PC-Komponenten

Thermaltake Versa J24 TG ARGB Midi-Tower im Test

Systembau im Thermaltake Versa J24 TG ARGB

Nun kommen wir zum Systemeinbau. Als Hardware verwende ich einen Intel Xeon 1230v3 auf einem Gigabyte H87M-D3H mit 16GB RAM. Der Xeon wird durch einen LC-Power Cosmo Cool LC-CC-120* gekühlt. Für die Bildausgabe ist eine HD 7850 2GB von Asus zuständig. Die Stromversorgung erledigt das nichtmodulare be quiet! Pure Power mit 400W.

Der Einbau aller Komponenten ging insgesamt sehr schnell und war aufgrund des sehr offen gestalteten Innenraums auch mit großen Händen durchzuführen. Features wie die vorinstallierten Abstandshalter oder die werkzeuglose Montage der Festplatten haben den Zusammenbau weiter erleichtert. Durch das gute Kabelmanagement-System lässt sich deshalb ohne große Mühe in kurzer Zeit ein sauber verkabeltes System zusammenbauen. Alle Öffnungen sind sinnvoll platziert und die Platzverhältnisse zum Verlegen von Kabeln hinter dem Mainboard sind gut. Für CPU-Kühler und Grafikkarten stehen maximal 160 mm bzw. 330 mm zur Verfügung. Das reicht für die meisten Pixelbeschleuniger und viele lestungsstarke CPU-Kühler aus.

Auch Fans von AiO-Wasserkühlungen dürften mit dem Versa J24 TG glücklich werden. So werden offiziell in der Front ein 240-mm- bzw. ein 360-mm-Radiator unterstützt. Auch im Deckel gibt es Montageschienen für einen 240-mm-Radiator. Ob hier ein Radiator montiert werden kann, hängt jedoch davon ab, wie hoch die Heatspreader des Arbeitsspeichers bzw. der VRM-Kühler auf dem Mainboard sind.

Die werkzeuglose Montage von großen Festplatten innerhalb der Rahmen aus Kunststoff funktioniert gut. Aufgrund der nicht vorhandenen Entkopplung führt das leider zu Vibrationen während des Betriebes. SSDs und 2,5″-Festplatten werden mit vier normalen Schrauben befestigt und können entweder hinter dem Mainboard-Tray oder auf der Netzteilabdeckung montiert werden.

montierter Netzteilrahmen

Etwas aufwändiger ist beim Versa J24 TG die Montage des Netzteils. Aufgrund der Netzteilabdeckung muss das PSU von der Rückseite in den Kanal eingeschoben werden. Anschließend wird die beigelegte Blende mit vier Schrauben am Netzteil befestigt, welche anschließend wiederum mit vier weiteren Schrauben mit dem Korpus verbunden wird. Hier hätten zwei Rändelschrauben die Montage definitiv etwas vereinfacht gestaltet.

Zum Abschluss kommen wir noch zu den Temperaturmessungen. Dazu habe ich bei einer Raumtemperatur von 17,5°C 15 Minuten lang Prime95 und Furmark ausgeführt und mit dem CPUID HWMonitor anschließend die Temperatur von Prozessor und Grafikkarte ermittelt. Sämtliche Lüfterprofile waren über das BIOS auf „Normal“ eingestellt. Nach Ablauf der Zeit wurden Temperaturen von 61°C für den Prozessor und 62°C für die Grafikkarte erreicht. Für das verwendete System sind das sehr gute Werte. Aufgrund der vier vorinstallierten Lüfter ist der Luftdurchsatz ab Werk sehr hoch. Negativ ist hier aber anzumerken, dass die Lüfter über die verbaute Platine nicht geregelt werden können uns deshalb hörbar sind. Dennoch ist der PC unter Vollast weniger störend als eine PS4, die unter Volldampf steht.

Beleuchtungsoptionen im Thermaltake Versa J24 TG ARGB

RGB-Steuerplatine

Das Versa J24 TG ARGB verfügt über eine RGB-Steuerung für maximal drei RGB-Lüfter. Des Weiteren können ein vierter Lüfter mit einem 3-Pin-Anschluss und ein 5V-LED-Streifen mit einem 3-Pin-Anschluss angeschlossen werden. Ein zusätzliches Feature ist die Adressierbarkeit über das Mainboard. Um diese für möglichst viele Mainboards gewährleisten zu können, legt Thermaltake jeweils ein Kabel für Asus (AURA) Sync, MSI (Mystic Light) oder Gigabyte (AORUS RGB Fusion) bei. Besitzt das verwendete Mainboard keinen dieser Anschlüsse, kann auch der Reset-Taster zur Umschaltung der Modi mit der Platine verbunden werden. Leider bringt die verbaute Steuerplatine auch Nachteile mit sich. Wie bereits erwähnt kann keiner der Lüfter bei Bedarf heruntergeregelt werden und die vorinstallierten RGB-Lüfter verfügen über keinen standardisierten Anschluss.

Zuletzt noch ein paar Impressionen der aktivierten RGB-Lüfter.

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Jonas

Ich bin Redakteur für diesen Blog und habe ein großes Interesse an PC-Hardware und PC-Basteleien aller Art. Mein Hauptfokus liegt derzeit jedoch im Bereich der PC-Gehäuse. Auch hauptberuflich bin ich im IT-Bereich unterwegs und wohne in Osnabrück

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jonas

Mitglied

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Ende September 2018 hat Thermaltake fünf neue Gehäusetypen vorgestellt. Eine dieser Neuerscheinungen ist das Thermaltake Versa J24 TG. Dabei handelt es sich um einen Midi-Tower mit Tempered Glass und einem hohen Airflowpotential. Für Käufer die auf RGB nicht verzichten wollen, bietet der Hersteller zudem zwei weitere  Varianten des Versa 24 TG an. Preislich liegt die Standardversion bei € 75,40. Die Variante mit nicht adressierbaren RGB-Lüftern liegt bei € 75,01 und die Variante mit adressierbaren RGB-Lüftern liegt bei nicht länger verfügbar.
Auf der eigenen Homepage wirbt Thermaltake für das Versa vor allem mit einem herausragenden Support für High-End-Hardware und sehr guten Kühlungseigenschaften. Ob das J24 dieser Beschreibung gerecht wird und wie es allgemein abschneidet, werden wir für euch im nachfolgenden Test herausfinden.
Technische Details

Modell:
Versa J24 TG ARGB

Gehäuse Typ:
Midi-Tower

Abmessungen:
206 mm (B) x 462 mm (H) x 402 mm (T)

Gewicht:
6,2 kg...

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