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Zwischen Wasser und Wahnsinn: The Sinking City im Test

Eine Stadt nah am Wasser gebaut

Grafisch ist The Sinking City sicher etwas altbacken, um nicht zu sagen, wenig hübsch. Rein technisch reißt das Erscheinungsbild von Oakmont sicher niemanden vom Hocker. Dafür kann das Spiel bei der Atmosphäre punkten. Die Stadt ist sehr stimmig gestaltet und die Soundkulisse ist ebenfalls passend. Alles ist schmuddelig und dreckig und das passt einfach in das Setting einer überfluteten Stadt.

Es gibt viele Details zu entdecken, auch wenn es abseits der Quests kaum Interaktionsmöglichkeiten gibt. Dafür motivieren gerade die Nebenquests umso mehr zum Erkunden. Ein Teil dieser Quests müsst ihr erstmal finden. Die Aufgaben bestehen meistens aus Sammelobjekten oder dem Aufsuchen verschiedener Orte. Beispielsweise findet Reed Briefe, in denen man erfährt, wie es den Menschen seit der Flut ergangen ist und wie die Stadt seitdem leidet.

Auch die einzelnen Bewohner, die auf der Straße umherwandern fügen sich in das Stadtbild ein. Eine Frau, die weinend vor einem Kinderwagen steht, in dem eine Puppe sitzt oder ein kurios kostümierter Typ unterstreichen die seltsame Stimmung in der Stadt. Leider sind die NPCs nicht sehr abwechslungsreich, sodass man vieles davon in kurzer Zeit mehrfach sieht.

Die Häuser und Gebäude der Stadt sehen sich ebenfalls größtenteils sehr ähnlich. Das gilt besonders für das Inneren der Häuser. Der Aufbau ist in den meisten gewöhnlichen Häusern nahezu identisch. Das ist einerseits sehr praktisch, da man sich im Kampf oder bei der Flucht nicht neu orientieren muss, andererseits ist es beim Erkunden auf Dauer eintönig. Allerdings besucht ihr mit Reed im Laufe der Geschichte auch einzigartige Orte, wie einen Friedhof oder eine Kirche. Insgesamt ist die Stadt als Kulisse für die Geschichte sehr gelungen.

Außerdem werdet ihr in Oakmont immer wieder auf Befallene Gebiete stoßen. Das sind abgesperrte Areale, die von den Bewohnern der Stadt gemieden werden. Hier trefft ihr auf besonders viele Monster. Zu Beginn, wenn ihr noch keine stärkeren Waffen freigeschaltet habt, ist in diesen Gebieten Vorsicht geboten. Dafür könnt ihr hier aber eine Menge Loot abgreifen und EXP sammeln. Einige Quests führen euch in diese Gebiete, abseits dessen sind die Areale weniger spannend.

Ein weiteres besonderes Element sind die Unterwasser-Level. Als ausgebildeter Taucher geht Reed der Sache gerne mal wortwörtlich auf den Grund. Leider wird hier etwas Potenzial verschenkt. In einem Spiel mit Cthulhu-Thematik und einem Setting, in welchem die Gefahr eindeutig aus dem Meer kommt, ist ein Tauchgang eine ziemlich unheimliche Vorstellung. The Sinking City schafft es leider nicht, diese beklemmende Situation richtig umzusetzen. Die späteren Tauchgänge sind eher nervig, da man sich auf feindliche Umwelt konzentrieren muss, anstatt sich wirklich gruseln zu können. Etwas unheimlich ist aber durchaus.

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setter

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66 Beiträge 11 Likes

Etwas spät, aber noch rechtzeitig vor Beginn des nächsten Zyklus, ist hier unser Testbericht zu The Sinking City. In dem Open World-Adventure von Frogwares Game Development und Publisher Big Ben Interactive versucht ihr als Privatdetektiv eine Stadt vor dem Untergang zu retten.
Eisiger Empfang
Der Wahnsinn zieht seine Kreise und hinterlässt Spuren. Charles Reed, Kriegsveteran und seines Zeichens Privatdetektiv, untersuchte in Boston Fälle von Wahnsinn, während er sich selbst von Albträumen und Visionen geplagt sieht. Die Spur führte ihn nach Oakmont, einer Küstenstadt, die kürzlich von einer unheimlichen Flut heimgesucht wurde und seitdem zu großen Teilen unter Wasser steht. Dies ist jedoch nicht die einzige Sorge der geplagten Bewohner, denn mit dem Wasser kamen seltsame Kreaturen und Monster. Kurz nach der Ankunft am Hafen des beschaulichen Städtchens, wird der Neuankömmling Reed mit einem ersten Fall beauftragt. Schon bald wird der Privatdetektiv in die unheilvollen Vorgänge in...

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