Mobilgeräte Testberichte

Trekstor Surfbook A13B Test: Leicht, günstig & gut?

Display

Das Display des Notebooks misst in der Diagonale 13,3 Zoll. Mit einer FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) ist die Auflösung ausreichend hoch. Alle Bilder werden scharf dargestellt, Farben und Kontraste sind gut. Für den durchschnittlichen Nutzer sollte das Display des Surfbooks also alles, was benötigt wird, bieten.

Allerhöchsten Ansprüche kann das verbaute Durchschnittsdisplay mit Sicherheit nicht genügen. Hiervor kann bei einem vergleichsweise günstigen Modell jedoch auch nicht ausgegangen werden. In seiner Preisklasse zählt das Surfbook A13B mit seinem Display zu den stärkeren Modellen. An wesentlich teureren Geräten muss es sich nicht messen lassen.

Wer weiß, dass er nicht die allerbeste Darstellung erwarten kann, wird mit dem Display des Surfbooks zufrieden sein. Vielleicht ist der Durchschnittsnutzer ob der deutlichen Kontraste und der angenehmen Farben bei gleichzeitig scharfer Darstellung sogar positiv überrascht. Wir können jedenfalls keine Kritikpunkte finden und bescheinigen dem Surfbook A13B von Trekstor ein vorzügliches Display.

Ausstattung

Neben dem Display verfügt das Gerät selbstverständlich über zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale. Hierzu zählen beispielsweise die verbauten Stereo-Lautsprecher, die uns im Test positiv aufgefallen sind. Dank dieser Lautsprecher eignet das Notebook sich auch zur Wiedergabe von Musik oder Filmen – in Kombination mit dem bereits näher beschriebenen Display sorgen die Lautsprecher für letzteren Zweck für beste Voraussetzungen. Die Qualität der Lautsprecher ist für die Preisklasse wiederum ausgesprochen gut.

Angetrieben wird das Notebook wahlweise von einem „Pentium Silver N5000“-Prozessor aus dem Hause Intel in Kombination mit dem Grafikchip „UHD Graphics 605“, oder vom Prozessor „Celeron N4000“, ebenfalls aus dem Hause Intel, unterstützt vom Grafikchip „Graphics 600“. Der erste, etwas leistungsstärkere, Prozessor ist mit maximal 2,7 GHz getaktet. In beiden Varianten stehen 4 GB an Arbeitsspeicher zur Verfügung, was für ein Mittelklassemodell recht ordentlich ist.

Der interne Speicher des Gerätes beträgt indes 64 GB, was vergleichsweise gering ist. Die allermeisten anderen Notebooks warten mit deutlich mehr internem Speicher auf. Nutzer des Surfbooks könnten vor Platzprobleme gestellt sein, wenn sie viele Daten speichern wollen. Abhilfe schafft hier jedoch der M.2-SSD-Schacht, welcher das Anbringen eines zweiten Speichermediums ermöglicht. Sollte der interne Speicher nicht ausreichen, was bei Vielnutzern mit vielen Daten wahrscheinlich ist, kann das Problem also gelöst werden. Negativ anzumerken ist hier jedoch, dass das Anschaffen einer zweiten SSD eine kostspielige Angelegenheit sein könnte. Die Preise sind aber zum Glück seit geraumer Zeit am sinken. 2019 soll sich der Preis erneut halbieren.

Anschlussmöglichkeiten bietet das Notebook indes ausreichend. Besonders für Menschen, die das Gerät beruflich beispielsweise für Präsentationen o.ä. nutzen möchte, ist die gebotene Auswahl an Steckplätzen ein echter Vorteil. Das Surfbook verfügt nicht nur über zwei USB-3.0-Ports, sondern auch über einen Mini-HDMI-Anschluss. Letzterer ist für Laptops dieser Art nicht selbstverständlich. Auch der verbaute Kartenleser dürfte einigen Nutzern durchaus praktisch erscheinen – er erleichtert unter anderem das schnelle Nutzen von anderweitig gespeicherten Daten. Ebenfalls für Berufstätige nützlich sind die Frontkamera und das Mikrofon. Diese beiden Komponenten des Surfbooks machen es auch für Videokonferenzen geeignet. Im beruflichen Kontext kann das Gerät also in jedem Falle punkten. Negativ anzumerken ist die wahrlich schwache Auflösung von 0,3 Megapixeln – ein Wert, der absolut nicht zeitgemäß oder angemessen ist.

Weiterhin ist das Surfbook mit Dualband-WLAN mit 2,5 und 5 GHz und einer Bluetooth-Schnittstelle mit Miracast-Option ausgestattet. Der 4.600 mAh fassende Akku ist groß und hält lange durch. Wer das Gerät unterwegs nutzen möchte, muss also nicht befürchten, dass ihm nach kurzer Zeit der Saft ausgeht.

Positiv zu erwähnen ist zudem die Tatsache, dass Windows 10 vorinstalliert ist. Der einschränkende S-Modus lässt sich problemlos ausschalten. Auch ein einjähriges Microsoft-Office-Abo ist mit dem Surfbook verbunden – ein echter Pluspunkt.

Die Ausstattung des Surfbooks kann als marktüblich beschrieben werden. Es verfügt nicht über herausragende Ausstattungsmerkmale. Gleichzeitig sind alle wesentlichen Komponenten eines durchschnittlichen Notebooks jedoch vorhanden. Lediglich die geringe Speicherkapazität fällt negativ auf. Sie kann durch den Einbau einer zweiten SSD zwar kompensiert werden – diese Kompensation ist für den Nutzer jedoch mit zusätzlichen Kosten und mit dem Aufwand der Anschaffung des zweiten Speichermediums verbunden.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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