Audio Testberichte

Teufel Rockster XS (2017) Bluetooth-Lautsprecher im Test

Ist die Neuauflage des handlichen Outdoor-Speakers gelungen?

Bedienung

Steuertasten für den Titelsprung wurden beim Vorgängermodell vergeblich gesucht. Diese praktischen Bedienelemente wurden nun endlich verbaut, sodass der Nutzer den Teufel Rockster XS nun komplett ohne Griff zum Handy bedienen kann. Insgesamt finden sich eine Play-, eine Pause-, eine Vor-/Zurück- sowie eine Lautstärketaste. Somit ist die Steuerung der Musik ohne jedes Problem direkt an der Box möglich. Zusätzlich finden sich zwei Leuchten, die den Betrieb des Gerätes sowie eine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone anzeigen. Während diese Leuchten beim Vorgängermodell deutlich sichtbar an der Front angebracht waren, finden sie sich nun in wesentlich dezenterer Form neben den anderen Steuerelementen der Box. Die Verbindung zum Smartphone wird weiterhin auf einfachem Wege via Bluetooth oder NFC hergestellt. Außerdem steht ein herkömmlicher Klinkenanschluss bereit. Hinzugekommen ist eine Ladefunktion für Smartphones, die sich in der Praxis vor allem im Outdoor-Einsatz als sehr praktisch erweisen dürfte.

Insgesamt ist die Bedienung des Rockster XS (2017) gegenüber dem Vorgänger also deutlich vereinfacht worden. Auch hier finden sich keine Kritikpunkte.

Ebenfalls betrachtenswert ist die Akkuleistung des Gerätes, die von Teufel mit 4.400 mAh und einer maximalen Betriebsdauer von 30 Stunden beziffert wird. Im Test hält der Akku nicht derart lange durch. Dies ist jedoch auch darauf zurückzuführen, dass das Gerät nicht sonderlich akkusparend betrieben wurde. Letztendlich ist die Dauer des Betriebs von der Lautstärke und der Betriebsart abhängig. Auch das Laden eines Smartphones wirkt sich selbstverständlich negativ auf die Akkulaufzeit aus. Zur Beschallung für eine ausgelassene Gartenparty reicht der Akku aber in jedem Fall.

Klang

Teufel hat den Klang hörbar verbessert. Zahlreiche Details wurden überarbeitet, sodass der Sound nun noch ausgewogener ist als beim Vorgängermodell, das bereits überzeugen konnte. Im Test zeigen die Höhen sich deutlich klarer als beim Vorgänger. Die Mitten erscheinen nicht mehr belegt, während die Bässe ihre gewohnte Tiefe behalten. Insgesamt kann der Klang komplett überzeugen.

Der Teufel Rockster XS (2017) in voller Pracht
Der Teufel Rockster XS (2017) in voller Pracht

Weiterhin positiv ist die Anhebung des Maximalpegels, bei dem die Bässe automatisch reduziert werden. Ein unangenehmes Dröhnen entsteht somit in keiner Situation.

Negativ anzumerken ist der Wegfall des Outdoor-Modus, welcher beim Vorgängermodell für eine Anhebung der Lautstärke bei gleichzeitiger Betonung der Mitten sorgte. Vermisst wurde dieser jedoch nicht, somit konnte das Gerät in allen klangbezogenen Punkten überzeugen.

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Vorherige Seite 1 2 3Nächste Seite
Tags

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

Related Articles

Back to top button