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Welche SSD ist die beste für Laptops?

Mit der Markteinführung der SSDs erblickte ein echter Gamechanger das Licht der Welt. Schließlich spielten dank des Flash-Speichers die Jahre auf dem Buckel eines Laptops keine Rolle mehr. Selbst Modelle, die zehn Jahre alt sind, können mithilfe des Einbaus einer SSD eine wahre Frischzellenkur erfahren. Diesen Temposchub kannst du deinem mobilen Rechner teilweise für wirklich wenig Geld verpassen. Bevor du also einen neuen Rechner kaufst, solltest du dir also erst einmal Gedanken über ein Upgrade machen. Doch seit Einführung der SSDs ist bereits einiges an Zeit vergangen. Aufgrund der großen Auswahl unterschiedlicher Flash-Speicher kann man jedoch schnell den Überblick verlieren. Dementsprechend wollen wir euch einmal ein wenig Entscheidungshilfe geben. Zunächst möchten wir erklären, was bei einer SSD für euren Laptop wichtig ist. Anschließend werfen wir einen Blick auf drei der besten SSDs, die du deinem Laptop spendieren kannst.

Highspeed für deinen Laptop

Wenn du schnell über die Autobahn heizen möchtest, ist ein Auto mit entsprechend leistungsstarkem Motor das A und O. Selbiges gilt für deinen Computer – egal ob Laptop oder PC. Eine SSD ist Grundlage für ein schnelles System. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn du auf deinem System das Betriebssystem auf der SSD installierst. Schließlich sorgt vor allem dies für einen enormen Geschwindigkeitsschub. Bei älteren Geräten macht sich dies schnell positiv bemerkbar. Die vielen Betriebsjahre merkt man dem aufgerüsteten Laptop dann häufig nicht mehr an. Programme öffnen schneller, der Laptop fährt schneller hoch und die allgemeinen Geschwindigkeiten ziehen stark an.

Eine SSD ist viel schneller als eine klassische HDD

Beim Vergleich von modernen SSDs mit klassischen HDDs wird eines ganz schnell deutlich. Das aufgerüstete System läuft viel schneller. Damit eine solche Frischzellenkur klappen kann, muss man grob gesagt nur zwei Schritte abarbeiten. Zunächst baut man die alte mechanische HDD aus. Anschließend ersetzt man das alte Modell durch eine neue SSD. Fertig ist das Upgrade. Vor einem entsprechenden Einbau solltest du jedoch stets darauf achten, ob dein Laptop überhaupt für ein Upgrade geeignet ist. Die gängigste Größe ist dabei 2,5 Zoll. Solltest du gegenwärtig eine 2,5 Zoll große HDD in deinem System haben, kannst du diese in der Regel problemlos durch eine ebenso große SSD austauschen. Manche Modelle wie beispielsweise ältere MacBook Pros aus dem Hause Apple erlauben es außerdem, anstelle des Laufwerkschachts eine SSD zu verbauen. In unserem Artikel möchten wir allen voran einen Blick auf SSDs werfen, die 500 GB bzw. 1000 GB Speicher bieten.

Alter spielt kaum eine Rolle

Mithilfe von SSDs kannst du selbst zehn Jahre alten Laptops zu neuem Leben verhelfen. Anders als bei Desktop-PCs kannst du dich bei einem Laptop jedoch nicht auf einen freien Schacht im System verlassen, in dem eine 2,5 Zoll SSD Platz findet. Um den Austausch der bereits verbauten HDD in selbiger Größe kommst du wohl nicht umhin. Doch dafür kannst du dich in der Regel darauf verlassen, dass so ziemlich jeder nicht allzu betagte Laptop auf diesen Formfaktor setzt. Neben dem Formfaktor spielt auch der Anschluss eine wichtige Rolle. So ist es wichtig, dass dein Laptop an Ort und Stelle einen entsprechenden SATA-Anschluss besitzt. Dieser verbindet das Mainbord mit der SSD. Allerdings ist auch dieser Anschluss bei Laptops, die nicht gerade 15 Jahre alt sind, standardmäßig vorhanden.

Moderne SSDs im M.2 Formfaktor (rechts) sind nicht nur um ein vieles kleiner als SSDs in 2,5 Zoll Größe (links). Obendrein können sie dank passendem PCIe-Anschluss auch rasend schnell sein.

Moderne SSDs mit kleinerem Formfaktor werden hingegen nur in nagelneuen Laptops Platz finden. Doch solltest du einen entsprechend neuen Laptop haben, ist es durchaus ratsam, auch auf die neue Technik zu setzen. Schließlich bietet diese einige Leistungsvorteile im Vergleich zu „klassischen“ SSDs in 2,5 Zoll Größe. Beispielhaft zu nennen seien hierbei M.2-SSDs. Diese sind 22 mm breit und je nach Ausführung 42 mm, 60 mm oder 80 mm lang. In Sachen Anschluss setzen aber auch diese SSDs auf SATA. Wer es besonders schnell mag sollte überprüfen, ob der eigene Laptop einen PCIe-Anschluss besitzt. Dieser ist blitzschnell und sorgt noch einmal für einen beeindrucken Geschwindigkeitsschub.

Ein guter Controller und schnelle Chips sind wichtig

Wir möchten bei den besten SSDs für einen Laptop den Fokus verstärkt auf Modelle im Format 2,5 Zoll werfen. Schließlich bieten diese die beste Möglichkeit, älteren Geräten zu neuem Leben zu verhelfen. Auf den ersten Blick unterscheiden sich entsprechende SSDs nicht voneinander. Schließlich kommen alle mit den gleichen Maßen daher. Insbesondere messen 2,5 Zoll große Festplatten 10 cm x 7 cm x 7 mm. Wichtig ist selbstverständlich auch der Anschluss. Ohne SATA geht hier nichts. Schließlich bietet dieser Anschluss eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 600 Megabyte pro Sekunde. Noch wichtiger als der besagte Anschluss ist aber das tieferliegende Innenleben der SSD: hier kommt es auf die Qualität der Speicherchips sowie einen guten Controller an.

Ist nach oben noch viel Luft?

Ein SATA Anschluss der dritten Generation schafft Übertragungsgeschwindigkeiten von maximal 600 Megabyte pro Sekunde. Dieses Maximum reizen klassische HDDs kaum aus. Diese schaffen es in etwa auf 100 Megabyte pro Sekunde. Ganz anders verhält es sich bei einer leistungsstarken SSD. So schaffen Top-Modelle es, Spitzenwerte von bis zu 540 Megabyte pro Sekunde zu erreichen. Wer an den SATA 3 Anschluss seines Laptops hohe Geschwindigkeiten möglich machen möchte, kann somit das Maximum mit einer passenden SSD herausholen. Bei SATA-Anschlüssen geht es nicht mehr schneller. Doch dies macht auch deutlich, dass man mit modernen M.2-SSDs weit schneller ist. Die maximalen Geschwindigkeiten sind hierbei viel höher. So kann man mit diesen kleinen SSDs über einen passenden PCIe-Anschluss doppelt so hohe Geschwindigkeiten erzielen. Einer der häufigsten Gründe, der zum Wechsel von HDD zur SSD führt ist die lange Dauer eines Systemstarts oder des Starts von einzelnen Programmen. Da SSDs weit höhere „Input/Output Operations per Second“ (IOPS) bieten, sorgen sie für einen viel besseren Workflow. Zum Vergleich: Während Top-SSDs bis zu 100.000 IOPS schaffen, erreichen HDDs oft nur einige Hundert.

Umfangreiche Vorteile beim Arbeiten

Wie in den vorigen Ausführungen deutlich wurde, sind SSDs gegenüber HDDs in nahezu allen Belangen im Vorteil. Doch wie macht sich dies im Arbeitsalltag oder dem hobbymäßigen Einsatz des Laptops denn nun eigentlich bemerkbar? Was nach erfolgtem Wechsel als aller erstes auffallen wird, sind die weit kürzeren Zeiten für System- und Programmstart. Doch in welcher Hinsicht SSDs vor allem punkten, ist beim Zugriff auf Dateien. Wenn du Videos oder Fotos auf deinem Laptop öffnest, wird dies bis zu 4 mal schneller gehen. Auch in der Bearbeitung selbiger Medien bemerkt man einen eindeutigen Geschwindigkeitsschub. Alles in allem wird dank einer SSD das gesamte System stark beschleunigt.

Altmodische HDDs wie dieses Modell von WD (Western Digital) können mit SSDs in keiner Disziplin mithalten.

Auch, wenn HDDs auf den ersten Blick einen robusten Eindruck machen mögen, ist es gerade die Mechanik, die diese Festplatten zu anfällig macht. Da diese altmodischen Speichermedien auf einzelne Schreib- und Leseköpfe setzen, die hin und herspringen, sind sie auch für Schäden anfällig. Doch SSDs halten nicht nur mehr aus. Obendrein arbeiten sie dank der fehlenden mechanischen Bauteile viel leiser als Flashspeicher. Das war es aber noch nicht mit den Vorzügen. So verbrauchen SSDs auch weit weniger Energie als altertümliche HDDs. Davon profitiert bei Laptops auch die Akkulaufzeit.

Die besten Modelle

Es gibt einige Spitzenmodelle, die sich zum Aufrüsten deines Laptops eignen. Bei SSD-Guru.de findet ihr eine entsprechende Liste mit SSDs, die sich am besten für euren Laptop eignen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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