Spiele Testberichte

Einchecken im Penrose: The Spectrum Retreat im Test

Fazit zum The Spectrum Retreat Test

Das preisgekrönte Ein-Mann-Projekt kann sich durchaus sehen lassen und sich problemlos mit ähnlichen Titeln des Genres messen. Neben kniffeligen Rätseln kommt das Spiel mit einer interessanten Story, die allerdings an einigen Stellen – gerade gegen Ende – etwas löchrig ist.

Mit zwei verschiedenen Enden könnte das Spiel durchaus Replayvalue bieten, allerdings bieten die Rätsel beim zweiten Mal einfach nicht so viel Reiz wie beim zweiten Durchlauf. Darüber hinaus ist in meinen Augen ein Ende unbefriedigender als das andere und es fühlt sich nicht wie eine Belohnung an, eines der beiden zu erspielen. Das ist aus einer erzählerischen Perspektive wahrscheinlich auch so gedacht, sorgt aber nicht für mehr Spaß beim zweiten Spieldurchlauf, unter anderem auch, weil es stehts nur einen Lösungsweg gibt.

Mit etwa 6-7 Stunden Spielzeit und einem Preis von ungefähr 13 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus angemessen. Wer Spaß an Rätseln hat und beklemmende, emotional geladene, aber gleichzeitig auch mysteriöse Geschichten mag, für den ist The Spectrum Retreat definitiv ein Kauf wert.

Pro
Contra
Story
80%
  • schön erzählt mit vielen Wendungen
  • Monologe sehr natürlich geschrieben
  • Zwei Enden
  • Weist gegen Ende einige Logikfehler auf
  • Enden sind sehr unbefriedigend
Gameplay
85%
  • Neue Elemente im Laufe des Spiels
  • Relativ viel Backtraking erforderlich
Balance
80%
  • Hinweise für Codes sind eindeutig, aber nicht zu offensichtlich
  • längere Level könnten Checkpoints vertragen
Steuerung
85%
  • Intuitive, leicht zu erlernende Steuerung
  • Manchmal nicht ganz reibungslos
Grafik & Sound
100%
  • Schöne Grafik
  • Passende musikalische Untermalung

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Katharina Mundt

Ich bin Katharina Mundt, stamme aus Lübeck und bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Videospielen. Mittlerweile bin ich zweiundzwanzig Jahre alt und studiere in meinem Geburtsort.

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