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Zwischen Wasser und Wahnsinn: The Sinking City im Test

Erst schießen, dann fragen

Die Arbeit als Privatdetektiv in einer Stadt wie Oakmont ist alles andere als harmlos. Ihr werdet auf jede Menge feindlich gesinnte Individuen treffen. Reed ist allerdings nicht unvorbereitet und stets bewaffnet unterwegs. Ihr werdet mehrfach darauf hingewiesen, dass Munition, im Übrigen auch gängiges Zahlungsmittel in Oakmont, kostbar ist und es sich deshalb empfiehlt bei Gefahr die Flucht zu ergreifen. In einigen Situationen kann dieser Tipp hilfreich sein, besonders wenn ihr wenig Munition habt oder schlichtweg die Zahl der Gegner zu groß ist.

Lässt sich der Kampf nicht vermeiden, was ziemlich oft der Fall ist, kann Reed verschiedene Waffen und andere Hilfsmittel nutzen. Mit Vorankommen in der Geschichte erweitert sich das Arsenal, sodass ihr später beispielsweise auf eine Schrottflinte, Tellerfallen oder Handgranaten zurückgreifen könnt.

Warnzeichen am Haus

Leider ist der Kampf gleichzeitig eine der größten Schwächen des Spiels. Besonders der Nahkampf, mit dem man wertvolle Munition sparen könnte, ist schwammig und fühlt sich träge und ungenau an. Etwas weniger nervig ist das auf dem niedrigen Schwierigkeitsgrad, da ihr selbst dicke Gegner mit den richtigen Waffen recht leicht umpusten könnt, was die Kämpfe zwar immer noch lästig, aber schaffbar macht. Wie bei den Untersuchungen lässt sich der Schwierigkeitsgrad für die Kämpfe separat festlegen. Es ist also beispielsweise möglich die Kämpfe auf Leicht zu stellen, während man bei der Detektivarbeit einen höheren Schwierigkeitsgrad hat.

Im Kampf

Einer der größten Störfaktoren ist zudem die allzu dämliche KI der Gegner und der NPCs. Bei den Gegnern kann man sich die kreative Wegfindung zumindest noch im Kampf zu Nutze machen und profitiert davon, wenn das Monster nicht durch den Türrahmen passt. Allerdings bricht das natürlich die Immersion und schmälert den Gruselfaktor (ist manchmal aber auch recht unterhaltsam).

Schwieriger wird es bei den NPCs. Die Bewohner der Stadt streunen zu Hauf in den Straßen rum und sind leider auch nicht besonders schlau dabei. Monster und Passanten ignorieren sich gegenseitig. Dafür rasten aber die Polizisten aus, wenn Reed in einen Kampf verwickelt ist und eröffnen das Feuer auf ihn. Solltet ihr also im Verlauf einer Auseinandersetzung auf die Straße fliehen, müsst ihr damit rechnen, dass die pflichtbewussten Gesetzeshüter auf euch schießen. In Notwehr sich gegen die hinzugekommenen Angreifer verteidigen ist leider auch keine gute Idee, da Reed sofort geistige Gesundheit einbüßt, wenn er einen der vermeintlich harmlosen NPCs tötet.

In den meisten Situationen könnt ihr die Kämpfe im Inneren der Häuser ausfechten. Die Räumlichkeiten sind alle sehr großräumig und im Normalfall haben die Räume und Stockwerke immer zwei Ausgänge, sodass man selten in Bedrängnis gerät und eingekesselt wird. Selbst wenn es mal etwas hitziger wird, kann man die Monster gut ausmanövrieren.

Wissenspunkte sind Macht

Die Kämpfe und die Ermittlungsarbeit sind natürlich nicht für Katz. Ihr schreitet nicht nur in der Story voran, sondern erhaltet auch Erfahrungspunkte und Loot. Ihr könnt eine ganze Reihe an hilfreichen Fähigkeiten freischalten. Unterteilt sind die Skills in Kampf, Körper und Geist. Habt ihr genügend Erfahrung gesammelt, beispielsweise durchs Erledigen von Monstern, gibt es einen Wissenspunkte. Mit Wissenspunkten schaltet ihr dann neue Skills für den Privatdetektiv frei. Ihr könnt beispielsweise Reeds Lebens- und Geisteskraft erhöhen, sodass er mehr aushält, den Umgang mit Waffen verbessern oder effizienter Craften. Anfangs solltet ihr genau überlegen, welche Skills ihr benötigt. Im späteren Spiel habt ihr dann eigentlich mehr als genügend Wissenspunkte und könnt quasi alle Fähigkeiten freischalten.

Einer der Skilltrees

Das Crafting-System ist recht simpel. Neben Munition und anderen Gegenständen, könnt ihr auch verschiedene Komponenten zur Herstellung finden. Je nach Schwierigkeitsgrad müsst ihr besonders anfangs eure Ressourcen managen, da die Munition doch schnell mal knapp wird. Später habt ihr mehr Waffen und dementsprechend mehr Munition dabei, sodass ihr nicht mehr allzu sehr haushalten müsst.

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