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Word-Vorlage: So kündigst Du Deinen Arbeitsvertrag richtig

Lass Dir unbedingt die Kündigung bestätigen

Unabhängig von der Art des Vertrages ist es immer ratsam, sich die Kündigung bestätigen zu lassen. So werden eventuelle spätere Beweisfragen rund um die Frist unkompliziert beantwortet. Wenn Du das Schreiben nicht persönlich bei deinem Arbeitgeber abgeben möchtest, so versende es zumindest per Einschreiben. Dann erhältst Du eine Bestätigung für den Eingang des Kündigungsschreibens. Sobald eine Kündigung beim Arbeitgeber eingeht, wird dieser ein Kündigungsdatum auf selbiger vermerken.    

Wer ist Adressat der Kündigung?

Hat man den Entschluss zur Kündigung erst einmal gefasst, stellen sich manchmal scheinbar banale Fragen. So verhält es sich beispielsweise auch mit dem Adressaten des Kündigungsschreibens. Manchmal weiß man schlichtweg nicht, an wen man den Brief senden soll. Dies kommt nicht von ungefähr. Vor allem in großen Unternehmen gibt es neben dem Arbeitgeber an sich eine Geschäftsführung, Vorgesetzte und eine Personalabteilung. Der Faustregel nach sollte stets der Arbeitgeber die Kündigung erhalten. Allerdings sind unterschiedliche Personen innerhalb des Unternehmens empfangsberechtigt. Grundsätzlich gilt, dass Du Dich stets an die Personalabteilung wenden kannst. Geht die Kündigung diesen zu, gilt die Kündigung als zugestellt. 

Der Chef muss nicht persönlich vor Ort sein

Wenn der Arbeitgeber einmal verreist oder aus anderweitigen Gründen außer Haus ist, stellt sich die Frage wo die Kündigung eingereicht werden muss. In der Regel liegt hierin kein großes Problem. Meist stellt der Arbeitgeber für die Zeit seiner Abwesenheit eine Vertretung ein. Diese ist dann empfangsberechtigt. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es trotzdem eine Lösung. Grundsätzlich solltest Du die Kündigung zum Firmensitz Deines Arbeitgebers schicken. Nach Absprache mit dem Arbeitgeber kannst Du die Kündigung natürlich auch direkt zu dessen gegenwärtigen Aufenthaltsort senden. 

Wie kündige ich einen befristeten Arbeitsvertrag?

Immer mehr Arbeitsverträge werden befristet geschlossen. Hier muss man spezielle Kündigungsvorschriften beachten. Das wichtigste ist zunächst, dass eine vorzeitige außerordentliche Kündigung bei einem befristeten Vertrag nicht möglich ist. Doch von diesem Grundsatz gibt es auch Ausnahmen. So ist eine derartige Kündigung dann möglich, wenn selbiges im Arbeitsvertrag festgehalten wurde. Wer einen befristeten Arbeitsvertrag hat, muss davon ausgehen, dass das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der Frist endet. Nur, wenn der Arbeitgeber den Vertrag aktiv verlängert, kann das Arbeitsverhältnis länger andauern. Diese Verlängerung darf maximal drei Mal stattfinden.   

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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