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WPA2-Sicherheitslücke „Krack“ weniger weit verbreitet als angenommen

Nachdem eine gravierende Sicherheitslücke im Verschlüsselungsverfahren WPA2 bekannt wurde, können Fritzbox-Kunden wieder aufatmen. Nach aktuellen Informationen ist die FRITZ!Box nicht von der Sicherheitslücke betroffen, da sie betroffene Norm 802.11r nicht verwendet. Um einen „Krack“-Angriff durchzuführen, muss die WLAN-Kommunikation zwischen einem unsicheren Klienten und dem Access Point gezielt angegriffen werden, wozu eine bestimmte räumliche Nähe notwendig ist. So muss der Angreifer sich zwischen dem Access Point und dem Klienten befinden. Relevante Verbindungen sind darüber hinaus durch weitere Maßnahmen geschützt, die von der Krackattacke nicht betroffen sind.

Auch Windows-Nutzer sind laut Microsoft mittlerweile wieder sicher, sofern sie das Oktober-Update eingespielt haben. Mit diesem werde die Sicherheitslücke geschlossen. Kunden, die einen FRITZ!Repeater verwenden, müssen indes auf ein Update warten, da dieser im Gegensatz zur FRITZ!Box von der Sicherheitslücke betroffen ist.

Auch der US-amerikanische Konzern Apple kündigte an, bald einen Patch veröffentlichen zu wollen, mit dem die Sicherheitslücke bei allen Apple-Geräten behoben werden soll. Die Kunden können folglich damit rechnen, dass das Update in wenigen Tagen zur Verfügung steht.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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