Peripherie Testberichte

Trust GXT 865 Asta im Test: Mechanisch und günstig

Die Switches

Die Switches sind vermutlich einer der Hauptgründe für den relativ geringen Preis der Gaming-Tastatur. Anstatt auf teure Cherry-Switches zu setzen verbaut Trust mechanische GXT-RED-Schalter, deren Name auf eine Eigenentwicklung schließen lässt.

Die Switches sollen trotzdem 50 Millionen Tastenanschläge aushalten und spielen damit in derselben Liga wie Tastaturen die mehr als doppelt so teuer sind. Ebenfalls vorhanden ist N-Key-Rollover. Ghosting wird somit auch beim Drücken mehrerer Tasten gleichzeitig vollständig vermieden.

Die linearen Schalter sind am ehesten mit Cherry-MX-Red-Switches vergleichbar. Es ist daher auch wichtig anzumerken, dass die Schalter beim Tippen relativ laut sind und sich die Tastatur daher bei empfindlichen Familienmitgliedern, Mitbewohnern oder zur Nutzung in Büros eher nicht eignet. Insgesamt eignen die Switches der Tastatur vor allem für Spieler von schnellen Spielen wie Shootern. Nutzer, die hauptsächlich Tippen, sollten sich eher nach einer Alternative mit anderen Schaltern umschauen.

Das Layout und die Ergonomie

Auf separate Makro- oder Mediatasten hat Trust bei der GXT 865 Asta Gaming-Tastatur verzichtet. Stattdessen gibt es eine separate FN-Taste mit der sich über die doppelt belegten F-Tasten die wichtigsten Medienfunktionen direkt nutzen lassen.

Die sogenannten „Angle-Stands“ ermöglichen es die Höhe der Tastatur zu individualisieren. Leider ist die Tastatur auch mit eingeklappten Angle-Stands relativ hoch. Mir persönlich ist dies beim Spielen nicht negativ aufgefallen, beim Schreiben langer Texte mit dem Zehnfingersystem, bei dem ich die Handgelenke sonst auf dem Tisch ablege, zeigte sich jedoch, dass eine zusätzliche Handballenauflage die Ergonomie nochmals deutlich verbessern würde.

Da sich die Tastatur jedoch hauptsächlich an Gamer und nicht an Personen richtet, die öfters lange Schreiben kann dies meiner Meinung nach nicht wirklich negativ bewertet werden. Außerdem kann dieses „Manko“ bereits durch eine günstige Handballenauflage komplett behoben werden.

Ein spezieller Gaming-Modus erlaubt es außerdem die Windows-Tasten zu deaktivieren, um so nicht unabsichtlich im Spiel ins Betriebssystem zurück zu wechseln. Negativ aufgefallen ist mir lediglich die Form der Enter-Taste, die im Vergleich zu den meisten anderen Tastaturen relativ klein ist. Dies führte bei mir anfänglich zu häufigen Falscheingaben, da ich seit Jahren an ein anderes Layout gewöhnt bin und die Umgewöhnung aus diesem Grund relativ lange dauert.

Leider muss ebenfalls negativ angemerkt werden, dass die Tasten mit deaktivierter Beleuchtung nur schwer abzulesen sind. Sobald die Beleuchtung aktiv ist, sind jedoch alle Tasten mehr als gut ablesbar.

Dank des mitgelieferten Werkzeugs lassen sich die Keycaps leicht entfernen, um die Tastatur so einfach zu reinigen, wenn es denn mal nötig werden sollte.

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