flood + Spot)
  • Fünf Lichtmodi inkl. Rotlicht & Seitenlicht
  • Hochwertige Verarbeitung und gute Ergonomie
  • Intuitive Bedienung
  • Starke Akkulaufzeit
  • IPX8 Zertifizierung

olight marauder mini 2 test

CONTRA

  • Proprietärer Akku
  • Hoher Preis
  • Für normale Nutzung überqualifiziert

Olight Marauder Mini 2

Design und Verarbeitung
Funktionsumfang
Leistung
Preis-Leistungs-Verhältnis

92/100

Extrem leistungsstarke, vielseitige Taschenlampe – ideal für Profis und Outdoor-Enthusiasten.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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