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Transference – Jetzt wird’s schaurig!

Manchmal macht es doch Spaß sich zu gruseln. Das hat sich auch Ubisoft gedacht und zeigt auf der gamescom 2017 Transference. Der interaktive VR-Thriller wurde gemeinsam von Ubisoft und Spectrevision entwickelt. Das Spiel soll für PlayStation VR, Oculus Rift und HTC Vive erscheinen. Gaming-Fans wird Spectrevision möglicherweise kein Begriff sein. Das Unternehmen arbeitet nämlich normalerweise nicht an Spielen, sondern an Filmen.

Was erwartet uns in der Virtual Reality von Transference?

In der virtuellen Welt von Transference wird der Spieler mit der vernetzten Welt und der virtuellen Realität konfrontiert. Ubisoft und Spectrevision sprechen davon, dass ein Ausflug in den menschlichen Verstand unternommen wird. Da ist es kaum ein Wunder, das es sich bei diesem Spiel um einen VR-Thriller handelt.

Warum hat Spectrevision an dem Spiel mit gearbeitet?

Diese Frage hat sich bestimmt der ein oder andere gestellt. In Transference sollen die Kernkompetenzen von Ubisoft (Spiele) und Spectrevision (Filme) miteinander verschmelzen. Daniel Noah, Leiter der Entwicklung bei Spectrevision erklärte, das man das neue Medium erforschen und verstehen wolle. Er selbst hat laut eigenen Aussagen das letzte Mal 1987 ein Videospiel gespielt und zwar an einem Donkey Kong Arcade-Automaten.

Bei der Erforschung von VR sind sich beide Unternehmen einig geworden, dass die virtuelle Realität weder Spiel noch Film ist. Es sei sogar nichts von beiden, erklärte Daniel Noah. Das Ziel bei der Entwicklung von Transference war, eine virtuelle Erfahrung zu entwickeln, die sowohl Film als auch 2D-Spiel sein kann, aber erst in der VR-Welt eine optimale Wirkung erziele.

Die Virtual Reality sei von Natur aus bereits cinematisch. Beim Spiel geht es nun nicht mehr darum den Highscore zu knacken oder Gegnern den Gar auszumachen. VR könne mit tiefen Emotionen arbeiten, was bei 2D-Spielen kaum möglich sei, meinte Noah. In der virtuellen Realität fühle man die Emotionen wie Neugierde, Mitgefühl und Angst. Die Psyche eines Menschen werde auf diese Weise völlig anders erreicht als bei einem externem Medium, hieß es weiter.

Transference bietet ein völlig anderes Spielerlebnis

Bei den meisten Spielen geht es darum, Waffen aufzurüsten oder möglichst starke Waffen zu bauen, um damit seine Gegner auszuschalten. Ein weiteres Ziel ist es oftmals einen bestimmten Level oder ein bestimmtes Upgrade zu erreichen. Das soll sich mit Transference ändern. Bei der Spielmechanik geht es vor allem darum, die Emotionen des Spielers anzusprechen. Laut Noah hat VR ein unglaubliches Potential, das niemand verstehen würde. Man spielt in der Welt von Transference keinen fiktiven Charakter mehr, sondern ist der Charakter, der seine eigene VR-Erfahrung erlebt.

In einem Video konnte man sehen, wie der VR-User im Rahmen eines Forschungsprojekt durch die Erinnerungen eines Patienten wandert, die in eine Cloud hochgeladen wurden. Der Patient leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Es gibt jedoch keinen richtigen Handlungsstrang, der vorgibt was zu tun ist. Das muss der Spieler selbst herausfinden.

Der Ablauf des Spiels ist abhängig vom Verhalten des VR-Users. Transference würde sich ähnlich anfühlen wie ein Traum, meinte Noah. Dem fügte er noch hinzu, dass die Demo des Spiels sehr gut angekommen ist und viele Tester auch nach der VR-Erfahrung noch lange über das Erlebte nachdenken. VR geht, wie er meint, den Leuten unter die Haut.

Transference kann nicht nur als VR-Spiel verwendet werden, sondern auch einfach am PC als 2D-Spiel erlebt werden. Im Frühling 2018 ist es endlich soweit. Dann wird das Geheimnis um Transference gelüftet. Das VR-Game kommt dann für PC-Brillen und PlayStation VR auf den Markt.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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