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Getestet: Teufel Cinebar Duett

Kinofeeling mit einer Soundbar?

Erster Eindruck

Kabellos geht’s im ersten Test mit Bluetooth und Spotify los. Hierfür muss der Bluetooth-Knopf auf der Fernbedienung für einige Sekunden gedrückt und das Gerät mit dem Handy gesucht werden, schon ist das Pairing fertig. Ich bin zunächst mit dem Klang unzufrieden. Im direkten Vergleich mit anderen Produkten verliert die Soundbar haushoch – vorerst. Mit einigen Anpassungen ändert sich das nämlich, der Klang der Cinebar Duett kann dann sogar mit 3-Wege-Lautsprechern mithalten. Dazu aber später mehr…

Das Pairing mit Bluetooth ist zwar benutzerfreundlich, kann aber keine Grundlage für einen seriösen Soundtest sein. Ich höre mit dutzenden verschiedenen Genres und allen Endgeräten über einen Zeitraum von mehreren Wochen weiter.

Die Cinebar Duett

Cinebar Duett weiß Quelle: Teufel

Die Cinebar setzt sich aus „Side-Firing-Speakern“, dem externen Subwoofer und sechs frontalen Lautsprechern zusammen. Diese werden von sechs Endstufen befeuert, jeder Kanal bekommt seine eigene Endstufe. Verpackt ist die Technik in einem wertigen Gehäuse aus Kunststoff. Den Ton kann man mit der Cinebar Duett mit 90 (max. 120) Watt genießen. Eine Standby-Funktion minimalisiert den Stromverbrauch auf 0,4 Watt.

Wir finden bei der Cinebar das von Teufel bekannte Display hinter der Front vor. Die Anzeige versteckt sich hinter einer Zellulose-Beschichtung, die die gesamte Front umfasst. Sie kann gedimmt oder ganz ausgeschaltet werden.

Display Quelle: Teufel

Es gibt keine störenden Elemente und auch „off“ macht die Soundbar etwas her. Der Subwoofer ist minimalistisch und modern designt. Die Speaker werden von roten Zierringen umfasst. Der rote Kontrast wird zudem durch Schlaufen an der Rück- und den Gummifüßen an der Unterseite weiterverfolgt. Das Design kann überzeugen.

An den Grundmaßen gibt es nichts zu beanstanden. Die Breite ist mit 96cm gerade noch kompakt. Das Gewicht der Soundbar ist mit 2,2kg recht leicht, das des Subwoofers mit 8,6kg stattlicher. Das Duett steht auf dem Boden und dem Fernsehtisch sicher und rutschfest. Äußerlich unterscheidet sich die Soundbar von anderen Modellen. Mit etwas Phantasie sieht das Teststück aus wie ein überdimensionaler Telefonhörer. Die Form ist bewusst konzipiert, um die Raumabdeckung und das Klangbild zu verbessern.

Zwar nicht direkt zum Produkt gehörig, aber trotzdem nennenswert ist der gute Support und Service aus dem Hause Teufel. Es gibt 8 Wochen Rückgaberecht, falls man sich nicht mit dem Stück anfreundet. Neben der 2-jährigen Herstellergarantie für elektrische Komponenten gibt es bei Teufel eine 12-jährige Garantie für Gehäuse.

Anschlüsse

Die Bluetooth-Reichweite ist mit 10m relativ kurz beschränkt, funktioniert in der Wohnung aber auch durch Wände ohne Störungen. Die Übertragung ist mit allen Geräten (Android, iOS, Mac OS, Windows-PC und Linux) möglich und verspricht mit dem Codec 4.0 apt-X CD-Qualität.

Neben Aux, Receiver oder CD-Player können auch alle bekannten Fernsehtypen problemlos über HDMI angesteuert werden. Voraussetzung für Letzteres ist, dass der Fernseher HDMI-Typ ARC unterstützt, ansonsten benötigt man zusätzlich ein optisch digitales Audiokabel. Die Kabeleingänge an der Soundbar sind praktisch in das Gehäuse hinein gerückt. Die Cinebar Duett ist bei den Anschlussmöglichkeiten vielseitig. Anbringen lässt sie sich zudem mit einer integrierte Wandhalterung.

Ein Aux-Kabel, oder zumindest eins für die Verbindung zum Fernseher hätte man noch mit ins Paket reinlegen können, außerdem vermisse ich eine Bedienfunktion über USB.

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Marlon

Meine Begeisterung für Gaming und meine Neugierde für Hardware führten mich 2015 zu Basic-Tutorials. Neben eigenen Projekten im Bereich CS:GO entwickelte ich Interesse am Verfassen einiger Beiträge für den Blog. Dieser gibt mir fortan eine Plattform, um unverfälschte Produkttests und News über für mich ansprechende Themen zu verfassen. Ich gebe gerne Hilfestellungen und entwickle eigene Rezensionen.

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