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Teufel: Power HiFi Soundsystem komplett überarbeitet

Pünktlich zur IFA präsentierte der deutsche Audiospezialist Teufel einige neue Produkte. Darunter befindet sich auch das riesige modulare Lautsprechersystem Power HiFi. Vorgestellt wurde das System schon auf der IFA 2018, doch Teufel hat es nochmal komplett überarbeitet, da es Probleme mit dem Gehäuse gab. Teufel selbst spricht davon, dass das Gerät die Vorstellung von Lautsprechern neu definiere.

Tatsächlich ist das Gerät in jeder Hinsicht aufsehenerregend. So sind bereits die Maße des modularen Systems beeindruckend: Sind alle drei Teile des Soundsystems aufgebaut, kommt es auf knapp 130 cm Bauhöhe. Zusammengesetzt ist es indes aus einer Hochton-, einer Mittelton- und einer Tieftoneinheit. Gestaltet ist das System eindeutig für den Einsatz auf größeren Musikveranstaltungen. Alle drei Teile sind sehr robust aufgebaut, sodass sie problemlos auf Bühnen zum Einsatz kommen können. Ferner ist das größte der drei Module mit Tragegriffen ausgestattet, was den Transport des Geräts erleichtert.

Den Sound bewirbt Teufel als extrem laut – dennoch soll er klar definiert sein. Auch hier ist wieder auf den Einsatzbereich des Geräts hinzuweisen: Für das heimische Wohnzimmer ist das Soundsystem nicht geeignet. Mit ihm sollen kleinere Hallen beschallt werden, was ohne extrem lauten Sound kaum möglich ist. Der Schallpegel liegt bei über 120 Dezibel. Zum Einsatz kommen im Übrigen auch Class-D-Verstärker mit einer Gesamtleistung von 380 Watt. Beim Probehören in den großen Teufelräumen konnte die Lautstärke nur auf 60 Prozent gesetzt werden, was mir persönlich trotz des Abstands bereits zu laut war. Die Teufel Power HiFi haben also ordentlich Druck.

Wie bei derartigen Soundsystemen üblich, verfügt auch das jetzt vorgestellte Systeme über außerordentlich viele Möglichkeiten der Einflussnahme auf den Sound. So lassen sich beispielsweise Stereo- und Mono-Sets optisch erstellen oder Bluetoothverbindungen mit AptX zur hochqualitativen kabellosen Übertragung herstellen. Darüber hinaus lassen sich alle drei Pegel einzeln einstellen, sodass ohne größere Probleme ein ausgewogener Klang erreicht werden kann. Ergänzt werden die genannten Funktionen durch Auto-On-Off-Funktionalität via Cinch, XLR und Bluetooth sowie durch ein großes Bedienpanel aus Metall, welches mit einem Display, einer USB-Soundkarten-Funktion und einer Fernbedienung ausgestattet ist.

Erhältlich ist das modulare Soundsystem ab dem vierten Quartal dieses Jahres für rund 1.300 Euro. Alternativ kann es als Stereopaar mit XLR-Kabel für rund 2.500 Euro erworben werden.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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