PC-Komponenten

Thermaltake AH T200 – Ein Kampfhubschrauber für zu Hause

Praxis & Kühlung

Der PC ist zusammengebaut, alles ist bereit für den Start des PCs. Somit kann das Kapitel „Praxis“ losgehen. Beim Start ist uns sofort die Lautstärke aufgefallen. Anders als bei normalen Towers ist der AH T200 bei dem Punkt der Lautstärke oben mit dabei. Durch den offenen Rahmen kann zwar sehr viel Luft in das Gehäuse gelangen, was sehr gut ist, aber dadurch im gleichen Zuge auch viel Krach nach außen gelangen. Am auffälligsten hört man dabei die 3,5″-HDD mit ihren dazugehörigen Geräuschen. Beim Kauf sollte man sich vorab Gedanken machen, ob man dies als störend empfindet. Dafür hat man aber ein außergewöhnliches Design. Eine Ungereimtheit finden wir bei der Power-LED. Das ganze Gehäuse ist in Schwarz und in Weiß gehüllt. Die Power-LED leuchtet in Blau und zerstört etwas das Gesamtbild von oben.

Um die Kühlung des Gehäuses zu testen, haben wir die Temperatur des Systems im unbelasteten Zustand und im belasteten Zustand in einem 30 minütigen Intervall getestet. Die Zimmertemperatur lag dabei bei ungefähr ~22 °C. Für die Belastung haben wir das System mit Prime95 und FurMark zum Schwitzen gebracht. In der folgenden Tabelle seht ihr unsere Testergebnisse:

Lüfterleistung Temperatur CPU Temperatur GPU
5V ohne Belastung 34 °C 26 °C
12V mit Belastung 70 °C 76 °C

Die Kühlleistung ist wie im Voraus zu erwarten sehr gut. Durch den offenen Rahmen-Design gelangt sehr viel neue und frische Luft in das Gehäuse und damit wurde für ein guten Airflow gesorgt. Der Airflow ist zwar nicht ganz perfekt kontrolliert gesteuert, reicht aber wegen des offenen Rahmen perfekt aus. Eine wichtige Bemerkung müssen wir an dieser Stelle machen. Aufgrund dessen, dass das Gehäuse offen designt worden ist, kann die Luft ungefiltert aus mehreren Winkeln in das Gehäuse gelangen und auch wieder ausweichen. Das hat zur Folge, dass viel Staub im und rund um das Gehäuse gesammelt wird. Wer das Gehäuse und seinen PC nicht oft aussaugen möchte, sollte auf diese Bauart von Gehäuse verzichten – Das AH T200 ist nicht nur ein Kampfhubschrauber, sondern auch ein „Hubstauber“.

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Tobias Lidzba

Zurzeit absolviere ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Beruflich bedingt bin ich somit immer auf den neusten Stand bei IT-Themen. Gaming ist außerdem ein großer Bestandteil in meinen Leben.

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