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Word-Vorlage: So kündigst Du Deinen Arbeitsvertrag richtig

Kündigung des Arbeitsvertrags – Wie geht das?

Die Kündigung eines Arbeitsvertrags ist keinesfalls alltäglich. Dementsprechend hoch sind auch die Anforderungen, die an eine entsprechende Kündigung des Vertrags gestellt werden. Allen voran müssen die geltenden Formvorschriften beachtet werden. Wie bei allen Kündigungen muss man sich auch hier an die rechtlichen Spielregeln halten. Viele künstlerische Freiheiten offenbaren sich Dir hierbei also keineswegs. Im folgenden Tutorial möchten wir Dir einmal zeigen, wie man einen Arbeitsvertrag richtig kündigt. Praktischerweise geben wir Dir auch gleich die passende Vorlage. 

Kündigen will gelernt sein

Kündigung ist nicht gleich Kündigung. Es werden vielmehr unterschiedliche Anforderungen an Kündigungen gestellt. Es kommt stets darauf an, was man kündigen möchte. Dementsprechend will auch das formgemäße Kündigen eines Arbeitsvertrags gelernt sein. Doch es kommt nicht nur auf die Form, sondern auch auf das Formulieren der Kündigung an. Ansonsten kann es zu negativen Folgen kommen. Schließlich genügen bereits kleinste Formfehler, um die Kündigung ungültig zu machen. Alternativ können falsche Formulierungen auch dazu führen, dass eine Kündigung des Arbeitsvertrags schlicht zu einer Absichtserklärung herabgestuft wird. Doch ein Arbeitsvertrag kann selbstverständlich nicht nur von Arbeitnehmerseite gekündigt werden. Auch der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern die Kündigung erteilen. Nachfolgend zeigen wir zunächst, wie ein Kündigungsschreiben des Arbeitnehmers aussehen sollte. Anschließend konzentrieren wir uns auf die Arbeitgeberseite.

Die Kündigung durch den Arbeitnehmer

Es gibt einige wichtige Punkte, auf die Arbeitnehmer bei einer Kündigung achten müssen. Am allerwichtigsten sind dabei die geltenden Formvorschriften. Eine Kündigung des Arbeitsvertrags muss in Schriftform erfolgen. Darüber hinaus erfordert sie eine Unterschrift mit dem vollständigen Namen. Auch, wenn man heutzutage viele Verträge bequem per E-Mail kündigen kann, ist dies beim Arbeitsvertrag nicht der Fall. Selbiges gilt im Übrigen auch für eine Kündigung per Fax.

Natürlich ist es am besten, wenn du die Kündigung Deinem Arbeitgeber persönlich überreichst. Damit beweist Du nicht nur ein hohes Maß an Fairness und Menschlichkeit. Darüber hinaus kannst Du Dir sicher sein, dass die Kündigung auch tatsächlich bei Deinem Arbeitgeber eingegangen ist. Neben der Form sind auch die Fristen besonders wichtig. Auch hier gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Verträgen. Ein Blick ins Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) kann hier weiterhelfen. 

In der Regel muss der Arbeitgeber eine soziale Abwägung zwischen allen Mitarbeitern machen, bevor er eine Kündigung ausspricht.

Darauf musst Du achten

Es gibt einige Eckpunkte, die Du bei Deiner Kündigung beachten musst. Im Folgenden haben wir eine Checkliste mit den wichtigsten Inhalten einer Kündigung niedergeschrieben. Diese kannst Du beim Verfassen der Kündigung ganz einfach abarbeiten. 

Der Briefkopf

Im Briefkopf musst Du Deine Anschrift und Deinen vollständigen Namen angeben. Darüber hinaus muss aus dem Briefkopf der Name und die Anschrift Deines Arbeitgebers hervorgehen. Außerdem solltest Du hier unbedingt das aktuelle Datum niederschreiben. Dies hat im Bereich der Kündigungsfrist eine große Bedeutung. 

Die Betreffzeile

Aus der Betreffzeile soll hervorgehen, worum es in dem Schreiben überhaupt geht. Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags sollte in der Betreffzeile unbedingt das Wort Kündigung stehen. Darüber hinaus ist es durchaus ratsam, persönliche Mitarbeiterdaten festzuschreiben. So kann man beispielsweise seine Personalnummer angeben. Auch das Datum des Tages, an dem das Arbeitsverhältnis enden soll, schreibst Du im besten Fall in die Betreffzeile.  

Empfänger

Ein Brief benötigt auch stets die Adresse eines Empfängers. Bei einer Kündigungserklärung des Arbeitsvertrags sind unterschiedliche Adressen denkbar. Die Kündigung adressierst Du entweder an Deinen Geschäftsführer, Deinen Vorgesetzten oder die Personalabteilung Deines Unternehmens. 

Kündigungserklärung

Eine Kündigung ist nur dann wirksam, wenn sie eine entsprechende Kündigungserklärung enthält. Diese macht den Hauptteil in Deinem Schreiben aus. Ein paar knappe Worte reichen hier bereits aus. Wichtig ist nur, dass Du ganz klar deutlich machst, dass Du dein Arbeitsverhältnis kündigen möchtest. Manchmal genügt eine einfache Kündigungserklärung nicht aus. Hier ist es von Nöten, dass der Arbeitnehmer einen Kündigungsgrund angibt. Ob dies der Fall ist, entnimmst Du Deinem Arbeitsvertrag.

Kündigungsfrist

Damit eine Kündigung wirksam ergehen kann, muss sie auch fristgerecht erfolgen. Im Schreiben selbst musst Du Deinem Arbeitgeber zum Ausdruck bringen, zu welchem Zeitpunkt das Arbeitsverhältnis gekündigt werden soll. 

Unterschrift nicht vergessen

Wie wir bereits bei der Form verdeutlicht haben, ist eine Unterschrift am Ende des Kündigungsschreibens elementar für dessen Wirksamkeit. Wichtig ist, dass Du nicht nur mit Deinem vollen Namen unterschreibst, sondern dies auch handschriftlich geschieht.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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