Audio Testberichte

Tronsmart Element Mega 40W Bluetooth-Lautsprecher im Test

Optik und Haptik

Der Lautsprecher ist rechteckig mit abgerundeten Kanten. Er kommt in einem „freundlichen“ Schwarz daher, wo mittig in neutralem Kontrast der Name prangt. Die Bedienfelder für die Musik sind im gleichen Grauton gehalten wie der Schriftzug und eindeutig erkennbar. Die Beschriftungen der Ein-/Ausgänge hingegen sind schwarz und verschmelzen mit dem Gehäuse. Da sie selten benutzt werden, ist dies in Ordnung. Wenn die Box jedoch eingeschaltet wird, ändert sich das Erscheinungsbild. Die grauen Konturen leuchten weiß, die Play-Pause-Taste blinkt blau, solange sie mit keinem Gerät verbunden ist. Optisch macht das einiges her und hilft in dunklen Stunden die richtige Taste zu treffen.

Neben dem Design glänzt die Box ebenso in der Haptik. Keine scharfen Kanten, das Gitter feinmaschig, der Rest aus Vollgummi. Bis auf den Ein-/Aus-Schalter sind alle Tasten Touchpanel und die Finger sliden förmlich darüber. Seine Form und Größe sind in einem gutem Verhältnis, sodass er sich leicht mit der Hand aufnehmen lässt. Gewichtstechnisch merkt man ihm seine über 600g allerdings an. Nicht unbedingt etwas für die Frauenhandtasche.

Laden, verbinden, Musik hören

Der Tronsmart Element Mega ist leicht einzurichten und zu bedienen: mitgeliefertes USB-Kabel an die Box und an eine Stromquelle zum Aufladen des Akkus hängen. Nach dem Laden, den Schieber auf On stellen. Der Lautsprecher braucht wenige Sekunden und ist startbereit. Dabei sendet er automatisch ein Bluetooth-Signal aus und die Play-Pause-Taste blinkt blau. Anschließend in die Bluetooth-Einstellungen des Smartphones oder des Computers gehen. Der Lautsprecher ist schnell angezeigt und mit einem Klick ebenso schnell verbunden. Alternativ kann eine Verbindung via NFC aufgebaut werden. Dazu einfach das Smartphone über das N-Zeichen halten, das sehr an „Nescafé“ erinnert. Ein kleiner Ton bestätigt die Verbindung. Und schon kann der Musikspaß los gehen!

Aber…

Egal wie laut oder leise das Smartphone vorher eingestellt war, beim Verbinden mit den Tronsmart Element Mega fällt der Anwender im wahrsten Sinne des Wortes vom Stuhl. Die Lautstärke ist „brutal“ und der Finger landet sofort auf der Minus-Taste. Das Sliden der Lautstärke am Gerät ist nur bedingt möglich, besser lässt es sich, wenn auch vielleicht nicht stufenfrei, am Smartphone oder für die Apple-Fraktion mit der AppleWatch regulieren.

Abgesehen von der überdimensionierten Lautstärkefähigkeit, kommt es auf den Musikklang an. Bass kann die kleine Box sehr gut. Allerdings zu gut. Mittlere Töne und höhere Klänge werden überlagert. Individuelle Einstellungen wie bei einem Surroundsystem sind nicht möglich. Zudem verträgt die Box nur „einwandfreie“ Musik. Wer sich mit Musik von Videoplattformen behilft, hört mit den Tronsmart Mega Element schnell einen deutlichen Unterschied. Knistern und Knattern, dumpfe Töne. Natürlich kann das kleine Gerät dafür nicht viel, es ist jedoch auffällig, wie unterschiedlich es sich im Gegensatz mit z. B. Kopfhörern von Bose oder dem normalen Wiedergabelautsprechern eines Apple iPhones (im Test iPhone 6) verhält, wo die Musik noch akzeptabel klingt. Dies könnte ein Hinweis auf mögliche vorhandene bzw. nicht vorhandene Codecs geben, die leider nicht auf der Herstellerseite genannt werden.

Alleinstellungsmerkmal TWS

Das Besondere an den Tronsmart Element Mega ist ihre Möglichkeit, sich mit einem weiteren baugleichen Lautsprecher zu verbinden. Dazu beide einschalten und an beiden jeweils den Mode-Button betätigen. Wichtig hierbei ist zu wissen, dass keiner der Lautsprecher bereits mit dem Smartphone verbunden sein darf. Die Boxen verbinden sich selbstständig in sekundenschnelle. Wenn dies erfolgt, blinken keine Tasten mehr. Nun nur noch die richtige Box mit dem Smartphone koppeln. Da beide angezeigt werden und beide genau identisch heißen, besteht eine 50:50 Chance, die richtige zu erwischen. Dies ist daran merkbar, dass sich nur eine Box verbinden lässt.

Ansonsten geht es weiter wie bereits gestestet. Musik abspielen, an einem beliebigen der beiden Lautsprechern den nächsten Song wählen oder die Lautstärke regeln. Alles wird zeitgleich ausgeführt. Bei der Wiedergabe sind keine Zeitverzögerungen wahrzunehmen.

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Vorherige Seite 1 2 3Nächste Seite
Tags

Dawina Gaebler

Mein Name ist Dawina, ich bin Berlinerin und arbeite als Sachbearbeiterin IT. Computer und Technik haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. In meiner Freizeit spiele ich gerne Computerspiele, bin ansonsten Apple-Userin und selbst im Urlaub brauche ich für meine Spielerein eine Verteilerdose.

Related Articles

Back to top button