PC-Hardware

Wie erreicht man den perfekten Airflow im Gehäuse?

Den CPU-Kühler unterstützen

Besonders heiß wird es in der Region der CPU. Diese verfügt über einen eigenen Kühler und Lüfter. Diese Komponenten sind in aller Regel bereits eingebaut, sodass der Nutzer nicht mit ihnen Berührung kommt. Für den Airflow im Gehäuse sind sie jedoch von Bedeutung. So befördert der an der CPU angebrachte Lüfter die von dort stammende Wärme direkt ins Gehäuse. Er sorgt also aktiv für eine Erwärmung des Hauptluftstroms.

Es ist nun sinnvoll, einen Lüfter möglichst nah an der CPU anzubringen, um die vom CPU-Lüfter ins Gehäuse beförderte heiße Luft möglichst rasch abtransportieren zu können. Ein an der Seite angebrachter Lüfter, der sich im 90-Grad-Winkel zum Mainboard befindet, leistet hier beste Dienste. Leider unterstützt nicht jedes Gehäuse die Anbringung eines Lüfters in dieser Position.

Der CPU-Kühler sollte die Luft direkt nach draußen befördern

In einem solchen Falle ist es sinnvoll, den Luftstrom, der vom CPU-Lüfter erzeugt wird, auf anderem Wege möglichst schnell aus dem Gehäuse hinauszubefördern. Hierzu kann es auch nötig werden, die Richtung des CPU-Kühlers zu verändern. In den meisten Fällen ist dies ohne größere Schwierigkeiten möglich.

Für den optimalen Luftdruck sorgen

Es kann grob zwischen einem positiven, einem negativen und einem neutralen Luftdruck unterschieden werden. Beim positiven Luftdruck befördern die Lüfter mehr Luft ins Gehäuse, als sie hinausbefördern. Dies sorgt zwar für eine weniger gute Kühlung, reduziert jedoch die Staubmenge im Gehäuse. Liegt ein negativer Luftdruck vor, wird mehr Luft hinaus- als hineinbefördert. So wird eine stärkere Kühlung des Gehäuses erreicht. Gleichzeitig dringt jedoch mehr Staub ins Gehäuse ein. Beim ausgeglichenen Luftdruck wird weder mehr Luft aufgenommen noch abgegeben. In der Praxis lässt sich dieser ausgeglichene Luftdruck jedoch nicht erreichen.

Mit zwei Ansauglüftern und drei Absauglüftern wird ein negativer Luftdruck erzeugt

In der Regel wird jedoch geraten, einen möglichst ausgeglichenen Luftdruck herzustellen, um die beschriebenen negativen Effekte zu vermeiden. Im alltäglichen Einsatz kann der Luftdruck weitgehend ignoriert werden. Es handelt sich vor allem um theoretische Unterschiede, die zum Tragen kommen würden, wenn der PC ein weitgehend abgeschlossenes Gehäuse darstellen würde. Da diese nicht annährend der Fall ist, fallen die Unterschiede in der Praxis meist extrem gering aus.

Bemerkst du jedoch ein Aufheizen des Systems oder eine verstärkte Staubentwicklung im Inneren, kannst du reagieren, indem du die Ausrichtung eines Lüfters änderst. Ansonsten ist dieser Punkt jedoch weitgehend zu vernachlässigen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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