Mobilgeräte Testberichte

UMi London im Test: 60-Euro-Smartphone mit Nehmerqualitäten

Günstige Smartphones gibt es wie Sand am mehr – besonders aus China, von denen vermutlich noch nie jemand gehört hat. Genau so eines ist auch das UMi London, denn es kostet nur 60 Euro. Damit gehört es eindeutig zu den Einsteiger-Smartphones und hat auch eine entsprechende Leistung. Anders als viele andere Geräte dieser Preisklasse hat das UMi London jedoch noch etwas zu bieten: Es wird, trotz normaler Smartphone-Optik, als Rugged-Smartphone verkauft. Ob da etwas dran ist und ob das Smartphone für den Preis etwas taugt oder ob man es kaum nutzen kann, haben wir für euch geprüft. Wir waren überrascht von dem 60-Euro-Smartphone, mehr dazu im Folgenden.

Design & Verarbeitung

Das UMi London wird in einer schlichten Verpackung geliefert und ein Ladekabel ist natürlich dabei. Außerdem ist auch schon direkt eine Schutzfolie aufgebracht, diese taugt jedoch leider nichts. Bereits nach wenigen Stunden war die Schutzfolie total zerkratzt und ich habe sie lieber abgenommen. Danke für den Versuch, aber das könnt ihr euch nächstes Mal sparen, UMi.

Mit seinem Aluminium-Rahmen ist das UMi London sehr robust gebaut. Ich konnte das Smartphone weder verbiegen, noch hat es unangenehme Geräusche bei dem Versuch gemacht. Sogar der Akkudeckel, der abnehmbar ist, ist dran geblieben und hat keinen Hohlraum aufgezeigt. Der Akkudeckel ist natürlich aus Plastik, fühlt sich aber durch eine Beschichtung nicht so an, sondern eher wie Glas. Rutschig ist er aber nicht und das Smartphone schmiegt sich angenehm in die Hand.

Auf der Vorderseite setzt UMi zum Schutz des Displays eine sogenannte DG Twin-Shield Technologie ein. Dabei wird das Display aus zwei Lagen T2X-1 Glas sowie einer 0,23 Millimeter dünnen Laminierung geschützt. Außerdem wird ein spezielles 3M-Tape zur Verklebung genutzt, wodurch das Display fest mit dem Metallchassis verbunden sein soll. Durch die DG Twin-Shield Technologie soll das Display des UMi London Stürze aus einer Höhe von bis zu 1,5 Meter unbeschadet überstehen. Ich habe das Smartphone tatsächlich mehre Male aus unterschiedlichen Höhen und auf unterschiedliche Böden fallen gelassen und das Display hat es ohne Sprung überlebt. Obwohl ich die Schutzfolie ja schon lange entfernt habe. Dann kam der ultimative Test: Schlüsselbund und Smartphone in einer Hosentasche – und das Display hat keine Kratzer bekommen. Ich bin damit mehr als nur zufrieden. Leider zieht das Glas Fingerabdrücke jedoch magisch an – mehr als andere Displays.

Sowohl der Micro-USB- als auch der Klinkenanschluss befinden sich auf der Oberseite des Smartphones. Ich finde das sehr praktisch, da die Kabel dann nicht stören, wenn man das Smartphone in die Hand nimmt.

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Auf der rechten Seite befinden sich die Lautstärkewippe und der Power-Button. Beide sind bedingt durch die angenehme 5-Zoll-Größe des UMi London sehr gut mit dem Daumen zu erreichen. Unterhalb des Displays findet ihr außerdem noch dedizierte Bedientasten, müsst also nicht auf die On-Screen-Lösung zurückgreifen.

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Insgesamt gefällt mir die Verarbeitung des UMi London sehr gut. Es gibt keine störenden Spaltmaße und das Smartphone ist einfach robust gebaut.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin und arbeite bei Caseking.

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2 Kommentare

  1. Hallo,
    habe ein Problem beim Umi London und zwar ertönt während des Gespräches ein Fiep-Ton oder besetzt-Zeichen und man kann den Gesprächspartner nicht mehr hören. Hier hilft nur auflegen und neu wählen. Ist das eine Einstellungsfrage oder woran kann es liegen. Bitte um Hilfe!
    MFG

    1. Hallo Corinna,

      für mich hört sich das eher nach einem Defekt an, eine solche Einstellung wäre ja ziemlich unsinnig. Wende dich am besten mal an den Shop, wo du es gekauft hast.

      LG Simon

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