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Wondershare FamiSafe: Zuverlässige Kindersicherungs-App mit Weitsicht

Irgendwann kommen Kinder in ein Alter, indem sie anfangen, sich für digitale Inhalte zu interessieren. Dabei werden Smartphone, Tablet, Notebook und Co. zu einer virtuellen Spielwiese. Natürlich ist es wichtig, dass Heranwachsende mit dieser Technik in Berührung kommen. Schließlich ist das Thema Digitalisierung einer der größten Trends der Gegenwart, der noch weit in die Zukunft hinaus Einfluss auf unsere Gesellschaft haben wird. Jedoch sollte es jedem Kind ermöglicht werden, den Zugang zum Internet in einer sicheren Umgebung zu erfahren. Darüber hinaus ist es ebenso wichtig, dass Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien dieser Art erlernen. Da uns als Konsumerelektronik- und PC-Hardware-Blog dieses Thema auch sehr am Herzen liegt, haben wir uns die vielversprechende App FamiSafe angesehen. Von der der Entwickler Wondershare selbst behauptet, dass dies die beste Software zur Kinderüberwachung sei. Erhältlich ist die App bzw. Software für Android, iOS, Windows und Mac (getestet haben wir via Android).

Funktionsumfang von FamiSafe

FamiSafe bietet sich als echte All-in-One-Lösung an, die Kindern laut Hersteller eine gefahrenfreie Zone im Internet gewährt, aber auch die Risiken in der realen Welt minimiert. Im Vergleich zu einem Großteil anderer Apps dieser Sparte bietet FamiSafe von Wondershare tatsächlich neben den Standardfunktionen einige Features mehr.

Alle Funktionen von FamiSafe im Überblick:

  • Mit FamiSafe kann die Bildschirmzeit vorher festgelegter Geräte eingeschränkt werden, sodass von vornherein ein gesunder Umgang mit Smartphone, Tablet und Co. geschult werden kann.
  • Außerdem haben die Eltern die Möglichkeit, Apps und Programme zeitlich einzuschränken oder gänzlich zu blockieren.
  • Selektiv können auch unsittliche oder unerwünschte Webinhalte durch den Anwender gesperrt bzw. Webseiten gefiltert werden – nach Kategorie, aber auch einzelne Seiten.
  • Durch das Feature Elterliche Warnungen werden die Eltern sofort benachrichtigt, sobald das Kind auf beispielsweise Social-Media-Inhalte trifft, die explizite Texte beinhalten oder nicht-jugendfreie Inhalte darstellen.
  • Der Familienfinder erlaubt es dem Nutzer per Standortverlauf nachzuverfolgen, wo sich das Kind aufgehalten hat und über den Live-Standort, wo es sich derzeit befindet. Darüber hinaus können bestimmte Bereiche per Geofencing festgelegt werden, in denen das Kind sicher unterwegs ist.
  • Eine weitere Funktion ist das Tracken über den Antriebsbericht, bei dem das Fahrverhalten von jungen Erwachsenen erfasst wird.

Manchmal kann es für Eltern zu einer richtigen Mammutaufgabe werden, die perfekte Balance zwischen dem Konsum digitaler Inhalte und der realen Welt zu finden. Mit den Funktionen einer App für Kindersicherheit, wie zum Beispiel FamiSafe kann diese Herausforderung aber wesentlich leichter und dennoch flexibel bewältigt werden.

Gratis-Testzeitraum und Zahlungsmodalitäten

Alles in allem lässt sich FamiSafe über die Webseite des Herstellers wahlweise aber auch ganz einfach über den Google Play Store oder Apple App Store beziehen. Um die App selbst zu testen, steht dem Interessenten eine kostenlose Testphase von 3 Tagen bereit, in der rund 90 % aller Funktionen ausprobiert werden können. Nach diesem Zeitraum kann die App ganz flexibel für 9,99 € im Monat, 19,99 € (6,66 € pro Monat) im Quartal oder aber für 59,99 € (4,99 € pro Monat) im Jahr weiter genutzt werden. Sobald die Lizenz erworben wurde, stehen natürlich auch alle Features der Kinderüberwachungssoftware zur Verfügung.

Intuitive Benutzeroberfläche

Nachdem FamiSafe erfolgreich auf allen involvierten Endgeräten – sowohl auf dem Gerät des Inhabers als auch auf dem des Schützlings – installiert wurde, kann das Gerät des Kindes ganz einfach mit ein paar Klicks bzw. Fingertipps verbunden werden. Dieser Vorgang ist durch die moderne und einfache Benutzeroberfläche selbsterklärend. Dennoch haben wir für den Einstieg ein kleines Tutorial erstellt:

  1. Beim Einloggen in die App fragt FamiSafe den Nutzer, ob dieser ein Elternteil oder ein Kind ist. Je nach Einrichtung des Geräts ist hier die jeweilige Auswahl zu treffen.
  2. Handelt es sich um das Gerät des Kindes, fordert die App dazu auf, eine weitere App herunterzuladen. Damit ist die Einrichtung des zu überwachenden Geräts bereits abgeschlossen.
  3. Kommen wir zurück zum Gerät des Elternteils. Insofern die App auf dem Gerät des Kindes aktiv ist, erscheinen die übermittelten Daten in der Übersicht auf dem Home-Reiter, u. a. sind dort der derzeitige Standort, der Akkustand sowie die bereits vergangene Nutzungszeit zu finden.
  4. Über das untere Menü kann nun Zugriff auf die jeweiligen Funktionen gewährt werden. In unserem Beispiel navigieren wir zuerst auf den Menüpunkt Bildschirmzeit, der sich in der oberen Menüleiste nach dem Klick auf Funktionen finden lässt.
  5. Hier können nicht nur Einstellungen zur Bildschirmzeit, sondern auch den jeweiligen Apps gesetzt werden. Zusätzlich gibt es die Funktion, alle Apps per Schieberegler mit sofortiger Wirkung zu sperren.

  1. Aber nicht nur Apps lassen sich sperren und verwalten. Unter dem Menüpunkt Webfilter können auch gesamte Kategorien, die über den Browser abgerufen werden können, wie zum Beispiel Shopping-Themen oder einzelne Seiten ausgeschlossen werden.

  1. Informationen zum Standortverlauf sind unter dem gleichnamigen Reiter zu finden. Hier werden alle Orte aufgelistet, an denen sich das Kind sich aufgehalten bzw. bewegt hat.
  2. Eine weitere Funktion, auf die wir noch etwas näher eingehen möchten, ist das Geofencing (Menüpunkt Sichere Standorte). Hier besteht die Möglichkeit, Zonen einzurichten, die der Elternteil als sicher einstuft, wie zum Beispiel Schule, zu Hause oder bei einem Freund. Zusätzlich zur genauen Adresse hat der Anwender hier die Option, einen Radius festzulegen. Übertritt das Kind die Grenze, erhält der Elternteil eine Nachricht, in der er darauf hingewiesen wird.

  1. Das Kind erhält in manchen Fällen Feedback, z. B. wenn die Bildschirmzeit überschritten oder eine App von der Nutzung ausgeschlossen wurde.

Genauso simpel lassen sich weitere Einstellungen und Features, wie zum Beispiel die Live-Standort-Verfolgung, der intelligente Zeitplan oder der Antriebsbericht ganz intuitiv in der App ansprechen und bedienen.

FamiSafe unterm Strich

Im Endeffekt liefert die All-in-One-Kindersicherungs-App ein umfangreiches Paket an Funktionen, um Kindern eine sichere digitale Umgebung zu ermöglichen. Erweiterte Features verschaffen aber auch den Eltern etwas Spielraum in der realen Welt. Natürlich spielen dabei aber auch immer ethische Aspekte eine tragende Rolle. Außerdem gibt es hier und da noch etwas Verbesserungspotenzial. So wünschen wir uns eine Feedbackfunktion für das Kind, sodass es weiß, wie viel Bildschirmzeit es noch übrighat oder eine warnende Mitteilung, die darauf hinweist, dass eine Sicherheitszone überschritten wird. Auch manche Übersetzungen bedürfen einer Verbesserung. Alles in allem finden wir die App inkl. ihrer Funktionen echt gut durchdacht und anwenderfreundlich.

FamiSafe jetzt gratis testen

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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