Mobilgeräte Testberichte

XMG NEO 15 Gaming-Notebook im Test

XMG ist einer der bekannteren Hersteller von Gaming-Notebooks. Deshalb haben wir für euch das NEO 15 auf den Prüfstand geschickt. Es basiert auf einem Barebone von Tongfang und ist in mehreren Konfiguration erhältlich. Wir testen für euch eine Konfiguration mit der fast größten Ausstattung.

Design und Verarbeitung

Ein anscheinend unaufdringliches Design bietet XMG mit dem 15-Zöller XMG NEO 15. Schaltet man das Gerät ein, wird die LED-Leiste in der Front zum Leben erweckt, genau wie die beleuchteten Tasten des Gaming-Notebooks. Markant ist außerdem der XMG-Schriftzug auf der Rückseite des Displays. Zur Beleuchtung und der Tastatur mit den opto-mechanischen Switches kommen wir später.

Das Thema Verarbeitung halten wir kurz – Es gibt nichts negativ anzumerken. Schwachpunkt vieler Notebooks sind die Scharniere des Displays, da diese dann etwas wackeln und nicht fest sitzen. Bei XMG NEO 15 wurde auch hier nicht gespart.

Display

Das XMG NEO 15 setzt auf ein Display mit einer Diagonale von 15,6 Zoll. Es löst mit 1.920 zu 1.080 Pixeln auf und liefert somit eine FullHD-Auflösung. Für Gamer wird die Bildwiederholrate immer wichtiger, deswegen bietet das Display 144 Hertz. Um Spiegelungen zu vermeiden besitzt das Display eine matte Oberfläche, fällt das Licht aus einem ungünstigem Winkel, kommen trotzdem Spiegelungen vor und es ist kaum noch etwas auf dem Display zu erkennen. Farben und Kontraste werden gut dargestellt. Typisches Problem ist ein Blaustich, das hier nicht auftritt.

Hervorzuheben ist die dünne Einfassung des Displays, es ist kaum Rand vorhanden. Mit dem Display kommt ihr definitiv auf eure Kosten – außer ihr sitzt ungünstig zum Fenster/zur Sonne.

Ausstattung

Das XMG NEO 15 gibt es, wie der Name vermuten lässt, ausschließlich in der 15-Zoll-Variante. Als Chipsatz kommt Intels HM370 Express zum Einsatz. Verbaut und nicht änderbar ist ein Intel Core i7-9750H. Für die Grafikarbeit können drei verschiedene Grafikkarten konfiguriert werden: , NVIDIA GeForce RTX 2060, NVIDIA GeForce RTX 2070 Max-Q. In unserem Testbericht steckt die RTX 2070 Max-Q mit 8 GB GDDR6-Speicher.

Alternativ zur 15-Zoll-Variante gibt es aber auch das NEO 17 – ähnliche oder sogar gleiche Konfigurationen sind möglich.

Zwar kann das NEO 15 mit nur 8 GB RAM konfiguriert werden, bis zu 64 GB im Dual-Channel sind aber möglich. Diese sind nur möglich, wenn ihr den RAM von Samsung wählt. Zur Verfügung steht noch Corsair Vengeance und Kingston ValueRAM, alle drei Optionen takten mit 2.666 MHz. Auch für den Speicherplatz habt ihr viel Auswahl. So können als SSD in der M.2.-Version von Samsung die 970 EVO und 970 Pro mit bis zu 2 TB Speicherplatz gewählt werden. Möglich sind außerdem SSDs von Herstellern wie Seagate, Westen Digital, Kingston und Crucial. Falls gewünscht kann sogar ein anderes WLAN-Modul gewählt werden. Das AC 9462 von Intel ist standardmäßig verbaut, optional kann das AC 9560 von Intel oder das AC 1550 von Killer verbaut werden.

Genug Anschlussmöglichkeiten bietet das NEO 15 definitiv. So finden wir drei ältere USB-Anschlüsse (1x USB 2.0, 2x USB 3.0) sowie einen modernen USB-3.1-Anschluss vor. Um Monitore anzuschließen hat das Notebook zwei Mini DisplayPort-1.4-Anschlüsse, die auch G-SYNC unterstützen, ebenso ist HDMI 2.0 mit HDCP 2.2 mit an Bord.
Klassisch vorhanden ist ein Kopfhörerausgang, ein Mikrofoneingang und ein RJ45-Port.

In unserer Konfiguration steckt das AC 9560 Modul von Intel, das auch Bluetooth 5.0 unterstützt. Der Lithium-Polymer-Akku besitzt mit 62 Wh ausreichend Leistung, um auch unterwegs etwas zu zocken. Die Stereo-Lautsprecher leisten ihre Arbeit, sind aber selbstverständlich nicht herausragend. Ist die Lautstärke zu laut, klingt alles sehr blechern.

Preislich bewegt sich das XMG NEO 15 zwischen 1.399 Euro und 3.300 Euro (ohne Betriebssystem).

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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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