Milch, zerbröseltes Knäckebrot und eine ordentliche Ladung Kurkumapulver – klingt fast nach einem missglückten Frühstück. Tatsächlich ist es aber unser Testparcours. Denn genau solche Sauereien passieren im Alltag. Und genau dafür soll der Tineco Floor One S7 Max Pro gemacht sein. Er ist das Topmodell der S7-Serie, nur die S9-Flaggschiffe rangieren im Tineco-Lineup noch darüber. Dafür fährt er ordentlich Technik auf: 22.000 Pa Saugleistung und eine HydroBurst-Sprühdüse, die Flecken per Hochdruck-Wasserstrahl einweicht. Dazu kommen motorisierte Räder mit Selbstantrieb. Die Station spült die Walze nach getaner Arbeit mit 85 Grad heißem Wasser durch und föhnt sie in fünf Minuten trocken. Auf dem Datenblatt liest sich das alles beeindruckend. Aber Datenblätter wischen bekanntlich keine Böden. Also musste der Tineco Floor One S7 Max Pro im Test ran.
Technische Daten des Tineco Floor One S7 Max Pro
| Produkt | Tineco Floor One S7 Max Pro |
|---|---|
| Gerätetyp | Akku-Wischsauger (Nass-/Trockensauger) |
| Saugleistung | bis zu 22.000 Pa |
| Leistung | 220 Watt |
| Reinigungsmodi | 4 (u. a. Auto, Max, Saugmodus) |
| Besonderheiten | HydroBurst-Sprühfunktion (Hochdruck-Wasserstrahl), KI-gesteuerte Abziehlippe, 180°-Neigungsfunktion, iLoop-Schmutzsensor, Selbstantrieb (SmoothPower) |
| Frischwassertank | 0,85 Liter |
| Schmutzwassertank | 0,72 Liter |
| Akkulaufzeit | bis zu 60 Minuten (herstellerabhängig vom Modus) |
| Ladezeit | ca. 4 bis 5 Stunden |
| Selbstreinigung | Heißwasser-Spülung (85 °C) mit anschließender Heißlufttrocknung in ca. 5 Minuten |
| Lautstärke | ca. 78 dB(A) |
| Gewicht | ca. 5,8 kg |
| UVP | 649 € |
Auspacken & Aufbau: In wenigen Minuten startklar
Beim Auspacken gibt es zunächst wenig zu meckern. Alle Komponenten sind ordentlich verpackt und der Lieferumfang ist doch relativ umfangreich. Im Karton befinden sich:
- Tineco Floor One S7 Max Pro Wischsauger
- Ladestation (inkl. Netzkabel)
- Ersatz-Bürstenrolle
- Ersatz-Trockenfilter
- Reinigungswerkzeug für die Wartung
- 500 ml Tineco-Reinigungslösung
- Kurzanleitung
Gerade die beigelegten Ersatzteile sind ein netter Bonus. In dieser Form bekommt man das nicht bei jedem Hersteller. So muss man sich zumindest in den ersten Monaten der Nutzung keine Gedanken über Verschleißteile machen.
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch direkt zu Beginn. Frisch aus dem Karton verströmte unser Testgerät einen etwas eigenartigen, leicht chemischen Geruch. Das kennt man von neuen Elektrogeräten zwar grundsätzlich. Hier war er aber doch etwas präsenter als gewohnt. Nach kurzer Zeit an der frischen Luft war davon allerdings nichts mehr wahrzunehmen.
Der Aufbau selbst ist dafür umso erfreulicher: Griffstange einstecken, Station aufstellen, Frischwassertank befüllen – fertig. Werkzeug wird nicht benötigt. Selbst ohne Blick in die Anleitung ist der S7 Max Pro in wenigen Minuten einsatzbereit. Hier merkt man, dass Tineco inzwischen einige Generationen an Wischsaugern auf dem Buckel hat. Alles greift sauber ineinander, nichts wackelt, nichts klemmt. Auch die Verarbeitung macht insgesamt einen wertigen Eindruck, wie man es in dieser Preisklasse erwarten darf.
Design, Verarbeitung & Tanksystem
Optisch macht der Floor One S7 Max Pro einiges her. Das Gerät wirkt modern und aufgeräumt, die Materialien fühlen sich hochwertig an. Alle Komponenten sitzen passgenau, nichts knarzt, nichts wirkt billig. Hier merkt man, dass Tineco im Premium-Segment mitspielt. Auch die Ladestation ist ordentlich verarbeitet – dadurch, dass sie relativ kompakt ist, nimmt sie zudem nicht übermäßig viel Platz ein.
Beim Tanksystem setzt Tineco auf die bewährte Trennung von Frisch- und Schmutzwasser. Der Frischwassertank fasst 0,85 Liter, der Schmutzwassertank 0,72 Liter. Der große Vorteil dieses Zwei-Tank-Prinzips: Gewischt wird immer mit sauberem Wasser. Das aufgesaugte Schmutzwasser wird separat gesammelt. Beim klassischen Wischmopp putzt man dagegen spätestens nach dem zweiten Eintauchen mit trübem Wasser weiter. Beide Tanks lassen sich mit einem Handgriff entnehmen. Auch das Befüllen und Entleeren geht leicht von der Hand. Im Schmutzwassertank sammelt eine Art Sieb die groben Partikel. Krümel und Flusen lassen sich so separat entsorgen, bevor das Wasser in den Abfluss wandert.
Auch für längere Reinigungsrunden reichen die Tankgrößen gut aus. Wer allerdings großzügig mit der Sprühfunktion arbeitet, sollte einkalkulieren, zwischendurch einmal nachzufüllen. Praktisch ist zudem die 180-Grad-Neigungsfunktion. Der Wischsauger lässt sich nahezu flach nach hinten umlegen und kommt so auch unter Möbel mit ausreichend Bodenfreiheit. Die blaue LED-Beleuchtung an der Bodendüse leuchtet den Bereich vor der Walze aus. Sie macht Staub und Krümel sichtbar, die man bei normalem Licht vielleicht glatt übersehen würde. Ein kleines Detail mit großem Nutzen.
Bedienung & Handling: Fährt fast von allein
Im Test zeigt der Tineco Floor One S7 Max Pro schnell eine seiner größten Stärken: das Handling. Dank des Selbstantriebs der Räder gleitet der Wischsauger nahezu mühelos über den Boden. Schiebt man ihn nach vorn, unterstützt der Antrieb die Bewegung. Zieht man ihn zurück, hilft er ebenfalls mit. Die Führung ist dadurch beim Reinigen wirklich entlastend. Trotz der knapp 5,8 Kilogramm Gewicht fühlt sich das Gerät leichtfüßig an. Auch längere Reinigungssessions gehen nicht in die Arme.
Die Bedienung erfolgt über gut erreichbare Tasten am Griff. Das Display zeigt alle wichtigen Informationen wie Akkustand und gewählten Modus an. Zwischen Auto-, Max- und Saugmodus wechselt man per Tastendruck direkt am Griff.
Der iLoop-Sensor erkennt automatisch, wie stark der Boden verschmutzt ist. Im Auto-Modus passt der Tineco Floor One S7 Max Pro Saugkraft und Wasserzufuhr entsprechend an. Sichtbar wird das über den farbigen Ring am Gerät: Bei stärkerer Verschmutzung wird die Anzeige rötlicher, bei weniger Schmutz wandert sie wieder Richtung Blau. Im Test funktionierte das zuverlässig und nimmt einem das ständige Nachjustieren weitgehend ab.
Eine kleine Eingewöhnung erfordert hingegen der Aufstellassistent beim Beenden der Reinigung. Das Gerät unterstützt einen dabei, den Wischsauger wieder in die aufrechte Parkposition zu bringen. Beim ersten Mal fühlt sich das allerdings etwas ungewohnt, fast schon eigenwillig an. Man muss ein Gespür dafür entwickeln, wann und wie das Gerät „mitzieht“. Hat man den Dreh aber einmal raus, entpuppt sich die Funktion als durchaus nützlich. Der Sauger findet dann ohne Kraftaufwand sauber in die Senkrechte. Hier gilt also: erst stutzen, dann schätzen lernen.
Der Tineco Floor One S7 Max Pro im Wischtest: Milch, Knäckebrot und Kurkuma
Genug der Theorie – ran an den Schmutz. Für unseren ersten Praxistest haben wir eine bewusst fiese Kombination auf unserem Laminat verteilt: Milch, zerbröseltes Knäckebrot und Kurkumapulver. Diese Mischung deckt gleich mehrere Herausforderungen ab. Flüssigkeit, grobe Krümel und ein feines Pulver, das sich mit der Milch zu einer zähen, färbenden Paste verbindet. Gereinigt wurde im Auto-Modus – also so, wie es die meisten Nutzer wahrscheinlich tun würden.
Das Ergebnis: grundsätzlich stark, mit kleinen Einschränkungen. Der Tineco Floor One S7 Max Pro nimmt im Test Flüssigkeit und Krümel in einem Rutsch auf. Der Boden ist danach sichtbar sauber. Die Wischleistung ist wirklich gut, das Gerät arbeitet sich zügig durch die Sauerei. Allerdings zeigte sich auch: Wer dem Wischsauger zu viel auf einmal zumutet, bringt ihn an seine Grenzen. Bei unserer recht üppigen Portion setzte sich ein Teil des Schmutzes vorne an der Gummilippe fest. Er wurde also nicht vollständig eingesaugt. Hier hilft es, in mehreren Bahnen zu arbeiten. Bei extremen Verschmutzungen lohnt auch der direkte Wechsel in den Max-Modus, statt alles in einer Überfahrt erledigen zu wollen.
Richtig positiv überrascht hat uns dagegen das Thema Streifenbildung. Trotz Milch und färbendem Kurkuma zog der S7 Max Pro keinerlei Schlieren über den Boden. Direkt nach der Reinigung ist zwar eine feuchte Spur gut erkennbar. Nach dem Abtrocknen war davon aber absolut nichts mehr zu sehen. Kein Streifen, kein Schleier, keine Ränder. Genau hier trennt sich bei Wischsaugern erfahrungsgemäß die Spreu vom Weizen. Der Tineco liefert an dieser Stelle ein wirklich sauberes Ergebnis ab. Dazu dürfte auch die automatisierte Abziehlippe beitragen. Sie streift überschüssige Feuchtigkeit beim Zurückziehen zuverlässig ab.
Kantenreinigung im Max-Modus: Flusen und Krümel am Geräterand
Im zweiten Test haben wir uns die Kantenreinigung vorgenommen – traditionell eine Schwachstelle vieler Wischsauger. Als Testszenario diente der Bereich direkt an unserem Wäschetrockner. Dort haben wir eine Mischung aus Flusen, Knäckebrotkrümeln und Paprikapulver entlang der Kante verteilt. Also genau die Art von Schmutz, die sich in Realität gerne an Sockelleisten und Gerätekanten sammelt. Für diesen Test haben wir den Max-Modus gewählt, um das Maximum aus dem Gerät herauszuholen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Tineco Floor One S7 Max Pro nahm im Test das meiste des Schmutz-Mixes zuverlässig auf. Dabei fuhr er erfreulich nah an die Kante heran. Paprikapulver und Krümel verschwanden nahezu vollständig. Auch der Großteil der Flusen wurde eingesaugt. Lediglich unmittelbar unterhalb der Trocknerkante und in den Fugen des Laminats blieben ein paar Flusen liegen – also dort, wo das Gerät physisch schlicht nicht mehr hinkommt.
Das ist allerdings weniger ein Kritikpunkt am Tineco als vielmehr eine Frage der Physik. Kein Wischsauger dieser Bauart kommt unter eine überstehende Kante, unter der die Bodendüse keinen Platz findet. Für solche Stellen bleibt der klassische Handgriff mit Handsauger oder Besen weiterhin unvermeidlich. Im Vergleich zu manch anderen Geräten schlägt sich der S7 Max Pro an Kanten aber wirklich ordentlich.
HydroBurst-Sprühfunktion: Praktisch bei Angetrocknetem
Eines der auffälligsten Features des Tineco Floor One S7 Max Pro ist die HydroBurst-Sprühfunktion. Auf Knopfdruck sprüht ein gezielter Wasserstrahl flach vor den Wischkopf und feuchtet Verschmutzungen an, bevor die Walze darüberläuft. Das klingt auf dem Papier erst einmal nach typischem Datenblatt-Extra, hat sich im Test aber als ziemlich praktische Funktion erwiesen.
Ausprobiert haben wir das unter anderem mit Schokocreme und leicht angetrocknetem Senf auf dem Boden. Beides gehört zu den Verschmutzungen, bei denen man mit einem normalen Wischmopp schnell schmiert oder mehrfach nacharbeiten muss. Mit HydroBurst reichte es, die Stelle kurz einzusprühen, ein paar Sekunden wirken zu lassen und anschließend mit dem Wischsauger darüberzufahren. Schokocreme und Senf lösten sich sichtbar an und wurden von der Walze zuverlässig aufgenommen.
Gerade bei klebrigen Flecken, Essensresten oder angetrockneten Tropfen ist die Sprühfunktion deshalb mehr als ein nettes Extra. Man muss nicht sofort mit Druck über dieselbe Stelle schrubben, sondern lässt das Wasser kurz vorarbeiten. Das spart Überfahrten und reduziert die Gefahr, den Schmutz erst einmal breiter auf dem Boden zu verteilen. Wer Kinder, Haustiere oder einfach regelmäßig Küchenkleckereien auf dem Boden hat, dürfte HydroBurst schnell zu schätzen wissen. Nur den Wasserverbrauch sollte man im Blick behalten: Wer großzügig sprüht, muss den 0,85-Liter-Frischwassertank entsprechend früher nachfüllen.
Selbstreinigung & Wartung: Die Station macht den Dreck weg
Nach unseren beiden Tests sah die Bürstenwalze des Tineco Floor One S7 Max Pro erwartungsgemäß mitgenommen aus. Vor allem die intensive Farbe des Paprikapulvers hatte sich sichtbar in der Rolle festgesetzt. Auch Rückstände des Milch-Knäckebrot-Mixes waren noch zu erkennen. Wer jetzt befürchtet, die Walze per Hand auswaschen zu müssen, kann aufatmen. Denn genau hier kommt die Selbstreinigungsfunktion der Station ins Spiel.
Nach getaner Arbeit stellt man den S7 Max Pro einfach in die Station und startet die Selbstreinigung. Die Walze wird dann mit 85 Grad heißem Wasser durchgespült und anschließend mit heißer Luft getrocknet. Der gesamte Vorgang dauert nur rund fünf Minuten. Und das Ergebnis überzeugt: Nach dem Durchlauf waren sämtliche Rückstände aus der Rolle verschwunden. Selbst die hartnäckige Paprikafarbe war restlos weg. Die Walze kam sauber und trocken aus der Station – ohne muffigen Geruch, ohne Verfärbungen. Genau so muss das sein. Eine feuchte, verschmutzte Walze ist bei Wischsaugern nämlich die häufigste Ursache für Gerüche und Bakterienbildung.
Der manuelle Wartungsaufwand bleibt damit überschaubar. Im Wesentlichen beschränkt er sich auf das Entleeren des Schmutzwassertanks und das Nachfüllen des Frischwassers. Einzig die Lautstärke der Selbstreinigung sollte man einplanen. Leise ist der Vorgang nicht, bei rund fünf Minuten Dauer aber absolut verschmerzbar. Und definitiv angenehmer, als die Walze von Hand unter dem Wasserhahn auszuwaschen.
Akku & Lautstärke
Der Akku des Tineco Floor One S7 Max Pro soll laut Hersteller bis zu 60 Minuten durchhalten. Dieser Wert hängt naturgemäß stark vom gewählten Modus ab. Im Auto-Modus sind realistisch rund 50 Minuten drin. Das reicht für die allermeisten Wohnungen locker aus. Im Max-Modus schrumpft die Laufzeit dagegen spürbar zusammen. Für die tägliche Reinigung einer normal großen Wohnung muss man sich um den Akkustand jedenfalls keine Sorgen machen. Geladen wird bequem in der Station, eine volle Ladung dauert etwa vier bis fünf Stunden. Mit rund 78 dB(A) ist der Wischsauger im Betrieb hörbar, aber nicht unangenehm laut. Das ist vergleichbar mit einem klassischen Staubsauger.
Tineco Floor One S7 Max Pro im Vergleich: Fold Elite, Stretch Steam Plus oder S9 Artist?
Tineco hat inzwischen ein ziemlich breites Wischsauger-Lineup. Da stellt sich natürlich die Frage, wie sich der S7 Max Pro gegen seine Geschwister schlägt. Drei spannende Alternativen haben wir derzeit ebenfalls im Haus – hier sind die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:
| S7 Max Pro | S7 Fold Elite | S6 Stretch Steam Plus | Station S9 Artist | |
|---|---|---|---|---|
| Saugleistung / Leistung | 22.000 Pa | 22.000 Pa | k. A. in Pa; 1.440 W Leistung | ca. 22.000 Pa |
| Besonderheit | HydroBurst-Sprühdüse, KI-Abziehlippe | Knickgelenk (90°), schmalste Bauform | Dampfreinigung bis 160 °C, ohne Reinigungsmittel, kabelgebunden | Station füllt Frischwassertank automatisch nach |
| Unter Möbel | 180°-Neigung | 90°-Knickgelenk (dadurch auch 180° Neigung) | 180° Lay-Flat (13 cm hoch) | 180°-Neigung |
| Frisch-/Schmutzwassertank | 0,85 l / 0,72 l | 0,6 l / 0,4 l | 1,0 l / 0,72 l | 0,85 l / 0,72 l + 5-l-Stationstank |
| Akkulaufzeit | bis 60 Min. | bis 70 Min. | entfällt (8,3-m-Kabel) | bis 75 Min. |
| Selbstreinigung | 85 °C Heißwasser + 5 Min. Trocknung | Selbstreinigung in der Station | Selbstreinigung mit Dampf-Unterstützung | FlashDry: 85 °C + 5 Min. Trocknung |
| Preis | 649 € UVP | 599 € UVP | ca. 399 € | 899 € UVP |
| Ideal für | Allrounder | Kleine Wohnungen, wenig Stauraum | Hygiene-Fans, Haushalte mit Kindern/Tieren | Maximaler Komfort, große Flächen |
Kurz zusammengefasst: Der Fold Elite ist der Kompakte, der S6 Stretch Steam Plus der Hygiene-Spezialist mit Dampf und die Tineco Floor One Station S9 Artist die Komfort-Königin. Der Tineco Floor One S7 Max Pro positioniert sich in dieser Runde als Allrounder. Er bietet große Tanks, die praktische Sprühdüse und starke Alltagsleistung zum aktuell attraktivsten Kurs.
Der Tineco Floor One S7 Max Pro ist ein starker Wischsauger mit kleinen Grenzen
Der Tineco Floor One S7 Max Pro hat uns im Test überzeugt – und zwar genau dort, wo es im Alltag zählt. Die Wischleistung ist stark, die Führung dank Selbstantrieb hervorragend. Das Streifenbild ist nach dem Trocknen schlicht makellos. Dazu kommen durchdachte Features wie die HydroBurst-Sprühfunktion, die sich bei angetrockneten Flecken als echter Mehrwert entpuppt. Die Selbstreinigung spült selbst hartnäckige Paprikafarbe rückstandslos aus der Walze. Der Wartungsaufwand sinkt damit auf ein Minimum.
Perfekt ist der S7 Max Pro allerdings nicht. Bei extremen Verschmutzungen in großer Menge kann sich Schmutz an der Gummilippe festsetzen. In Bodenfugen bleiben nach der ersten Überfahrt minimale Reste zurück. Und unter überstehende Kanten kommt das Gerät bauartbedingt nicht. Auch der etwas eigenartige Geruch beim Auspacken bleibt als kleiner Minuspunkt hängen, war bei unserem Testgerät aber nach kurzer Zeit verflogen.
Der Aufstellassistent ist dagegen weniger ein Makel als eine Gewöhnungssache. Beim ersten Mal wirkt es etwas ungewohnt, wenn das Gerät beim Aufrichten spürbar mitarbeitet. Hat man den Bewegungsablauf einmal raus, ist die Funktion aber durchaus praktisch.
Unterm Strich sind das allesamt Kleinigkeiten, die den sehr guten Gesamteindruck kaum trüben. Für die tägliche Reinigung ist der Tineco Floor One S7 Max Pro wirklich empfehlenswert. Und auch kleinere Unfälle in der Küche sind mit dem Gerät schneller beseitigt, als man Wischmopp sagen kann. Wer einen zuverlässigen, komfortablen Wischsauger für Hartböden sucht, macht mit dem S7 Max Pro nichts falsch. Gerade zum mittlerweile deutlich gesunkenen Straßenpreis ist das Gesamtpaket durchaus attraktiv.
VORTEILE
- Starker Selbstantrieb erleichtert Führung trotz 5,8 kg
- Heißwasser-Selbstreinigung mit 85°C und Trocknung in 5 Minuten
- 180-Grad-Neigung für Reinigung unter Möbeln
- HydroBurst-Hochdruckstrahl gegen hartnäckige Flecken
- Zwei-Tank-System trennt Frisch- und Schmutzwasser sauber
- Umfangreiches Zubehör mit Ersatzrolle und Ersatzfilter
NACHTEILE
- Chemischer Geruch direkt nach dem Auspacken
- Tanks bei intensiver Nutzung relativ schnell leer
- Lautstärke von 78 dB deutlich hörbar
Fazit
Der Tineco Floor One S7 Max Pro überzeugt mit starker Saugleistung, intelligentem Selbstantrieb und gründlicher Selbstreinigung. Für große Haushalte eine echte Arbeitserleichterung, die ihren Preis wert ist.
