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Unser neues Testsystem im Mini-ITX-Format

Wir haben ein neues Mini-ITX-Testsystem, das ich für künftige Reviews verwenden werde. Geplant sind bereits einige Tests zu Gehäusen, SSDs und CPU-Kühlern.

Im folgenden möchten wir euch das System vorstellen. Hierbei handelt es sich um Komponenten, die für kompakte Gaming-Systeme ausgelegt sind. Daher verwenden wir nicht den leistungsstärksten Prozessor und die schnellste Grafikkarte, sondern fokussieren uns auf die Gaming-Leistung, die den meisten Nutzern genügen wird. Vor allem in Anbetracht eines Mini-ITX-Systems ist auch kaum mehr Leistung möglich, da der Platz in diesen Gehäusen meist begrenzt ist. Wir danken Intel, MSI und Corsair für die Bereitstellung der Komponenten und stellen sie euch im Folgenden kurz vor.

Die Komponenten im Überblick

  • Intel Core i5 9600K Prozessor
  • MSI MPG Z390I Gaming Edge AC Mainboard
  • MSI GeForce RTX 2070 Super Ventus GP OC Grafikkarte
  • Corsair 16GB Vengeance RGB PRO 3200 Arbeitsspeicher
  • Corsair MP510 480GB SSD
  • Corsair SF450 SFX-Netzteil

Die Komponenten im Detail

Intel Core i5-9600K

Der Intel Core i5-9600K ist das Gehirn unseres neuen Mini-ITX-Gaming-PCs. Er wurde Ende 2018 herausgebracht und gehört inzwischen nicht mehr der neuesten Generation von Intel-Prozessoren an. Er gehörte bei der Einführung schon zu den Budget-Gaming-Prozessoren und ist jetzt natürlich nochmal ein wenig günstiger geworden. Da er dennoch eine sehr gute Gaming-Performance bietet und die Abwärme nicht ganz so hoch wie bei den Topmodellen ist, haben wir uns für diesen Prozessor für unser Mini-ITX-System entschieden.

Der Intel Core i5-9600K besitzt sechs Kerne bei einer TDP von lediglich 95 Watt. Der Basistakt liegt bei 3,7 GHz, die Turbo-Boost-Funktion erhöht den Takt je nach Anforderung auf einem Kern auf bis zu 4,9 GHz oder 4,6 GHz auf allen Kernen. Je nach Kühlung lässt sich der Prozessor natürlich auch auf eine höhere Taktung auf allen Kernen übertakten, denn er besitzt einen freien Multiplikator.

Falls wir mal keinen Platz für eine Grafikkarte im Gehäuse haben sollten, bietet der Intel Core i5-9600K auch eine integrierte Grafikeinheit, die Intel HD Graphics UHD 630. Damit kann man zwar nicht wirklich zocken, für Officetätigkeiten reicht das aber schon – und das sogar in 4K.

MSI MPG Z390I Gaming Edge AC

Das MPG Z390I Gaming Edge AC von MSI vereint viele coole Features auf minimalen Raum. Im Mini-ITX-Format ist das Mainboard kleiner als die größeren mATX- oder ATX-Mainboards und somit perfekt für kleine Gaming-Systeme geeignet.

Trotz der verringerten Abmessungen weiß das Mainboard zu überzeugen. Für die Grafikkarte ist selbstverständlich ein PCIe 3.0 x16 Slot vorhanden. Neben Arbeitsspeicher mit bis zu 4.600 MHz werden auch zwei NVMe-SSDs unterstützt. WLAN und Bluetooth sind direkt mit an Bord, doch auch ein kabelgebundener LAN-Anschluss, DisplayPort, USB 3.1 Gen2 und HDMI werden geboten.

Die Spannungswandler sind ausreichend gekühlt und es gibt genügend Phasen um die CPU bei Bedarf auch zu übertakten. Also genau das richtige Mainboard für unseren kleinen Gaming-Kampfzwerg.

MSI GeForce RTX 2070 Super Ventus GP OC

Zugegeben, die MSI GeForce RTX 2070 Super Ventus GP OC ist nicht die schnellste Grafikkarte. Da hätten wir auf die 2080 Ti zurückgreifen müssen. Allerdings haben wir nach einer besonders kompakten Grafikkarte gesucht, die zumindest in die zwei Mini-ITX-Gehäuse passt, die wir aktuell noch auf der Agenda haben: das Lian Li TU150 sowie das Fractal Design Era.

Die Auswahl fiel daher nicht ganz leicht, denn die Grafikkarte durfte nur zwei Slots breit sein und auch die Länge durfte 28 Zentimeter nicht überschreiten. Und trotzdem wollten wir natürlich ordentlich Power. Und da war die MSI GeForce RTX 2070 Super Ventus GP OC die beste Wahl. Sie ist mit 43 mm zwar ein wenig dicker als 2-Slot, aber noch im Rahmen. Und mit 25,8 Zentimetern Länge wird auch das zweite Kriterium erfüllt.

Mit der Grafikkarte können wir aktuelle Spielekracher zumindest in WQHD noch sehr gut befeuern, bei 4K müssen dann leichte Abstrichte gemacht werden. Doch das ist für uns ok, denn unser Testsystem muss eine hohe Kompatibilität zu Gehäusen aufweisen, damit wir sie in möglichst vielen Gehäusen nutzen können.

Corsair 16GB Vengeance RGB PRO 3200

Der Arbeitsspeicher von Corsair ist nicht nur schnell, sondern auch bunt. Das darf in einem Gaming-PC natürlich nicht fehlen. Auch wenn wir nicht immer Gehäuse mit Glasfenster testen werden, sind wir daher mit dem Arbeitsspeicher gut bedient. Für die Beleuchtung ist kein Kabel notwendig, sie wird direkt über den RAM-Bus gesteuert.

16 Gigabyte Arbeitsspeicher reichen fürs Zocken auch aus, und die Taktung ist mit 3.200 MHz zwar schnell, aber kein Ultra-High-End. Auf der Intel-Plattform ist das jedoch zu vernachlässigen. Mit den hochwertigen Aluminium-Kühlkörpern können wir den Arbeitsspeicher aber eventuell auch noch ein wenig höher pushen.

Corsair MP510 480GB

Die Corsair MP510 gehört zu den schnellsten NVMe-SSDs mit PCIe-3.0-x4-Schnittstelle. Sie liest mit bis zu 3.480 MB/s und schreibt mit bis zu 2.000 MB/s. Die IOPS im 4KB Random Read / Write liegen dabei bei 360.000 bzw. 440.000. Das ist eine enorme Leistung, die möglich wird durch den Phison PS5012-E12-Controller sowie 3D-TLC-NAND.

Auch von der Haltbarkeit ist Corsair überzeugt, denn das Unternehmen bietet ein garantiertes Schreibvolumen von 800 TB. Da können wir also einige Spiele installieren, deinstallieren und neu installieren.

Corsair SF450

Das Corsair SF450 ist ein kompaktes SFX-Netzteil, das 450 Watt abliefert und somit auch Gaming-PCs gut befeuern kann. Die Kabel sind vollständig modular, sodass man nur die benötigten Kabel anschließen und somit Platz sparen kann. Dadurch kann die Belüftung in kompakten Gehäusen erheblich verbessert werden.

Die Anschlusskabel sind mit flexiblen Paracord-Hüllen ummantelt und somit besonders flexibel und einfach zu verlegen.

Das SF450 bietet eine 80 Plus Platinum Zertifizierung, die belegt, dass es besonders stromsparend ist. Der Wirkungsgrad liegt bei über 92 Prozent, was dem Stromverbrauch, dem Geräuschpegel und der Temperatur zu Gute kommt. Liegt wenig Last an, dreht der Lüfter gar nicht und ist somit unhörbar.

Auch wenn es sich um ein SFX-Netzteil handelt, liefert Corsair eine ATX-Blende mit, sodass das Corsair SF450 auch an ATX-Montagehalterungen verbaut werden kann.

Auch hier ist Corsair von seiner Qualität überzeugt und bietet sieben Jahre Garantie.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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