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Wenn aus Technik Kunst wird

Wie die WAZ berichtet, hat sich das Museum in Mülheim an ein besonders spannendes Projekt herangewagt. Hier ist man derzeit dabei, Technik der neuen Generation mit Kunst zu kombinieren. Entstanden ist eine Ausstellung, bei der Besucher unter anderem Kunstwerke mit Geruch zu sehen bekommen. Hinter dem Projekt steht aber nicht allein das Museum, sondern auch die Hochschule Ruhr West, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Kunst tatsächlich etwas zur Technik beitragen kann. Die Antworten können sich Interessierte noch bis zum 15. September im Museum anschauen. Gleichzeitig geht es um die Frage, ob Technik auch Kunst sein kann. Ein klares Ja dürfen wir nach diesem Projekt aussprechen, denn an der Schloßstraße 28 im Museum gibt es unter anderem eine Art Blackbox, die es möglich macht, Filme nicht mehr einfach nur zu sehen, sondern auch zu riechen. Es steht also offensichtlich alles im Zeichen der Sinnestäuschungen. Wie uns das Gehirn austrickst, das sorgt auch bei den Experten für so manchen Aha-Effekt.

VR Brillen Bestandteil des Projekts

Neben der Black Box kommt in der Ausstellung die VR Technologie zum Einsatz, die den Nutzer in eine virtuelle und doch real wirkende Welt entführt. Diese Welt wurde von Künstlern gemacht und von Technologie so umgesetzt, dass sie inzwischen für nahezu jedermann zugänglich ist. Studenten haben sich zusammengeschlossen, um an der Idee weiterzuarbeiten. Ziel ist es, uns aus dem stressigen Alltag herauszuholen und kurzweilig für Entspannung zu sorgen. Die Gerüche der besagten Blackbox sorgen für eine noch realistischere Umgebung. Bereits im Vorfeld wurde versichert, dass den Besuchern unangenehme Düfte erspart bleiben. Schließlich soll nicht schon beim Anblick des ersten Hundehaufens Unbehagen entstehen. Dieser Geruch bleibt uns also glücklicherweise erspart. Ein weiterer Fokus liegt auf der Pädagogik, die sich mit Kunst und Technologie in Einklang bringen lässt. Wenn Kinder in den von Plastik verseuchten Meeren virtuell umherschwimmen und versuchen, „aufzuräumen“, dann bekommen sie gleich ein ganz anderes Bewusstsein für die Umweltprobleme, die vorherrschen. Man kann Menschen generell besser für bestimmte Dinge sensibilisieren, indem man sie zur Wurzel des Übels führt – wenn auch nur virtuell.

Auch Spiele sind Kunst

Die Frage, ob Technik und Kunst vereinbar sind, die wird in der Glücksspielbranche schon seit Jahren beantwortet. Casino Software Anbieter sind nicht nur Technologen, sondern faktisch auch wahre Künstler. Beim Spielen, gleich ob im Online Casino oder in Form von Browsergames, geht es vorrangig darum, den Spieler mit verschiedenen Themen und künstlerischen Elementen zu fesseln. Zudem steckt unwahrscheinlich viel technischer Aufwand dahinter, denn nur mit der richtigen Strategie lässt sich die gezeigte Kunst überhaupt in ein Spiel verwandeln. Warum also nicht die Sparte wechseln und die beiden Bereiche vereinen, um die Welt ein bisschen greifbarer zu machen? Das alleinige Zeigen von Kunst im Museum, das lockt heute kaum mehr jemanden hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervor. Wenn wir nun jedoch Teil der Vergangenheit werden und diese hautnah erleben – ja sogar riechen – können, dann wird auch Museum wieder zu einem Tages-Höhepunkt. Das gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene, die um solche Einrichtungen bislang einen großen Bogen gemacht haben.

Mülheimer Museum wird weitermachen

Die Hochschule Ruhr West und das Museum Mülheim planen, auch in Zukunft weitere Projekte dieser Art gemeinsam anzugehen. Man verfolgt dabei das Ziel, Horizonte zu erweitern – und damit sind nicht allein die eigenen, sondern auch die der Museumsbesucher gemeint. Kunst und Technologie lassen sich offenbar sehr gut verbinden. Das zeigt bereits das erste Projekt, bei dem es durchweg positive Resonanz gab.

Gastautor

Dieser Artikel enthält Links zum Projekt des Autors.

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