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Word-Vorlage: So kündigst Du Deinen Handyvertrag

Da sich die Angebote für neue Handyverträge gefühlt wöchentlich gegenseitig übertrumpfen, kündigt man einen Handyvertrag vergleichsweise häufig. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Wie Du kündigst, hängt zu einem großen Maße von Deinem gegenwärtigen Mobilfunkanbieter ab. So bieten erfreulicherweise immer mehr Provider die Möglichkeit zur unkomplizierten Kündigung per Internet. Nach erfolgreichem Login kannst Du den Vertrag dann ganz bequem kündigen. Doch auch der klassische Brief führt nach wie vor zum Erfolg. Im Folgenden möchten wir Dir einmal einen Überblick über die Kündigung eines Handyvertrags geben. Praktischerweise haben wir auch direkt die passende Vorlage für Word parat.

Nicht jede Kündigung ist schwer

Die Industrie hat mittlerweile auf den Trend der kurzlebigen Handyverträge reagiert. So ist die Kündigung längst nicht mehr so kompliziert wie es früher einmal der Fall war. Dies gilt zumindest bei dem Großteil der Anbieter. Hiervon profitiert nicht nur der Kunde selbst. Schließlich ist eine praktische Online-Kündigung auch für den Provider praktisch. Nach erfolgtem Login des Kunden kann dieser die Kündigung nämlich sehr leicht nachverfolgen und zuordnen. Doch, wenn der Mobilfunkanbieter diese Kündigungsmöglichkeit bietet, musst Du diese natürlich nicht nutzen. Einen Mobilfunkvertrag kannst Du auch klassisch per Brief oder etwas moderner per E-Mail oder Fax kündigen.  

Solltest Du Dich für den klassischen Postweg entscheiden, gibt es einen praktischen Tipp für mehr Sicherheit. Eine Kündigung, die Du per Einschreiben verschickst, gibt Dir im Nachhinein ein wichtiges Beweismittel, wenn es um die Kündigungsfrist geht – den Beleg. Sollte Dein Mobilfunkanbieter nach erfolgter Kündigung nämlich behaupten, dass die Kündigung nicht fristgerecht eingegangen sei, kannst Du Gegenteiliges völlig unproblematisch nachweisen. Innerhalb Deines Kündigungsschreibens solltest Du außerdem um eine Kündigungsbestätigung bitten. Auch diese kann Dir zu einem späteren Zeitpunkt nützlich werden. 

Die Fristen

Damit eine Kündigung erfolgreich ist, müssen unter anderem die geltenden Vorschriften zu Form und Frist eingehalten werden. Wie die Fristen im Einzelnen ausgestaltet sind, hängt in aller erster Linie von der Laufzeit Deines Vertrags ab. In langfristigen Handyverträgen beträgt die Mindestvertragslaufzeit in aller Regel 24 Monate. Die entsprechende Kündigungsfrist endet dabei drei Monate vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Dies sollte man stets im Auge behalten. Schließlich droht nach verpasster Kündigung eine automatische Verlängerung des Handyvertrags. Erfahrungsgemäß sollte man sich bereits frühzeitig eine Erinnerung anlegen, damit man die Kündigung rechtzeitig abgeben kann. Wer gar nicht erst ein entsprechendes Risiko eingehen möchte, kündigt sofort nach Vertragsschluss wieder. Dies lohnt sich in den meisten Fällen, da Handyverträge Jahr für Jahr bessere Konditionen bieten.

Wer die Fristen einmal vergessen hat, kann selbstverständlich einfach einen Blick in die Vertragsunterlagen werfen. Im Gegensatz zu Langzeitverträgen, bieten Handyverträge ohne eine Mindestvertragslaufzeit auch bessere Kündigungsfristen. In der Regel kannst Du hier jeden Monat kündigen. Solltest Du die Frist bei einem Handyvertrag mit kurzer Laufzeit einmal vermasseln, sind die Folgen jedoch nicht so schwerwiegend. Die Verlängerung findet hier immer nur um einen Monat statt. Bei einem Prepaid-Tarif sind die Regeln am einfachsten. Schließlich musst Du hier gar nicht erst kündigen. Wenn das Guthaben verbraucht ist, musst Du es erst wieder aufladen, um telefonieren oder surfen zu können. Nach einer bestimmten Zeit des Nicht-Einzahlens deaktiviert sich der Tarif dann von selbst.     

Das Sonderkündigungsrecht

Abseits der klassischen Kündigung kann Dir auch ein Sonderkündigungsrecht zustehen. Allerdings müssen dafür die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Welche Bedingungen vorliegen müssen, steht im berühmten „Kleingedruckten“ Deines Handyvertrags. Sollte ein Sonderkündigungsrecht vorliegen, kannst Du eine außerordentliche Kündigung aussprechen. Ein klassisches Beispiel für ein Sonderkündigungsrecht ist eine unverhältnismäßige Erhöhung der Kosten während der Vertragslaufzeit. Ein gleiches Recht besteht auch dann, wenn Dein Anbieter nicht seine Leistung erbringt. Allerdings läuft die Kündigung hier etwas anders ab. Zunächst musst Du Deinen Provider auf die Missstände hinweisen und ihm eine Frist zur Behebung selbiger setzen. Hält er diese First nicht ein, ergibt sich für Dich das Recht zur außerordentlichen Kündigung.

Es lohnt sich häufig, zu kündigen

Wie eingangs erwähnt, werden die Konditionen für Handyverträge mit der Zeit immer besser. Im Umkehrschluss ist ein Handyvertrag mit der Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren nach Ablauf der Zeit schon veraltet. Wer Geld sparen möchte, sollte dann den Vertrag wechseln. In der Regel meldet sich Dein gegenwärtiger Vertragspartner schnell bei Dir, wenn Du gekündigt hast. Schließlich möchte er Dich als Kunden nicht verlieren. Er wird Dir ein Angebot zur Verlängerung des bestehenden Vertrags machen. Mit etwas Glück bietet Dir Dein Anbieter dann die Leistungen zu den Konditionen, die Du Dir auch bei einem neuen Vertrag vorgestellt hast. Ein wenig Verhandlungsgeschick ist hier keineswegs fehl am Platze. Der große Vorteil einer Vertragsverlängerung ist nicht von der Hand zu weisen. Du sparst Dir den aufwendigen Weg der Kündigung.     

Der nahtlose Wechsel zum neuen Anbieter

Bist Du jedoch fest entschlossen, zu einem neuen Mobilfunkanbieter zu wechseln, unterstützt Dich der neue Vertragspartner häufig bei der Kündigung. Mittlerweile kümmern sich immer häufiger die neuen Provider um die Kündigung des bisherigen Vertrags. Hierdurch wird ein großes Problem früherer Tage ausgemerzt. Hat man vor einigen Jahren einen Handyvertrag gekündigt, war es ein Drahtseilakt, für einen nahtlosen Übergang zu sorgen. In der Regel war man in der Übergangszeit für ein paar Tage nicht erreichbar. Da dies heutzutage unvorstellbar ist, setzt sich der neue Anbieter mit dem alten Provider in Verbindung. 

Die Rufnummernmitnahme

Die eigene Handynummer gehört zu unserer Identität. Umso schwieriger ist es heutzutage einfach so eine neue Nummer zu erhalten. Der Aufwand, allen Kontakten Bescheid zu geben, ist einfach zu groß. Praktischerweise kannst Du aber trotz Provider-Wechsel Deine alte Handynummer in den neuen Vertrag mitnehmen. Die sogenannte Rufnummernmitnahme macht es möglich. Ähnlich wie beim nahtlosen Übergang der Vertragslaufzeit, kümmert sich auch hier Dein neuer Provider. Häufig verlangen die Anbieter für diesen Service jedoch eine Gebühr. Das sollte Dir bewusst sein.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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