PC- & Konsolen-Peripherie

The Black Knight, Samsungs 49-Zoll Gaming-Monitor im Test

Design und Verarbeitung

Das Design des CRG9 ist relativ schlicht gehalten. Der Fuß glänzt in Silber und hat eine Art gebürstetes Metall als Beschichtung. Im Vergleich zu anderen Modellen und Herstellern ist der Fuß selbst recht klein und kompakt, gerade, wenn man an die Größe des Monitors denkt. Die Ränder sind recht klein gehalten, lediglich die Unterseite ist mit über 2 cm etwas breiter. Farblich ist alles einheitlich und lediglich das Samsung-Logo, welches Zentral unter der Bildfläche glänzt, hebt sich noch etwas ab. Auf der Rückseite sieht es ähnlich aus. Lediglich das Logo sticht hervor und ansonsten wurde beim Design auf schlichte Eleganz gesetzt. Was allerdings auffällt ist der kleine Belüftungsschlitz, der sich fast über die gesamte Breite zieht und durch die zusätzliche Abdeckung der Anschlüsse bleibt auch hier nichts auffälliges übrig. Doch das öffnet die Möglichkeiten die eingebaute LED-Beleuchtung ins Spiel zu bringen.  Die Halterung am Monitor, an der der Fuß angebracht wird, hat eine weiße LED-Beleuchtung, um etwas mehr Abwechslung in das Design zu bringen.

Ergonomie

Die ergonomischen Einstellungen, die der CRG9 mit sich bringt, sind alles, was man braucht. Mit einer Höhenverstellung von 120 mm in Kombination mit der Neigung um fast 20° wird jede Sitzposition ermöglicht. Sollte der Monitor nicht zentral vor einem stehen, so lässt sich durch das Drehen um insgesamt 30° auch dieses Problem lösen. Damit sind hier keine Grenzen gesetzt, egal wie ergonomisch man selbst sitzt.

Technik und Bildqualität

Schauen wir uns nun die Technik einmal genauer an. Das verwendete VA-Panel ist grob ein Mittelding, zwischen dem sehr schnellen, aber von der Bildqualität her schlechten TA-Panels und ist im Vergleich aber schneller als die IPS-Panels, auch wenn diese in der Regel nochmal bessere Bildqualität bieten. Leider müssen wir in dem Zuge aber auch einfach genau darauf hinweisen, dass es nun mal nicht alles so schön ist, wie es auf dem Papier steht. Die angegebenen Daten hängen stark von der Verwendung ab. Gerade was die Frequenz und die Reaktionszeit angeht, so muss man bestimmte Einstellungen vornehmen. Dazu aber im nächsten Kapitel mehr.

Anschlüsse

Gehen wir jetzt einmal genauer auf die Bildqualität ein. Je größer das Display, desto schwieriger ist es auch oft gleichmäßige Helligkeit zu realisieren. Der CRG9 bekommt das schon ziemlich gut hin. Vertikal gibt es keine hellen Flecken, lediglich am oberen und unteren Rand ist jeweils der erste Zentimeter etwas stärker beleuchtet. Das Ganze ist aber in einem Spiel überhaupt kein Problem denn auch durch DisplayHDR 1000 und LocalDimming werden die Kontraste selbst in jeder Ecke verstärkt und so bleiben keine Details unentdeckt. Auch die Farbdarstellung gefällt uns sehr gut. Hier hat Samsung dank der QLED-Technologie eine gute Arbeit geleistet.

Ausstattung & Bedienung

In der Preisklasse des CRG9 ist die Ausstattung der Anschlüsse immer ähnlich. Es gibt insgesamt sogar vier USB-Ports, wovon aber nur zwei über USB 3.0 verfügen. Zusätzlich gibt es auch ein Kopfhöreranschluss, sodass fast alle Anbindungen direkt am Monitor getätigt werden können. Wem das noch nicht reicht, dem wir noch ein Headsethalter gleich mit angeboten, sodass auch das Headset seinen Platz bekommt.

Headset Halter

Das Einstellungsmenü wird durch  das Drücken des „Joysticks“ an der unteren Seite des Monitor geöffnet. Hier ist dann sehr übersichtlich alles aufgelistet, was man so alles einstellen kann. Das gesamte Menü ist sehr intuitiv aufgebaut und man findet schnell alle gewünschten Einstellungen.  Zudem lässt sich der Augenschonmodus durch einen simplen Zug nach vorne ein- und ausschalten. Dieser ist besondern fürs lange Arbeiten am PC wirklich gut.

Gaming, Office & PbP

Schauen wir uns nun mal die vielen Möglichkeiten an, die in dem Monitor integriert sind, bevor wir mal genauer gucken, was beim Gaming oder im Office-Betrieb möglich ist. Eine der Hauptfunktionen, die mir persönlich beim CRG9 wichtig sind, ist der PbP-Mode. Der Picture-by-Picture Mode bietet einem die Möglichkeit zwei Monitorsignale auf einem Display wiederzugeben. Daraus ergibt sich die Möglichkeit nicht das 32:9 Format zu nutzen, sondern zwei 16:9 Bilder und das jeweils in WQHD (1440p). Zusätzlich erhält man die Möglichkeit die Formataufteilung auf 21:9 und 11:9 anzupassen, dadurch erhält man noch mehr Möglichkeiten seine eigenen Wünsche zu verwirklichen. Doch eines sollte einem im PbP klar sein. Die Reaktionszeit und auch die Bildwiederholungsrate wird begrenzt und lässt sich nicht mehr einstellen. Statt bis zu 120 Hz sind leider nur noch 100 Hz möglich und auch die Reaktionszeit kann nicht verbessert werden. Wenn wir uns also mit dem FPS Gaming mit hohen FPS auseinandersetzen wollen, dann müssen wir auf den PbP Mode verzichten.

Samsung CRG9

Schauen wir nun mal was der Monitor so im Gaming drauf hat. Wie schon erwähnt können wir mit 120 Hz spielen und dann auch die Reaktionszeit anpassen. Doch man sollte sich immer im Klaren sein, je schneller die Reaktionszeit eingestellt wird, desto schlechter werden die Details dargestellt und es wirkt letzten Endes etwas verwaschen. Zudem unterstützt nicht jedes Spiel ein solch doch ungewöhnliches Format. Beispielsweise Valorant schneidet rechts und links die Ränder einfach ab. Aber einige Spiele unterstützen dieses Format und so ist tatsächlich der Überblick über eine Map oder über das generelle Spielgeschehen deutlich größer. Aber das Ganze muss gelernt sein, denn ein Umstieg kann einen ganz schön aus der Bahn werfen. Aus unserer Sicht ist aber dieses Format und die daraus entstehenden Möglichkeiten nicht in jedem Spiel wirklich sinnvoll. Schnelle Shooter oder auch Spiele mit schnell wechselnden Spielgeschehen geben kaum die Möglichkeit die volle Informationsflut zu bewältigen und überfordern einen eher. Spiele in denen man die Szenerie oder einen größeren Überblick bekommt, machen aber dafür deutlich mehr Spaß.

Samsung CRG9

Und wie sieht es aus im Office? Eigentlich ist der Monitor speziell für Gamer ausgelegt, doch natürlich kann man ihm auch gut im Office nutzen. Hier fallen dann nämlich alle Nachteile, die das Format oder das PbP mit sich bringt, raus. Wir brauchen keine niedrige Reaktionszeit und auch 100 Hz reichen mehr als aus, um Officearbeiten auszuführen. Die große Fläche dagegen bietet einem viele Möglichkeiten die Fenster zu sortieren und zu Platzieren und viele Fenster parallel zu bearbeiten. Gerade, wenn mehrere Fenster von einem Browser sichtbar sind lässt es sich viel angenehmer suchen und arbeiten.

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Jonathan Klein

Ich studiere Elektrotechnik und bin leidenschaftlicher Zocker. In meiner Freizeit bin ich im CVJM aktiv unterwegs und beschäftige mich gerne mit allem rund ums Thema Gaming und Computer.

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