PC-Komponenten

Thermaltake Versa J24 TG ARGB Midi-Tower im Test

Lieferumfang

Das Thermaltake Versa J24 TG ARGB kommt gut und sicher verpackt in einem farbig bedruckten Karton. Zum zusätzlichen Schutz befindet sich eine Schutzfolie auf dem Seitenteil aus Glas. Das Zubehör wurde in einem durchsichtigen Beutel verstaut und innerhalb des Gehäuses mit einem Kabelbinder befestigt. Dieser Beutel beinhaltet alle wichtigen Schrauben, fünf schwarze Kabelbinder, einen Mainboard-Speaker, den Halterahmen für das Netzteil, Anschlusskabel für die RGB-Steuerung und eine bebilderte Anleitung in mehreren Sprachen.

Außerdem gehören zum Lieferumfang drei vorinstallierte 120-mm-RGB-Lüfter inklusive einer RGB-Steuerplatine, ein normaler 120-mm-Lüfter und die ebenfalls bereits vorinstallierten Abstandhalter für das Mainboard.

Außeneindruck

Die Frontpartie des Versa J24 TG besteht komplett aus Kunststoff und verfügt über großzügige Belüftungsoptionen in Form einer Gitterstruktur. Mit einem beherzten Ruck kann die Frontverkleidung abgezogen werden und dahinter kommen dann die drei vorinstallierten RGB-Lüfter mit einer Rahmenbreite von 120 mm zum Vorschein. Zum Schutz vor Staub hat der Hersteller hinter diesem Gitter zudem einen feinen Filter aus Schaumstoff befestigt. Dieser lässt sich zur Reinigung leider nicht wirklich gut entfernen.

Wie auch die Front ist die Deckelpartie für einen hohen Airflow ausgelegt. Im hinteren Bereich hat Thermaltake eine große Lüfteröffnung für zwei 120- oder 140-mm-Lüfter implementiert. Auch hier wurde zum Schutz vor Staub ein magnetischer Staubfilter aus Mesh angebracht. Im vorderen Bereich der Deckelpartie findet sich das I/O-Panel. Vorhanden sind hier zwei Taster für „Power“ und „Reset“, zwei USB 3.0-Ports und Anschlüsse für Mikrofon bzw. Kopfhörer. Da das I/O-Panel fest im Deckel verbaut ist, kommt es bei der Entfernung der Frontabdeckung zu keinen Problemen mit den Kabeln.

Das rechte Seitenteil des Versa J24 TG ist komplett geschlossen und wird mit zwei Rändelschrauben befestigt. Das linke Seitenteil ist aus gehärtetem Glas gefertigt und wurde leicht abgedunkelt. Entgegen vieler andere Hersteller setzt Thermaltake bei diesem Seitenteil auch auf eine Befestigungsart mit zwei Rändelschrauben. Die Glasscheibe wurde also an einem dünnen Halterahmen befestigt. Das führt dazu, dass die Scheibe nicht bündig mit dem Korpus abschließt.

Heck- und Bodenpartie bieten keine großen Überraschungen. Das Gehäuse steht auf vier soliden und gummierten Standfüßen und für das Netzteil ist ein Filter aus Mesh vorhanden. Daraus ist zu schlussfolgern, dass das Netzteil im Boden befestigt wird. Darüber finden sich sieben Slots für PCI-Erweiterungskarten mit einem Befestigungsmechanismus außerhalb des Gehäuses und der vierte vorinstallierte Lüfter mit einer Rahmenbreite von 120 mm. Dieser verfügt über keine RGB-Funktionen und wird mit einem gesleevten 3-Pin-Kabel angeschlossen.

Insgesamt ist die äußere Verarbeitungsqualität gut. Es gibt keine Lackierungsfehler, die Stabilität ist gut und die Materialqualität geht auch in Ordnung.

Inneneindruck

Im Innenraum folgt Thermaltake den aktuellen Trend. Er ist sehr offen gestaltet und durch eine Netzteilabdeckung in zwei Kammern unterteilt. Oberhalb der Abdeckung werden das Mainboard und die Erweiterungskarten montiert. Dazu hat Thermaltake die Abstandshalter für das Mainboard bereits vormontiert. Des Weiteren verfügt das Mainboard-Tray über diverse Ausschnitte zur besseren Verlegung von Kabeln und über einen großen Ausschnitt für den nachträglichen Einbau von CPU-Kühlern mit Backplate.

Unterhalb der perforierten Netzteilabdeckung findet man das Netzteil und den Festplattenkäfig für insgesamt zwei 2,5″- oder 3,5″-Festplatten. Leider können die Festplatten und das Netzteil nicht entkoppelt werden. Ein nettes Features findet sich dagegen noch, wenn man einen Blick unter das Gehäuse wirft. Schaut man hier genauer hin, dann kann man erkennen, dass Thermaltake den Festplattenkäfig modular angebracht hat. Entweder lässt sich der Käfig komplett entfernen oder einfach weiter nach hinten verschieben, um in der Front einen 360 mm großen Radiator montieren zu können. Dadurch minimiert sich natürlich der Platz für das Netzteil auf 150 mm.

Wirft man einen Blick auf die Rückseite des Mainboard-Trays, kann man hier die RGB-Steuerplatine und zwei Montagerahmen für SSDs entdecken. Diese Rahmen sind mit jeweils einer Rändelschraube befestigt und können, wenn gewünscht, auch oberhalb der Netzteiladeckung angebracht werden, um die SSDs durch das Glasfenster zu präsentieren.

Wie außen auch, ist das Versa J24 TG innen komplett schwarz lackiert. Die Lackierung wurde gut aufgetragen und es sind an keiner Stelle Läufer oder Farbpickel erkennbar. Auch bei der restlichen Verarbeitungsqualität im Innenraum gibt es nichts zu beanstanden.

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Jonas

Ich bin Redakteur für diesen Blog und habe ein großes Interesse an PC-Hardware und PC-Basteleien aller Art. Mein Hauptfokus liegt derzeit jedoch im Bereich der PC-Gehäuse. Auch hauptberuflich bin ich im IT-Bereich unterwegs und wohne in Osnabrück

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