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soundcore Work Test: Wie gut ist das neue Diktiergerät mit KI-Features?

soundcore Work Test: KI-Diktiergeräte sind 2026 längst kein Nischenprodukt mehr und Anker mischt mit dem soundcore Work den Markt der smarten Aufnahmegeräte kräftig auf. Das kompakte KI-Aufnahmegerät kombiniert hochwertige Mikrofontechnik mit einer leistungsstarken KI-Transkription auf GPT-4.1-Basis und verspricht bis zu 97% Genauigkeit in über 100 Sprachen. Ich habe den Work ausführlich getestet und zeige dir in diesem Test, für wen sich das smarte Diktiergerät wirklich lohnt, wo es glänzt und wo es an seine Grenzen stößt.

Technische Daten des soundcore Work

Produkt Work
Gewicht etwa 10 Gramm
Mikrofone  360 Grad
Akkulaufzeit 8h pro Ladung;
32h mit Ladecase
Interner Speicher 7,2 GB
Konnektivität Bluetooth 5.4
Preis € 135,99 *
€ 127,90
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soundcore Work Test: Kompaktes Design trifft hochwertige Materialien

Wer den soundcore Work das erste Mal in die Hand nimmt, ist sofort von seiner Größe beeindruckt. Das handliche KI-Diktiergerät setzt sich aus einem runden Mikrofon und einer flachen, quadratischen Ladehülle zusammen. Der Hersteller bietet sowohl eine weiße als auch eine schwarze Variante an.

soundcore Work

Lediglich zehn Gramm wiegt dabei das Mikrofon, das ungefähr so groß ist eine eine 2-Euro-Münze, nur eben etwas dicker. Das Gehäuse aus Aluminium sorgt dabei für eine angenehm hochwertige Haptik. Das soundcore Work wirkt nicht wie ein billiges Plastikspielzeug, sondern wie ein ernsthaftes Werkzeug.

Das Gesamtpaket besteht hauptsächlich aus dem Ladecase mit USB-C-Anschluss, an dessen Ecke das eigentliche Mikrofon magnetisch befestigt ist. Diese Magnetverbindung ist eine der durchdachtesten Designentscheidungen: Das Mikrofon lässt sich blitzschnell abnehmen und auf drei verschiedene Arten tragen. Wahlweise per Clip am Kragen, über das mitgelieferte Halsband oder magnetisch direkt am Smartphone befestigt. Für Smartphones mit Schutzhülle liegt sogar ein zusätzlicher Magnetring im Lieferumfang bei. Das Gesamtgewicht mit Case liegt bei 48 Gramm, was den soundcore Work zum idealen Begleiter für unterwegs macht.

soundcore Work

Ein klarer Pluspunkt ist die Schutzklasse IPX4: Der Recorder ist spritzwassergeschützt und damit auch im Außenbereich oder bei leichtem Regen problemlos einsetzbar. Zudem spendiert die Anker-Tochter dem Diktiergerät eine Anbindung an Apples Find-My-Netzwerk. Besonders praktisch, um das winzige Helferlein unterwegs nicht aus den Augen zu verlieren.

Features und Besonderheiten des soundcore Work

Das Herzstück des soundcore Work ist seine KI-gestützte Transkription, die auf OpenAI GPT-4.1 basiert und laut Hersteller eine Genauigkeit von bis zu 97 Prozent erreicht. Und das über mehr als 100 Sprachen hinweg. Damit ist der Recorder nicht nur ein simples Aufnahmegerät, sondern ein intelligentes Produktivitätswerkzeug. Die Audiodaten werden dabei verschlüsselt in die Cloud übertragen. Mittels AES-256 und TLS 1.3 auf die AWS-Plattform. Dabei verspricht der Hersteller, dass die Dateien nach der Transkription sofort wieder gelöscht, beziehungsweise maximal sieben Tage vorgehalten werden, falls der Download noch aussteht.

Besonders nützlich ist die automatische Sprechererkennung: Das System identifiziert verschiedene Gesprächsteilnehmer und kennzeichnet deren Beiträge mit Zeitstempeln im Transkript. Wer allein aufzeichnet oder seine Gedanken festhalten möchte, kann diese Sprechererkennung aber auch einfach deaktivieren. Darüber hinaus bietet die KI über 20 Presets, beispielsweise für strukturierte Zusammenfassungen von Vertriebsgesprächen, Projektmeetings oder Brainstorming.

Ein weiteres praktisches Feature ist die Markierungsfunktion: Per Doppeltipp auf das Gerät können wichtige Momente während der Aufnahme markiert werden. Das bestätigt der soundcore Work durch ein kurzes, haptisches Feedback sodass du sofort weißt, dass die Aktion ausgeführt wurde.

soundcore Work
Der Lieferumfang des soundcore Work

Diese Markierungen erscheinen anschließend hervorgehoben im Transkript und ermöglichen ein gezieltes Anspringen wichtiger Passagen. Der lokale Speicher bietet dabei ausreichend Platz für bis zu 250 Stunden Audiomaterial, sodass man nicht ständig Aufnahmen überspielen muss.

Pläne und Premium-Features

Wie bei allen KI-Tools, sind aber auch hier nicht alle Features kostenlos erhältlich. Soundcore unterteilt die Funktionen des Work in einen kostenlosen Starter-Plan, sowie ein kostenpflichtiges Pro-Abonnement oder einen „Unlimited“-Plan.

Wo liegen die Unterschiede der Abo-Modelle?

Feature Starter Pro Unlimited
Preis Gratis 72,99 € / 6 Monate 249,99 € / Jahr
Transkriptionsguthaben 300 Min./Monat 1.200 Min./Monat Unbegrenzt
Gesamtzusammenfassung
KI fragen
Intelligentes Gruppieren
Mit anderen Apps synchronisieren
Cloud-Datenschutz
Zusammenfassungsvorlagen
Adaptive Vorlagen
Schnelle Transkription
Sprecher-Identifikation
Stimmverbesserung
Überspringen stummer Segmente
Exportieren & Teilen

Wer sich den soundcore Work kauft, erhält für einen Zeitraum von sechs Monaten ein kostenloses Probe-Abo des Pro-Plans, das normalerweise 72,99 Euro (für diesen Zeitrahmen) kostet. Der Unlimited Plan richtet sich hingegen an Power-User, die das Maximum aus dem KI-Diktiergerät herausholen wollen. Hier liegt der Preis bei saftigen 249,99 Euro jährlich.

soundcore Work
Bild: soundcore

Der wesentliche Unterschied zwischen den Plänen liegt also in der Transkriptionskapazität und den KI-Features (Zusammenfassung & „KI fragen“). Alle anderen Funktionen sind bereits im kostenlosen Starter-Plan enthalten.

Bedienung des soundcore Work

Die Bedienung des soundcore Work ist äußerst intuitiv und geht sehr gut von der Hand. Ein einziger Knopfdruck an der Seite des Mikrofons startet oder pausiert die Aufnahme, eine LED zeigt dabei stets den aktuellen Status an. Kein lästiges Entsperren des Smartphones, kein umständliches App-Öffnen. Einfach draufdrücken und lossprechen. Diese Einfachheit ist kein Zufall, sondern ein bewusstes Designprinzip: Das Gerät soll im Hintergrund arbeiten, damit man im Gespräch voll präsent sein kann. soundcore Work

Für iOS-Nutzer gibt es einen entscheidenden Komfortvorteil: Sobald die Aufnahme startet, öffnet sich die soundcore-App auf dem iPhone automatisch und beginnt, den Aufnahmestatus in Echtzeit zu verfolgen. Stoppt man die Aufnahme, werden die Dateien via Apple MFi-Protokoll sofort und automatisch in die App hochgeladen, ganz ohne manuellen Transfer. Für Android-Nutzer ist dieser Prozess hingegen leider nicht ganz so selbstlaufend. Diese müssen die Hintergrundberechtigungen manuell aktivieren, was den Workflow etwas weniger elegant macht, aber ebenfalls tadellos funktioniert.

Die Navigation in der App selbst ist intuitiv: Transkripte lassen sich scrollen, synchron zur Wiedergabe mitlesen und bequem nach Markierungen durchsuchen. Sprecher können nachträglich mit Namen versehen werden und Pro-Nutzer können über die „Ask AI“-Funktion sogar direkt Fragen an den transkribierten Text stellen. Der Export der Inhalte funktioniert in den gängigen Formaten MP3, DOCX, TXT, Markdown und PDF.

Wie lang hält der Akku des soundcore Work?

Obwohl das soundcore Work enorm kompakt und leicht ausfällt, spendiert der Hersteller dem KI-Diktiergerät eine überzeugende Akkulaufzeit. Das Mikrofon selbst hält bei kontinuierlicher Aufnahme bis zu acht Stunden durch, was für einen vollständigen Arbeitstag inklusive mehrerer Meetings völlig ausreicht. Wer längere Einsätze plant (etwa mehrtägige Konferenzen, Dienstreisen oder Intensiv-Interviews) profitiert enorm vom integrierten Ladecase: Es erweitert das Gerät noch einmal um drei vollständige Ladezyklen, womit die Gesamtlaufzeit auf bis zu 32 Stunden anwächst. Das entspricht vier kompletten Arbeitstagen, ohne auch nur einmal eine Steckdose aufzusuchen.

soundcore Work

Im Vergleich zum ebenfalls kompakten Konkurrenten PLAUD NotePin (unser Test) ist das ein gutes Ergebnis, besagter Pin hält aber mit 20 Stunden kontinuierlicher Nutzung wesentlich länger durch.

Die Ladezeit des soundcore Work ist mit rund 1,5 Stunden für eine vollständige Aufladung des Mikrofons ebenfalls absolut alltagstauglich. Das Case selbst wird bequem per USB-C aufgeladen. Ein kleiner Wermutstropfen: Das Ladecase zeigt keinen präzisen Akkustand in Prozent an, sondern lediglich eine LED-Statusanzeige. Wer also den exakten Ladestand des Cases wissen möchte, muss die App zu Rate ziehen.

soundcore Work im Praxistest

Im alltäglichen Einsatz zeigt der soundcore Work, was er wirklich auf dem Kasten hat. Die Bedienung ist intuitiv und die Aufzeichnungen und Transkriptionen sind sofort da. Die beiden verbauten Mikrofone mit 360-Grad-Erfassung und KI-gestützter Geräuschunterdrückung liefern selbst in unruhigen Umgebungen eine hohe Sprachverständlichkeit. Stimmen bleiben bis zu einem Radius von fünf Metern deutlich verständlich. soundcore Work

Besonders beeindruckend: Der Work zeichnet dabei sogar Stimmen aus Lautsprechern (beispielsweise bei Remote-Konferenzen… oder einem Video, das nebenbei läuft) zuverlässig und klar verständlich auf.

 

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Geschwindigkeit, in der Transkriptionen angefertigt werden. 60 Minuten Audio-Aufzeichnungen werden in rund 1,5 Minuten verarbeitet. Ein Test mit ca. 100 deutschen Wörtern lieferte eine nahezu fehlerfreie Transkription inklusive Zusammenfassung innerhalb von 2–3 Minuten. Auch Versprecher, Pausen und anderes werden von der KI intelligent kompensiert, was die Nachbearbeitung erheblich erleichtert.

Perfekt ist der soundcore Work allerdings nicht. Gerade bei Gesprächen mit verschiedenen Sprachen kommt das Diktiergerät an seine Grenzen, während die zur Verfügung gestellten Software-Features nicht ganz mit PlaudAI mithalten können. Aber ganz ehrlich: Für 99 Prozent der Anwendungsgebiete reicht das Gebotene hier vollkommen aus.

Es gibt bei soundcore beispielsweise kein Web-Interface, um die Aufnahmen, Transkripte und Zusammenfassungen direkt am PC oder Notebook einzusehen. Zudem bietet PlaudAI mit der Erstellung von Mindmaps, Bullet-Points oder To-Do-Listen hier eine deutlich tiefgreifendere Transkription und Anpassung.

Beim Thema Datensicherheit gibt es einen kritischen Aspekt: Da die Transkription über OpenAI läuft, lässt sich kaum ausschließen, dass sensible Inhalte möglicherweise zur Modellverbesserung genutzt werden. Konkrete Angaben dazu liefert die Anker-Tochter nämlich nicht.

soundcore Work Test: Fazit

Der soundcore Work präsentiert sich als durchdachtes, beeindruckend kompaktes Produktivitätswerkzeug, das die Stärken eines modernen Diktiergeräts mit KI-gestützter Transkription sinnvoll vereint. Das Design ist hochwertig und vielseitig einsetzbar.

Die Bedienung denkbar einfach und die Transkriptionsqualität liegt auf einem Niveau, das den Arbeitsalltag wirklich erleichtern kann Besonders Apple-Nutzer profitieren von der tiefen iOS-Integration mit automatischem App-Start, sofortigem Dateiupload und Find-My-Unterstützung. Dabei zeichnet das handliche Mikrofon Stimmen klar und zuverlässig auf und begeistert mit einer intuitiven Bedienung.

Dass nicht alle Features kostenlos zur Verfügung stehen, ist im Hinblick auf die starken KI-Funktionen nachvollziehbar. Zumal das Abo-Modell, wenn auch teuer, preislich fairer positioniert ist als bei der Konkurrenz. Die wichtigsten Funktionen bietet soundcore erfreulicherweise aber bereits im kostenlosen Starter-Plan an. Für professionelle Anwender, Journalisten, Studierende und alle, die ihre Produktivität bei sprachbasierter Dokumentation spürbar steigern wollen, ist der soundcore Work empfehlenswert. Der Plaud NotePin bietet aber deutlich mehr Features zu einem vergleichbaren Preis.

PRO

  • Intuitive Bedienung
  • Kompakt und leicht
  • Sehr gute Mikrofone
  • Tadellose KI-Transkription
CONTRA

  • Premium-Pläne teuer
  • Kein Web-Interface
  • Konkurrenz mit mehr Features

soundcore Work

Design & Verarbeitung
Features
Bedienung
App
Preis-Leistungs-Verhältnis

89/100

Kompaktes, leichtes und überzeugendes KI-Diktiergerät mit sehr guten Mikrofonen und intuitiver Bedienung

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Versandlager: ca. 2-3 Werktagen versandbereit, Lieferzeit 3-4 WerktageLinz, Salzburg, Wels: 2-3 WerktageZentrale Timelkam: ca. 2 WerktageDornbirn, Graz Nord, Graz Süd, Innsbruck, Klagenfurt, Wien 20, Wien 3, Wr. Neustadt: 1 Woche
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Philipp Briel

Ich bin leidenschaftlicher Gamer seit meiner frühen Kindheit und habe neben dem PC nahezu jede Spielekonsole bereits besessen. Auch Technik begeistert mich, vor allem brenne ich für Peripherie, PCs, Notebooks und Gadgets.

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